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Fallschirm für Multicopter – Mehr Sicherheit bei Motorausfall

DJI DropsafeIch bin selbst erst kürzlich über einen Fallschirm für Multicopter (Drohnen) gestolpert, den Rescue Kit für den DJI S800 – mittlerweile hat der grosse asiatisch Hersteller DJI selbst nachgezogen. DJI Dropsafe soll helfen Equipment und Menschen bei Problemfällen mit Multicoptern zu beschützen. Die Lösung von DJI ist für ihre Profi-Serie DJI S800 und DJI S1000 entwickelt worden.

DropSafe löst entweder autonom bei Versagen der Drohne oder manuell per Fernsteuerung aus und vermindert die Fallgeschwindigkeit des herabstürzenden Copters. Dies soll einerseits Copter und das teils auch sehr teure Equipment vor grösseren Schäden schützen, andererseits ist es auch ein grosser Schutz für Mensch und Tier am Boden. Der DropSafe-Fallschirm braucht nur eine halbe Sekunde um vollständig ausgefaltet zu sein – beim Auslösen wird automatisch auch jede Rotorbewegung gestoppt, um eine Beschädigung des Fallschirms zu vermeiden.

Fazit

DropSafe wiegt mit 550g so viel, das nicht jeder Multicopter damit zurecht kommt. Zusätzliche Lasten sind einfach bei grösseren Copter einfacher zu handhaben, so kommt der DJI Dropsafe wie erwähnt erstmal nur bei den beiden grossen Modellen DJI S800 und DJI S1000 zum Zug. Preis und Erscheinigstermin sind noch nicht bekannt. Auf jeden Fall aber eine interessante Entwicklung, die in der Schweiz für BAKOM Genehmigungen von Vorteil sein dürfte.

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OS X Yosemite: Öffentliche Beta ab morgen verfügbar

Apple OS X YosemiteAn der diesjährigen WWDC, während der ich gerade im A380 der Singapore Airline verweilte, stellte Apple OS X Yosemite vor und das neue Betriebssystem wird für einen öffentlichen Betatest zur Verfügung stehen. Total dürfen 1 Million User daran teilnehmen, wer sich auf der Apple Beta Seite registriert erhält morgen den Code mit welchem er OS X Yosemite aus dem Mac App Store laden kann. Wer Interesse hat daran teilzunehmen, dem empfehle ich das neue OS X nicht auf einem produktiven Rechner zu testen. Ich nutze dafür mein MacBook Air und falls kein Zweitrechner zur Verfügung steht würde ich Dualboot empfehlen. All jenen die sich morgen ein Version ergattern können – viel Spass beim Testen…

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Switch stellt Domaingeschäft ein – Was nun?

DomainzuHostpointIch habe selber einige Domains und verwalte und helfe auch einigen Bekannten in dieser Thematik. Mittlerweile häufen sich die Anfragen und Verunsicherungen wie es denn nächstes Jahr weitergeht, denn Switch wird den Service für .ch-Domains einstellen. Vorab aber gleich eine wichtige Info welche scheinbar öfter falsch rüberkommt: Switch stellt den Service Ende 2015 ein und nicht auf Ende diesen Jahres, also erstmal ist da keine besondere Eile angesagt! Mittlerweile schicken aber Hoster natürlich Mails für die Umstellung raus, damit diese die Domainverwaltung übernehmen können. Grundsätzlich ist aber wie gesagt keine Eile angesagt, hier die offizielle Meldung von Switch:

Aufgabentrennung bei Vergabe von .ch-Internet-Adressen

Die Stiftung SWITCH ist heute für .ch-Domain-Namen vom Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) mit einer Doppelrolle beauftragt: Einerseits ist sie in der Rolle als Registry für den Betrieb der Domain-Namen-Datenbank zuständig. Andererseits ist SWITCH bis März 2015 verpflichtet, den Endkunden .ch-Domain-Namen in der Rolle als Registrar direkt zu verkaufen. Diese Doppelrolle wird nächstes Jahr beendet und es kommt zur Aufgabentrennung.

