Permalink

Australia’s Gold Coast: Timelapse in Perfektion

Timelapse Australia

Ich bin dank eines Tweets von Kevin auf ein wunderschönes Timelapse Video aus Australien gestossen. Da meine fast zwei monatige Australien-Reise auch schon zwei Jahre her ist, habe ich mich natürlich besonders über die bekannten Bilder gefreut.  Die Timelapse Aufnahmen wurden mit einer Canon 5D Mark III und einem Dolly mit eMotimo aufgenommen. Gemacht wurden alle Shots innerhalb von zwei Wochen an der Gold Coast von Queensland von Joe Capra aufgenommen. Das Projekt wurde für Gold Coast Tourismus ausgeführt und ist in meinen Augen mehr als gelungen! Erinnert mich auch wieder daran, alle meine Aufnahmen einmal zu schneiden.

Permalink

Testbericht: Garmin Forerunner 15 – Tracker und GPS-Uhr vereint

Garmin Forerunner 15 Testbericht

Ich habe schon zahlreiche Aktivitätstracker getestet und eines hatten alle gemeinsam. Wenn man richtig Sport treiben will, dann möchte man nicht auf GPS verzichten und das bieten nunmal die erwähnten Tracker nicht. Also hatte ich zusätzlich jeweils noch ein GPS-Trainingsgerät dabei, wie die Suunto Ambit2. Garmin hat sich genau dieser Sache angenommen und im Forerunner 15 Aktivitätstracker und GPS mit Pulsgurt vereint!

Features

  • Speichert Distanz, Pace, Herzfrequenz und Kalorienverbrauch
  • Aktivitätsmonitor zählt die zurückgelegten Schritte, berechnet den Kalorienverbrauch und erinnert dich, wenn es Zeit ist sich zu bewegen.
  • Kompatibel mit dem Laufsensor zum Speichern von Distanzdaten beim Training im Gebäude
  • Akku-Laufzeit von bis zu 8 Stunden bei aktiviertem GPS oder 5 Wochen im Uhr-/Aktivitätsmonitormodus
  • Speichern, Planen und Weitergeben von Aktivitäten auf Garmin Connect
Garmin Forerunner 15 Lieferumfang: Uhr, Pulsgurt und Dock für Sync und Laden.

Garmin Forerunner 15 Lieferumfang: Uhr, Pulsgurt und Dock für Sync und Laden.

Lieferumfang

Die Garmin Forerunner 15 wird kompakt verpackt mit dem nötigsten Zubehör ausgeliefert. In diesem Fall sind das der beiliegende Pulsgurt, das Modell kannte ich bereits von anderen Garmin Geräten. Für das Laden und Synchronisieren der Uhr selbst liegt eine entsprechende Dockingstation mit USB-Anschluss dabei.

Einrichtung

Keine Hexerei und praktisch selbsterklärend. Mittels Garmin Express konnte ich die Forerunner 15 direkt mit meinem Garmin Connect Konto verbinden. Habt ihr noch keines könnt ihr euch dort auch problemlos eines erstellen und einige wenige benötigte Angaben zu Gewicht, Alter und ähnlichem machen. Danach kann man die Uhr schon voll einsetzen!

Garmin Forerunner 15: Einfach und gut zu bedienen

Garmin Forerunner 15: Einfach und gut zu bedienen

Verarbeitung & Tragekomfort

Die Forerunner 15 ist die bisher kompakteste Trainingsuhr mit GPS Empfänger die ich getestet habe, dabei ist sie auch noch sehr leicht gebaut. Das Armband ist sehr flexibel und angenehm, für mein Handgelenk aber fast etwas zu schmal, eine zweite Schlaufe würde ich zudem auch sehr praktisch finden. Das Armband kann auch gewechselt werden und die wasserdichte Verarbeitung ist 1A, wie von Garmin gewohnt. Hier kann ich nach einem Monat Nutzungszeit keine Mängel oder Nachteile feststellen.

