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Timelapse aus Nordkoreas Hauptstadt Pjongjang

Timelapse aus Nordkoreas Hauptstadt Pyongyang

Ich möchte heute ein interessantes Video aus Pyongyang, der Hauptstadt von Nordkorea zeigen. Auf Grund der politischen Lage Nordkoreas sieht man ja wenige Bilder aus dem Land, das nachfolgende Video zeigt aber eine tolle Kombination aus Slow Motion, HD Aufnahmen und Timelapse-Elementen. Mir gefällt dabei sehr gut wie alles sehr stimmig zu einer geführten Reise durch die Stadt verbunden wurde. Schaut doch selbst:

(via theverge)

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TBS Gemini: Mini Hexacopter für Highspeed-Flüge

TBS GeminiIch fliege ja bekannterweise mit einem TBS Discovery Pro Quadcopter herum und bin damit extrem glücklich. Die Jungs von Team Blacksheep haben aber auch andere Fluggeräte im Angebot und ab Ende September kommt ein neuer Copter von TBS auf den Markt. Der TBS Gemini als sogenannter “fpv racer” ist ein kompakter Hexacopter der vor allem auf schnelle Flüge ausgelegt ist.

Der TBS Gemini wird als 5.8GHz und 2.4GHz FPV Version und in einem passenden Gehäuse geliefert. Der Zusammenbau soll dann nur wenige Minuten dauern, dabei soll ein Race, sowie ein Filmsetup dazugehören. Klingt schon einmal sehr spannend, schaut mal das Video an:

Features

  • Forward-tilting motors for efficient, high speed flight
  • Built-in FPV camera
  • Optional HD camera
  • CORE OSD/power supply with integrated current sensor
  • Ready for long range FPV
  • Custom 4A ESCs
  • Taulabs-based flight control
  • Crash-friendly, yet integrated layout

Lieferumfang (Package)

  • TBS Gemini main frame and plastic parts
  • Canopy for Race and Film (Mobius camera)
  • 6 motors, ESCs and props
  • Flight control, pre-configured
  • CORE PNP25 (optionally upgrade to CORE PRO)
  • FPV camera
  • TBS BOSS 5.8GHz (optionally upgrade to 2.4GHz)
  • 1x 3S Battery
TBS Gemini Prototyp (gemäss pvhub Forum)

TBS Gemini Prototyp (gemäss pvhub Forum)

Preis & Verfügbarkeit

Der TBS Gemini kann ab Ende August bei TBS selbst oder Dronefactory bestellt werden. Der erste Produktions-Batch wird Ende September ausgeliefert, die zweite Ladung soll 3-4 Wochen später folgen. Preislich soll das “ready to fly”-Package unter 600.- USD liegen, Dronefactory schreibt ihn aktuell für 599.- CHF aus.
Ich bin gerade geneigt mir einen Mini-Hexacopter zuzulegen ;-)

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Rip Curl SearchGPS: Smartwatch mit GPS für Surfer

RipCurl SearchGPSMittlerweile sind ja Uhren mit verbauten GPS keine Besonderheit mehr und ich habe schon einige davon getestet. Moderne Geräte decken dabei nicht nur Running als Sportart ab, sondern auch Radfahren und Schwimmen. Rip Curl, ein australischer Hersteller von Surfmaterial und -bekleidung, bringt nun eine Smartwatch für Surfer auf den Markt. Die Rip Curl SearchGPS zeigt dem Surfer dabei wie viele Wellen er geritten hat, wie lange er im Wasser war oder wie schnell er auf dem Surfbrett unterwegs ist. Die Uhr ist selbstverstänlich wasserdicht und dank monochromen Display soll der Akku einen Sommer lang halten, was mich bei Verwendung von GPS verwundern würde.

Das einfache monochrome Display soll seinen Vorteil im direktem Sonnenlicht und auch in trüben Wasser ausspielen und immer gut ablesbar sein. Die SearchGPS kann im Modus “Go Surf” als Aktivitätstracker genutzt werden, dabei zeichnet sie Geschwindigkeiten, Wellenanzahl und Länge des Wellenritts auf. Die GPS-Positionen werden ebenfalls aufgenommen und so kam nach einem Ritt über die passende APP die Daten sortieren und sich die letzten Fahrten nochmals ansehen. Ebenfalls dabei ist ein Ranking anhand gerittener Wellen, damit man sich mit seinen Surfbuddies messen kann.