SWITCH wird alle Halter von .ch-Domain-Namen ab Anfang 2015 in einem geordneten Prozess mit einer mehrstufigen Kommunikation informieren und begleiten. Für Kunden von SWITCH besteht kein Handlungsbedarf, solange sie von SWITCH nicht mit detaillierten Informationen zum Handeln aufgefordert werden. SWITCH und das BAKOM haben den Transfer-Prozess gemeinsam definiert und mit den Registraren abgestimmt. Die Halter werden drei Monate vor Abonnements-Ende aufgefordert, ihre Domain-Namen von SWITCH zu einem Partner ihrer Wahl zu transferieren. Dieser Prozess wird insgesamt etwa zwei Jahre in Anspruch nehmen. SWITCH fokussiert sich danach auf die regulierte Tätigkeit als Registry. Damit sorgt sie weiterhin für den sicheren und stabilen Betrieb der .ch-Länderendung.

Heisst also für euch: Drei Monate vor dem Abonnements-Ende werdet ihr informiert um die Domain von Switch zu einem Partner zu transferieren.

Domain Transfer Zeitraum (c)switch

Domain Transfer Zeitraum (c)switch

Mein Transfer der Domain

Ich hatte in meiner “Laufbahn” im Web bereits einige Hoster aus der Schweiz im Einsatz und am glücklichsten war und bin ich mit Hostpoint. Hostpoint bietet unter anderem nebst Hosting nun auch die Verwaltung der Domain an, das für 15.- CHF jährlich. Ich habe einen Teil meiner Domains bereits zu Hostpoint transferiert und werde das mit dem Rest auch noch erledigen. Der Umzug ist in nur 3 Schritten erledigt, dabei hilft die Schritt-für-Schritt-Anleitung. Hostpoint ist übrigens so nett und rechnet bereits weiter bezahlte Domains an, die bezahlte Laufzeit wird also übernommen!

Fazit

Wie gesagt, aktuell eilt es (noch) nicht – wer bereits aber auf der sicheren Seite sein möchte kann seine Domain bereits jetzt transferieren. Der Beitrag wurde übrigens aus freien Stücken verfasst, nach 4 unterschiedlichen Hostern bin ich mit Hostpoint extrem zufrieden – da vertraue ich den Jungs nebst dem Hosting auch gerne meine Domain an…

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Aperture Exporter: Aperture zu Lightroom Migrations Tool

Aperture zu Lightroom (c)frankdoorhof.com

Ich habe hier kürzlich darüber berichtet dass Apple ihr profiossenelles Fotoverwaltungs und -bearbeitungstool Aperture einstellen wird. Selbstverständlich machen sich viele die Gedanken zu Adobe Lightroom zu wechseln, was ich durchaus verstehen kann. Ich selbst setze auch auf Lightroom und bin damit extrem zufrieden! Der Wechsel dürfte aber Aperture User nicht ganz einfach verlaufen und wer seine bearbeiteten Fotos auch von Aperture auf Lightroom bringen möchte, für den habe ich hier eventuell was interessantes, den Aperture Exporter.

Aperture Libraries zu Lightroom exportieren

Das kostenlose Tool Aperture Explorer liegt derzeit in der Beta 3 Version vor und wurde vom Software-Entwickler Adrian Grah programmiert. Aperture Explorer ist noch kein fertiges Tool das problemlos funktioniert, aber es soll Helfen den Wechsel einfacher und schneller über die Bühne zu bringen. Aktuell ist Adrian auf Feedback von Usern angewiesen, damit er das Tool weiter optimieren kann. Wer also grosse Bibliotheken in Aperture verwaltet hatte und diese nun umziehen möchte wird ihm danken.