Garmin Forerunner 15 Tragekomfort

Garmin Forerunner 15 als Aktivitätstracker

DieGarmin Forerunner 15 dient quasi als Garmin Vivofit Ersatz. Ich hatte den Vivofit bekanntlich im Einsatz und mit der Forerunner 15 erübrigt sich dessen Funktion, denn die Uhr dient ebenfalls als Aktivitätstracker und macht diesen Job einwandfrei. Ich kann auf der Uhr meine tägliche Schrittzahl und Kilometerleistung abfragen und diese mit Garmin Connect synchronisieren. Hier zeigt sich der Nachteil gegenüber des Vivofit, das synchronisieren geht nicht angenehm per Bluetooth, sondern mittels dem USB-Dock. Die Uhr erinnert übrigens immer schön daran, dass man sich zwischendurch mal bewegen sollte, alles in allem ein Aktivitätstracker wie man ihn so kennt. Die Akkuaufzeit im Trackermodus beträgt übrigens locker über einer Woche, genaueres kann ich nicht sagen weil ich die Uhr nach GPS-Benutzung auch mal geladen hatte.

Garmin Connect  Übersichtsseite

Garmin Connect Übersichtsseite

Garmin Forerunner 15 als GPS Trainingsgerät

Wie erwähnt kann man die Forerunner 15 auch als GPS-Trainingsuhr sehen. Dabei verfügt sie über die bekannten Funktionen einer GPS-Uhr und zeichnet die Strecke auf und misst dabei Geschwindigkeit, wie auch zurückgelegt Distanzen. Zusammen mit dem Brustgurt wird auch die Herzfrequenz aufgezeichnet, hier ein Screenshot einer kurzen Aufwärmrunde.

Garmin Connect: Detaildarstellung nach GPS-Nutzung

Garmin Connect: Detaildarstellung nach GPS-Nutzung

Das Display der Forerunner 15 ist im vergleich zu teureren Alternativen wie der Garmin Fenix oder der Suunto Ambit nicht so auflösend und eher rudimentär gehalten. Die angezeigten Infos reichen aber vollkommen für herkömmliches Training und lassen sich auch bequem durchschalten. Nach einem Lauf erhält man eine kurze Zusammenfassung des Trainings, detailiertere Informationen kann man danach via Garmin Connect abrufen.

Garmin Forerunner 15

Fazit

Die Forerunner 15 gehört eher ins günstige Segment von GPS-Uhren, bezieht man aber die Tracking-Möglichkeiten ein, ist der Preis extrem fair. Die Uhr ist solide und bietet die Kombination von zwei Geräten an, was will man mehr? Hier könnte ich eine Bluetooth-Verbindung für kabelloses synchronisieren oder Spezialfunktionen für Biker und Schwimmer anfügen, aber dann wird das Paket auch wiederer teurer. Die Garmin Forerunner 15 kann ich guten Gewissens empfehlen und man kann sie täglich tragen und muss nicht Aktivitätstracker und Trainingsuhr separat verwalten. Ein gelungenes Gerät zum fairen Preis!

Die Garmin Forerunner 15 gibt es in der Schweiz ab 209.- CHF und in Deutschland für 170.- € zu kaufen.

Permalink

Canon EOS 7D Mark II: Zackige APS-C DSLR mit GPS

Canon EOS 7D-Mark II FrontIch setze seit Jahren auf die Canon Spiegelreflexkamera EOS 7D und endlich, nach Jahren der Gerüchte einer Nachfolgerin, wurde die EOS 7D Mark II präsentiert. Die 7D Mark II stellt damit wiederum das Topmodell von Canon mit APS-C-Sensor dar. Dabei wurde ein komplett neues Gehäuse mit einigen netten Features und Neuerungen im Innern entwickelt.

Canon EOS 7D Mark II

Die neue EOS 7D Mark II will vor allem mit Geschwindigkeit punkten. Dazu dient ein komplett neuer Autofokus und dieser lässt sich nicht lumpen. Denn das neue Autofokus-System hat deutlich mehr Sensoren als bis anhin, deren 65 sind verbaut, alle arbeiten als Kreuz-Sensoren.  Der mittlere AF-Sensor ist sogar ein Doppelkreuztyp und soll bis zu einem Lichtwert von -3 scharf stellen. Neu ist auch die Belichtungsmessung, diese kann nicht nur die Helligkeit, sondern Farben und Gesichter erkennen, was zu einer besonders genauen und zum Motiv passenden Belichtung führen sollte. Die beiden Systeme sollen schlussendlich bis zu 10 Bilder pro Sekunde verarbeiten können, das macht die 7D Mark II zur idealen Begleiterin für Sport- und Actionfotografen. Im RAW-Format kann die EOS 7D Mark II bis zu 31 Bilder ohne Pause schiessen.