SearchGPS

Natürlich können die Daten auch an Freunde geschickt oder über soziale Medien geteilt werden, wers denn braucht. Die App wird laut Rip Curl für Apples iOS und Googles Android zur Verfügung stehen. Die RipCurl SearchGPS soll ab Oktober 2014 in Australien und den USA für rund 400$ auf den Markt kommen, über einen Marktstart in unserer Region ist noch nichts bekannt.

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SynoLocker: Synology NAS werden von aussen angegriffen

Meine Synology DiskStation DS412+Seit gestern ist das Thema SynoLocker in aller Munde, es handelt sich um eine Malware die euer Synology NAS beschädigen kann. Dabei ist die Gefahr für alle akut, welche einen Zugriff auf das NAS auch von ausserhalb des eigenen Netzwerks erlauben. Scheinbar ist es aktuell möglich von aussen so auf das NAS zuzugreifen, dass der Angreifer die gesamten Daten verschlüsseln kann. Der eigentliche Besitzer der Daten und des NAS hat dann keinen Zugriff mehr und wird auf  eine externe Seite geleitet, wo er Lösegeld bezahlen soll um wieder Zugriff auf die Daten zu erhalten.

Genauere Infos zur Lücke gibt es aktuell noch nicht. Es wird aber dringend empfohlen alle nach aussen offenen Synology-Dienste zu beenden, die Verbindungen per Firewall zu unterdrücken oder notfalls das NAS gar vom Netz zu nehmen. Ich empfehle euch ein Backup der Daten auf eine externe HDD zu machen und die neuste Firmware zu installieren. Betroffene User sollten sich umgehend bei Synology melden: security@synology.com

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Testbericht: TomTom Runner Cardio – GPS Uhr mit Pulssensor im Armband

TomTom Runner Cardio ReviewIch hatte in letzter Zeit viele Aktivitätstracker im Test und nun darf wieder mal eine GPS Trainingsuhr ran, diesmal die TomTom Runner Cardio. Ich hatte die Cardio-Serie von TomTom hier bereits angekündigt und auch ihr Vorgänger, die TomTom MultiSport Watch wurde hier in einem Testbericht behandelt. Das besondere am neuen Modell dürfte wohl die in der Uhr integrierte Pulsmessung sein, schauen wir uns das Gerät doch mal genauer an.

Runner Cardio vs. Runner MultiSport

Der Unterschied zwischen den Modellen liegt in der Anwendung, während die TomTom Runner Cardio rein auf Läufer ausgelegt ist, unterstützt die MultiSport auch Schwimmen und Radfahren. Im Test habe ich die Runner Cardio, die MultiSport-Version war leider noch nicht verfügbar.

Lieferumfang & Einrichtung

Bei der TomTom Runner Cardio scheint der Lieferumfang auf den ersten Blick spärlich, hat aber mit der Technologie zu tun. So sind in der Verpackung neben der Uhr und dem obligaten Ladekabel nur eine kurze Anleitung mitgeliefert. Mehr ist auch nicht nötig, der Herzfrequenzgurt ist ja obsolet.

TomTom Runner Cardio mit Ladestation

TomTom Runner Cardio mit Ladestation

Da die neue TomTom Runner Cardio auch über Bluetooth verfügt, kann ich sie einfach mit meinem Smartphone verbinden, das klappt wie mit jedem andere Bluetooth-Gerät auch. Dank der TomTom Smartphone App kann ich so bereits unterwegs synchronisieren und meine Aktivitäten auswerten. An den Computer muss sie dann nur noch um in der mitgelieferten Dock geladen zu werden. Am Computer sollte man TomTom MySports Connect installieren, das Programm synchronisiert ebenfalls die Daten, macht Firmware Updates und lässt einem einige Einstellungen vornehmen. Kompliment übrigens an TomTom, bei einem anstehenden Firmware-Update wurde ich per Mail sofort informiert!