Aperture Migrationstool

Features von Aperture Exporter

  • Export your Aperture library to a set of folders
  • Retain meticulously crafted project hierarchies.
  • Keep all your metadata including ratings and comments.
  • Original/Master images saved with XMP sidecar files for ultimate compatibility.
  • Aperture adjusted images saved as TIFF or JPEG depending on image rating. Adjustments are baked-in the image.
  • Exports images contained in your albums and smart albums.
  • Converts Aperture flags and colour labels to keywords.
  • Your Aperture libraries are unaltered and unaffected.

Fazit

Ich kam noch nicht dazu den Aperture Exporter zu testen, dazu kommt noch dass ich auch keine Bilder in Aperture verwaltet hatte. Ich denke aber so ein Tool wäre für viele User Gold wert und wenn jemand von euch hier seine Erfahrungen damit kommentieren würde, wäre das toll. Bin auf jeden Fall immer erstaunt wie schnell die Community mit guten Hilfsmitteln auf anstehende Umstellungen reagiert…

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Suunto Ambit3 geht in die dritte Runde mit der GPS Trainingsuhr

Suunto Ambit3 Modelle

Seit der ersten Version der Suunto Ambit-Reihe nutze ich die Uhr als Begleiter bei sportlichen Aktivitäten und auch im Alltag. Mittlerweile nenne ich die Suunto Ambit 2 mein eigen und ab diesem Herbst kommt die dritte Generation der Ambit in den Handel. Diese bietet einige Neuerungen an, vor allem überzeugt aber das Gesamtpaket:

Ambit3 Familie

„Suunto Connected Family“ nennt sich das neue Komplettpaket des finnischen Herstellers, das ab Herbst erhältlich ist. Hinter dem Namen verbergen sich vier Neuerscheinungen, die jedes Outdoor-Erlebnis vereinfachen und unterstützen:

  • Suunto Ambit3 Peak
  • Suunto Ambit3 Sport
  • Suunto Smart Herzfrequenz-Sensor
  • Suunto Movescount App

Suunto Ambit3 Sport

Die Ambit3 Sport löst die Ambit 2S ab und zielt vor allem auf (Hobby-)Athleten ab. Die GPS-Uhr deckt wiederum mehrere Sportarten wie Laufen, Schwimmen, Radfahren bzw. Multisport-Training wie Triathlon. Die Ambit3 Sport wird in vier Varianten erhältlich sein: in der Version Premium White Sapphire, in sportlichem Blau sowie in Schwarz und in Weiss. Die Ambit3 Sport verfügt über Bluetooth Smart und lässt sich so auch unterwegs mit dem Smartphone koppeln und synchronisieren.

Suunto Ambit3 Peak

Das neueFlaggschiff Ambit3 Peak wird als Nachfolgemodell der Ambit 2 gelauncht. Die GPS-Uhr eignet sich für Outdoorer und Athleten welche auf modernste und beste Ausrüstung wie Barometer, Höhenmesser und einem extra-starken Akku zählen möchten. Bei den Features wurden die Eigenschaften der Vorgänger übernommen, wie Sonderfunktionen zum Laufen, Schwimmen und Radfahren. Besonders hervorzuheben ist die Herzfrequenzaufzeichnung beim Schwimmen, nach dem Ausstieg aus dem Wasser werden die Daten vom Brustgurt von selbst auf die Ambit3 oder auf das Smartphone übertragen.

Suunto Ambit 3 Peak und Sport

Suunto Ambit 3 Peak und Sport

Bluetooth Smart statt ANT+

Interessant ist der Wechsel von ANT+ hin zu Bluetooth Smart, dieser wurde konsequent durchgeführt, daher sind zukünftig ANT+ Sensoren nicht mit der neuen Ambit3 zu verwenden. Vorteile bei Bluetooth Smart ist vor allem die Smartphone-Konnektivität. Trainingseinheiten lassen sich zum Smartphone hochladen, die Ambit3 zeigt Smartphone-Meldungen an (eingehende Anrufe, SMS etc.), außerdem läßt sich die Ambit3 per Movescount App konfigurieren.

