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Tempus Fugit: Timelapse Projekt aus der Region – inklusive “How To”

Philipp Ebner - Tempus Fugit - Zeitraffer

Ich bin ein absoluter Fan von guten Zeitraffer Aufnahmen und habe ja auch schon eigene Timelapse Aufnahmen gemacht. Daher weis ich auch wie zeitintensiv einerseits nur schon die Aufnahmen sind und andererseits wie viel Zeit dann nochmals ins Postprocessing gesteckt wird. Daher möchte ich Philipp Ebner, der öfters mit einem Kollegen von mir für Aufnahmen unterwegs war, etwas supporten. Sein Timelapse-Projekt namens Tempus Fugit ist nämlich hervorragend gemacht und zeigt atemberaubende Aufnahmen. Ich habe ihn daher gefragt ob er den Technikblog-Lesern einen kleinen Einblick in seinen Workflow geben würde, was er erfreulicherweise auch tut. Im folgenden ein kleines How To zu seinem schönen Timelapse-Video, gespickt mit einigen Aufnahmen und das Resultat könnt ihr am Ende des Beitrags sehen! Ich überlasse nun Philipp das Wort:

Nachtaufnahme in Baden für Tempus Fugit von Philipp Ebner

Nachtaufnahme in Baden für Tempus Fugit von Philipp Ebner

Aufnahmen

Ich nehme alle Bilder mit Spiegelreflexkameras (5D und 7D) im Raw-Format auf. Beliebteste Objektive sind Ultraweitwinkel- sowie Standardzooms, manche Perspektiven gewinnen aber auch erst durch die starke Kompression eines Teles an Reiz, etwa die Verkehrsaufnahmen bei 2:40 oder 3:00. (Die Aufnahme bei 3:00 entstand mit Hilfe einer Technik, die erst durch Magic Lantern möglich wird, dazu mehr später). Kameramodi sind alle auf Manuell gestellt, um ein Flackern im fertigen Film zu vermeiden.

Ich achte meist darauf, dass die Belichtungszeiten nicht zu kurz werden. Wenn die Bewegungen auf den einzelnen Frames bereits etwas verzogen und nicht knackscharf sind, wirkt das Endprodukt einiges „glatter“.

Obwohl für ein 1080p-Video nur knapp 2 Megapixel nötig sind, nutze ich immer die volle Auflösung der Kameras. Die bringt zwar enorme Datenmengen mit sich und verlangsamt auch die Nachbearbeitung, doch hat man so die Möglichkeit, nachträglich Zooms und Dollyfahrten zu simulieren.

Philipp Ebner - Tempus Fugit - Zeitraffer 5

Ein weiterer Vorteil zeigt sich bei den Astroaufnahmen. Während am Tag, respektive bei kurzen Belichtungszeiten und niedrigen ISO-Werten die hohe Auflösung lediglich ein Luxus ist, ist sie bei Astroaufnahmen extrem wichtig. So lässt sich nämlich das Bildrauschen beim runterskalieren auf 1080p minimieren. Ausserdem hat man so viel seltener Dead- oder Hotpixel die sichtbar sind. Der Effekt eines vorüberziehenden Sternenhimmels kann durch ein, zwei stationäre Pixel völlig kaputt gemacht werden.

Bei Astroaufnahmen mit hohen ISO Werten (1600-3200) und langen Belichtungszeiten (30 Sekunden aufwärts) muss man also unbedingt die Finger von sRAW und mRAW Modi lassen.

Eine Ausnahme bezüglich Auflösung, sind Aufnahmen bei denen Magic Lantern verwendet wird. Seit Mai 2013 kann man mit dieser Firmware auf den meisten Canon Kameras Raw Videos aufzeichnen mit Auflösungen bis knapp über 1080p (1920*1288). Dabei wählt man im Magic Lantern Menu „fps Override“ und gibt an, wie viele fps aufgezeichnet werden sollen. Der grosse Segen für Zeitraffer ist dabei, dass dies über LiveView passiert und  der Verschluss der Kamera gar nicht auslöst. So kann man den Verschleiss des Shutters auf ein Minimum reduzieren, hat dafür aber halt nicht die Möglichkeit von virtuellen Kamerafahrten in der Nachbearbeitung.

Ein weiteres cooles Feature von Magic Lantern, ist die Möglichkeit, ein FullHD-Video zu erstellen, das nur die effektiv notwendigen Pixel nutzt. Es werden also nur die 1920*1288 Pixel in der Mitte des Sensors ausgelesen. Somit kann man seine Brennweite ca. um den Faktor drei verlängern und das ohne Lichtstärke einzubüssen. Ein 200mm f2.8 wird so zu einem 600mm f2.8, am APS-C, kann man das Ganze nochmals mit 1.5 multiplizieren. Die oben erwähnte Verkehrsaufnahme der Hardbrücke nutzt diese Technik.

Wunderschöne Aufnahme der Milchstrasse

Wunderschöne Aufnahme der Milchstrasse

Nachbearbeitung

Ein erstes Entwickeln der Bilder geschieht in Adobe Lightroom. Hier bin ich gerade dabei meinen Workflow etwas zu ändern. Anstatt die Bilder fertig in Lightroom zu entwickeln, mit viel Kontrast und satten Farben etc. neige ich seit kurzem dazu eher flache, wenig gesättigte Bilder auszugeben. So hat man im Schnitt einfach mehr Möglichkeiten die Bilder aufeinander abzustimmen. Weil ich das früher nicht gemacht habe, gibt es an einigen Stellen, wie ich finde relativ starke und unschöne Farb- und Kontrastwechsel zwischen bestimmten Sequenzen.

Wie schon erwähnt nutze ich LRT3, welches einem einiges an Arbeit abnimmt. Obwohl die virtuellen Kamerafahrten durch LRT machbar währen, bin ich von diesem Workflow ebenfalls etwas weggekommen. Ich empfehle, die einzelnen Sequenzen von LRT als 4K oder sogar 5K Video ausgeben zu lassen. Dieser Prozess, respektive die nötigen Zwischenschritte sind zwar enorm Speicherintensiv und dauern lange, aber man hat einen entscheidenden Vorteil.