TomTom Runner Cardio - UpdatemeldungTragekomfort

Im Gegensatz zum Vorgänger hält die Uhr nun viel stabiler im Armband und rastet richtig ein. Damit fällt der Kern der Uhr nicht mir einfach aus dem Armband, hier hat TomTom scheinbar Kundenfeedback ernst genommen und richtig umgesetzt. Das Armband wurde noch ein Stück verbessert und lässt sich noch angenehmer Tragen, ich hatte selten eine Sport-Uhr die sich beim ersten Tragen sofort gut anfühlt. Die Schlaufe für das überstehende Armband wurde auch entfernt, die Cardio kann mittels drei Noppen am gelochten Band eingerastet werden. Well Done TomTom, die Runner Cardio ist in Sachen Tragekomfort top.

TomTom Runner Cardio bietet einen hohen Tragekomfort

Synchronisation & Laden

Wie schon erwähnt kann entweder via Bluetooth zum Smartphone oder per Dock an der Uhr synchronisiert werden. Wer über den Computer synchronisiert kann auch zusätzliche Plattformen wie Runkeeper integrieren, sehr vorbildlich. Nach wie das grosse Manko ist die Ladedock, ohne Diese kann man den Akku der Runner Cardio nicht aufladen. Wer also die Uhr mit in die Ferien nimmt, sollte das Kabel nicht vergessen, laden per micro oder miniUSB ist nicht möglich.

TomTom Runner Cardio SyncTomTom Runner Cardio im Einsatz

Dank der “Ein-Knopf-Steuerung” ist die Bedienung sehr einfach, das Menü wirkt aufgeräumt und minimal, auf das nötigste reduziert. Trotzdem schafft man es intuitiv und einfach die Funktionen wie Pulszonen, Intervalltraining, vordefinierte Ziele oder Renntempo zu nutzen. Gross Kompliment für das extrem schnelle GPS, den schneller fand bisher noch keines meiner Testgeräte ein GPS Signal. “QuickGPSfix” nennt TomTom diese Technologie, die es ermöglichst den Standort von Satelliten sieben Tage lang zu speichern. Ist man mit dem Smartphone verbunden, hilft dieses beim unterstützten Abgleich, genial!

Die TomTom Runner Cardio unterstütz zwei Laufmodi, der Laufband- und Laufen-Modus unterscheiden sich in der Verwendung des GPS. Bewege ich mich innerhalb von Räumen, wo ich kein oder nur ein schwaches Signal habe, verwende ich den Laufband-Modus. Bin ich draussen aktiv, wähle ich den Laufenmodus in Verbindung mit GPS um meine Strecke aufzuzeichnen. Das klappt einwandfrei!
Vor einem Training sollte ich mir Gedanken machen, was ich trainieren will. Ich kann auch einfach loslaufen, aber ich habe mir mal eine Pulszone definiert, in welche ich Laufen möchte. Das geht direkt auf der Uhr, intuitiv und einfach. Während dem Training informiert mit die Uhr dann akustisch, optisch und haptisch, vor allem letzteres ist genial. Ich muss nicht zwingend auf die Uhr schauen. Mittels Pfeilen wird dort dargestellt ob man sich steigern soll oder eher gemächlicher laufen – wer ein wenig Laufsport betreibt sollte das aber auch selbst merken.
Ein nettes Feature ist die Wettkampffunktion, ich kann anhand eines bereits absolvierten Laufs gegen mich selbst antreten – die Cardio zeigt mir den ähnlich dem Pulsbereich an wie gut ich im Rennen bin.

Die Pulsmessung der Runner Cardio hat ihre Schwächen!

Die Pulsmessung der Runner Cardio hat ihre Schwächen!

Die Probleme mit der Pulsmessung

Ich hatte nach meinem ersten Lauf mit der TomTom Runner Cardio leider Probleme mit der Pulsmessung, diese setzte nach bereits wenigen Minuten Laufzeit aus und blieb konstant auf dem letzten Wert. Komisch dachte ich mir als zu Hause war und stellte einige Tage später bei einem Indoor-Training dasselbe fest. Mit ein wenig Suche im Internet bin ich auf einen Beitrag im TomTom Forum gestossen, auf dem dasselbe Phänomen auftrat. Der Support Hinweis auf die Position der Uhr hatte ich beim ersten Mal zwar beachtet, aber ich probierte es erneut, mit demselben Resultat. Ich habe dir Uhr noch einem Arbeitskollegen geliehen, der stellte nach 2km Laufen ebenfalls ein Ausfall der Pulsmessung fest.

