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Suunto Movescount App 2.0 ist endlich erschienen

Suunto Movescount App

Für den Monat September ist nebst dem Release der neuen Suunto 3 auch eine Aktualisierung der Suunto Movescount App vorgesehen, ich habe darüber berichtet. Nun pünktlich zum ersten des Monats wurde die App im App Store freigeschalten und ist per sofort kostenlos verfügbar. Das wurde mittlerweile auch Zeit, die alte App war nicht mal für das längere Display des iPhone 5 optimiert. Wie dem auch sei, die App ist jetzt verfügbar und bietet einige Neuerungen.

Die Movescount App

Die Movescount App kann direkt zusammen mit der neuen Suunto Ambit3 Peak oder Sport über Bluetooth kommunizieren. Damit wird die Aktivität live auf Movescount übertragen und von der Ambit3 aufgezeichnet. Alternativ kann auch die App Aktivitäten aufzeichnen, wer will kann einen Brustgurt mit Herzfrequenzmessung nutzen. Der Suunto Smart Sensor erledigt genau das und ist wie die Ambit3 über Bluetooth mit dem Smartphone verbunden. Während eines Moves können mit der App Fotos aufgenommen und Daten, wie Distanz oder Geschwindigkeit eingeblendet werden und natürlich gibt es eine Teilen-Funktion mit bekannten Social-Media-Plattformen. Die neue Oberfläche sieht wie folgt aus:

Suunto Movescount App 2.0

Movescount Suunto Movies

Die App kann aus einem bestehenden GPS Track einen Animations-Kurzfilm generieren, welche die Tour auf einer Karte darstellt und wichtige Eckpunkte hervorhebt. Ich habe das mit einer Mountain Bike Tour von diesem Sommer einmal gemacht:

Fazit

Darauf habe ich lange gewartet, einerseits nämlich das optische Redesign, welches zwingend nötig war und andererseits neue Funktionen. Das die App und das Smartphone zukünftig direkt mit der neuen Hardware von Suunto kommunizieren können ist der logische Evolutionsschritt und die Suunto Filmchen sind eine nette Spielerei. Ich freue mich schon auf die Ambit3 und berichte dann nochmals genauer über die App und werde auch weitere Funktionen ausprobieren. Bis dahin, viel Spass damit!

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Netflix Preise und Angebot für Deutschland-Start durchgesickert

Netflix DeutschlandIn der Schweiz, wie auch in Deutschland, warten Film- und Serienfans auf den Start des grossen Streaminganbieters Netflix. Die kommenden Wochen dürfte es soweit sein und jetzt sind einige Infos durchgesickert. Bei einem deutschen Google+ User Michael Aschenborn ist nämlich von einem auf den anderen Tag Netflix ohne Proxy Umweg und mit deutscher Kreditkarte abrufbar. Dabei sind nebst englischen, auch deutsche Filme im Angebot. Besonders gespannt war ich dann natürlich auf Preise und Angebot von Netflix, ersteres sieht ganz nach dem amerikanischen Vorbild sehr gut aus:

Netflix - vermutliche Preise in Deutschland

Netflix – vermutliche Preise in Deutschland (Screenshot von M.Aschenborn)

Bei der Preisstruktur von Abos im Bereich 7.99€ bis 11.99€ pro Monat dürfte Netflix den Nagel auf den Kopf treffen. Damit sind die Preise wie vermutet zwar leicht höher als in den USA, aber für den deutschen Markt sehr attraktiv. Sollten die Preise in einem ähnlichen Rahmen in der Schweiz liegen, käme das sicher sehr gut an.

Das Filmangebot

So wie mich die Preise überzeugt haben, enttäuscht das Film- und Serienangebot aber erstmals. Der nachfolgende Screenshot zeigt Blockbuster-Filme nach Erscheinungsdatum sortiert, wie jedermann sofort feststellen dürfte, ist das Angebot da ziemlich schmal:

Netflix Deutschland - US-Blockbuster nach Erscheinungsdatum sortiert.(Screenshot von M.Aschenborn)

Netflix Deutschland – US-Blockbuster nach Erscheinungsdatum sortiert. (Screenshot von M.Aschenborn)

Auch das Angebot an Serien ist nicht der grosse Reisser. Ausser “Walking Dead” fehlen aktuelle Top-Serien noch im Angebot. Bei “House of Cards” könnte es auch gut sein, dass die Serie nicht abrufbar sein wird, obwohl sie von Netflix produziert wird, aber Sky die deutschen Rechte inne hat.