Philipp Ebner - Tempus Fugit - Zeitraffer 1

Man erhält nämlich so ein Master-File, bei dem man im Schnitt- respektive Effektprogramm die virtuellen Zooms und Fahrten à la minute ändern kann. Rendert man die Sequenz in LRT mit Kamerafahrt  und möchte im Nachhinein etwas daran ändern, so ist man gezwungen die komplette Sequenz neu zu rendern.

Eventuelle Effekte oder Korrekturen geschehen in AE und geschnitten hab ich mit Premiere Pro.

Tempus Fugit

Fazit

Erstmal vielen Dank an Philipp und ich glaube das hat jedem einen kleinen Einblick verschafft wie ein professionelles Zeitraffer-Projekt erstellt wird. Mich hat es jedenfalls motiviert mal selbst wieder hinter die Kamera zu sitzen und einige Aufnahmen zu machen. Hoffe es hat euch den einen oder anderen von euch etwas Anreiz gegen, als guten Einstieg und kleine Nachtlektüre kann ich nach wie vor das Buch Zeitraffer-Fotografie von Gunter Wegner empfehlen. Viel Spass und zeigt mir eure Resultate!

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Amazon Prime Air: Pakete per Drohne ausliefern lassen

Amazon prime Air Drohne

Amazon hat ein neues Projekt unter dem Namen “Prime Air” vorgestellt. Dahinter verbirgt sich nichts geringeres als die Auslieferung von Bestellung auf der Amazon Plattform mittels Drohnen innterhalb von 30 Minuten. Klingt ziemlich futiristisch, vielversprechend und faszinierend zugleich!

Scheinbar sollen die Drohnen, es sind Oktocopter, sprich ein Multirotor-System mit 8 Propellern, pro Lieferung eine Strecke von rund 16 Kilometern zurücklegen können. Dabei sollen nicht weniger als bis zu 2.3kg Pakete befördert werden, welche direkt vom Fliessband an die Drohne “gedockt” werden.

Amazon Prime Air Drohne im Einsatz

Gemäss den Aussagen des Amazon CEO’s seien nur 14% aller Bestellungen schwerer als die 2.3kg und daher könnte man den grössten Teil der Pakete mittels Drohnen liefern. Zeitlich spricht man von einem Horizont von etwa vier bis fünf Jahren bis das Projekt umgestzt werden könnte. Zurzeit sei man in Abklärungen mit der US-amerikanischen Luftfahrtaufsichtsbehörde FAA (Federal Aviation Administration), welche zuerst eine Freigabe erteilen muss. Realistisch sei daher eine Auslieferung mittels Drohnen ab 2017 in den USA, über die Sachlage in Europa wurde noch keine Aussage gemacht. Wie das aussehen könnte seht ihr im folgenden Video. 

Meine Meinung

Ich sehe Amazon Prime als sehr ehrgeiziges Ziel und bin gespannt wie Amazon das Projekt umsetzen möchte. Ich habe mittlerweile auch schon meine zweite Drohne im Einsatz, die ebenfalls GPS gestützt arbeitet und konnte viele Erfahrungen sammeln. Sollte die Flugbehörde der Idee zustimmen, müssen noch viele Probleme gelöst werden, zum Beispiel:

  • Genaues Kartenmaterial mit Stromleitungen und Werbetafeln, GPS alleine reicht nicht um sicher am Ziel anzukommen. Was ist mit nicht statischen Hindernissen wie Krans oder ähnlichem?
  • Speisung: Ich schaffe rund 12min Flugzeit und damit noch lange keine 16km, es gibt Oktocopter mit genügend Akkus die massiv länger fliegen können, aber für 16km hin und zurück wird es sicher nicht reichen.
  • GPS dürfte besonders in den US-Städten und Hochhäusern seine Probleme haben und an Genauigkeit verlieren, was während Flügen verheerend wäre.
  • Unbemannte Fahrzeuge im Strassenverkehr sind nach wie verboten oder nur teilweise unter Strengen Auflagen (Google) erlaubt, da frage ich mich wie das bei Flugfahrzeugen schneller umgesetzt werden soll?

Aber schlussendlich sind ehrgeizige Ziele da um erreicht zu werden und für mich als begeisterter “Drohnen-Pilot” bin ich auf die Lösungsansätze von Amazon gespannt!

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Testbericht: Canon Selphy CP900 – mobiler Fotodrucker

Canon Selphy CP900Vor einiger Zeit las ich von einem praktischen mobilen Fotodrucker, der auch noch in guter Qualität Fotos in Postkartengrösse fertigen kann. Das fand ich durchaus spannend, mein HP Multifunktionsprinter ist für tolle Fotodrucke eher ungeeignet und ein weiteres grosses Gerät wollte ich mir nicht anschaffen. Also habe ich mir den Canon Selphy CP900 besorgt um ihn mal auszuprobieren.

Features

  • kompakter, mobiler Fotodrucker
  • WLAN-Schnittstelle
  • Schnelle, lange haltbare Fotoprints in Laborqualität
  • Aufstellbares 6,8 cm (2,7 Zoll) LCD
  • Direktdruck von Speicherkarte, Kamera oder USB-Stick
  • Viele Druckformate
  • Automatische Bildoptimierung
  • Passfoto-Druck
  • Optionaler Akku
Canon Selphy CP900 - Lieferumfang ohne Papier und Druckfarbe

Canon Selphy CP900 – Lieferumfang ohne Papier und Druckfarbe

Lieferumfang

Mit grosser Vorfreude habe ich den Selphy ausgepackt und wurde erstmal kurz enttäuscht. Nebst dem eigentlichen Drucker, dem Netzteil und der Papierkassette war ein Stapel an Anleitungen und Software beigelegt. Was fehlt? Ja genau, eine Druckerkartusche und Papier! Dürfte man zumindest in kleiner Anzahl in einem neugekauften Drucker erwarten, dem war leider nicht so und ich durfte eine Packung nachbestellen. Für das Standard-Postkartenformat gibt es zwei Packungen, entweder mit 36 Einheiten oder deren 108. Dabei sind immer Tinten- und Papiersatz, damit kann nach einer Ladung beides in einem Schritt getauscht werden.