Problem mit Herzfrequenz Sensor der TomTom Runner Cardio

Problem mit Herzfrequenz Sensor der TomTom Runner Cardio

Ich gehe von einem Problem mit der optischen Messung des Pulses aus, wenn man schwitzt. So konnte ich die Pulsmessung nach einem Ausfall nämlich wieder reaktivieren, in dem ich die Runner Cardio kurz vom Handgelenk nahm und dieses, sowie die Uhr vom nassen Schweiss befreite und danach weiter lief. Die Pulsmessung setzte wieder ein und funktionierte wieder bis wieder zuviel Schweiss auf dem Handgelenk war. Scheinbar gibt es hier ein technischen Problem, auf jeden Fall scheint sich TomTom Mühe zu geben und gemäss dem Foreneintrag kann man sich bei dem Problemfall direkt an den Kundendienst melden.

Weit weniger tragisch ist die verzögerte Pulsmessung, den während des GPS ultraschnell arbeitet, gibt es beim Puls merkliche Verzögerungen von mehreren Sekunden. Lief ich zusammen mit meiner Ambit 2S, war der Puls der Runner Cardio stehts 5-10 Sekunden hinterher. Je nach Ambitionen und Trainingsart ist das nicht sonderlich schlimm, jedoch merkt man die Verzögerung wenn man im Pulszonen-Bereich trainiert.

Review zur TomTom Runner Cardio

Fazit

Ein Fazit zu ziehen ist in diesem Fall schwierig, das Konzept hinter der Uhr ist nämlich genial. Das GPS funktioniert einwandfrei und schnell, wohl eines der besten dass ich je nutzte und die Synchronisierung mittels Bluetooth zum Smartphone ist toll. Das genau das Top-Feature der Pulsmessung seine Schwächen hat, macht es schwierig hier eine Empfehlung auszusprechen. Scheinbar gibt es Käufer die keinerlei Aussetzer und Probleme mit der Pulsmessung hatten, insofern bleibt nur noch die verzögerte Pulsmessung mit der wohl die meisten Leben können. Wer auf einen Pulsgurt verzichten möchte und die TomTom Runner Cardio ins Auge fasst, dem empfehle ich abzuklären ob sie nach einem Kauf trotz Tragen wieder einfach zurückgegeben werden kann. Je nach Handgelenk und Schweissproduktion wird die Uhr wohl beim ein oder anderen gut oder eben nicht funktionieren.

Die TomTom Runner Cardio gibt es für 329.- CHFwährend sie in Deutschland 269.- € kostet.

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XBMC: Media Center Software mit neuem Namen – Kodi 14

Kodi 14Ich schreibe hier immer wieder über das XBMC Media Center und habe bereits mehrmals Hardware gebaut, auf welcher XBMC lief. Nach wie vor setze ich zu Hause voll auf XBMC, meines Erachtens nach wie vor die beste Media Center Lösung. Die Entwickler haben sich nun entschieden XBMC mit der kommenden Version 14 in Kodi Entertainment Center umzubenennen.

Angefangen hat XBMC eigentlich schon 2002, als Xbox Media Player für die Xbox, später wurde es zu Xbox Media Center erweitert und nach der Portierung auf andere Plattformen im Jahr 2008 schliesslich in XBMC umbenannt. Die Entwickler geben für die Namensänderung mehrere Gründe an, unter anderem dass XB immer noch den XBox-Ursprung andeutet und zu Verwirrung führt, zumal XBMC auf der Xbox 360 und der XBox One gar nicht erst funktionieren. Zudem sei Kodi mittlerweile aus dem Begriff “Media Center” rausgewachsen, Dank Add-ons sei Streaming, Spiele, Newsfeed und vieles weitere auch möglich, daher “Entertainment Center”. Als wichtigster Grund gilt aber wohl die klare Trennung zur Spielkonsole von Microsoft, zumal sich der Name von dieser ableitete konnte man sich nie sicher sein nicht irgendwo abgemahnt zu werden.

Wie dem auch sei, mir ist der Name eigentlich “egal”, ich muss mich erstmal einfach daran gewöhnen. Ich hoffe die Plattform bleibt länger bestehen, zumal sie mir auch optisch gut gefällt. Für den Anwendern ändert sich sowieso wenig, bis nichts. Ausser einem neuen Namen bleibt alles beim Alten. Die Software wird weiterhin unter GNU Public License 2.0 veröffentlicht, wie die erste Entwicklerversion unter dem neuen Namen Kodi 14.0 “Helix” alpha2.