Netflix Deutschland - US-Serien nach Erscheinungsdatum sortiert (Screenshot von M.Aschenborn)

Netflix Deutschland – US-Serien nach Erscheinungsdatum sortiert (Screenshot von M.Aschenborn)

Interessant ist auch dass sich deutsche Produktionen auch im Angebot finden lassen. So scheint Stromberg auch im Angebot enthalten zu sein, auch wenn ich dieser Serie nichts abgewinnen kann.

Fazit

Man darf das aktuell vorhanden Angebot nicht zu hoch bewerten, wie gesagt ist der Dienst offiziell nicht verfügbar und auch die Preise wurden nicht bekannt gegeben. Man darf also getrost abwarten was geschieht und ich gehe schwer davon aus, dass sich das Angebot stark vergrössern wird. Also gilt es weiter abzuwarten und wenn die Preise in dem Bereich bleiben und das Angebot entsprechend vergrössert wird, sehe ich mich schon als Kunde. Wie sieht es bei euch aus? (via)

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Philips Hue und “Friends of Hue” Bloom & Lighstrips ausprobiert

Philips Hue Lichter

Die Philips Hue Lampen gibt es nun schon seit bald einmal 2 Jahren und ist mittlerweile in einigen Haushalten im Einsatz. Das Konzept ist einfach, Philips brachte mit Hue als einer der ersten Hersteller LED-Leuchten mit WLAN-Anbindung auf den Markt, so lassen sich diese über das Smartphone steuern. Anfangs gab es das hue Connected Bulb Starter Pack und einzelne Birnen. Mittlerweile gibt es Erweiterungen, die sich “Friends of Hue” nennen und diese habe ich einmal ausprobiert.

Für alle Friends of Hue Produkte gilt übrigens, dass diese abhängig vom Starterpaket, beziehungsweise dessen Bridge sind. Die Bridge, die weisse, runde Steuerbox, welche am Heimnetzwerk angeschlossen wir ist quasi das Hirn von Hue und ohne funktioniert bekanntlich wenig. Die Friends of Hue sind daher klar als Erweiterungen zu sehen und funktionieren nicht stand-alone!

Philips Friends of hue LivingColors Bloom

Die LivingColors Bloom ist eine LED-Leuchte welche in einem fixen Winkel am Boden oder auf einem Regal abgestellt werden kann und dient der Beleuchtung von Wänden.

Philips "Friends of Hue" - LivingColors Bloom

Philips “Friends of Hue” – LivingColors Bloom

Die Bloom Leuchten dürften vielen bekannt vorkommen, so hatte Philips die sogenannten LivingColors im Angebot, diese Farbwechselleuchten sind ziemlich beliebt und habe ich schon oft im Einsatz gesehen. Die LivingColors Bloom sind nun die Erweiterung für das Hue-System, sie bringen bis 120 Lumen Lichstrom, sind stufenlos dimmbar und können natürlich alle möglichen Farben darstellen. Ich konnte sie problemlos in das Hue Setup mit dem Starterkit integrieren.

Philips Friends of Hue LightStrips

Die LightStrips sind einfache LED-Streifen, welche sich ebenfalls in das Hue System einbinden lassen. LED-Streifen erfreuen sich allgemein hoher Beliebtheit um einfache Lichteffekte zu Hause einzurichten.

Philips Friends of Hue LightStrips im Einsatz

Die Hue Lightstrips haben ebenfalls eine Lichtleistung von 120 Lumen und sollen bis zu 16 Millionen Farben darstellen können. Sie sind natürlich toll für indirekte Beleuchtung und dank der klebbaren Rückseite und dem langen Stromkabel können sie auch fast überall gut platziert werden.

Fazit

Das Konzept von Philips Hue gefällt mir sehr gut und mit der Erweiterung des Produktportfolios wird das konsequent weitergezogen. Ich persönlich vermisse an den einzelnen Leuchten noch einen Schalter, möchte ich doch nicht immer das Smartphone zücken. Seit kurzem gibt es den Hue Lichtschalter, den würde ich mir auf jedenfall dazukaufen – ich bin scheinbar noch zu nostalgisch und steure mein Licht auch gerne noch mit Tastern an Ort und Stelle.