Die Canon EOS 7D Mark II ziert ein neues Gehäuse

Die Canon EOS 7D Mark II ziert ein neues Gehäuse

Die EOS 7D Mark II hat einen 20,2 Megapixel Sensor verbaut, dieser besteht aus der sogenannten Dual-Pixel-Technologie. Bei diesen Chips gibt es zwei Fotozellen pro Pixel, daraus resultiert auch ein schnellerer Autofokus im LiveView. Denn dank Dual-Pixel kann die Kamera mit dem schnellen Phasenautofokus arbeiten und muss nicht auf den deutlich langsameren Kontrast-Autofokus umschalten. Der ISO-Bereich reicht jetzt von der Standardeinstellung ISO 100 bis ISO 16.000 und lässt sich bis ISO 51.200 erweitern.

Sehr nett und endlich auch bei Canons APS-C DSLR eingeführt ist der duale Speicherslot, zwei Steckplätze für Speicherkarten sind so verfügbar, einmal SD und einmal CF. Ebenfalls verbaut ist GPS, dabei wird nicht nur der Ort der Aufnahme gespeichert, sondern auch die Ausrichtung der Kamera.

Canon EOS 7D-Mark II kommt mit zweifachen Kartenschacht.

Canon EOS 7D-Mark II kommt mit zweifachen Kartenschacht.

Preis und Verfügbarkeit

Die Canon EOS 7D Mark II soll als Body 1’699.- € kosten und bereits im November 2014 in den Handel kommen.

Permalink

Samsung NX1: Systemkamera mit 4K-Videofunktion

NX1 mit 16-50MM

Samsung präsentiert mit der NX1 eine neue Systemkamera im kompakten Format, welche mit aktuell interessanten Features wartet. So wurde aktuellste Kameratechnologie verbaut, dazu gehört der 28 Megapixel APS-C Sensor und die Möglichkeit 4K-Videoaufnahmen zu machen. Das dürfte sehr interessant sein, vor allem als Alternative zur hier schon getesteten Panasonic GH4. Was die Samsung NX1 sonst noch bietet:

Features

  • Bildsensor: 28,2 effektiv Megapixel APS-C BSI CMOS Sensor
  • Display: 76,8 mm Super AMOLED Kippdisplay mit Touchpanel (Kippen hinauf bis zu 90°, hinunter bis zu 45°)
  • Video: MP4 (Video: HEVC / H.265, Audio: AAC) mit UHD 3.840 x 2.160 (nur 30 fps), 4K 4.096 x 2.160 (nur 24 fps), Full HD 1.920 x 1.080, 1.280 x 720, 640 x 480
  • Dateiformat: RAW (SRW ver2.0.0), JPEG (EXIF 2.3), MPO (für 3D Objektiv), DCF
  • Konnektivität: Wi-Fi, NFC, Bluetooth 3.0
  • Speicher: SD,SDHC,SDXC,UHS-I,UHS-II
  • Gewicht: 550g (ohne Akku)

4K Videosample

Im Inneren der NX1 sorgt ein weiterentwickelter DRIMe V Bildprozessor für schnelle Bildverarbeitung und hohe Fotoqualität. Noch mehr Zeit gewinnt man mit dem Autofokussystem III, das auch schnell bewegende Motive mit all seinen Details festhält. Deswegen eignet sich die NX1 gerade für Sportfotos und Aufnahmen in der Natur. Die grosse Phasenerkennung deckt nahezu den gesamten Bildausschnitt ab und ermöglicht damit ein automatisches Scharfstellen auf wichtige Objekte – unabhängig von ihrem Standort. Dazu kommt eine Verschlusszeit von 1/8.000 Sekunden und 15 Bildern pro Sekunde im Serienbildmodus – mehr als bei allen anderen Kameras – mit denen schnelle Motive leicht festgehalten werden können.