Smart Sensor für Herzfrequenzmessung

Der Suunto Smart Sensor ist der kleinste Bluetooth Smart kompatiblen Herzfrequenz-Sensor auf dem Markt. Der neue Suunto Smart Sensor kann mithilfe der Movesense-Technologie an den neuen Suunto Pulsgurt angeschlossen oder an kompatibler Sportkleidung angebracht werden. Wenn der Suunto Smart Sensor an den Suunto Pulsgurt angeschlossen ist, können Sie Ihre Herzfrequenz jetzt auch beim Schwimmen aufzeichnen. Ihre Herzfrequenz wird während des Schwimmens gespeichert und die Daten werden dann via Bluetooth Smart auf Ihre Ambit3 oder die Suunto Movescount App übertragen, wenn Sie das Wasser verlassen. Der Suunto Smart Sensor und der Gurt werden mit den Ambit3 Peak und Ambit3 Sport HR Versionen mitgeliefert. Der Gurt kann jedoch auch separat gekauft und mit der Suunto Movescount App oder mit anderen mit Bluetooth Smart kompatiblen Geräten verwendet werden.

Suunto Smart Sensor

Neue Movescount App

Die neue Movescount App bildet quasi das Herzstück der Suunto Connected Familie. Sie kann eigenständig zum Aufzeichnen und auch Teilen von Aktivitäten genutzt werden oder in Verbindung mit dem neuen Sensor oder einer Ambit3 Uhr. Das die App endlich optisch einen neuen Anstrich bekommen hat freut mich auch, die App wird erstmals für iOS-Geräte zur Verfügung stehen stehen und kann ab dem 1. September aus dem App Store herunter geladen werden.Der Erscheinungstermin der Android-Version wird noch bekannt gegeben.

Suunto Movescount App

Mit der neuen Movescount App sollen übrigens auch automatisch solche Videos erstellbar sein:

Fazit

Ich habe mich erst kürzlich gefragt ob es wohl bald ein Suunto Update geben wird und hier ist es schon. Mich überzeugt das neue Lineup, vor allem weil konsequent auf Bluetooth Smart umgestellt wird und man damit auch gleich ans Smartphone gekoppelt ist. Für mich ist die Suunto Ambit2 nach wie vor mein liebster Trainingsbegleiter und mit der Ambit3 wird das Vergnügen noch besser!

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Adidas Fit Smart: Aktivitätstracker mit integriertem Pulsmesser

Adidas Fit Smart Black Line

Ich hatte jetzt mittlerweile praktisch alle erhältlichen Aktivitätstracker bei mir im Test, einfach weil mich das Thema interessiert. Nike war einer der ersten mit ihrem Fuelband, nun zieht der grosse Konkurrent Adidas mit dem Fit Smart nach. Adidas bringt hier keine Wunderwaffe auf den Markt – will aber mit integriertem Pulsmesser punkten. Ansonsten bekannte Funktionen wie Messung von Kalorienverbrauch, Geschwindigkeit, Strecke und es soll in Echtzeit motivieren.

Adidas Fit Smart

Pulsmesser gibt es zwar schon in Fitness-Uhren wie der TomTom Cardio oder auch in Aktivitätstracker wie dem Withings Pulse. Das Fit Smart soll laut Adidas den Puls aber nicht nur stumpf messen, sondern den Pulsbereich im Kontext mit der aktuellen Aktivität bewerten. Das Ergebnis zeigt dann das an der Seite angebrachte LED-Licht, indem es eine entsprechende Färbung erhält – von Grün für normal über Gelb bis zu einem warnenden Rot, wenn der Puls in gefährliche Höhen steigt.