Wem Hue gefällt und sich Erweiterungen oder das StarterKit zulegen möchte, der muss etwas tief in die Tasche greifen, günstig sind die Produkte leider nicht. Das Produkt ist definitiv gut, ausgereift und dank vielen Apps beliebig erweiter- und steuerbar. Wer auf solche Dinge steht, für den ist der Preis gerechtfertigt. Wer einfach auf moderne LED-Lampen umrüsten möchte, ist bei Hue an der falschen Adresse.

Das StarterKit gibt es für 229.- CHF, die LivingColors Bloom und die LightStrips für jeweils 99.95 CHF. Der von mir empfohlene Lichtschalter kostet auch nochmals 59.95 CHF.

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Apple Event am 9. September 2014 bestätigt

Wish we could say moreApple hat heute den bereits vermuteten Termin für den Special Event am 9. September 2014 bestätigt. Der Event startet um 10 Uhr Ortszeit (19:00 MEZ) unter dem Slogan “wish we could say more”. Der Event findet in Cupertino im Flint Center for the performing Arts statt, wie auch Apple wünschte ich, ich könnte mehr sagen. Es gibt zahlreiche Gerüchte zum neuen iPhone 6, diese soll in zwei Grössen kommen. Auch die immer wieder erwähnte Smartwatch von Apple, namens iWatch soll kommen und einiges mehr. Ich selbst halte mich da immer raus und warte lieber ab, was dann wirklich präsentiert wird. Ziemlich sicher dürfte aber sein, dass der iOS 8 Releasetermin am Event verkündet wird. Vom Rest lassen wir uns einfach mal überraschen…

 

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Joyo: Tischlampe mit USB-Ports

JOYO Tischlampe mit USB-Ports-1Manchmal muss man sich auch mal Gadgets für die waren Freaks genauer ansehen, in diese Kategorie gehört auch die Joyo Tischlampe mit integrierten USB-Ports. Tolle Idee dachte ich mir, die Lampe könnte perfekt meine Nachttisch-Lampe ersetzen und dabei auch noch meine Gerätschaften aufladen. Besonders praktisch für iPad, Smartphone und vor allem für GPS-Uhren oder Aktivitätstracker, um Ihnen die nötige Portion Akkuladung über Nacht zu verschaffen.

Drei USB-Ports laden deine Gadgets an der Joyo Lampe

Drei USB-Ports laden deine Gadgets an der Joyo Lampe

Spezifikationen

  • 9 Watt Energiesparlampe (GX53 K4000)
  • 3 USB-Anschlüsse (5V, 3A)
  • 2 Ablagefächer
  • Ein/Aus Schalter
  • Masse ca. 27 cm hoch, Durchmesser ca. 25 cm; Kabel ca. 140 cm lang
  • Gewicht ca. 1,5 kg
Dank Ablagefächern wirkt die Ladestation immer aufgeräumt.

Dank Ablagefächern wirkt die Ladestation immer aufgeräumt.

Joyo Lampe

Die Joyo Tischlampe verbindet zwei Gerätschaften, nämlich die reine Lampe und eine Ladestation mit mehreren USB-Ports. Das spart Platz und sieht erst noch besser aus. Die Joyo Lampe ist natürlich Geschmackssache, man kann sie aber nebst dem knalligen grün auch in Orange oder Weiss erwerben. Die Lampe selbst braucht nur 9 Watt Energie und das Licht reicht problemlos zum Lesen. Praktisch sin die beiden Ablagefächer im “Fuss” der Lampe, nebst den zu ladenden Geräten kann dort auch allerlei anderes aufbewahrt werden. Die Joyo Lampe hilft definitiv Ordnung zu halten und vermindet den Kabelsalat oder gar die Mehrfachsteckdose wegen mehreren Ladegeräten.

JOYO Tischlampe mit USB-Ports

Fazit

Ein gelungenes Gadget, das Lampe und Ladestation verbindet und dabei noch etwas Ordnung auf den Tisch zaubert. Die Lampe hat etwas retromässiges an sich und kann sich gut sehen lassen. Mir gefällts auf jeden Fall, die Joyo Tischlampe ist für 119.- € bei Radbag zu haben, sie ist in Grün, Weiss oder Orange erhältlich.

