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Testbericht: Garmin Nüvi 3597 LMT – Premium Navi fürs Auto

Garmin nuvi 3597 LMTMein aktuelles Navi im Auto ist ein mittlerweile mehr als 6 jährigens Garmin nüvi und neigt sich langsam dem Ende seiner Lebenszeit zu. Da wollte ich mir einmal ein aktuelles Navi anschauen und da ich sonst auch öfter auf Garmin setze, habe ich mir auch eines des US-amerikanischen Herstellers besorgt, das Garmin Nüvi 3597LMT. Dieses Premium Navi ist mit meinem Vorgängermodell kaum noch zu vergleichen, wie schon die Eckdaten zeigen:

Features

Eines der besten Features an diesem Navi ist das Kürzel LMT im Namen, das steht nämlich für  „Lifetime Maps and Traffic“ und ist bares Geld wert. Denn während des gesamten Gerätelebens sind alle Kartenupdates und die Staumeldungen kostenlos. Ich rate mittlerweile sowieso allen Kollegen nur noch Navis mit Kartenupdates inklusive zu kaufen! Weitere Features des Nüvi 3597 sind:

  • Garmin Real Navigation mit Real Directions, Real-Road-Signs und Garmin Real Voice
  • PhotoReal 3D Kreuzungsansichten und aktiver Fahrspurassistent
  • neue Magnethalterung mit Ladefunktion (Aktivhalterung)
  • SmartPhone Link für Android und iOS Phones
  • Bluetooth und Sprachsteuerung
  • 5 Zoll (12,7cm) Multitouch Display
  • Kartenabdeckung 45 Länder Europa
  • Micro SD Kartenslot
Garmin nuvi 3597 LMT Menüführung

Garmin nuvi 3597 LMT Menüführung

Lieferumfang

  • Nüvi 3597LMT mit City Navigator Karte Europa inklusive lebenslangen Karten-Updates
  • Saugnapfhalterung für die Windschutzscheibe
  • Magnethalterung
  • KFZ-Ladekabel
  • USB-Kabel
  • Schnellstartanleitung
Die extrem praktische und komfortable Magnethalterung des Nüvi 3597

Die extrem praktische und komfortable Magnethalterung des Nüvi 3597

Das Nüvi 3597LMT im Einsatz

Zuerst einmal zur Verarbeitung und dem Handling, denn ich war schon schwer überrascht. Mein mehr als 6 jährigens Garmin Nüvi ist gefühlte 4mal dicker und keineswegs aus Aluminium gefertigt. Sofort richtig begeistert war ich von der Magnethalterung, alle bisherigen Navis die ich nutzte hatten eine umständliche Halterung, bei der öfters das Einrasten mühsam war und das Navi dann noch auf das Armaturenbrett knallte. Die satte Magnethalterung ist die perfekte Lösung, dabei dient die Rückseite mit der MiniUSB Buchse gleich als Ladeadapter für das Ladekabel zum zum 12V Stecker und als Lautsprecher, denn in der Halterung ist ein solcher Verbaut und verbessert die Akkustik.

Nach dem Auspacken hatte ich noch das Gefühl, dass der verspiegelte Bildschirm mühsam werden könnte. Aber das Gefühl hatte sich sofort nach dem ersten Einsatz gelegt, dank extrem hoher Bildschirmhelligkeit ist das Display während der Fahrt, auch bei Sonneneinstrahlung, problemlos ablesbar!