 

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Testbericht: Das Rad neu erfunden – Das Airwheel X3 lässt euch staunen

Airwheel X3

Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von Michael Eugster. Michi bloggt auch selber und studiert an der Zürcher Hochschule der Künste. Das Airwheel hat er als Testgerät vom offiziellen Schweizer Importeur erhalten.

Ganz unerwartet erreichte mich eine Nachricht vom Schweizer Importeur des Airwheels. Airwheel? Kannte ich bisher nicht und doch klang es interessant.

Eine Google-Suche und einige Videos zum «elektrischen Einrad» später war der Fall klar: Ich wollte unbedingt und so schnell wie möglich lernen, mit dem Ding zu fahren. Ich schrieb ich ihm zurück, ich würde mir das Airwheel gerne genauer anschauen und einen Testbericht auf meinem Blog veröffentlichen. Wenige Tage später stand ein grosses Paket bei mir zu Hause und wartete darauf, ausgepackt und getestet zu werden.

Eher der visuelle Mensch? Durch den Beitrag scrollen und Bilder anschauen oder gleich zum Videobeitrag und Rabatt-Code springen.

Lieferumfang und einige technische Daten

Das Paket ist relativ schwer und massiv. Packt man alles aus, liegen das Airwheel, ein Ladegerät und zwei Stützräder da.

Airwheel X3

Und dann kann’s eigentlich schon bald mal losgehen. Mir wurde das Airwheel X3 zum Testen zur Verfügung gestellt. Für euch Technikbegeisterte und Zahlenaffine hier einige Fakten zum futuristischen Fahrzeug und den anderen Modellen des Airwheels. Alle anderen springen zum nächsten Titel.

X3 X6 X8 Q3
Grösse 45 x 40 x 16cm 48 x 45 x 18cm 50 x 45 x 17cm 52 x 41 x 20cm
Rad-Grösse 14” 16” 16” 14” Twin Wheel
Gewicht 9.8kg 11.5kg 11.1kg 13kg
Geschwindigkeit auf 18km/h limitiert
Motor 400 W 550 W 650 W 800 W
Batterie 130 Wh Li-on 130 Wh Li-on 170 Wh Li-on 340 Wh Li-on
Reichweite 15km 18km 23km 40km
Preis-Empfehlung in CHF 999 1250 1500 2250

Man sieht, dass schon das Model X3 einiges auf dem Kasten hat. Als Einsteigermodell eignet es sich wahrscheinlich am besten. Wenn man den Motor das Airwheels mit demjenigen eines Elektrofahrrades vergleicht, fällt auf, dass das Airwheel vergleichbar viel oder eher sogar noch mehr Power hat.

Airwheel X3

Airwheel X3

Airwheel X3

Aller Anfang ist schwer, beim Airwheel aber immerhin kurz

Wer das erste Mal aufs Airwheel steht, der wird wohl oder übel so seine Schwierigkeiten haben. Nach meiner ersten «Übungsstunde» zusammen mit meiner Freundin Marina war ich schon ziemlich genervt von meinem Gleichgewichtssinn. Am Tag darauf übte ich erneut und auch ohne Hilfe. Plötzlich machte es Klick! Irgendwie schien mein Hirn nun zu kapieren, was mit dem Gleichgewicht zu machen sei.

Airwheel X3

Tipps, damit das Üben schneller geht:

  1. Üben, üben, üben. Es klappt schneller, als man denkt.
  2. Der Rücken soll gerade bleiben. Nicht verkrampfen beim Aufsteigen!
  3. Es werden Stützräder mitgeliefert. Das kann helfen… muss aber nicht. Ich hab sie schnell wieder abmontiert.
  4. Wer das Glück hat, bei jemandem abstützen zu dürfen: Aufgepasst: Das Gleichgewicht muss man selber finden. Sobald man loslässt, gerät man meist ins Schwanken.
  5. Sobald es geradeaus funktioniert: Kurven macht man, indem man das äussere Bein nach vorne, das innere Bein nach hinten nimmt.