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Cablecom bringt Teleclub endlich in HD-Qualität

Teleclub-HD

Tolle News die ich gestern bei Teleclub aufgeschnappt habe. Bis Ende 2014 will man nämlich das gesamte Teleclub Programmangebot in HD-Qualität über UPC Cablecom ausstrahlen. Für mich war das schon länger fällig, zumal wir es in der Schweiz mittlerweile ja endlich geschafft haben die meisten Programme in HD auszustrahlen und auf Anfang 2015 auch die Verbreitungspflicht für analoge Sender aufzuheben. Damit wird voraussichtlich im vierten Quartal dieses Jahres Teleclub in High Definition (HD) bei Cablecom übertragen werden.

Seit September 2012 bietet Teleclub sein gesamtes Programm in bestechender High Definition-Qualität zur Verbreitung über Kabel, auf Swisscom TV und nationale IPTV-Netze an. Nun hat Teleclub mit dem grössten Schweizer Kabelnetzbetreiber, upc cablecom, eine Vereinbarung über die Übertragung des Teleclub Programmangebotes in HD auf allen Netzen der upc cablecom abgeschlossen. Der Start erfolgt im vierten Quartal dieses Jahres, sobald die nötigen technischen Anpassungen erfolgt sind. Damit wird gewährleistet, dass Kunden, die eines oder mehrere Teleclub Pakete abonniert haben, das Programmangebot auch auf den Netzen von upc cablecom in brillantem HD empfangen können. «Wir sind bestrebt, die Übertragungsqualität in allen Schweizer Kabelnetzen auf das höchste Niveau zu bringen. Mit dem Abschluss der Vereinbarung mit upc cablecom sind wir unserem Ziel einen grossen Schritt nähergekommen», so Dr. Wilfried Heinzelmann, Geschäftsleitungsmitglied der Teleclub AG.

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Hyperlapse App von Instagram veröffentlicht

Instagram Hyperlapse

Es ist nur wenige Tage her, als Microsoft ankündigte eine Hyperlapse App zu veröffentlichen. Nun war aber ein Mitbewerber schneller, Instagram hat heute ihre neue App Hyperlapse vorgestellt. Dabei werden Videos mit dem iPhone aufgenommen und die App korrigiert dann alle Wackler so gut es gut und beschleunigt das Video, wie bei einem Timelapse so üblich. Wenn man sich während der Aufnahme noch bewegt, hat man das besagte Hyperlapse Video als Resultat.

Instagram bedient sich bei der Stabilisierung eines guten Tricks, während der Aufnahme werden nämlich die Daten des Gyrosensors geloggt und danach kann die App die einzelnen Aufnahmen passend zusammenfügen. Das Resultat ist ein verwacklungsärmeres Video und nach dem Postprocessing, das automatisch geschieht, kann man die Abspielgeschwindigkeit zwischen 1x und 12x wählen. Das ist der einzigste Parameter den man selbst ändern kann, das Video wird danach in der Bibliothek gespeichert. Natürlich kann es danach direkt bei Instagram veröffentlicht werden. Ich habe die App also kurzerhand mal selbst ausprobiert:

Fazit

Definitiv eine geniale App, die einem viel Spass machen wird. Ideal für kleine Aufnahmen zwischendurch oder geniale Shots bei einer Städtereise. Der Output ist ein 720p H.264 Video und daher lässt sich die Datei natürlich nicht für hochauflösende Hyperlapse Projekte nutzen. Das war aber sicher auch nicht das Ziel von Instagram und für eine kostenlose App ist sie fast ein Must-Have-App auf jedem iPhoneDie App ist aktuell nur für iOS erhätlich.

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Testbericht: LG G Watch – Android Wear Smartwatch

LG G Watch Review

Die Smartwatch ist das grosse Techthema in diesem Jahr und mittlerweile gibt es einige intelligten Armbanduhren auf dem Markt. Einige davon habe ich bereits ausprobiert und getestet und mit der LG G Watch folgt der nächste Kandidat in der Testreihe. Die LG G Watch ist eine der ersten Smartwatches, welche zusammen mit Android Wear harmoniert und euch viele Informationen aufs Handgelenk liefert. Schauen wir uns das einmal genauer an.