Das intelligente Samsung Auto Shot (SAS) stärkt die NX1 als Actionkamera. Denn selbst schnelle Verschlusszeiten und Bildverarbeitung können nicht dafür garantieren, dass sich jede Bewegung in einem Bild einfangen lässt. Deswegen wird beispielsweise der Moment, wenn ein Tennisspieler den Ball trifft, mit SAS kalkuliert und das Bild exakt zum richtigen Zeitpunkt geschossen. Das Resultat ist ein gestochen scharfes Foto des wirklich entscheidenden Moments.

Für die NX1 wurde speziell ein 28 MP APS-C Sensor inklusive Back Side Illumination (BSI) entwickelt. Dadurch trifft mehr Licht als bei anderen Modellen auf den Kamerasensor. Dies selbst dann, wenn die Umgebung verhältnismässig dunkel ist. Zusätzlich schafft die NX1 Aufnahmen in einem weitaus höheren ISO-Bereich und reduziert dadurch Bildunschärfe auch bei schwachem Umgebungslicht.

Mit der NX1 gelingen auch hochqualitative Videoaufnahmen, denn sie unterstützt 4K und Ultra HD (UHD) Videos mit HEVC Codec. UHD bietet eine vierfach höhere Auflösung als Full HD – der Unterschied wird durch besonders klare Aufnahmen sofort sichtbar.

NX1 with 50-150MM

Fazit

Auf Grund der kompakten Bauweise und Videofunktionen mit 4K Auflösung und 30fps gefällt mir die NX1 erstmal sehr gut. Sie könnte auch für Luftaufnahmen besonders interessant werden, da sie mit 550g nicht sonderlich schwer ist und mit der kompakten Bauweise auch gut verbaubar sein sollte. Ich behalte die NX1 einmal im Auge.
Erhältlich ist die NX1 in der Farbe Schwarz voraussichtlich ab Anfang November 2014 in der Schweiz zum Preis von CHF 1’798. Das 50 – 150 mm F2.8 S ED OIS Objektiv ist in der Schweiz ab Anfang November 2014 zum Preis von CHF 1’748 verfügbar.

Permalink

Testbericht: Audez’e LCD-3 – Heiliger Gral der Kopfhörer

Testbericht zum Audeze LCD-3 KopfhörerDurch den Elektronikvertrieb Portacomp hat Hans das Angebot erhalten eine Audez’e LCD-3 Kopfhörer und einen Burson Audio Soloist Kopfhörerverstärker zu testen. Da ich eine kleine Sammlung an Kopfhörern besitze, hat er mir das Päckchen zum Testen überreicht. Um es gleich mal vorwegzunehmen, dieser Kopfhörer kostet 2195.- CHF, der Kopfhörerverstärker 1150.- CHF. Einen Preis, den man für ein Paar gute Lautsprecher und Stereoverstärker gerne zahlt, warum also nicht für Kopfhörer? Die Erwartungen sind auf jeden Fall hoch, denn in dieser Preisliga findet man nur noch sehr wenige Konkurrenten.

Der Audez’e kann wahlweise in einer wasserfesten Transportbox oder einer Holzbox geliefert werden. Die Transportbox ist staub- und wasserdicht und würde wahrscheinlich sogar einen Nuklearschlag überleben. Die Holzbox hingegen ist mit schwarzem Pianolack überzogen und hat innen eine passende Schaumstoffeinlage die mit Samt überzogen wurde. Wenn der Kopfhörer nicht transportiert werden muss, würde ich auf jeden Fall die Holzbox bevorzugen, so elegant verstaut sieht man einen Kopfhörer selten.

