Diese Frage hat sich sicher schon der eine oder andere Blogleser auch gestellt. Vor allem DSLR-Fotografen die dann auch noch in RAW aufzeichnen, kommen im Urlaub schnell an ihre Kapazitätsgrenzen. Ich stelle daher hier einmal zuerst mein Setup vor, danach wie ich bisher vorging und dann würde ich gerne lesen wie ihr dieses Thema angeht.
Setup
Kameras
- Canon EOS 7D
- GoPro HD Hero 2
- Fujifilm X100
Speicher
- diverse SD und CF-Karten
- MacBook Air 2012
- iPad 32GB
- 1TB externe USB 3.0 Festplatte
- 100GB Dropbox Gratisspeicher
Datensicherung & -verarbeitung
Momentan importiere ich die Fotos über Lightroom 4 auf dem MacBook Air, gemäss meinem vorgestellten Workflow. Dabei lasse ich die Bilder aber gleich auf der externen 1TB USB 3.0 HD abspeichern, weil der interne SSD Speicher zu schnell voll wäre. Damit sollte ich relativ weit kommen. Filme importiere ich über Final Cut Pro X und speichere diese auch auf der externen Disk ab. Ziel ist es eigentlich bereits während des Urlaubs die Bilder ein wenig zu sortieren, Unscharfe Bilder zu löschen, gelungene Shots gleich zu bearbeiten und dann als JPG zu exportieren. Diese möchte ich dann gleich in meinen Dropbox laden, sofern es einmal mit einer passenden Internetverbindung möglich sein wird.
Wie sicher ihr?
Nun interessiert es mich brennend wie ihr Fotos während eines Urlaubs ablegt. Aus Erfahrung weis ich dass 1-2 Wochen eigentlich unkritisch sind, aber bereits bei 3 Wochen Ferien in denen man viel reist kommt einfach so einiges an Material zusammen und das will ja irgendwie nach Hause gebracht werden. Wie macht ihr das jeweils?


26/08/2012 @ 10:17
Wieso drehst du nicht an der zweiten Drehschraube? Statt dem Speicherplatz hochzudrehen würde ich auch die Eingangsmenge verringern. Stichwort: wann braucht es wirklich 18 Megapixel im RAW? Oft reicht ein reduziertes aus. Wenn man im Sommer abblenden muss oder Tiefenschärfe braucht, fotografiert man dann Beugungsscheibchen.
Seit rund 10 Jahren, als es mit einer Kodak DC215 losging und dann ein ein paar Jahre später mit einer EOS D30 (die bis heute funktioniert) ging, habe ich nun einen Hama CF Speicherkartensave dabei. Dort können 4 Karten eingelegt werden. Bei den heutigen Grössen der Karten reicht es völlig aus. Die Kapazität liegt bei weit über 1000 Fotos. Abends mache ich es dann gleich, ich werfe alles weg, was es nicht braucht.
Auf dem Flohmarkt habe ich mir eine alte Polaroid erstanden – ein lustiges Ding mit eingebautem Voicerecorder. Bei dem Teil hat man 8 Fotos – dann ist die Kassette leer. Es ist manchmal richtig befreiend, sich dann mit solcher Technik auseinander zu setzen
26/08/2012 @ 20:48
Guter Ansatz den Du da hast, jedoch hast du dann deine Daten nur auf der externen HD und wenn diese abschmiert hast du nur noch die JPEG’s in der Dropbox?
Gerne gebe ich Dir meinen Input wie ich es ab nächstem Donnerstag für rund 3 Wochen in den USA machen werde.
Ich Fotografiere und Filme mit Canon MK II und MK III, zusätzlich dabei GoPro HD Hero 2 und die Panasonic Lumix knippse der Freundin. (DAS sind Daten!)
Fotografiert wird ausschliesslich! im RAW Format, aussortiert wird direkt auf der Kamera. Abends, oder zwischendurch im Hotel wird die CF 1:1 auf das Macbook kopiert.
CF’s werden erst gelöscht, wenn ich zusätzlich zu der Kopie auf dem Macbook noch eine Kopie mit Carbon Copy Cloner/ChronoSync auf einer zusätzlichen externen Harddisk gemacht habe.
Angeschaut und in irgendwelche Programme importiert wird überhaupt nichts, alles 1:1 Kopien der
CF’s.
In kleinerem Format fotografieren oder Filmen, ist aus meiner sicht der falsche Ansatz für einen Urlaub und Fotos die nicht wiederholt werden können! Speicherplatz kostet heutzutage beinahe nichts mehr.
Onlinespeicher verwende ich keine da in 90% aller fälle die Uploadrate in den Hotels misserabel und instabil ist. (Dies aus meiner Erfahrung im 2009 vor allem in den USA)
28/09/2012 @ 17:45
“CF’s werden erst gelöscht, wenn ich zusätzlich zu der Kopie auf dem Macbook noch eine Kopie mit Carbon Copy Cloner/ChronoSync auf einer zusätzlichen externen Harddisk gemacht habe.”
…sooooo TRUE! Dem worst case scenario vorbeugen!
27/08/2012 @ 17:10
Upload Speed war auch vor 1ner Woche noch miserabel, ausser im Bellagio in Vegas (30Mbit up). Meine Lösung war folgende:
Die D7000 kann auf beide Speicherkarten gleichzeitig schreiben => 1. Backup
Bilder mit Lightroom importieren und danach TimeMachine starten => 2. und 3. Backup
Lightroom folder mit Transmit aufs Nas Synchronisieren => 4. Backup
das ganze ging ganz gut aber ist mit RAW wohl unmöglich wegen der Datenmenge
02/09/2012 @ 14:56
Noch mein Senf dazu:
. Trotzdem gehöre ich nicht zu denen, die im Urlaub ihre Bilder sichern. Die CF Karten von SanDisk sind recht stabil und sollten eigentlich nicht kaputt gehen. Wenn ich sie verliere, bin ich halt selber schuld. Ärgert mich dann schon ziemlich, aber so wichtig sind doch die Urlaubsbilder auch nicht. Die Erinnerungen zählen und die kann einem niemand nehmen
.
Das Sichern macht mir auch immer Sorgen und manchmal sogar Albträume
Bei Fotoaufträgen über mehrere Tage oder im Ausland habe ich die Bilder jeweils auf die SSD im MacBook gesichert. Meistens haben wir die Bilder am Abend dann auf eine HD kopiert. Wenn es besonders wichtige Bilder waren, habe ich die jedes Mal beim Herunterladen von der Karte auch direkt auf eine externe HD gesichert.
04/09/2012 @ 17:05
Ich schließe mich meinem Vorredner an. Mein MacBook ist immer im urlaub mit dabei und sorgt für genügend Speicherplatz während langen Urlauben.
16/02/2013 @ 14:03
Ich habe genügend Speicherkarten damit ich die Originale während dem Urlaub nicht löschen muss. Zusätzlich werden die Bilddaten auf eine externe HD kopiert. HD und Speicherkarten unbedingt getrennt aufbewahren und nach Möglichkeit wasserfest verpacken.