Inbetriebnahme & Features

Ich bin es mir mittlerweile gewohnt ganz ohne beigelegte Manuals und Software zu arbeiten, so wollte ich mit dem CP900 gleich loslegen und habe ihn manuell mit dem heimischen WLAN verbunden. Das geht extrem einfach dank des Touchscreens und einer selbsterklärenden Menüführung. Mit meinem OS X Rechner konnte ich bisher noch nicht Drucken, da seit OS X 10.9 Mavericks die Treiber nicht mehr kompatibel sind – eine Lösung wird hoffentlich bald folgen, ansonsten gibt es auch WorkaroundsTreiber und Firmare-Updates gibt es übrigens hier.

WLAN am Canon CP900 einrichten

WLAN am Canon CP900 einrichten

Anyway, vom Mac aus zu drucken ist nur eine der wenigen Möglichkeiten die der CP900 bietet, alternativ geht es nämlich zum Beispiel problemlos und schnell über die Easy-PhotoPrint App. Die App findet den Drucker sofort und man kann sofort loslegen, wie das aussieht ist weiter unten im Video zu sehen. Nebst dem Smartphone gibt es aber auch zahlreiche andere Quellen für den Drucker, zum Beispiel via USB-Stick oder einer Picture-Bridge kompatiblen Kamera. Die naheliegendste Lösung ist wohl der SD-Karten-Slot an der Front, SD Karte raus aus der Kamera, in den Selphy rein und über den Bildschirm, inklusive Vorschaubild, das Foto auswählen und Drucken.

Ganz spannend dürfte die Passbild-Funktion sein. Gemäss Canon soll man damit ein Foto als Passfoto im Drucker anwählen können und dieser druckt es anhand der biometrischen Anforderungen auf die Passfoto-Papierform aus. Mangels dieses Druckersets “Passfoto” konnte ich die Funktion nicht testen.

CP900 Thermo-Transfer-Verfahren - animiertes Druckverfahren

CP900 Thermo-Transfer-Verfahren – animiertes Druckverfahren

Druckverfahren

Das Druckverfahren dürfte für die meisten etwas ungewohnt sein, denn hier kommt weder Laser- noch Tintenstrahltechnologie zum Einsatz, sondern das sogenannte Thermo-Transfer-Verfahren. In der Papierpackung wird wie eingangs erwähnt auch die Kartusche mit Farbe mitgeliefert, welche genau für die Anzahl Papier in der Packung reicht. Total wird das Papier viermal bedruckt, wobei die letzte Schicht eine Schutzschicht darstellt. Der reine Druck dauert alleine weniger als 50 Sekunden, über die App mit der Datenübertragung musste ich rund 1 Minute für den Druck einrechnen.Der Ablauf wird im obigen animierten Bild oder im folgenden Video dargestellt.

Druckkosten und -qualität

Für Ausdrucke in Postkartengrösse (10x15cm) gibt es zwei Foto-Packs von Canon. Einerseits die Packung für 36 Fotos für rund 25.- CHF und andererseits die grössere Packung für 108 Ausdrucke für rund 60.- CHF. Ich habe mich für zweitgenannte entschieden und damit liegen die Druckkosten pro Foto bei rund 55.- Rappen pro Ausdruck. Gibt es bei Online-Angeboten sicher günstiger, dafür hat man hier keinerlei Wartezeiten und kann noch schnell einen Ausdruck machen, ganz im Stil der alten Polaroid Sofortbild-Kameras.

Die Druckqualität ist in meinen Augen und für meine Bedürfnisse sehr gut. Die Fotos sehen auf den 10 x 15cm dank der Druckauflösung von  300×300 dpi gestochen Scharf aus und fühlen sich auch an wie hochwertige Drucke aus dem Fotolabor. Ich denke für jeden der gerne Schnappschüsse macht und alle Hobbyfotografen ist der Selphy CP900 sehr gut geeignet.

Canon Selphy CP900

Fazit

Der Canon Selphy CP900 macht definitiv Spass – schnell noch ein geschossenes Bild ausdrucken geht rasant schnell und lässt mich irgendwie an die Sofortbild-Kameras zurückerinnern. Ganz praktisch ist auch die kompakte Bauform, mit der passenden Tasche von Canon (CP Transporttasche DCC-CP2) auch überall unterwegs nutzbar, notfalls auch mit dem optionalen externen Akku. Ich finds extrem praktisch und auch ideal mal für einen Last Minute Ausdruck ;-)

Den Canon Selphy CP900 gibt es für 129.- CHF bei Conrad zu erstehen.

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Swisscom startet 1Gbit/s-Internet für Glasfaser-Anschlüsse

Swisscom-1GBit-TechnikblogWer das Glück hat und am Glasfasernetz der Swisscom hängt, kann seit Mitte November nun auch 1 GBit/s als Internetspeed wählen. Das ist definitiv eine Ansage, denn bis Ende Jahr soll dieses Angebot gemäss Swisscom 700’000 Kunden zur Verfügung stehen. Bisher stand Swisscom immer im Schatten der Kabelnetzbetreiber, welche mit 150MBit/s immer eine Klasse besser waren.

Vivo Casa zwingend erforderlich

Die schnellen Anschlüsse ans Internet sind aber nur “Vivo Casa”-Kunden vorbehalten, das Swisscom-Kombi-Angebot ist Pflicht! Vivo Casa 5* Stern, welches alleine schon 149.- kostet, dient dabei als Grundbaustein und da kann das Grundangebot von 100MBit/s entweder auf 300MBit/s oder eben auf 1GBit/s aufgerüstet werden. 1Gbit/s (100 Mbit/s Upload) kostet als Zusatzoption weitere 100 Franken pro Monat. 300 Mbit/s (30 Mbit/s Upload) sind für vergleichsweise günstige 20 Franken pro Monat zu haben. Für die höheren Bandbreiten sind neue Internet-Boxen von Nöten, diese erhalten Kunden kostenlos.