Audez’e LCD-3

Haptik, Optik und Technik

Nimmt man den Kopfhörer aus der der Box, fühlt er sich überraschend unproportional an. Die grossen Ohrmuscheln mit dem Zebranoholzrahmen dominieren das Gesamtbild, der Kopfügel sieht im Vergleich fast etwas filigran aus. Auch fällt das hohe Gewicht von 548g auf. Unterhalb der Ohrmuscheln findet man die 4-pin mini-XLR Anschlüsse für das Kopfhörerkabel. Alles in allem fühlt sich der Audeze LCD-3 sehr robust an, die Verarbeitungsqualität ist beeindruckend. Die Lammlederpolster sind nach hinten dicker, was nicht wegen des Komforts so gemacht wurde, sondern damit die magnetostatischen Flachmembran-Schallwandler besser auf das Ohr ausgerichtet sind. Die neueren Versionen des Audez’e LCD-3 sind mit der Fazor-Technologie ausgestattet. Die Fazors verbessern den Phasen- und Frequenzgang und sorgen für eine bessere Räumlichkeit. Ich möchte auf die Technologie selber nicht näher eingehen, wer sich trotzdem weiter informieren möchte, kann das auf innerfidelity.com machen, dort findet man auch noch Vergleichsmessungen zu den früheren Versionen. Allgemein kann ich jedem Kopfhörerenthusiasten der der englischen Sprache mächtig ist diesen Blog empfehlen. Zusätzlich haben neue Versionen des LCD-3 eine abgeänderte Struktur auf der Membran, diese Änderungen erhöhen die Impedanz des Kopfhörers von etwa 50 Ohm auf 110 Ohm.

Testsetup: LCD-3 und Burson Audio Verstärker

Testsetup: LCD-3 und Burson Audio Verstärker

Klang und Tragekomfort

Kommen wir nun zum Klang dieses ungewöhnlichen Kopfhörers. Beim ersten Aufsetzen schmiegen sich die Lammlederpolster schön um die Ohren. Der Kopfhörerverstärker muss etwas aufgereht werden, aber nicht allzuviel im Vergleich zu anderen Magnetostaten. Die ersten Klänge ertönen und man vergisst, dass man ein Review schreiben wollte. Ich lehne mich zurück denn der Kopfhörer lädt sofort zum Geniessen der Musik ein. Er klingt natürlich, die Musik fliesst und man möchte ihn nicht mehr absetzen.

Audeze LCD-3

Die Stärken des Kopfhörers sind nicht nach der ersten Sekunde beschreibbar. Das was mir aber als erstes auffiel, war der Bass. Genauer gesagt, der Tiefbass. Ich habe noch nie zuvor bei Kopfhörern einen solchen Tiefbass gehört. Damit meine ich nicht, dass der Tiefbass laut oder sonstwie betont ist, sondern dass der Audez’e LCD-3 der erste Kopfhörer ist, der näherungweise an den Körperschall-Tiefbass kommt den man von guten Subwoofern kennt. Dabei ist der Bass nie im Vordergrund, drängt sich nie auf und verursacht keinen unangenehmen Druck auf den Ohren. Das Gesamtbild ist immernoch absolut homogen. Wir finden einen schönen Hoch- und Superhochton der auch bei vielen Zischlauten nicht nervig wird. Die Mitten sind glasklar. Stimmen erklingen direkt und in ihrer ganzen Fülle. Das Klangbild kann als etwas dunkel und warm beschrieben werden, wegen eines ganz leicht angehobenen Midbasses. Genau diese Abstimmung sorgt dafür, dass der Kopfhörer sehr gemütlich und voll klingt. Eine Besonderheit, die beim Vergleich mit dynamischen Kopfhörern hervorsticht, ist die Fülle an Details die durch den Audez’e dargestellt werden. Verschiedene Instrumente sind wesentlich besser differenzierbar. Es wirkt, als hätte man eine Lupe hervorgenommen und könne die Details nun etwas genauer betrachten. Die Bühne ist nicht künstlich ausgeweitet, alles wird in einem glaubhaften Raum wiedergegeben. Man stellt fest, wieviel die Aufnahme zur Bühne beiträgt. Mehr binaurale Aufnahmen wären hier wünschenswert, denn normale Aufnahmen wurden für Lautsprecher ausgelegt, daher werden zum Beispiel Stimmen nicht vor einem geortet, sondern man hört sie unterhalb der Schädeldecke in der Mitte des Kopfes. Alles in allem muss ich sagen, dass der Audez’e LCD-3 der beste Kopfhörer ist den ich je gehört habe. Seine Abstimmung ist ein Traum und wird jedem Kopfhörerenthusiasten gefallen. Es muss allerdings noch angefügt werden, dass das Kopfband nach einiger Zeit etwas auf den Schädel drückt. Denn wenn man den LCD-3 normal trägt, drückt nicht die ganze Fläche des Kopfbands auf den Schädel sondern die Kante.