Die Schrittfrequenzmessung ist auch ein Novum bei Aktivitätstrackern, da die meisten Bänder “nur” die Entfernung messen. Die Schrittfrequenz hingegen ist ein gutes Mass zur Bewertung der geleisteten Betätigung. Die Funktion mittels Vibrationen Signale an den Träger zu übergeben wird bei Adidas genutzt um den Trainingsbereich bewusst einzuhalten, ohne den ständigen Blick auf das Handgelenk.

Das Fit Smart besteht aus sogenanntem Soft-Touch-Silikon und das ganze Armband wiegt 50g. Auf dem  17×11-Punkt-LED-Matrix Display werden wichtige Daten angezeigt, der 200mAh Akku soll das Fit Smart fünf Tage über die Runden bringen. Wer damit ausgiebig trainiert sollte nach 5 Stunden an die Ladestation. Die Datenübertragung geschieht mittels Bluetooth 4.0 an ein Smartphone  und synchronisiert sich über die miCoach Train-and-Run-App mit der miCoach-Cloud.

Trainingspläne

Nach der Aussage von Adidas will man über das miCoach-Portal auch Trainingspläne für das Fit Smart zur Verfügung zu stellen. Dabei sollen diese alle kostenlos verfügbar sein und sie können mittels Fit Smart angewendet und überwacht werden. Sollte Adidas hier wirklich eine grosse Anzahl (man redet von einer Zahl >100) Trainingspläne frei zur Verfügung stellen wäre das ein grosser Pluspunkt!

Adidas Fit Smart Funktionalität

Verfügbarkeit und Preis

Die Adidas Fit Fit Smart gibt es in schwarzer und weisser Ausführung. Sie soll Mitte August für 199 Euro auf den Markt kommen.

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Mobiliar bewirbt Versicherung von Multicopter

Mobiliar DrohneDer schweizerische Versicherer “Mobiliar” ist bekannt durch witzige Werbespots, mittlerweile haben sie auch das Thema “Drohnen” aufgefasst und passend zu meinem gestrigen Artikel ein Video geschalten. In der Schweiz ist für Flüge mit einem Multicopter mit mehr als einem Gewicht von 500g eine Haftpflichtdeckung im Umfang von mindestens einer Million Franken für allfällige Schäden Pflicht. Ich habe meinen Discovery Pro auch bei Mobiliar in die Haftpflicht einschliessen lasssen, kann ich ebenfalls nur empfehlen.

Einzig etwas ungeschickt wird hier und auch sonst öfters der Begriff “Drohne” verwendet. Denn im deutschen Duden wird die Drohne als “Unbemanntes militärisches Aufklärungsflugzeug“ beschrieben, was auf Multicopter natürlich nicht zutrifft! Hier sollte man zukünftig differenzieren!

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Raspberry Pi B+ vorgestellt: mehr Anschlüsse & bessere Audio

Raspberry Pi B+

Ich hatte mir damals bei der Ankündigung des Raspberry Pi auch gleich eines bestellt und mir auch damit ein günstiges und stromsparendes Media Center aufgebaut. Mittlerweile ist das Raspberry gut verfügbar und es hat sich eine riesige Community gebildet und auch Nachbauten sind im Umlauf. Total wurden 3 Millionen Einheiten des Raspberry Pi verkauft und die Macher hinter der Beere haben nun das neue Raspberry Pi Modell B+ vorgestellt, welches ab heute verfügbar ist.

Neuerungen des Raspberry Pi B+

Was es am “alten” Raspberry zu bemängeln gab, wurde an der B+ Option ausgemerzt. So darf sich der Entwickler über mehr GPIO-Anschlüsse freuen. Der Header wurde von 26 auf 40 Pins erhöht. Die Anzahl USB-2.0 Anschlüsse wurde gleich verdoppelt, nun sind deren 4 vorhanden. Der SD-Kartenslot musste einem für microSD weichen und dieser hat nun auch den Federauswurf-Mechanismus verbaut. Gleich geblieben ist der BCM2835 Application Processor und 512 Megabyte RAM. Zudem soll sich die Audioqualität verbessert haben, sie soll sich durch weniger Rauschen auszeichnen. Die elektrische Leistungsaufnahme wurde ebenfalls optimiert, gemäss Hersteller reduziert sich der Energiebedarf um Werte zwischen 0,5 und 1 Watt.