Das Nüvi 3597LMT ist auch von hinten eine Schönheit

Das Nüvi 3597LMT ist auch von hinten eine Schönheit

Ganz nett sind technische Spielerien die im Navi verbaut sind. So dunkelt der Bildschirm bei Tunnelfahrten automatisch etwas ab, hat man das Navi per Bluetooth an das Smartphone gekoppelt hat man auch gleich eine Freisprecheinrichtung dabei. Diese ist zwar verbesserungswürdig, aber besser als eine Busse zu kassieren weil man ohne eine solche telefoniert. Über diese Bluetooth Verbindung kann man das Nüvi übrigens auch ans Internet anschliessen und es kann gegen eine Extra­gebühr auch die besseren Live-Staumeldungen, Blitzer­standorte, Parkhausdaten oder Wetterinfos empfangen. Habe ich aber nicht ausprobiert.
Was mir besonders gefiel ist der Spurassistent, das Ding ist bei unbekannten und grossen Kreuzungen wirklich Gold wert und auch TMC, welcher Staumeldungen schön in die Routenplanung einbezieht. Aber kommen wir zum eigentlichen Highlight, zumindest aus meiner Sicht. Garmin Real Directions nennt sich der Service und er verspricht “Mit Garmin Real Directions werden Navigationsanweisungen noch natürlicher – ganz so, wie Sie es von einem Beifahrer erwarten würden. “Hinter dem Starbucks rechts abbiegen” oder “an der Ampel links abbiegen”. Garmin Real Directions – Navigation anhand von markanten Orientierungspunkten.” Genau das funktioniert auch und macht riesig Spass und erleichtert das Navigieren ohne Blick auf das Navi deutlich.
Was ich weniger nutzte ist die verfügbare Sprachsteuerung, hier habe ich als Schweizer immer irgendwie vorbehalte, da man mit Schweizerdeutsch bekanntlich bei Sprachsteuerung nicht weit kommt. Wer gerne Deutsch oder Englisch mit dem Navi sprechen möchte kann das tun, es lässt sich in den Grundfunktionen komplett per Sprache steuern.

Garmin Nüvi 3597LMT im Einsatz

Fazit

Garmin Nüvi 3597 LMT ausgepackt, an die Frontscheibe gepappt und losgelegt – einfacher geht es nicht. Das Nüvi Topmodell braucht keine Einarbeitung und lässt sich intuitiv bedienen und man kann sofort loslegen. Voll überzeugt hat mich die hochwertige Verarbeitung und Magnethalterung, sowie das helle und klare Display. Alle zusätzlichen technischen Funktionen sind vielfältig und decken so gut wie jedes Bedürfnis ab, besonders hat mit die Verbindung zum Smartphone und RealDirections gefallen. Das Garmin Nüvi 3597 LMT gibt es für 379.- CHF zu kaufen oder man bezieht das Topmodell der Nüvi Reihe für 287.- € in Deutschland. Auf jeden Fall ist es das Geld wert und mit Lifetime Updates ist man auf jeden Fall auf der richtigen Seite!

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Ausprobiert: Spigen GLAS.t – Schutz für dein Display

Spigen GLAS.t für das iPad Mini-001

Ich bin überhaupt nicht der Fan von Smartphone Schützhüllen oder schützenden Folien und ähnlichem. Ich trage mein iPhone 5 eigentlich ausschliesslich im Hosensack ohne Schutz und mir ist so wohler dabei. Wie dem auch sei, wurde mir das GLAS.t von Spigen nahe gelegt und ich habe mich dazu bewegen lassen, das spezielle Schutzglas auszuprobieren. Meine Variante GLAS.t ist für das iPad Mini, es gibt sie aber auch für das Galaxy S4 oder iPhone 5.

Spigen GLAS.t für das iPad Mini-002

Was ist GLAS.t?

Spigen GLAS.t ist ein ultradünner Displayschutz für das iPad mini und andere Mobilgeräte. Im Gegensatz zu handelsüblichen Schutzfolien ist der Displayschutz GLAS.t aus Glas, wie es der Name schon vermuten lässt. Er ist 0.4mm dick und damit ein guter Kompromiss zwischen Festigkeit und trotzdem Unauffällig. Das Glas besitzt eine hohe Härte und soll dabei kratzfest sein. Weiter werden folgende Eigenschaften auch hervorgehoben, die fettabweisende Beschichtung und eine hohe Gleitfähigkeit. Da bin ich mal gespannt.

Spigen GLAS.t für das iPad Mini-005

Montage

Das Schutzglas kommt mit einer beidseitigen Folie montiert ausgeliefert und nachdem man das Display des zu schützenden Geräts gereinigt hat, kann man die Back-Folie abziehen. Danach einfach passend auf das Display legen und mittig mit dem squeegee, einem Kunststoffteil das mitgeliefert wird, über das Glas fahren. Es saugt sich dann langsam am Display fest und man kann zum Schluss die letzten Luftblasen einfach rausstreichen. Funktionierte erstaunlicherweise ziemlich gut bei mir!