Audeze LCD-3

Fazit

Wie bereits erwähnt ist der Audez’e LCD-3 der beste Kopfhörer den ich je länger hören konnte. Ob der Preis gerechtfertigt ist, muss jeder für sich entscheiden. Ich garantiere aber, dass jeder der den Audez’e LCD-3 etwas genauer probehört eine schöne Überraschung erleben wird. Man sollte sich allerdings die Zeit nehmen, ihn Probe zu hören und auch gegen andere Kopfhörer zu vergleichen. Vergleichskandidaten wären z.B. der Sennheiser HD 800 der schon für 1200.- CHF erhältlich ist oder der neue Hifiman HE-560.

Testmöglichkeit für Technikblog-Leser

Der Schweizer Distributor Portacomp bietet für Leser meines Blogs eine besondere Möglichkeit. 3 Leser können den Audez’e LCD-3 zusammen mit dem Burson Audio Soloist testen und das natürlich kostenlos. Ihr könnt euch hier in den Kommentaren zu Wort melden, die drei besten Begründungen erhalte die Möglichkeit für den Test. Ihr müsst einzig zum Abschluss mir einen kleinen Text mit eurem Hörerlebnis zu Verfügung stellen. Viel Spass!

Permalink

Netflix in der Schweiz: Sind das die Preise?

netflix_schweizIch habe erst vor wenigen Tagen darüber berichtet, dass in Deutschland bereits bei einiges Usern Netflix verfügbar ist. Sogar Abopreise sind da durchgesickert und jetzt ist dasselbe auch in der Schweiz der Fall. Eigentlich wird erst am 18. September Netflix seinen Video-Streaming-Dienst offiziell auch in der Schweiz lancieren. Trotzdem gibt es jetzt schon klare Anzeichen für die Preisgestaltung.

Diesmal konnte ein Leser vonCEtoday auf Netflix zugreifen. Wie schon beim deutschen Kollegen war bei ihm das neue lokale Angebot und die Preisstruktur freigeschalten. Die Preise sehen dabei wie folgt aus:

  • Netflix auf einem Gerät in Standardauflösung für 11.90 CHF
  • Netflix auf zwei Geräten in HD für 12.90 CHF
  • Netflix auf vier Geräten in Ultra-HD für 17.90 CHF

Fazit

Netflix nimmt keine Stellung dazu. Vergleiche ich diese Preisstruktur mit jener für Deutschland und die USA, sehe ich das als durchaus realistisch an. Damit wäre Netflix zwar teurer als MyPrime von UPC, aber sollte ein breites Angebot an Filmen und Serien in Mehrkanalton verfügbar sein, wäre Netflix sicher zu favorisieren. Warten wir also die definitiven Preise und das Angebot ab…

Permalink

Aerial Images Showreel 2014: Luftaufnahmen-Trailer

Luftaufnahmen "Aerial Images"

Ich habe ja kürzlich über den Designwettbewerb berichtet, als ich ein Logo für meine Luftaufnahmen suchte. Nun hatte ich dieses Jahr einige Male meinen TBS Discovery Pro Quadrocopter im Einsatz, obwohl die Flugtage wegen des schlechten Wetters eingeschränkt waren. Aus den Aufnahmen habe ich ein kleines Showreel 2014 zusammengeschnitten.