Technische Daten

  • Display: 1,65 Zoll, LCD IPS, Auflösung: 280 x 280 Pixel
  • CPU: 1,2 GHz, Snapdragon 400
  • Speicher: 512 MB RAM, 4 GB Speicher
  • Betriebssystem: Android Wear (kompatibel mit Phones ab Android 4.3)
  • Akku: 400 mAh
  • Kamera: keine
  • Sensoren: Gyro, Beschleunigungsmesser, Kompass
  • Besonderheiten: Staubgeschützt und Wasserdicht (IP67), Armband austauschbar
  • Farben: Stealth Black, Champagne White
  • Größe: 38 x 47 x 10,0 mm
  • Gewicht: 63 Gramm
Die LG G Watch lässt sich angenehm tragen, trotz wenig ergonimisch geformtem Gehäuse.

Die LG G Watch lässt sich angenehm tragen, trotz wenig ergonimisch geformtem Gehäuse.

Lieferumfang und Verarbeitung

Die LG G Watch kommt in einer kompakten Schachtel geliefert und diese beinhaltet nebst der Uhr selbst auch eine kleine Dockingstation. An dieser wird die Uhr aufgeladen, mittels beiligendem Netzadapter und micro-USB Kabel zur Dock. Die G Watch hält dank magnetischer Arretierung in der Dock, etwas schade ist das man die Uhr auch 180° gedreht ins Dock legen kann. Mittels gescheiter Anordnung der Magnete wäre das sicher zu verhindern gewesen.

Die Verarbeitung der Uhr erscheint mir sehr gut, das metallene Gehäuse wirkt auch durch das relativ hohe Eigengewicht (63g) sehr wertig. Haptische Eingabemöglichkeiten fehlen gänzlich, so kann auch kein Taster kaputtgehen oder verhaken. Das Armband wirkt eher etwas günstig und ist aus Silikon gefertigt, es kann aber auch einfach getauscht werden. Allen in allem ist die Uhr aber sehr gut verarbeitet.

"OK Google" Sprachsteuerung mit der LG G Watch

“OK Google” Sprachsteuerung mit der LG G Watch

LG G Watch im Einsatz

Primär einmal muss man die Uhr mit seinem Smartphone koppeln, dies klappt nur mit einem Android Smartphone welches die Version 4.3 und höher aufweist. Als Betriebssystem kommt Android Wear zum Einsatz, aktuell ist der Funktionsumfang noch überschaulich und auch die Anzahl Drittanbieter Apps. Da wird aber definitiv in der nächsten Zeit noch einiges kommen. Als Gegenstück zur LG G Watch diente mir das Sony Xperia Z2 Smartphone, das Pairing der Uhr mit dem Smartphone gelingt sehr einfach und bedarf keiner weiteren Erläuterungen.

Das Display ist nicht immer gut ablesbar.

Das Display ist nicht immer gut ablesbar.

Die LG G Watch zeigt im “Standby-Modus” jeweils die Uhrzeit an, genau wie eine herkömmliche Uhr. Das finde ich durchaus angenehm, ich kann die Zeit ablesen ohne zuerst eine Interaktion zu starten, wie das bei einigen Aktivitätstrackern gewöhnlich ist. Hält man sich die Uhr vor das Gesicht schaltet sie sich ein. Wie man dem obigen Bild, sowie dem Titelbild ansieht, ist die Uhr bei dunklem Hintergrund nicht immer gut ablesbar. Das ist dem spiegelnden Display geschuldet, hat man aber hellere Hintergründe gewählt, klappt dies besser.

Die LG G Watch informiert über das Wetter.

Die LG G Watch informiert über das Wetter.

Mit der Uhr kommuniziert man mittels Touchscreen-Eingaben oder Sprachbefehler, da wie bereits erwähnt keine Taster vorhanden sind. Mit “OK Google” kann man ohne Bildschirmberührung loslegen und zu meinem erstaunen funktioniert das extrem gut. ich kann über Sprachbefehle das Wetter abrufen, meinen Kalender checken, SMS beantworten und vieles mehr. Die Möglichkeiten von Android Wear werden mir hier erst richtig bewusst. Nachrichten des Smartphones werden mir direkt auf die G Watch gesandt, ein leichtes vibrieren informiert mich jeweils.

Android Wear bietet auch Hilfestellungen an.

Android Wear bietet auch Hilfestellungen an.

Android Wear hilft auch weiter und informiert den User darüber, wie er mit der Sprachsteuerung umzugehen hat. Das ist sehr praktisch und so kann man vorzu etwas lernen und die Steuerung mehr und mehr anwenden. Anfangs ist ein wenig Eingewöhnungszeit erforderlich, es macht aber definitiv Spass. Die Uhr blendet übrigens auch direkt Informationen aus Google Now ein, wie die Entfernung nach Hause oder die Fahrzeit zum Arbeitsplatz. Was noch nicht zufriedenstellend funktionierte, war die Routenplanung und die Uhr als interaktiver Wegweiser – ich bin aber überzeut dass dort noch mehr kommen wird.