Spigen GLAS.t für das iPad Mini-003

Die die Dicke von 0.4mm doch etwas einschenkt, ist vor allem beim Home-Button deutlich eine Absenkung zu spüren. Dafür liegen verschiedene Button-Erhöhungen bei, welche aufgeklebt werden können. Mir gefallen die Dinger irgendwie nicht, habe es probiert aber ist nicht mein Ding. Da habe ich lieber eine etwas grössere Absenkung, aber da die Stickers auch dabei sind hat jeder die Wahl. Sogar bei der Farbe….

Spigen GLAS.t für das iPad Mini-006

GLAS.t im Einsatz

Ich habe mich mit Schere, Cutter-Messer und Autoschlüssel bewaffnet an das GLAS.t gemacht. Ich bin wirklich schwer überrascht, anfangs mit wenig Druck konnte ich keine Kratzer oder Schnitte in das Glas machen – dann aber auch mit deutlich stärkerem Drücken und allen anderen Kratzerversuchen blieb das Glas unversehrt. Wow, das hätte ich nicht erwartet. Diesbezüglich wirklich unglaublich und dabei leidet die Bedienung des Tablets nicht mit dem Glas. Einzig seitlich ist eine Kante auszumachen wenn man mit dem Finger darüber fährt. In Sachen fettabweisend konnte ich eine kleine Verbesserung zur Orignaloberfläche feststellen, aber keinesfalls einen riesigen Durchbruch. Aber auf jeden Fall verbessert GLAS.t die Displayoberfläche in Sachen Fremdeinwirkung massiv!

Spigen GLAS.t für das iPad Mini-004Fazit

Wie einleitend gesagt bin ich ohne grosse Erwartungen an den Test rangegangen und wurde positiv überrascht. Bei Leuten mit rauher Arbeitsumgebung macht ein GLAS.t definitiv Sinn und auch bei all jenen die den Schlüsselbund in derselben Tasche wie das Smartphone tragen. Also wer sein Display vor Kratzern schützen will, Spigen GLAS.t macht hier einen tollen Job!

Spigen GLAS.t gibt es für das iPad Mini für 59.- CHFbeziehungsweise 49.- € bei Amazon. Wer sein Smartphone schützen möchten: Spigen GLAS.tR Slim für das iPhone für 49.- CHF oder für das Galaxy S4.

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Hier gibt es Unboxing-Video zur neuen Microsoft XBox One. Im Video ist Xbox Live-Manager Larry Hryb zu sehen, welcher das welterste Xbox One Unboxing-Video veröffentlicht hat. Er zeigt dabei, was alles im Lieferumfang der Konsole enthalten ist und geht auf den kompletten Inhalt detailliert ein. Fans bekommen einen genauen Blick auf Controller, Kinect und Zubehör. Ich habe mich momentan für die Playstation 4 entschieden und diese vorbestellt, was ist momentan eurer Favorit?

Preislich sieht es so aus: Microsoft hat für das XBox One als Preis 499.- € gesetzt und mit dabei ist das obligate Kinect. Sony gibt für die Playstation 4, welche ab Weihnachten in Europa erhältlich sein soll einen Einstiegspreis von 399.- € an.

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Testbericht: Samsung SSD 840 EVO – schnell und bis 1TB gross

Samsung SSD 840 Evo

Das ich ein absoluter Fan und begeisterter User von SSDs bin, das ist kein Geheimnis mehr. In den Anfangszeiten von SSD gab es auch immer mal wieder Kompatibilitätsprobleme, vor allem mit MacBooks weswegen ich eine Liste von funktionierenden Kombinationen erstellt hatte oder empfehlen kann ich euch auch meinen Beitrag, wie man den iMac ohne Garantieverlust mit einer SSD aufrüsten kann. Mittlerweile sind die Entwicklungen bei Solid State Drive Speichern nicht stehengeblieben und ich habe mir ein Modell der neusten Sorte besorgt, die Samsung SSD 840 Evo. Dabei wird nicht nur noch mehr Speed erreicht sondern auch massiv mehr Speicherplatz, bis zu einem 1TB ist möglich:

Samsung SSD 840 EVO

Das Hochleistungslaufwerk auf Basis von NAND-Flash der 10-Nanometer-Klasse bietet Anwendern bis zu 1 TB Speicherplatz. Dank Turbo Write-Technologie und einem weiterentwickelten Multi-Core-Controller erreicht es wesentlich höhere sequenzielle Schreibgeschwindigkeiten als die Vorgängerserie. Neue Software sorgt zudem für mehr Komfort und bietet zusätzliche Leistungsoptimierung. In älteren und neuen PCs sorgt die SSD 840 EVO für höhere Performance, mit der Anwender flüssiger und schneller arbeiten können.