Die Luftaufnahmen werden immer besser, man lernt sein Fluggerät mit der Zeit einfach besser kennen. Doch für noch bessere Aufnahmen habe ich mir ein neues Projekt ins Auge gefasst, ein Multicopter mit Systemkamera. Bin gespannt was damit dann für Aufnahmen möglich sind, vor allem im Bereich Fotos verspreche ich mir deutlich mehr Qualität als mit der GoPro. Ich werde dann gerne berichten…

Permalink

iPhone 6 Modelle in der Schweiz ab 26. September erhältlich

iPhone 6 in der Schweiz

Tolle News für alle Schweizer die sich auch gerne das neuste Smartphone von Apple sichern wollen. Das kürzlich präsentierte iPhone 6 und iPhone 6 Plus kommt doch früher in die Schweiz als erwartet. Bereits am 26. September 2014 kann dieses in Apple Stores (und wahrscheinlich Premium Partner wie Dataquest) erworben werden.

iPhone 6 in der Schweiz Verkaufsstart

Das ist doch viel früher als einige vermuteten und ich gehe auch davon aus, dass Apple die Kaufkraft der Schweizer und den hohen iPhone-Anteil hier zu schätzen weis. Ich freue mich auf jeden Fall auf den Verkaufstermin und da stellt sich noch die Frage: 4.7″ oder 5.5″?

Permalink

Testbericht: LMP Thunderbox 400 RAID mit Thunderbolt

LMP Thunderbox 400 ReviewMit meinem Thunderbolt RAID System von Lacie, welches ich nach diesem Gastbeitrag kaufte, bin ich nach wie vor sehr glücklich. Aber man sollte immer die Augen nach weiteren Systemen offenhalten und da wurde mir die LMP Thunderbox 400 RAID empfohlen. Das RAID wird ebenfalls über die zackige Thunderbolt Schnittstelle angesprochen und kann sogar vier Festplatten aufnehmen. Das habe ich mir genauer angeschaut.

Eckdaten der Thunderbox 400

Die Thunderbox 400 kommt vorkonfiguriert und bestückt geliefert, die kleinste Variante gibt es mit 4x1TB HDDs, bis hin zu 4x6TB HDDs oder gar 4 SSDs. Dank USB 3.0 eignen sich die Thunderbox-Modelle auch für die Nutzung an einem Windows Computer oder älterem Mac Pro. Ich habe die 4x1TB Variante im Test.

  • Extrem leistungsstarkes externes Gehäuse für (4) 3.5″ SATA HDD oder 2.5” SSD
  • Integrierter RAID 5&6 Hardware Kontroller, bootbar, interne 6 Gb/s Ports
  • Unterstützt hot-plug & hot-swappable Harddisk Einschübe
  • LCD Display zur Systemüberwachung
  • Schnittstellen: (2) Thunderbolt (10 Gbps) & (1) USB 3.0 (5 Gbps)
  • Datendurchsatz RAID 5: Thunderbolt ca. 600 MB/Sek., USB 3.0 ca. 400 MB/Sek.
LMP Thunderbox 400 Lieferumfang

LMP Thunderbox 400 Lieferumfang

RAID Funktionen

  • Hardware RAID-Level 0, 1, 10(1E), 3, 5, 6, Einzeldisk oder JBOD
  • Automatische Datenwiederherstellung (on-line und off-line): ca. 400 GB/Std. = ca. 10 Std. für 4 TB HDD
  • Gleichzeitig online Kapazitätserweiterung und RAID Level Migration
  • Online Volumen Set Wachstum
  • Sofortige Verfügbarkeit und Hintergrund-Initialisierung
  • Automatische Erkennung und Wiederherstellung bei hinzufügen/entnehmen eines Laufwerkes
  • Intelligentes Power Management zur Energieeinsparung und längerer Lebenserwartung
  • RAID Kontroller mit ARM-basierten Storage I/O Prozessor
  • 1 GB on-board SDRAM mit ECC
LMP Thunderbox 400: Anschlüsse und Lüfter auf der Rückseite

LMP Thunderbox 400: Anschlüsse und Lüfter auf der Rückseite

Inbetriebnahme

Die LMP Thunderbox 400 wird bereits zusammengebaut und mit Festplatten bestückt geliefert. Man muss also nur noch gewünschte Kabel anschliessen und die Box mit Strom versorgen. Alles weitere geschieht auf dem Computer. Dazu muss man sich das neuste MRaid Paket von areca laden und installieren. Danach sollte man mittels dem Tool im Browser auf http://localhost:81/ die Thunderbox administrieren können. Hat bei mir nicht geklappt, also kurz mittels LAN-Kabel die Thunderbox verbunden und über die angezeigte IP am Display das Webinterface aufrufen können. Username “admin” und Passwort “0000” helfen übrigens für den Login.