Video

Das obige Video ist sponsored by Swisscom

Fazit

Ich sehe einen gesunden Konkurrenzkampf immer positiv und hier bringt es dem Endkunden auch mehr Surfgeschwindigkeit. Die 1GBit/s Option ist wohl preislich (249.- CHF pro Monat) aktuell eher unattraktiv, die 300MBit/s Variante dürfte aber auf Grund des geringen Aufpreises eine Überlegung wert sein. Zumindest für alle jenen die bereits am Glasfasernetz der Swisscom hängen! Falls jemand meiner Leser bereits einen Glasfaseranschluss der Swisscom hat, eine Speedtest-Messung würde mich interessieren!

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Playstation 4 angekommen – schöne Hardware & PSN down

Playstation 4Heute ist der Sony Playstation 4 Launch in Europa und ich habe dank meiner Vorbestellung bei Amazon, meine PS4 heute per UPS erhalten. Ich werde die Konsole der neusten Generation die nächsten Tage ein wenig ausprobieren und dann darüber berichten. Die neue Hardware ist auf jeden Fall, schön verarbeitet und funktioniert bisher tadellos. Einziger Wehrmutstropfen ist aktuell das Playstation Network, das ist zurzeit über die PS4 nicht erreichbar. Das soll den Spielspass nicht trüben, aktuell habe ich von den verfügbaren Launch-Titeln mittlerweile FIFA 14 und Assassins Creed IV: Black Flag hier.

Ich wünsche allen die ihre PS4 bereits in den Händen halten viel Spass die nächsten Tage und allen anderen hier ein kleiner Vorgeschmack mit einigen Bildern…

Playstation 4 und Controller PS4 Controller mit blauem Licht PS4 Controller

 

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Ausprobiert: Incase City Backpack – Notebook und iPad immer dabei

Incase City Backpack ReviewIch habe etwas nach einem neuen Rucksack für die Arbeit und Reisen gesucht, nachdem ich dank euch meinen perfekten Foto-Rucksack bereits gefunden habe. In meinem alltäglichen Rucksack sollte ich nebst Notebook auch mal noch Kopfhörer, iPad und Sonnenbrille verstauen können. Das waren etwa meine Anforderungen, nebst dem Punkt, dass der Rucksack auch noch gut und schlicht aussehen sollte. Da ich schon viel Gutes von Incase gehört habe und gerade der Schweizer Online Store von Incase eröffnet wurde, habe ich mich für einen Rucksack von Incase entschieden – den City Backpack.

Incase

Über Incase

Incase steht seit Jahren für hochwertige Accessoires und Taschen, meist speziell angepasst an deine elektronischen Geräte. Gegründet wurde Incase 1997 in San Francisco, einer der Hotspots überhaupt auf dem Planeten für innovative Produkte, Lifestyle und Design. Begonnen hat Incase damals mit dem Herstellen von schützenden Hüllen für die ersten Business-Mobiltelefone und innovativen Nylon-Rucksäcken, welche das schlichte, aber edle Design der Firma prägten. Der Durchbruch folgte zusammen mit dem ersten iPod. Incase stellte die erste passende Schutzhülle für den technologischen Meilenstein her und arbeitet seitdem eng mit Apple zusammen als einer der Premium Hersteller für Apple-Zubehör.

Sonnenbrille sicher verstauen im City Backpack von Incase

City Backpack Features

  • gepolstertes Laptopfach, gepolsterter Rücken, gepolsterte Tragegurte, Organizerfach, Hauptfach, Frontfach
  • durchgehender Reissverschluss
  • strapazierfähiges Material, Hauptfach mit Zipper, verstellbare Tragegurte
  • Innentasche
  • Volumen: 27L
  • Fasst bis zu einem 17″ MacBook Pro
  • 20cm x 34cm x 50cm
  • Material: 100% Polyester
Zwei grosse Hauptfächer und Rundumschutz für Notebook

Zwei grosse Hauptfächer und Rundumschutz für Notebook

Verarbeitung und Stauraum

In Sachen Verarbeitung ein dickes Lob an Incase, sehr schön gemacht. Vor allem steckt ein durchdachtes Konzept hinter der Verwendung von unterschiedlichen Materialien. So ist das Notebookfach auf der Rückseite schön mit einem Kunstfell-Futter verarbeitet worden, während rundherum Polster eingearbeitet sind. 360° Protection nennt sich das und macht durchaus Sinn wenn der Rucksack mal runter fällt oder hart anstösst.

Ganz praktisch finde ich die Unterteilung in zwei primäre Staufächer, wobei im hinteren das Notebookfach liegt. In dieses passt durchaus ein 17″ Notebook, mein MacBook Air kommt sich darin richtig klein vor. Im hinteren Fach hat auch durchaus ein bis zwei Ordner Platz während das vordere Fach vor allem mit Taschen und Ablagemöglichkeiten für Notizmaterial glänzt. Das ermöglicht es eine gute Ordnung im Rucksack zu halten. Die kleine Tasche aussen bietet Platz für ein 10″ Tablet wie das iPad und so einen schnellen Zugriff im Zug, ohne den ganzen Rucksack zu öffnen. Abgerundet wird das ganze durch eine mit Kunstfell gefütterte Tasche aussen, perfekt um die Sonnenbrille oder Smartphone ohne Kratzgefahr abzulegen!

Sehr gut gepolstert und daher auch angenehm zu Tragen.

Sehr gut gepolstert und daher auch angenehm zu Tragen.