Eckdaten:

  • Fünf Modelle: 120GB, 250GB, 500GB, 750GB, 1.000 GB
  •  SATA 6 GB/s
  • Hohe Schreibgeschwindigkeiten dank Turbo Write-Technologie: 120 GB-Version mit 410 MB/s, 1 TB  Variante erzielt Lese-/Schreib-Leistungen von 540 beziehungsweise 520 MB/s.
  • 98.000 Ein-/Ausgabe-Operationen pro Sekunde
  • mitgelieferte Adapter und Software zum einfachen Umtausch
Die Samsung SSD 840 Evo wird in einem HP Notebook mit Windows 7 verbaut

Die Samsung SSD 840 Evo wird in einem HP Notebook mit Windows 7 verbaut

Datenmigration

Bevor die neue Samsung SSD überhaupt bei mir ankam, habe ich mir überlegt mit welcher Software ich wohl am Besten die Daten, sprich das komplette Betriebssystem auf die SSD bringe und ob ich noch einen passenden SATA-Adapter rumliegen habe. Als dann meine neue Samsung SSD 840 EVO ankam war ich positiv überrascht, ein USB 3.0 Adapter für die Migration der Daten auf die neue Festplatte lag bei und noch besser, auch gleich die passenden Software wird von Samsung ausgeliefert. Wie geil ist das denn!?!

Samsung SSD 840 Evo mit USB3.0 Adapter für Datenmigration

Samsung SSD 840 Evo mit USB3.0 Adapter für Datenmigration

Also die Software Samsung Data Migration V2.0 installiert und die 840 Evo am Computer angeschlossen. Nach dem Starten hat sie Software sofort den Quelldatenträger erkannt und die extern angeschlossene SSD auch als Zielmedium übernommen. Das Interface ist einfach gehalten und man kann tollerweise auch gleich die Partitionen übernehmen. So konnte ich meine Systempartition C: und auch gleich die Datenablage D: auf die SSD ziehen, was dann aussieht wie im Screenshot unten. Das war es dann auch schon, jetzt muss man nur noch den Klonvorgang starten und innerhalb von rund 80 Minuten waren meine SSD einsatzbereit.

Samsung Data Migration V2.0 verrichtet ihren Dienst perfekt

Samsung Data Migration V2.0 verrichtet ihren Dienst perfekt – auch Partitionen werden mitgeklont.

Einbau

Der Einbau und dessen Aufwand hängt natürlich fast nur von eurem Gerät ab, in meinem Fall ein HP Elitebook. Ganz praktisch dabei, der Deckel an der Unterseite lässt sich ohne eine Schraube zu lösen entfernen und die HDD verbirgt sich unter einer Abdeckung die einfach geöffnet werden kann. In meinem Fall musste ich dann drei Schrauben lösen welche die Festplattenhalterung am Notebook festhielten und danach noch deren vier Stück welche die Festplatte an der Halterung hielten. Ziemlich easy und ohne grosse Mühe machbar, danach einfach die SSD in die Halterung schrauben und wieder einsetzen. That’s it!

Gespannten war ich dann ob der Notebook booten wird und das tat er beim ersten mal eben nicht. Nochmals runterfahren und seither startet mein Elitebook im Turbomodus in wenigen Sekunden – geil!

Einbau der Samsung SSD 840 Evo in ein HP Notebook

Performance

Nebst der beiliegenden Migrationssoftware, habe ich auch das ebenfalls mitgelieferte Samsung Magician installiert. Diese bietet neben der Funktion zur Überwachung der Festplatte, auch einige Funktionen zur Optimierung der Geschwindigkeit, sowie deren Messung. Ich habe also mal mein Windows 7 per Magician auf Maximale Leistung optimieren lassen und den Rechner neu gestartet. Jetzt war es an der Zeit für die erste Performance Messung:

Samsung SSD 840 Evo Performance Messung

Samsung SSD 840 Evo Performance Messung

Performance Ergebnisse der 840 Evo SSD von Samsung unter Windows 7

  • Sequentielles Lesen: 536 MB/s
  • Sequentielles Schreiben: 471 MB/s
  • Direktes Lesen: 93’780 IOPS
  • Direktes Schreiben: 89’100 IOPS