Neuerungen des Raspberry Pi B+

Neuerungen des Raspberry Pi B+

Verfügbarkeit und Preis

Das neue Modell des kleinen Computers ist aber heute erhältlich – der Preis ist derselbe geblieben! Das neue Raspberry Pi B+ gibt es bei Farnell für 31.70 CHF oder für den deutschen Markt unter de.farnell.com. Das “ältere” B-Modell bleibt weiterhin im Handel bei Farnell.

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Anpassung der Verordnung für Drohnen und Flugmodelle in der Schweiz

TBS Discovery ProIch habe bereits einmal über die rechtliche Lage für Drohnen, Flugmodelle und FPV-Flug in der Schweiz berichtet. Nun hat das BAZL (Bundesamt für Zivilluftfahrt) letzte Woche eine Anpassung ihrer Verordnung vorgenommen. Ich möchte kurz auf diese Anpassung eingehen, im folgenden die Medienmitteilung des BAZL:

Drohnen und Flugmodelle: Anpassung der Verordnung

Bern, 10.07.2014 – In Zukunft dürfen Drohnen oder Flugmodelle in einer Entfernung von weniger als 100 Metern von Menschenansammlungen nur mit einer Bewilligung des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) betrieben werden. Das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat einer Anpassung der Verordnung über Luftfahrzeuge besonderer Kategorien zugestimmt. Die Anpassung tritt am 1. August 2014 in Kraft.

In Zukunft wird es verboten sein, Flugmodelle oder Drohnen mit einem Gewicht von 500 Gramm bis 30 Kilogramm in einer Entfernung von weniger als 100 Metern von Menschenansammlungen im Freien ohne Bewilligung des BAZL einzusetzen. Ab dem 1. August 2014 müssen die entsprechenden Gesuche beim BAZL eingereicht werden.

Eine Bewilligung kann unter der Bedingung erteilt werden, dass alle Vorkehrungen getroffen wurden, damit im Fall von technischen Problemen beim Fluggerät, bei der Bodenstation oder der Datenverbindung keine Drittpersonen gefährdet werden. Das BAZL wird die Wirksamkeit der präventiven Massnahmen und die Zuverlässigkeit der Systeme anhand der in der Luftfahrt geltenden Normen prüfen.

Mit der geänderten Verordnung reagiert das BAZL auf die Besorgnis der Bevölkerung über die wachsende Zahl von Drohnen am Himmel in der Schweiz. Zur Erinnerung: Der Einsatz von Flugmodellen oder Drohnen mit einem Gewicht von über 30 Kilogramm oder mit Steuerung ohne direkten Augenkontakt unterliegt bereits heute einer Sonderbewilligung durch das BAZL.

Luftaufnahmen wie diese sind ab dem 1.August 2014 ohne Bewilligung des BAZL nicht mehr möglich.

Luftaufnahmen wie diese sind ab dem 1.August 2014 ohne Bewilligung des BAZL nicht mehr möglich.

Meine Anmerkungen

Ab dem 1.August diesen Jahres gilt es also einige Dinge mehr zu beachten bei Flügen mit einem Multicopter. Da in den Bereich von 500g bis 30kg praktisch alle vernünftigen Modelle fallen, muss man sich also an die 100m Abstand vor Menschenansammlungen halten. Das BAZL definiert eine “Menschenansammlungen” als “mehr als ein paar Dutzend Menschen”, was je nach Auslegung bereits ab 25 sein könnte, aber sicher ab 37 Personen der Fall ist. Hier ist für mich schon der wichtigste Punkt etwas schwammig definiert.