Direkte Einblendung von Google Now Informationen.

Weitere Funktionen der LG G Watch sind schnell erzählt, so dient sie auch als Fernbedienung für die Musikbibliothek auf dem Smatphone oder als Wecker. Für die Darstellung der Uhrzeit lassen sich natürlich verschiedene Watchfaces wählen Android Wear wird bestimmt noch weitere Zusatsfunktionen nachliefern. Den grössten Kritikpunkt würde ich in Sachen Akkuleistung anbringen, der verbaute 400mAh Akku reicht für keine zwei Tage. Heist also wer die Ladestation nicht mitschleppen will, sollte die LG G Watch jeden Abend laden lassen. Ansonsten macht die Uhr nämlich wenig her, den ein schickes Accessoire ist sie mit schwarzem Bildschirm definitiv nicht.

Schrittzähler in der LG G Watch

Fazit

Die LG G Watch ist mein erster Kontakt mit Android Wear und einer Smartwatch mit farbigem Display. Hat man erst einmal eine solche Uhr im Einsatz, werden einem die Möglichkeiten richtig bewusst. Als erster Schritt in diese Richtung ist die LG G Watch ein guter Wurf, zwar kein superstylisches Design, aber eine erste funktionierte Smartwatch die ihren Namen wirklich verdient. Ich bin extrem gespannt wie sich Android Wear weiterentwickelt und welche Möglichkeiten damit erst geschaffen werden.

Die LG G Watch ist bei Mobilefun für 189.- CHF erhältlich.

Gewinnspiel

Mobilefun war so nett und hat mir die LG G Watch überlassen, welche ich unter meinen Lesern gerne verlosen werde. Ich nutze dazu, wie bis anhin einige Male, Rafflecopter welches mir hilft die Ziehung durchzuziehen. Ihr habt die Möglichkeit mehrere Lose zu ergattern und genau eine Woche Zeit dafür! Viel Erfolg!

a Rafflecopter giveaway

Teilnahmebedinungen

Für dieses Gewinnspiel sind ausschliesslich Leser aus der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein gewinnberechtigt. Der Preis wurde von  Mobilefun zur Verfügung gestellt. Am Dienstag 2.September 2014 12:00 Uhr ist das Gewinnspiel beendet und der/die GewinnerInn wird in den darauf folgenden Tagen per Rafflecopter gezogen. Diese/Dieser wird schriftlich benachrichtigt und auf TechnikBlog.ch veröffentlicht. Über die Auslosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung der Preise. Viel Glück!

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Einstieg in die Multicopter-Welt: Womit fange ich an?

TBS Discovery Pro TestberichtIch erhalte mittlerweile ein bis zwei Mails wöchentlich zum Thema “Einstieg in Quadcopter-Welt”. Es geht eigentlich immer um dasselbe, womit man am besten anfängt, welche Copter ich empfehlen würde und was das alles denn so kostet. Dabei will am Anfang niemand zuviel Geld investieren und trotzdem vernünftig Fliegen und die meisten möchten auch bald mal eigene Luftufnahmen machen. Anstatt dass ich jedem einzeln antworte, schreibe ich hier gerne mal auf was ich empfehle und gerne kann man Fragen, Anmerkungen oder eigene Erfahrungen in den Kommentaren festhalten.

Selber bauen, ja oder nein?

Eine wichtige Frage, die man vorab für sich selbst beantworten sollte. Fehlt einem das handwerkliche Geschick sowie das ganze Werkzeug, von Lötkolben, Schrumpfschläuchen, Heissluftföhn bis hin zu Schraubenzieher-Set, dann würde ich von Eigenbau abraten. Der grosse Vorteil beim Eigenbau ist aber, dass man seinen Multicopter kennenlernt bevor man ihn fliegt. Kauft man ihn “Ready to Fly” werden Erkenntnisse oft erst während/nach ersten Flügen oder gar Crashes gesammelt – also teilweise zu spät. Auch die Konfiguration und Abstimmung ist nicht ganz ohne, aber dank guten Anleitungen (vor allem bei DJI) und Foren für jedermann mit Interesse und Zeit machbar.