Dieselbe Messung habe ich noch mit einem zweiten Tool ausgeführt, dem CrystalDiskMark. Unter diesem habe ich 4000MB Schreiben und Lesen lassen und die Resultate gebe ich hier gerne weiter:

CrystalDiskMark Resultat Samsung 840 EVO

CrystalDiskMark Resultat Samsung 840 EVO

Wie man sieht gibt es leichte Abweichungen, wobei im Lesen weniger Speed dafür beim Schreiben schnellere Raten erreicht wurden. Wie dem auch sei, beide Werte liegen um die 500MB/s was ganz schön zackig ist! Da machen ältere SSDs nicht mehr mit – sehr beeindrucken kann ich nur sagen! Man merkt es auch deutlich nebst dem Bootvorgang beim Starten von Programmen, hier geht alles extrem zackig. Die Samsung EVO 840 ist auf jeden Fall schnell!

Samsung SSD 840 Evo im Test

Fazit

Eine SSD haucht jedem Computer oder Notebook neues Leben ein, unbestritten. Die 840 Evo von Samsung ist da keine Ausnahme, im Gegenteil – wer auf grenzenlosen Speed abfährt, der hat genau das richtige gefunden! Dank Speichergrössen von bis zu 1TB muss man sich auch nicht um zu wenig Speicherplatz Sorgen machen, die neue SSD von Samsung deckt damit die alte Sorge perfekt ab. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung! In der Schweiz ist die Samsung SSD 840 EVO ab etwa Mitte August bei Brack, bei den Kollegen von DataQuest oder auch bei Conrad, dort sogar per Vorbestellung erhältlich. Für die deutschen Mitleser, ihr könnt bereits zugreifen, ich habe euch das kleinste und grösste Modell rausgerucht:

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iTunes in the Cloud für Filme nun auch in der Schweiz verfügbar

iTunes in the CloudHeute hat Apple das Angebot von “iTunes in the Cloud” erweitert für Nutzer aus der Schweiz und einigen weiteren Ländern. Denn bisher konnte man von hier aus nur von Apps, Bücher und Musiktiteln und -Videos aus der Apple Cloud profitieren. Neu wir das Angebot aber auch für Filme, welche mit einer Apple-ID gekauft wurden ausgeweitet, so könnt ihr diese beliebig oft auf registrierte Geräte laden.

Nebst der Schweiz wurde das Angebot auch für Italien, Österreich, Estland, Lettland, Litauen und Slowenien aktiviert. Das “iTunes in the Cloud” Angebot steht automatisch allen Nutzern zur Verfügung. Bereits gekauft Artikel findet man in iTunes unter “Gekaufte Artikel”.

 

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Twitter nun auch mit Zwei-Faktor-Authentifizierung

Twitter-2Faktor

Wie es der Zufall so will, hat nun nur zwei Tage nach meinem ausführlichen Artikel zur Aktivierung von Zwei-Faktor-Authentifizierung bei Social Media Diensten auch Twitter die Funktion für die Schweiz nachgereicht. Denn gestern gab es ein Update deren iOS und Android Apps. Dabei ist neu ein Codegenerator, denn für Deutschland und die Schweiz ist es nach wie vor nicht möglich sich einen Code per SMS schicken zu lassen. Seit dem Update wird der Code per Push Benachrichtigung über die App angezeigt.

Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung

Die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung geschieht direkt in der App, achtet darauf dass ihr das Update eingespielt habt. Danach findet ihr die Funktion im Reiter “Ich” unter “Einstellungen”. Da könnt ihr den Punkt Sicherheit aufrufen und die Anmeldebestätigung aktivieren – das war es dann auch schon. Zukünftig braucht ihr dann für das Twitter-Login auch euer Smartphone zur Hand.