Wer auf der sicheren Seite stehen möchte, holt sich für einen Flug bei einer grossen Anzahl Personen am Besten eine Genehmigung beim BAZL ein. Eine solche koste zwischen 50 und 600 Franken, wie das Bundesamt mitteilt. Wie aufwändig diese ist, kann ich nicht abschätzen. Für ein mehrtägiges Ereignis kann man eine Bewilligung für den ganzen Anlass einholen.

Für mich extrem fragwürdig ist der Punkt “Eine Bewilligung kann unter der Bedingung erteilt werden, dass alle Vorkehrungen getroffen wurden, damit im Fall von technischen Problemen beim Fluggerät, bei der Bodenstation oder der Datenverbindung keine Drittpersonen gefährdet werden.” Mir persönlich ist aktuell kein System bekannt dass eine solche Garantie abgibt, weder bei einem Modellflieger noch bei einem herkömmlichen Flugobjekt wie Helikopter oder Flugzeug. Natürlich gibt es zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen die jeder vernünftige Pilot anwendet, aber eine Gefährdung von Drittpersonen auszuschliessen ist kaum möglich.

TBS Discovery Pro

Fazit

Mir ist klar dass mit der wachsenden Anzahl an Flugmodellen das BAZL reagieren musste, die neue Verordnung hingegen fasse ich mit gemischten Gefühlen auf. Die schwammige Anzahl an Menschen die nicht überflogen werden dürfen macht mich stutzig und dass es keine Definition der Vorkehrungen gibt ebenfalls. Reicht ein Zweitpilot der Eingreifen kann? Ist ein “Return-to-Home” ausreichend? Muss der Copter mindestens einen Motorausfall handhaben und weiter kontrolliert schweben können?

Was meint ihr zu neuen Verordnung?

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Testbericht: Audioengine A2+ kompakte Aktivlautsprecher mit grossem Klang

Audioengine A2+

Seit längerem wollte ich schon neue Lautsprecher für meinen Arbeitsplatz zu Hause und wenn möglich sollen sie auch noch gut aussehen, damit sie sich neben iMac und Cinema Display gut machen. Vor einiger Zeit bin ich über die Audioengine A2+ gestolpert und genau diesen edlen, weissen Lautsprecher zieren nun meinen Schreibtisch.

Technische Daten

  • Verstärkerart: Dual class AB monolithic
  • Ausgangsleistung: 60W Höchstleistung (15W RMS / max. 30W Höchstleistung pro Kanal), AES
  • Treiber: 2.75″ Kevlar Woofers, 3/4” Silk Dome Hochtöner
  • Eingänge: 3,5mm Stereo Mini-Jack, RCA, USB
  • Ausgänge: Variabler RCA Line-Out
  • Signal-Rausch-Verhältnis (Störabstand): 95dB (typical A-weighted)
  • THD+N: <0.05% bei allen Leistungseinstellungen
  • Eingangsimpedanz: 10kΩ unsymmetrisch
  • Digital/analog Wandler (DAC): TI/Burr Brown PCM2704C
  • Eingangs Bit Tiefe: Bis 16 Bit nativ
  • Eingangs Sample Rate: Bis 48kHz nativ
  • Dimensionen: 15,24 x 10,16 x 13,33 (cm)
  • Gewicht: 1,6kg links und 1,4kg rechts
Audioengine A2+ - wunderschön und liebevoll verpackt werden sie geliefert

Audioengine A2+ – wunderschön und liebevoll verpackt werden sie geliefert

Lieferumfang

Bevor ich zum Lieferumfang komme, zuerst einmal etwas zur Verpackung. Im Karton befindet sich nämlich 4 schöne Mikrofasertaschen in denen der gesamte Lieferumfang verpackt ist. Auf dem Bild oben seht ihr bereits einen Lautsprecher ausgepackt, der andere steckt noch in der schönen Tasche, wie auch das Zubehör. Zum Lieferumfang gehört ein A2+ Aktivlautsprecher (links) und ein A2+ Passiver Lautsprecher (rechts). Weiter gehört dazu ein Lautsprecherkabel (16AWG), Netzgerät & – kabel, Mini-Jack Audio Kabel, USB Kabel und die erwähnten Mikrofasertaschen.