Und auch wenn es beim ersten Mal nicht klappt: Dranbleiben. Das Ding ist hart im Nehmen.

Airwheel X3

Fahren mit dem Airwheel

Airwheel X3

Sobald man mit dem Airwheel fahren kann, beginnt der Spass erst richtig. Das Ding hat wirklich Power. Da der Motor auf eine Maximalgeschwindigkeit von 18 km/h limitiert wurde (aber eigentlich mehr Kraft hätte), fährt man mit der konstant gleichen Geschwindigkeit durch die Gegend. Egal ob geradeaus oder den Hügel nach oben. Das macht Spass! Die meisten Leute drehen sich nach einem um – man hat schliesslich nicht jeden Tag ein Airwheel gesehen. Und: Viele Leute möchten es gerne sofort ausprobieren. Ich kann es ihnen nicht vergönnen – ich wollte es ja auch sofort ausprobieren.

Airwheel X3

Das Airhwheel im Alltag

Reichweite einer Akkuladung: Wenn man geradeaus fährt, dann stimmen die 15 Kilometer wohl ziemlich genau. Fährt man jedoch hauptsächlich steile Hügel in Mosnang hoch und wieder runter, dann leidet die Reichweite verständlicherweise. So kommt man dann eher auf geschätzte 8-10 Kilometer. Liegt aber immer noch in einem sehr akzeptablen Rahmen.

Akku aufladen: Ich habe nicht die Zeit gestoppt, aber in 45-60 Minuten ist man bestimmt wieder voll dabei. Für ein solch starkes Gerät eine recht kurze Zeit. Man kann das Airwheel übrigens an jeder Steckdose mit dem Adapterkabel aufladen. So muss das.

Airwheel X3
Airwheel X3

Das Airwheel in Zürich: Macht echt Spass. Solange man nicht bei einer Bushaltestelle durchfahren muss, wo man durch die Leute zirkeln muss oder am Hauptbahnhof in die Rush Hour kommt. Ansonsten: Absolut stadttauglich und ideal für kurz bis mittellange Strecken, wenn man nicht aufs Tram warten möchte. Ich könnte mir gut vorstellen, es ab und zu für den Weg von der Hardbrücke zum Toni-Areal zu verwenden.

Sicherheit: Zur Sicherheit sollte man nicht so rumfahren, wie ich dies auf den Bildern mache. Es empfiehlt sich zumindest ein Helm und Handschoner (falls man auf die Hände fällt). Ansonsten ist vom Airwheel dank Geschwindigkeitslimitierung gesorgt, dass man nicht zu schnell rumsaust.

Muskeltraining: Wann immer möglich, sollte man mit dem Airwheel fahren. Mit 10 kg trägt man nämlich sonst einiges mit sich rum. In den Zug / Bus tragen und dann weiterfahren liegt drin. Viel weiter möchte man es nicht tragen. Aber eben: Fahren macht sowieso viel mehr Spass.

Airwheel X3

Aufgefallen

Einige Punkte sind mir noch aufgefallen:

Das Airwheel ist leise. So leise, dass es von Fussgänger nicht bemerkt wird, wenn man auf dem Gehsteig fährt. Vielleicht darum eher mal auf den Velostreifen wechseln oder eine Hupe mitnehmen.

Akku leer, Michi fällt um. Passiert beim Geradeausfahren garantiert nicht. Ich fuhr jedoch mit dem Airwheel den Hügel in Mosnang nach oben (funktionierte wunderbar), als plötzlich die Leistung des Motores nachliess und ich mich auf meinen Händen und Knien wiederfand. Normalerweise piepst das Airwheel viermal, damit man langsam absteigt. Der starke Akkuverbrauch aufgrund der Steigung hat wohl dazu geführt, dass das Piepsen leider zu spät kam. Oops. Immer mit genug Akku den Hügel hochfahren!

Fazit

Ein tolles Gerät! Mein Auge weint schon jetzt, wenn ich daran denke, dass es nur ein Testgerät ist. Es macht nämlich jeden Tag mehr Spass. Jeden Tag geht wieder etwas mehr – man lernt etwas völlig neues. Es ist ein wenig wie Fahrradfahren. Jeden Tag schafft man auch die schwierigeren Strecken etwas besser. Der Kiesweg geht plötzlich auch und der holprige Weg von nebenan ist auch keine Herausforderung mehr. Das Airwheel hatte auf mich eine Faszination – aus technischer Sicht und weil es Spass macht.