Twitter Zwei-Faktor-Authentifizierung in der App aktivieren - (c)breezi.com

Twitter Zwei-Faktor-Authentifizierung in der App aktivieren – (c)breezi.com

Fazit

Ich habe alle Aktivierungen bisher über SMS am Laufen, der Umweg über die App finde ich eine gute Lösung bei Twitter. Natürlich würde ich es aber begrüssen wenn die SMS-Funktion auch für die Schweiz und Deutschland nachgereicht wird. Ich empfehle euch nach wie vor eure Konten zu schützen, ich habe ja gezeigt wie es geht. Der Schweizer Bundesrat Alain Berset hätte jedenfalls auch gut daran getan, die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren - ich habe es ihm mal empfohlen:

Bin gespannt ob er auf mich hört :-) – falls nicht, gehe ich davon aus dass es daran liegt, dass ich nicht in französisch getweetet habe…

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GoScope Original und Extreme – tolles GoPro Zubehör

GoScope Extreme und GoScope Original

Ihr kenn die zahlreichen Videos aus dem Netz welche mit der GoPro in Selbstperspektive aufgenommen wurden? Alle jene welche von sich selbst Bilder oder Filme machen und dazu eine Art verlängerten Arm haben? Dafür wurde meist ein Stativ, ein Stab mit Rohrhalterung oder in meinem Fall eine Lawinenschaufel zweckentfremdet um daran die GoPro zu befestigen. Zu sehen zum Beispiel in meinem Video vom letzten Winter, ab 0:20 Min.

GoScope Teleskopstangen

Wie man sah kann man improvisieren, aber mittlerweile gibt es für genau den Zweck die GoPro für Selbstaufnahmen oder ruhigere Sequenzen zu verwenden, eine Lösung. Diese nennt sich GoScope und gibt es aktuell in zwei Varianten, welche ich beide ausprobiert habe. GoScope Original und die GoScope Extreme.

GoScope Extreme und GoScope Original im ausgezogenen Zustand

GoScope Extreme und GoScope Original im ausgezogenen Zustand

GoScope Original

Die GoScope Original ist eine Teleskopstange für bis zu 2 GoPro Kameras (alle Modelle)! Es ist kein Tripod Adapter notwendig. Die Kamera wird einfach mit dem Schnellverschluss in den Schuh gesteckt. So hat man eine einfache und vor allem schnelle Montage.

  • Super Leichtgewicht: 115 Gramm
  • Passt in viele Rucksäcke
  • Kommt inkl. Kameraschuhen für die GoPro
  • Teleskop ca. 53cm – 87cm
  • Montage auf zwei Seiten gleichzeitig möglich
  • Haltbar in Salzwasser, Süßwasser und Schnee
  • Hergestellt aus geschmiedetem Aluminium und Poly-Carbonat
GoScope Extreme und GoScope Original im Kompaktformat für den Transport

GoScope Extreme und GoScope Original im Kompaktformat für den Transport

GoScope Extreme

Die GoScope Extreme ist eine Teleskopstange für bis zu 2 GoPro Kameras (alle Modelle)! Es ist kein Tripod Adapter notwendig. Die Kamera wird einfach mit dem Schnellverschluss in den Schuh gesteckt. So hat man eine einfache und vor allem schnelle Montage.

  • Super Leichtgewicht: 170 Gramm
  • Passt in den Rucksack
  • Kommt incl. Kameraschuhen für die GoPro
  • Teleskop ca. 43cm – 94cm
  • Montage auf zwei Seiten gleichzeitig möglich
  • Haltbar in Salzwasser, Süßwasser und Schnee
  • Hergestellt aus geschmiedetem Aluminium und Poly-Carbonat
Die GoScope Modelle haben einen verbauten Kameraschuh für die GoPro

Die GoScope Modelle haben einen verbauten Kameraschuh für die GoPro

GoScope im Test

Diese beiden Teleskoparme oder man könnte sie auch fachmännisch Monopod nennen, kommen schon vorkonfektioniert für die Aufnahme der GoPro angeliefert. Das ist perfekt, die Monopods welche mit 1/8″ Schrauben und über den GoPro Stativ-Adapter montiert werden mutieren nämlich zu einem Gebastel das selten hält. Da spreche ich aus eigener Erfahrung, so war dann die Teleskopverbindung oft zu schwach und die GoPro drehte sich zum Schwerpunkt und ähnliches. Die GoScope Teleskopstützen hingegen halten die GoPro an Ort und Stelle und dank der guten Schrauben an den Verlängerungen kann mit diesem Gerät gut gearbeitet werden. Hier verrutscht oder verstellt sich nichts – toll!

GoScope Handschlaufe, praktisch im Schnee oder Wasser

GoScope Handschlaufe, praktisch im Schnee oder Wasser

Leider war ich während meiner Australien-Reise nicht im Besitz des GoScopes, er wäre aber eine grosse Bereicherung gewesen. Vor allem auch die Handschlauf am gummierten Griff, bei Tauchaufnahmen im Wasser ist sie die letzte Halterung falls man den GoScope mal loslässt – das gleiche gilt auch für rasante Powderturns im Winter! Ich muss sagen, die Entwickler haben an so ziemlich alles gedacht.