Bei den Audioengine A2+ liegt alles nötige bei

Bei den Audioengine A2+ liegt alles nötige bei

Audioengine A2+ im Einsatz

Da ich meine bisherigen Lautsprecher über SPDIF angeschlossen hatte, konnte ich die Lautstärke am iMac nicht mehr regeln. Das war einzig am Speaker selbst möglich, bei den Audioengine A2+ funktioniert das jedoch. Ich betreibe sie über USB, sie wurden von OS X sofort erkannt und können direkt über die Tastatur gesteuert werden – wie ich das vermisst hatte.

Zum Klang muss ich sagen das ich beim Auspacken zuerst überrascht war wie klein die A2+ sind und ich dann aber beim ersten Reinhören wiederum dachte – die hören sich grösser an. Die Boxen sind 15,3 cm hoch, 10 cm breit und 13,3 cm tief, also schön kompakt und dank den zusätzlichen Standfüssen DS1 Desktop Stand kann man sie auf dem Schreibtisch perfekt ausrichten. Vom Hersteller wird empfehlen den Lautstärkeregler an der linken Box ist nur auf Dreiviertel aufzudrehen, habe ich so befolgt. Wenn man einen genug grossen Schreibtisch hat dass die A2er jeweils rund einen Meter vom Kopf weg sind, dann passt das perfekt.

Dank obiger Tipps mit der Ausrichtung und einem guten Abstand kommen die Höhen der A2+ besonders gut zur Geltung, ich würde sie sowieso als  Stärke der A2+ bezeichnen. Die Höhen kommen sehr natürlich und klar rüber, dabei konnte ich das über verschiedenste Musikrichtungen feststellen. Die Mitten kommen ebenfalls gut zum Zug, zwar leicht gedämpft und dumpfer, was den ausgewogenen Frequenzgang aber ausmacht. So dominieren die Höhen nicht besonders, sondern die Kombination gibt ein stimmiges Mass. Abgerundet wird der wirklich gute Klang durch einen klaren Bass, der aber natürlich formbedingt bei ganz tiefen Frequenzen abfällt. Wie aber eingangs schon erwähnt, ein sehr eindrückliches Klangbild welches aus den Audioengine A2+ wiedergegeben wird, vor allem bezogen auf die Grösse. Auf jeden Fall gilt es die Lautsprecher digital zu versorgen und von den internen D/A-Wandlern zu profitieren. Wer noch mehr Bass auf den Ohren möchte, kann sich den passenden Audioengine S8 besorgen und ihn über den Cinch-Ausgang an die A2+ anschliessen.

Audioengine A2+ und die passenden Ständer für einen guten Wiedergabewinkel

Audioengine A2+ und die passenden Ständer für einen guten Wiedergabewinkel

Fazit

Ich bin extrem zufrieden mit meiner Wahl und habe auch gleich optisch mit den Audioengine A2+ nichts falsch gemacht. Es ist wirklich erstaunlich welch gutes Klangbild und welche Lautstärke – mit trotzdem klarer Wiedergabe – mit den kleinen Lautsprechern erreicht wird. Ich kann die A2+ uneingeschränkt empfehlen, die digitale Einspeisung verhindert das typische Rauschen das man teilweise von analogen Speakern kennt und die kompakte Baugrösse spart Platz auf dem Schreibtisch. Alle Vorteile ohne Klangeinbussen, eine Investition die sich für Musikliebhaber, auch am Computer, lohnt!

Die Audioengine A2+ gibt es in weisser und schwarzer Ausführung für 239.- CHF zum Beispiel bei digitec, k55.ch oder bei Interdiscount zu kaufen. In Deutschland gibt es die Audioengine A2+ für 249.- €.

 

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