Video

Wie es sich für einen CAST / Audiovisuelle Medien – Student der ZHdK gehört, darf in einem solchen Beitrag ein Video nicht fehlen. Damit kann man sich bestimmt einen Eindruck machen, wie es ist, mit einem solche Teil zu fahren.

15% Rabatt für Leser

Leser dieses Blogbeitrages erhalten auf das Modell X3 vom offiziellen Anbieter von Airwheel in der Schweiz 15% Rabatt, wenn sie diesen Code angeben: X3EUGSTER15. Der Online-Shop ist auf theairwheel.ch zu finden.

Habt ihr noch Fragen zum Gerät? Stellt sie einfach in den Kommentaren. Ich beantworte sie gerne.

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Flytrex Live: Blackbox für Multicopter übermittelt GPS-Position per GSM

Flytrex Live TechnikblogIch habe den Flytrex Flugdatenschreiber schon länger an meinem TBS Discovery Pro und logge damit alle meine Flüge, ein Bericht dazu habe ich auch veröffentlicht. Nun hat Flytrex ein neues System vorgestellt: Flytrex Live. Die Blackbox für den Multicopter unterstützt nun auch “live tracking” und lädt eure Flugdaten direkt über GSM auf den Flytrex Server – das ist insofern praktisch wenn euer Fluggerät mal irgendwo notlanden muss und die Suche nicht einfach wird.

Features von Flytrex Live

  • Flug-Tracker – Das “Letzte Postion” Feature hilft den Coopter bei Verlust wieder zu finden, den Flug zu analysieren und mögliche Probleme zu finden.
  • Echtzeit Flug Telemetrie – Zeit den Flug in Echtzeit auf Google-Karte, in deinem persönlichen Flug Kanal, Teile deien Flug Live mit anderen Piloten.
  • Logbuch – Deine Flüge werden automatisch auf deinem persönlichen Flytrex Profil aufgezeichnet. Analysiere Flüge, persönlichen Aufzeichnungen, Challenges und vergleiche dich mit anderen Piloten – weltweit.

Flytrex FeaturesDer Flytrex Live funktioniert zusammen mit den DJI Produkten  und dem Blade 350 QX. Hier muss nur ein anderes Verbindungskabel genutzt werden. Für den Datenupload wird eine microSIM Karte mit Datenguthaben benötigt.

Fazit

Klingt spannend, mit 17 Gramm Gewicht sollte der Flytrex Live das Flugverhalten nicht besonders beeinflussen und eine Live Aufzeichnung kann ja nach Anwendungsgebiet nicht schaden. Man hat natürlich Zusatzkosten des Mobilfunkanbieters und der Flytrex Live alleine kostet auch deren 275.- CHF bei DroneFactory. Ich bleibe noch bei meinem “normalen” Flytrex, wer auf den Live setzt darf hier gerne seine Erfahrungen posten…

 

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Apple aktualisiert MacBook Pro mit Retina Display

Testbericht MacBook Pro Retina

Apple hat heute ganz unauffällig die MacBook Pro reihe mit Retina Display aktualisisert. Dabei wurden die bisherigen Geräte leicht aufgestockt und sind dabei preislich attraktiver geworden. Grundsätzlich gab es leicht schnellere Prozessoren und mehr RAM in der Grundkonfiguration bei den MacBook Pro 13″ mit Retina Display und in der 15″ Ausgabe.

Aktualisierungen

Beim MacBook Pro 13″ mit Retina Display ist neu ein 2,6 GHz Dual-Core Intel Core i5 (anstatt 2.4GHz) verbaut und der doppelte Arbeitsspeicher, nämliche 8GB statt deren vier. Ähnliche Änderungen gibt es auch bei den anderen 13″-Modellen. Das Einstiegsmodell gibt es für 1399.- CHF.
Beim MacBook Pro 15″ mit Retina Display ist der Prozessor auf einen 2.2GHz Quad-Core gestiegen (anstatt 2.0 GHz) und 16GB RAM werden anstatt deren 8GB mitgeliefert. Der Preis des Topmodells wurde sogar noch gesenkt, die anderen Modelle mit aktualisierter Hardware bleiben gleich im Preis.

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