Wer sich den Bau selbst zutraut und das nötige Werkzeug hat oder es sich anschaffen möchte, dem kann ich nur dazu raten. Es kann aber durchaus sein, dass bei Sets auch mal was fehlt und ein kleines Ersatzsortiment an Material zu Hause nicht schaden kann. Also lieber genügen Zeit für den Bau einreichnen.

Beim Eigenbau eines Multicopters sind auch Lötarbeiten gefragt.

Beim Eigenbau eines Multicopters sind auch Lötarbeiten gefragt.

Einen Multicopter bauen lassen?

Eine durchaus interessante Alternative zu allen die keine Zeit oder den Willen dazu haben, aber ein Modell fliegen möchte dass einen Zusammenbau bedingt. Ich wurde auch schon oft gefragt ob ich denn im Auftrag bauen würde. Ich empfehle da auf jemanden zu setzen der in der Nähe ist und das Metier beherrscht, es gibt durchaus auch Shops die das Anbieten. Die Multicopter werden dann aufgebaut, konfiguriert und eingeflogen verkauft, definitiv eine sichere Alternative und dank Einführung des Modellbauers erhält man auch direkt wichtige Informationen bei der Übergabe mitgeliefert. Wichtig hier: Lasst euch Zeit und versucht alles zu verstehen. Ich habe mir bei meinem Discovery-Verkauf auch viel Zeit gelassen und dem Käufer alles genau erklärt und den Quadcopter auf die Fernbedienung des Käufers programmiert. Hier nimmt man sich besser etwas Zeit, schlussendlich geht aus auch um die Sicherheit.

Mein erster Multicopter war ein DJI F550 Hexacopter.

Mein erster Multicopter war ein DJI F550 Hexacopter.

Welche Regeln gibt es?

Ein ganz wichtiger Aspekt beim Modellfliegen sind die Regulierungen, die sind je nach Staat unterschiedlich. In Deutschland darf man beispielsweise ohne Genehmigung keinen Copter >5kg Gewicht steigen lassen, in der Schweiz ist man lockerer. Trotzdem gibt es auch hier einige Regulierungen, dazu am besten diesen Artikel lesen und die neuen Regelungen hier befolgen.

Mit welchem Modell fange ich am Besten an?

Diese Frage wird extrem oft gestellt und ist genauso schwierig zu beantworten. Es gibt auch hier keine ideale Lösung wie das so oft der Fall ist, daher unterteile ich die Antworten in verschiedene Anforderungsprofile. Ob Eigenbau oder “Bau im Auftrag” fällt in dieselbe Kategorie, RTF steht für “Ready to Fly”.

Eigenbau zum Spass

Wer einmal einen ersten Copter bauen möchte um ein wenig mit der Materie in Kontakt zu kommen, dem würde ich zu einem DJI F450 oder F550 raten. Ich hatte mit einem F550 angefangen und habe viel dabei gelernt. Einen DJI F450 gibt im Set mit Motoren, Propellern und Flugsteuerung für rund 400.- CHF. Dazu kommt noch ein passender LiPo und eine Fernbedienung – ich bin mit der Graupner MX-16 bisher gut gefahren.

DJI F550 selbst gebaut

DJI F550 selbst gebaut

RTF zum Spass

Hier gibt es von mir zwei Empfehlungen. Einerseits einen Hubsan X4 FPV, der ist nach dem Laden sofort startklar und kommt sogar mit integrierter Kamera und Bildschirm in der Fernbedienung und das für den sagenhaften Preis von 169.- CHF. Damit kann man sich für wenig Geld erstmal mit der Quadcopter Steuerung vertraut machen und später auch mittels Monitor mit FPV Flügen. Hier ein wenig nachteilig, das Ding ist extrem klein.
Als zweite Empfehlung rate ich natürlich zum DJI Phantom, der hier auch schon vorgestellt wurde. Mittlerweile sind bereits Nachfolgermodelle auf dem Markt und hier würde ich zum Einstieg bewusst zu einem guten Gebraucht-Copter raten. Da kann man einiges an Geld sparen und hat trotzdem eine vernünftiges Gerät. Alternativ wäre auch der Blade 350QX eine Variante zum einfachen Einstieg.