GoScope hat einen verbauten Kameraschuh für die GoPro Halterung

GoScope hat einen verbauten Kameraschuh für die GoPro Halterung

Fazit

Toll, einfach toll die beiden GoScope Modelle. Der grosse Unterschied zwischen Extreme und dem Original ist die Anzahl Teleskopeinschübe, währen das Original einen besitzt, wartet der GoScope Extreme mit deren zwei. So ist er für den Transport 10cm kürzer (43cm) und bei der Benutzung auch noch 7cm länger. Was will man mehr, daher gilt meine Kaufempfehlung klar dem GoScope Extreme. Wer weniger ausgeben möchte oder wenig Wert auf ein geringes Packmass legt, der wird auch mit dem GoScope Original glücklich!

Die GoScope Original gibt es für 39.- € zu kaufen, während die GoScope Extreme 55.- € kostet.

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Sichere deine Accounts mit der Zwei-Faktor-Authentifizierung

Symbolbild Sicherheit - Bild von S. Hofschlaeger  / pixelio.de

Immer wieder habe ich es mir vorgenommen und immer wieder versäumt. Die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung meiner wichtigsten Online-Accounts und genau das solltet ihr auch tun! Heute sind die meisten von uns bei mehreren Online-Diensten dabei und haben dort auch Daten hinterlegt. Von vielen Diensten liest man dann auch wieder dass Passwörter an Hacker gelangten oder ähnliche Stories, im Dümmsten Fall fällt man auf eine Phising-Mail rein. Also meine lieben Mitleser, ich zeige euch mal wie ihr einige eurer Dienste von genau so einem Fall absichern könnt. Das Ganze nennt sich wie erwähnt Zwei-Faktor-Authentifizierung, wem der Begriff kein Fremdwort ist, kann den folgenden Absatz überspringen.

Was ist Zwei-Faktor-Authentifizierung?

Eine bessere Erkärung als Wikipedia zum Begriff liefert könnte ich euch nicht anbieten, daher zitiere ich hier einfach mal das grosse Online-Lexikon:

Bei einer Kombination von zwei Methoden spricht man von einer Zwei-Faktor-Authentifizierung oder auch Zwei-Stufen-Authentifizierung. Ein typisches Beispiel für die Kombination von Wissen und Besitz ist ein Geldautomat: Man besitzt die Bankkarte und weiß die persönliche Identifikationsnummer (PIN). Ein ähnliches Prinzip gibt es bereits auch im Bereich von mobilen Sicherheitsfestplatten. Bei speziellen Hochsicherheitsfestplatten wird dabei der Zugriff mittels Smartcard und 8-stelliger PIN gesichert. Im Internet wird häufig auch der Zugang mittels Passwort in einem ersten Schritt gewährt. Um jedoch vollen Zugriff zu erhalten, wird noch ein einmaliger Code an das Mobiltelefon per SMS gesendet, der anschließend auf der Webseite zur Bestätigung eingegeben werden muss. Dies wird beispielsweise oft beim Online-Banking verwendet, um eine Transaktion zu authentifizieren.

Genau um den letztgenannten Fall geht es hier, denn damit könnt ihr nicht nur euer Online-Banking absichern, sondern eben auch diverse Online Dienste wie Google, Dropbox, Facebook, Twitter oder auch Microsoft.

Google

Google ist wohl mein wichtigster Account überhaupt, klar will ich dort die erhöhte Sicherheit. GMail ist die Mailverwaltung meiner Wahl und darüber lasse ich auch alle anderen Accounts laufen. Also habe ich mir die Zwei-Faktor-Authentifizierung bei Google aktiviert, das könnt ihr hier starten. Verifiziert wird dann per SMS, Voice Nachricht oder App, für den Notfall können auch Einweg-Codes generiert werden oder eine weitere Telefonnummer.

Zwei-Faktor-Authentifizierung bei Google aktiviert

Zwei-Faktor-Authentifizierung bei Google aktiviert

Mehr Informationen von Google zum Thema Sicherheit für das Google Konto gibt es hier.