Tragekomfort

Die gepolsterten Schultergurte sind wie gewohnt einzustellen und sitzen dann sehr gut und ohne Druckstellen. Besonders gefallen hat mir die gepolsterte Air-Mesh-Rückseite, sie soll für eine verbesserte Atmungsaktivität und Komfort sorgen. Zweites kann ich sofort unterschreiben, selten einen so bequemen Rucksack getragen und was Atmungsaktivität anbelangt, hatte ich “dank” den kalten Temperaturen noch nicht den Nutzen davon.

weitere Bilder

Fazit

Ich war anfangs etwas skeptisch einen Rucksack mittels Online Shopping zu kaufen, aber dank vieler Bilder im Incase Shop war das gar nicht so heikel und der City Backpack hat mich voll überzeugt. Nebst der tollen Aufteilung und dem Stauraum hat mich auch das schlichte Erscheinungsbild überzeugt, die Verarbeitung von dezenten hellgrünen Teilen verleiht dem ganzen noch ein wenig Pep. Mir gefällt der Rucksack sehr gut und ist seit dem Kauf mein täglicher Begleiter – wer also ähnliche Anforderungen hat, ich kann den City Backpack wärmstens empfehlen!

Den Incase City BackPack gibt es im Schweizer Incase Store für 159.- CHF zu kaufen, die etwas kompaktere Version gibt es für 119.- CHF.

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Apple: Sonderangebote zum Black Friday am 29.November

Apple Black Friday 2013Wie jedes Jahr üblich, bietet Apple kurz vor Weihnachten am Black Friday Sonderangebote an. Der Black Friday ist mittlerweile nicht mehr nur in den USA ein Begriff, sondern auch in Europa. Apple wirbt auf einer eigenen Seite dafür und verrät aber noch nicht welche Produkte mit einem Sonderrabatt zu haben sind. Gemäss dem Teaserbild dürfte man aber mit vergünstigten iPads für das Weihnachtsgeschäft rechnen, wäre doch toll oder?

Aber Freitag dem 29.11.2013 0:00 Uhr gibt es für 24h besondere Angebote bei Apple, wer also noch was braucht wartet am Besten den Freitag ab! Viel Spass beim Shoppen:

Apple Shopping Event “Black Friday” – Schweizer Store

Apple Shopping Event “Black Friday” – Deutschland

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Testbericht: Sonos Play:1 – kleiner, aber mächtiger Soundwürfel

Sonos Play 1 ReviewIch wollte schon seit längerem eine gute Lösung für den Musikgenuss zu Hause, möglichst kabellos, universell und per Smartphone steuerbar. So habe ich schon vor einigen Jahren mit Logitech Squeezebox Geräten angefangen und wurde aber nie ganz glücklich damit. Später hat dann auch Apple Airplay auf dem Markt gebracht und viele Lautsprecher haben das Protokoll unterstützt. Schlussendlich wollte ich es mir aber nicht nehmen lassen, die überall gelobten Sonos-Geräte auszuprobieren und ich habe mir eine Sonos Play:1 und eine Play:3 zugelegt. Im folgenden mein Testbericht zur Play:1, welche relativ neu auf dem Markt ist.

Sonos Play 1 Details

Features

Der Play:1 ist der kleinste und günstigste Lautsprecher in der Sonos-Familie. Dafür musste auch platz- und kostenmässig etwas gespart werden und so finden sich im Gehäuse “nur” zwei Lautsprecher, anstatt der üblichen vier. Der interne Klasse D Verstärker versorgt dabei den 3.5″ Mitteltöner und den kompakteren Hochtöner mit Leistung, ganz schön viel Technik in der Kiste. Dank der geringen Grösse ist er fast überall einsetzbar und auf Grund seiner Feuchtigkeitsbeständigkeit macht er auch vor dem Badezimmer nicht halt. An der Rückseite befindet sich nebst dem Ethernet-Anschluss auch eine Wandhalterungsbohrung mit einem 1/4″ Gewinde, damit kann man sich auch gut 1-2 Sonoy Play:1 an der Wand montieren.

Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme bei einem Sonos Gerät ist vorbildlich einfach, da habe ich wirklich gestaunt.In meinem Fall hängt die Sonos Bridge (welche es bis Ende Jahr gratis als Zugabe beim Sonos Kauf gibt) am Netzwerk und auf der App (PC oder Smartphone) füge ich ein neues Device hinzu und muss dieses nur noch per Knopfdruck einbinden. Einfacher geht es nicht.

Wie man ein Sonos System einrichten und sich Soundquellen zusammenstellt erkläre ich in einem weiteren Beitrag!

Sonos iPhone App

Verarbeitung & Sound

Das Kriterium Sound war für mich besonders wichtig, ich habe mich bewusst erstmal für den Play:1 und Play:3 entschieden um zu sehen was die “Kleinen” zu leisten vermögen, denn aufrüsten kann ich ja dann immer noch. Der Play:1 hat mich schon beim auspacken erstaunt, denn er bringt knapp 2kg auf die Waage bei der kleinen Baugrösse von 12x12cm auf 16cm Höhe. Die Verarbeitung einfach top, sehr schönes Design, minimal, kein unnötiger Schnickschnack und auf das nötigste beschränkt – sehr sehr schön! Vor allem hat mir das rundherum Gitter aus Metall sehr gefallen, rein optisch finde ich den Play:1 edler als die beiden grösseren Brüder.

Erstaunt war ich auch vom Sound des kleinen Play:1 Lautsprechers, denn was da rauskommt ist muss sich nicht verstecken. Bis zu mittlerer Lautstärke gibt der Sonos Play:1 ein klares Klangbild ab und das mit einem doch eher ausgeprägten Bass. Erstaunlich bei der Baugrösse, für den normalen Betrieb zum Musik hören oder auch nur für den Hintergrund absolut perfekt, wer gerne sehr laut Musik hört oder den Play:1 bei einer Party verwendet will, der sollte sich entweder zwei solche installieren und sie als Stereo-Paar konfigurieren oder zu einem grösseren Bruder greifen. Aus meiner Sicht steht der Play:1 dem Play:3 bei normalem Musikgenuss in nichts nach, wer aber gerne Stereo hört oder etwas lauter sollte zum Play:3 greifen oder sich zwei Play:1 zulegen – was wohl die bessere Option wäre. Versteht mich nicht falsch, die Soundwiedergabe ist bei leiser als auch bei fast bis zum Anschlag gedrehter Lautstärke sehr gut – nur ganz oben fehlt das gewisse etwas, wobei dieser Bereich bei mir eigentlich nicht zum Zug kommt.