DJI Phantom (Version 1)

DJI Phantom (Version 1)

Eigenbau für Fotos und Film

In dieser Kategorie geht es um Copter die eine GoPro Hero3 tragen können, damit lassen sich ansehnliche Film und Fotoaufnahmen machen. Vorteil der Hero3 ist ihr Gewicht und damit können Multicopter natürlich einfacher umgehen. Für den Eigenbau empfehle ich ganz klar meinen TBS Discovery Pro, welchen ich schon ausführlich vorgestellt habe. Ein geniales Gerät, welches dank Gimbal auch hervorragende und stabilisierte Aufnahmen liefert. Man kann den Discovery Pro selbst aufbauen und lernt dabei extrem viel. Wer ihn gleich “Ready to Fly” haben möchte mit FPV Ausrüstung, kriegt ihn für 2’298.- CHF.

Discovery Pro von Dronefactory: Ready to fly

Discovery Pro von Dronefactory: Ready to fly

RTF für Fotos und Film

Aktuell bietet sich da der DJI Phantom II an, die Nachfolgerversion des bekannten Phantom hat einige Verbesserungen erhalten. Neu gibt es auch zwei Modelle auf dem Markt: Den DJI Phantom II H3-3D RTF, der zusammen mit dem neusten 3-Achsen Gimbal für die GoPro ausgeliefert wird, ist ideal für jene die eine Hero3 haben und damit Aufnahmen machen möchten. Die Option DJI Phantom II Vision+ RTF hingegen wird gleich mit 3-Achsen-stabilisierter Kamera ausgeliefert. An der Funke kann das iPhone befestigt werden und man erhält gleich einen Livefeed, definitiv ein gutes Gesamtpaket. Zusammen mit Kamera werden in beiden Fällen knappe 1500.- CHF benötigt.

DJI Phantom 2 Vision+

DJI Phantom 2 Vision+

Multicopter für Systemkamera oder DSLR

Der heikelste Punkt in meinen Augen und eine Kategorie mit welcher man nicht starten sollte. Ich empfehle unbedingt zuerst mit einem der obigen Systeme zu starten, bevor man solche Copter steigen lassen will. Um Systemkameras oder gar DSLR (Spiegelreflexkamera) steigen zu lassen, benötigt man mehr Schub, da diese auch mehr wiegen. Daher werden auch die Gimbals für diese Kamera schwerer und alles summiert sich, man ist schnell bei einem Abfluggewicht von 5kg und mehr. Die Preisspanne ist in diesem Bereich auch riesig, da können problemlos mehrere tausend Franken ausgegeben werden. Preislich interessant und für gutes Geld zu haben sind aktuell die Tarot Hexacopter aus der T-Serie, wie auch die DJI Spreading Wings Serie, allen voran der S900 der kürzlich erschienen ist.
Eine Empfehlung kann ich hier noch keine abgeben, ich arbeite mich noch ein und werde versuchen meine Systemkamera sicher abheben zu lassen.

DJI S900 Frame

Fazit

Aller Anfang ist schwierig könnte man sagen, bei Multicoptermodellen aber behaupte ich eher die Auswahl ist schwer und der Einstieg wird einem mittlerweile leicht gemacht. Die meisten Modelle im Anfängerbereich sind einfach zu bedienen und sicher zu fliegen. Dank verbauten Beschleunigungssensoren, Gyrometer und GPS liegen die Fluggeräte extrem stabil in der Luft und mit ein wenig Fingespitzengefühl lassen sich die Multicopter sehr genau manövrieren.

Wie einleitend gesagt, schreibt doch eure Fragen, Anmerkungen oder Kommentare hier hin. Ich helfe gerne wo ich kann und vielleicht hat der eine oder andere auch einen guten Tipp/Erfahrungswert für euch…

Guten Flug!

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Hyperlapse aus Portugal in neuer Form: “Timelapse in Motion”

Portugal HypelapeDas folgende Hyperlapse Video aus Portugal macht derzeit die Runde und das zu Recht. Der Fotograf und Editor Kirill Neiezhmakov hat “Timelapse in Motion”-Aufnahmen, wie er es nennt, mit noch nie gesehenen Übergängen und Unterwasseraufnahmen kombiniert. Dabei ist im vor allem eine stimmige Umsetzung zusammen mit der Musik gelungen und so konnte ich euch dieses Video nicht vorenthalten. Nach meinen eigenen Timelapse-Versuchen, muss ich mich wohl auch mal an Hyperlapse wagen. Aber genug der Worte, lassen wir Bilder sprechen:

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