Thunderbox 400 Webinterface: nicht modern - aber umfangreich

Thunderbox 400 Webinterface: nicht modern – aber umfangreich

RAID erstellen

Im Webinterface, welches zwar optisch noch an Zeiten vor der Jahrtausendwende erinnert, habe ich zahlreiche Optionen und Möglichkeiten die Thunderbox zu konfigurieren. Ich habe mir ein RAID 5 erstellt, so nutze ich auch mein 4-Bay Synology NAS und sehe das als sehr guten Kompromiss zwischen Sicherheit und Speicherplatz. In der Thunderbox 400 mit vier 1TB Festplatten habe ich so 3TB verfügbaren Speicher und Ausfallsicherheit einer Platte, das passt mir! Hat man das RAID konfirugiert, startet dessen Initialisierung, der Fortschritt wird auf dem Display angezeigt. Dauerte bei mir rund 4 Stunden.

Thunderbox 400 Webinterface: RAID erstellen

Thunderbox 400 Webinterface: RAID erstellen

Performance

Natürlich wollte ich auch die Performance der Thunderbox messen. Die nachfolgenden Resultate gelten selbstverständlich einfach für mein System mit 4x1TB Konfiguration und getestet an meinem iMac. Die Thunderbox 400 wurde in RAID 5 betrieben:

Wie man den obigen Grafiken entnehmen kann habe ich 4 Szenarien ausprobiert. Ich habe mehrmals ein 1GB und mehrmals ein 16GB File schreiben und lesen lassen und das entweder direkt über Thunderbolt oder mit einem dazwischengeschaltenen Thunderbolt RAID System von Lacie. Die Schreibgeschwindigkeit betrug immer 600MB/s und mehr, während er beim Lesen immer Werte von 450MB/s und drüber schaffte. Das sind beachtliche Zahlen, und versprechen einen extrem schnellen externen Speicher. Leider hatte ich noch kein vergleichbares System im Test, das Lacie 2 big RAID kommt nur mit zwei Platten aus und ist daher nicht direkt vergleichbar. Die Werte mit zwei Platten aber liegen deutlich (Wr: 300MB/s, Rd: 300MB/s) unter jenen der LMP Thunderbox 400.

LMP Thunderbox 400 mit geöffnetem Festplatteneinschub.

LMP Thunderbox 400 mit geöffnetem Festplatteneinschub.

Fazit

Das nenne ich mal schnellen Speicher! Ein externes Speichersystem mit solchen Schreib- und Lesewerten hatte ich noch nie im Einsatz. Die LMP Thunderbox 400 ist definitiv was für all jene, welche ihren Mac mit mehr Speicherplatz aufrüsten möchten und wegen der externen Bauform aber nicht auf Geschwindigkeit verzichten möchten. Für den Spass greift man aber etwas in die Tasche, mehr als 1’200.- CHF sind für die einfachste Konfiguration nötig, dafür erhält man aber ein nach belieben konfigurierbares und schnelles System.

Die LMP Thunderbox 400 mit 4TB Speicher gibt es für 1’274.- CHF bei Heiniger, bei Dataquest müsste man mal nachfragen ob sie die Thunderbox auch vertreiben, da LMP im Sortiment ist.

Permalink

iPhone 6 und Apple Watch: Einige Videos zur neuen Hardware

iPhone 6 Modelle

Über die neuen iPhone 6 Modelle, welches als 4.7″ iPhone 6 und als 5.5″ iPhone 6 Plus auf dem Markt kommt habe ich bereits gestern ausführlich berichtet. Auch über die Apple Watch, welche dann aber erst 2015 auf den Markt kommt. Nun hat Apple mittlerweile passende Werbefilme aufgeschalten, welche genaueren Einblick in die Produkte geben. Wer also lieber hinschaut und zuhört, als liest, der kann sich die Videos hier anschauen. Ansonsten sind die Infos zu den Produkten in den obig verlinkten Artikel.

Apple iPhone 6 & iPhone 6 Plus

Apple Watch

Seite 2 von 11612345...102030...Letzte »