Praktisch ist der Play / Pause Knopf nebst den Lautstärkereglern

Praktisch ist der Play / Pause Knopf nebst den Lautstärkereglern

Bedienung

Die bisherigen Sonos Geräte hatten immer eine Lauter-, Leiser- und eine Mute-Taste, das hat sich mit dem Play:1 geändert, denn die bisherige Mute-Taste bekommt mit der Einführung des Play:1 eine neue Funktion spendiert: Play/Pause. Ein idealer und perfekter Ersatz aus meiner Sicht, denn mit doppelten Druck der Taste springt die Wiedergabe zum nächsten Titel. Übrigens werden auch “alte” Geräte mit dieser Funktion dank Firmware-Update nachgerüstet.

Die Bedienung über App und Computer erkläre ich gerne in einem weiteren Beitrag. Die Kontrolle über das Sonos Soundsystem hat man von praktisch überallher und ich bin extrem begeistert!

Sonos Play 1 - Wandhalterung und Ethernetbuchse an der Rückseite

Fazit

Der gute Ruf der Sonos vorauseilt ist nicht unbegründet und Sonos hat auch mich sofort nach dem Einrichten und erstem Testhören überzeugt. Der Play:1 selbst sieht einfach sehr schön aus und macht sich als Stereo-Paar sicher auch extrem gut im Wohnzimmer. Dank der wasserfestigkeit habe ich ihn auch schon im Badezimmer ohne Probleme genutzt und das Wechseln des Standorts ist extrem einfach. Einfach Stromkabel raus, Position ändern und wieder einstecken. Das war es schon, nach kurzer Zeit ist der Sonos Play:1 wieder ready! Genial!

Aktuell gibt es den Sonos Play:1 im Sonderangebot mit einer gratis Bridge! Sprich ihr kauft euch einen Play:1 und erhaltet die Bridge gratis dazu, damit erstellt ihr euer Sonos-Wireless-Netzwerk und müsste den Play:1 nicht am Ethernet anschliessen. Die Aktion ist noch gültig bis Ende Jahr, die Play:1 gibt es für 269.- CHF bei DataQuest.

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Testbericht: Apple iPhone 5S – Kamera & Touch ID überzeugen

Apple iPhone 5S ReviewNachdem ich meine Reviews zum iPhone 5C und auch zum iPad Air bereits hier abgeliefert habe, komme ich nun zu meinem täglichen Begleiter seit einigen Wochen – dem iPhone 5S. Das neue Smartphone Topmodell aus dem Hause Apple ist quasi das Gegenteil zum iPhone 5C. Dort wurde nämlich “altbewährte” Hardware in ein neues Gehäuse verbaut, während beim iPhone 5S das Erscheinungsbild des iPhone 5 mehr oder weniger gleich blieb und dafür eine komplett neue Hardware verbaut wurde!

Apple iPhone 5S in Space Grey mit Product Red Cover

Apple iPhone 5S in Space Grey mit Product Red Cover

Im iPhone 5S werkelt der neuste Apple Prozessor, der A7 Chip. Dieser ist der weltweit erste mit 64-Bit Architektur in einem Smartphone und soll damit absolute Top-Performance abliefern. Daneben wurde ein Co-Prozessor namens M7 verbaut, dieser ist für die Motion-Erkennenung verantwortlich. Dabei werden die Daten von Beschleunigungssensor, Gyrosensor und Kompass gesammelt und entsprechend ausgewertet. Da dieser dem A7 damit Rechenleistung abnimmt, soll das iPhone 5S besonders energieeffizient arbeiten können.

Nebst diesen Neuerungen gibt es noch eine neue Kamera, mit 8 Megapixeln und einem True-Tone-Blitz. Besonders gespannt war ich auf deren Resultate, sowie die Möglichkeit SlowMotion Aufnahmen zu tätigen. Nebst all dem wurde noch ein Fingerabdruckleser namens TouchID verbaut, der für das Entsperren und Käufe im App Store und in iTunes genutzt werden kann. Also ein grosser Haufen an Neuerungen welche ich auch natürlich ausprobieren musste.

Apple iPhone 5S in Space Grey

Apple iPhone 5S in Space Grey

Technische Daten

  • Apple A7 Chip mit 64-Bit Desktop-Architektur
  • M7 Motion Co-Prozessor
  • 4 Zoll Retina Display
  • neue 8-Megapixel iSight Kamera mit f/2.2 Blende und grösserem Sensor mit 1,5μ Pixeln
  • True Tone-Blitz
  • 802.11 a/b/g/n Wi-Fi Unterstützung für bis zu 150 MBit/s und Bluetooth 4.0
  • Metallic-Ausführungen Gold, Silber und Spacegrau
Am spacegrauen iPhone ist der TouchID-Ring um den Homebutton am schlechtesten zu erkennen

Am spacegrauen iPhone ist der TouchID-Ring um den Homebutton am schlechtesten zu erkennen

Gut zu wissen

Auch beim iPhone 5 habe ich diesen Abschnitt in mein Review verbaut, denn für alle Käufer die vorher noch kein iPhone 5 hatten und vielleicht von einem 4er oder 4S auf das 5S upgraden können diese Infos wichtig sein. Alle anderen, Abschnitt einfach überspringen…

Neue SIM-Karte: Seit dem iPhone 5 werden nämlich Nano-SIM-Karten genutzt, diese sind nochmals etwas kleiner als die micro-SIM Dinger. Der Chip ist nach wie vor der gleiche, ihr könnt also auch eine herkömmliche SIM oder eine Micro-SIM zu einer Nano-SIM-Karte zurechtschneiden. Anleitungen dafür gibt es genügend, der sichere Weg führt aber definitiv über den Provider um eine neue zu bestellen.

Neuer Anschluss: Ebenfalls neu seit dem iPhone 5 ist der Lightning-Anschluss, dieser hat den alten 30Pin-Apple-Connector abgelöst. Der Lightning Connector ist schön klein und kann praktischerweise auf beide möglichen Seiten eingesteckt werden, praktisch! Ärgerlich für alle die ein Audio-Gerät mit der “alten” Dock zu Hause haben, also denkt beim iPhone-Kauf auch an einen Adapter für das Problem.

Apple iPhone 5S: Formfaktor und Taster bleiben gleich

Gehäuse, Haptik & Verarbeitung

Am Gehäuse und der Haptik des neuen iPhone 5S hat sich wenig zum Vorgänger geändert, eigentlich nichts. Einzige Neuigkeit ist der TouchID-Sensor zu dem ich später noch komme. Ansonsten liegt das Smartphone nach wie vor gut in der Hand, und dank dem Formfaktor auch so dass ich es problemlos mit einer Hand bedienen kann. Das ist heute bei Modellen mit grossen Bildschirmen leider oft nicht mehr der Fall, ich schätze es es jedenfalls sehr.

Ich habe mich auch nach dem Fünfer hier wieder für die dunkle Variante names “space grey” entschieden, diese gefällt mir klar am Besten. Das iPhone 5S kommt schlicht daher und die Verarbeitung ist Apple typisch sehr hochwertig – hier gibt es absolut nichts zu meckern.

Zum Display mache ich bewusst keinen Abschnitt hier im Review, es ist dasselbe bekannte Retina Display das wir vom iPhone 5 und auch dem iPhone 5C kennen – aus meiner Sicht nach wie vor eines der Top-Displays der aktuellen Smartphones!

Kamera

Foto

Da die Kamera eines der Highlights des iPhone 5S ist, habe ich dieser auch viel Testzeit gewidmet. Dabei habe ich immer wieder mal Fotos gemacht und Filmaufnahmen. Ich fand die Resultate der Kamera des iPhone 5 schon sehr gut für ein Smartphone, das 5S schafft es aber diese noch zu toppen.

Apple iPhone 5S Kamera mit  True-Tone-LED-Blitz

Apple iPhone 5S Kamera mit True-Tone-LED-Blitz

Ich habe einige Testaufnahmen gemacht und habe diese wie gewohnt auf Flickr in einem Album publiziert. Alle Aufnahmen sind unbearbeitet und wurden direkt vom iPhone 5S auf Flickr geladen. Besonders beeindruckt hat mich dabei die die neue f/2.2 Offenblende. Dabei ist die Low-Light-Performance der iPhone 5S Kamera wirklich sehr gut, natürlich verglichen mit Smartphone-Cams.
Apple iPhone 5S Testfoto mit OffenblendeNicht nur das hat mich positiv überrascht, sondern auch der True-Tone Blitz. Dieser schafft es wirklich den Grossteil von Fotos mit Blitz natürlicher aussehen zu lassen, dabei werden Gesichter nicht blass und Farben kommen deutlich authentischer rüber. Einziges Manko hier ist die Zeitspanne zwischen dem Drücken des Auslösesebuttons und dem Foto selbst. Das ist bedingt durch die Analyse der Farbtemperatur, welche ihre Zeit in Anspruch nimmt.

Video

Der neue A7-Prozessor ist übrigens hauptverantwortlich für die neue Video-Funktion “Slow Motion”. Anstatt 30 Bilder pro Sekunde, schafft es das iPhone 5S in diesem Film-Modus satte 120 fps zu speichern. Bei einer Wiedergabe von 30fps hat man also eine Slow Motion (Zeitlupe) mit dem Faktor 4. Das entspricht auch der Zeitlupe des GoPro Hero 3 Kameras. Die Aufnahme geschieht einfach über die Apple eigene Kamera-App, bei der Wiedergabe kann ausgewählt werde welche Sequenzen mit 100% und welche nur mit 25% abgespielt werden.
Mir ist sofort aufgefallen dass die Slow Motion Funktion viel Licht braucht, das macht auch Sinn, da schliesslich viermal mehr Bilder aufgenommen werden müssen in derselben Zeit und so auch weniger Blendenöffnungszeit übrig bleibt. In den meisten Fällen hat mich das aber nicht gross eingeschränkt und ich habe einige Slow Motion Aufnahmen (unbearbeitet) zu einem Video zusammen geschnitten:

Performance

In Sachen Performance sollte das iPhone 5S so einiges hergeben, denn als das erste Smartphone das auf 64-Bit basiert und dem neusten Apple Chip A7 soll hier einiges dabei rauskommen. Dabei wurde ich nicht enttäuscht, ich habe wie üblich Geekbench 3 laufen lassen und die Resultate verglichen. Während das iPhone 5C und das iPhone 5 fast mit identischen Resultaten daherkommen (ca. 700 Punkte im Single-Core und 1300 im Multi-Core Benchmark), zeigt das iPhone 5S die Stärken des neuen A7 mit satten 1400, bzw. 2500 Punkten.

Geekbench 3 Resultate iPhone 5S

Geekbench 3 Resultate iPhone 5S

Die Punktzahl liegt leicht unter jener des iPad Air, obwohl derselbe Chip verwendet wurde. Das liegt an der unterschiedlichen Taktung, das iPhone 5S wird mit 1.3GHz getaktet, während beim iPad Air mit 1.4GHz Taktfrequenz gerechnet wird.

Schlussendlich ist die immense Rechenleistung des iPhone 5S aber in wenigen Situation merkbar, zum Beispiel bei anspruchsvollen Spielen wie Infinity Blade 3, Aufnahme von Serienfotis & SlowMo-Videos oder bei Bild- / Fotobearbeitung zum Beispiel mit iMovie. Dort ist die zusätzliche Power spürbar, für andere Spiele, Fotos machen, Mails checken usw ist der Unterschied kaum bis nicht spürbar. Meine persönliche Sicht bei Smartphone-Leistungsdaten ist sowieso jene, die ein flüssig und funktionierendes Smartphone bevorzugt, wobei mir die reinen technischen Daten dann egal sind.

Apple iPhone 5S

Akku

Immer wieder ein wichtiger Punkt der aktuellen Smartphone Generationen, die Akkuleistung. Der neue Lithium-Ionen Akku des iPhone 5S ist im Vergleich zum Vorgänger in der Kapazität von 1440 auf 1560mAh gewachsen. Das iPhone 5S habe ich mittlerweile länger im Betrieb und mit meinem persönlichen Nutzungsverhalten komme ich auf längere Betriebszeiten als mit dem iPhone 5. Das ist in Anbetracht der Leistungssteigerung erstaunlich, andererseits spart zum Beispiel der M7 Chip auch Energie und mein iPhone 5 war schon “älter”. Schlussendlich spielt es für mich aber keine Rolle ob mein Smartphone nun 1.2 oder 1.4 Tage lang hält, solange es nicht zwei volle Tage sind muss es in der Nacht an die Steckdose und das musste bei mir noch jedes Smartphone im Test! Insofern also eine gute Akkuleistung des iPhone 5S, ich komme damit rund 1.5 Tage über die Runden, für zwei Tage reicht es aber nach wie vor nicht.

Touch ID im Einsatz

Touch ID im Einsatz

Touch ID – Fingerabdruckscanner

Dem Novum Fingerabdrucksensor beim Smartphone widme ich natürlich auch einen Teil des Testberichts. Ich muss zugeben, ich war am Anfang skeptisch ob ich denn sowas überhaupt brauche und entsprechend langsam fand ich zur Touch ID. Den bei jedem Zücken des iPhone habe ich schnell den Code eingetippt, so musste ich mich richtiggehend zwingen den Sensor zu nutzen. Doch mit der Zeit lernte ich das System lieben und mittlerweile wird nur noch per Fingerabdruck entsperrt und das bei den unzähligen Momenten im Alltag in denen man das Smartphone zückt, eine gute Sache. Fünf Finger könnte man registrieren, deren 3 habe ich eingetragen und das Einlesen klappt bis auf wenige Ausnahmen einwandfrei.
Gemäss diversen Informationsquellen aus dem Web sind Sensor und A7-Chip aneinander gebunden, sprich der Sensor oder Chip kann nicht getauscht werden. Da der Fingerabdruck gemäss Apple nur im iPhone 5S gespeichert wird, mache ich mir zwecks Datenschutz wenig Sorgen. Zumal ich bei jeder USA-Einreise auch nach wie vor meine Abdrücke hinterlassen muss. Der Skeptiker was die Datenschutzsache angeht, kann das iPhone 5S aber nach wie vor auch ohne Touch ID nutzen und das Smartphone per Code entsperren.

Apple iPhone 5S im Case - passgenau und schön

Apple iPhone 5S im Case – passgenau und schön

Case

Mit der Lancierung der neuen iPhones 5S und 5C wurden auch gleich passende Cases auf den Markt gebracht. Beim iPhone 5S passen die Cases mit der Lederoptik ganz klar zu jenen des iPad Air und treffen damit klar meinen Geschmack. Hier hätte es mir auch die braune Version sehr angetan, aber ich habe mich der Abwechslung zu Liebe für das (product) red Design entscheiden, kommt ein wenig poppiger daher. Die Verarbeitung ist hochwertig, das Case liegt perfekt am iPhone an, verrutscht nicht und sieht gut aus.
Das iPhone 5S Case kostet im Apple Store 39.- CHF.

Apple iPhone 5S mit True-Tone Blitz

Fazit

Das iPhone 5S hat mich überzeugt, der neue Prozessor zeigt was er kann, Touch ID hat sich nach einer Angewöhnungsphase bei mir etabliert und die neue Kamera ist einfach grossartig. Alles in allem ein gelungenes Update von Apple, aus meiner Sicht definitiv ein Smartphone an dem sich die Konkurrenz messen kann und muss. Die Frage ist nun ob man updaten soll? Wer ein iPhone 4S und älter besitzt, dem würde ich definitiv raten auf ein iPhone 5S umzusteigen, die Unterschiede sind markant. Wer ein iPhone 5 hat muss nur Umsteigen wenn man gerne das neuste Smartphone besitzt oder gerne in den Genuss der besseren Kamera oder Touch ID kommen möchte – ansonsten kann auch gut eine Generation übersprungen werden.

An alle iPhone 5S Besitzer da draussen, wie sind eure Erfahrungen mit dem Top-Smartphone von Apple? Touch ID zufrieden? Kamera?

Das iPhone 5S gibt es ab 779.- CHF mit 16GB zu kaufen, die 64GB Version kostet 999.- CHF.

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Jawbone Up24: Neues Fitness-Armband und diesmal mit Bluetooth

Jawbone UP24

Das Jawbone UP war das erste Fitness-Armband und hat einen Trend eingeläutet. Als ich es damals als einer der ersten testete, wurde es kurze Zeit später vom Markt genommen, nachdem Mängel an zahlreichen Exemplaren festgestellt wurden. Nach fast einem Jahr kam es dann definitiv auf den Markt und ist mittlerweile ein Fitness-Gadget unter vielen. Nun gibt es ein Update des Trackers von Jawbone.

Jawbone UP24 mit Bluetooth

Das Jawbone Up24 bringt nun endlich wireless sync. Eigentlich was von Anfang an etwas verwirrend dass ein Unternehmen wie Jawbone, welches sich vor allem mit Headsets und Bluetooth Lautsprechern einen Namen gemacht hat, fast als einzige Firma auf eine kabelgebundene Synchronisation beim Up setzten. Auf jeden Fall wurde nun beim Up24 auf Bluetooth LE gesetzt und die Batterielaufzeit soll sich trotzdem nur von 10 auf 7 Tage verkürzen – wäre absolut toll! Natürlich gibt es auch für die App eine Überarbeitung um mit den “Live-Daten” über Bluetooth auch was anfangen zu können, auch dazugekommen sind neue Funktionen, wie Fitness-Ziele und weiteres.

In den Staaten gibt es das Jawbone Up24 bereits zu kaufen, für den europäischen Markt gibt es noch kein Release-Termin. Der Spass kostet 149.- $ und ist damit im Bereich aller Fitness-Tracker.

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