Dropbox

Über Dropbox habe ich hier schon zahlreich berichtet und der Dienst gehört bei mir zum täglichen Brot und hat bei mir jeden USB Stick überflüssig gemacht. Da bin ich natürlich froh dass der viel genutzt Diensta auch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung anbietet. Auch hier ist entweder die Option über eine Überprüfung per Smartphone mit SMS oder einer Authenticator-App zusammen möglich. Ist ein Gerät erstmal mit Dropbox verbunden, bleibt man eingeloggt. Sollte dieses abhanden kommen kann man dieses von der Zugriffsliste entfernen.

Dropbox Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren

Dropbox Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren

Anmelden zur Zwei-Faktor-Authentifizierung von Dropbox und der Verwaltung der Zugriffsberechtigten Geräte gibt es im Admin-Reiter Sicherheit oder direkt hier.

Apple

Gemäss Informationen aus diversen Webseiten sollte man auch bei Apple die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren können. Dazu sollte man sich mit der Apple-ID einloggen und dann im Reiter “Kennwörter und Sicherheit” die Sicherheitsfragen beantworten und die zusätzliche Authentifizierung aktivieren können. Bei mir erschien die Option bisher aber noch nicht…

Facebook

Natürlich gehört auch das weltweit grösse Social Network Facebook zu den Online Diensten welche man besser schützen könnte. Dazu muss man unter “Account Settings” den Security Reiter aufrufen und die Option Code-Generator & Login Approvals anklicken.Facebook Security Settings

Damit könnt ihr nun mit der Facebook App auf dem Smartphone einen Code generieren, der auch erlaubt euch mal auf einem anderen nicht bekannten System einzuloggen. Toll gemacht und funktioniert einwandfrei!

Twitter

Bei Twitter ist eine Zwei-Faktor-Authentifizierung sehr zu empfehlen. Immer wieder liest man von gehackten Twitter-Accounts, welche dann unter eurem Namen Spam und anderen Schrott verteilen, eine zusätzliche Absicherung ist daher definitiv zu empfehlen.

Twitter Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren

Twitter Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren

Ich habs zumindest versucht, in den Einstellungen unter Passwort kann man sein Mobiltelefon mit dem Account verbinden und damit die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren. Aktuell gibt es aber mit den hiesigen Providern Probleme:

 Sorry, wir haben noch keine Verbindung zu Deinem Betreiber!

Ich hoffe das Twitter auch demnächst uns Schweizer an der Absicherung der Kontos durch  Zwei-Faktor-Authentifizierung teilnehmen lässst.

Microsoft

Mittlerweile gibt es auch zahlreiche Diente von Microsoft, nebst Outlook und Skydrive gehört da auch Xbox 360 und Office 365 dazu. Da macht es natürlich auch Sinn den Zugang abzusichern. Zur Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung geht es bei Microsoft hier lang. Danach geht es auch Schritt für Schritt und man hat dann drei Optionen zur Sicherung. Diese sind per Telefon, Mail oder die Authentifikator-App, welche alle 30 Sekunden einen neuen Sicherheitscode generiert.

Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung bei Microsoft

Ich habe mich wiederum fürs Mobiltelefon entschieden, zu erwähnen gibt es dass Microsoft bei folgenden Diensten keine Sicherheitscodes unterstützt:

  • Xbox 360
  • E-Mail-Apps auf Ihrem Smartphone
  • Outlook-Desktop-App für Ihren PC oder Mac
  • Office 2010, Office für Mac 2011 oder früher
  • Weitere Apps oder Geräte, die Ihr Microsoft-Konto verwenden

Wer diese Dienste trotzdem nutzen will, dem wird auf folgender Hilfe-Seite weitergeholfen.

Fazit

Die  Zwei-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren dauert pro Dienst rund 5 Minuten, dafür seit ihr maximal sicher im Netz unterwegs. Ich empfehle es euch und wenn ihr nach dem Lesen des Artikels gerade kein Zeit habt, legt euch doch ein Bookmark an oder sonst eine Erinnerung. Man schiebt es leider oft immer wieder raus und vergisst es dann…

Bildquelle: S. Hofschlaeger  / pixelio.de

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Motorola Moto X vorgestellt: Googles erstes eigenes Smartphone

Moto X Rückseite

Mit dem Moto X ist nun das erste Motorola-Smartphone vorgestellt worden, das unter der Leitung von Google entstanden ist. Ein Android-Smartphone, welches nicht mit der dicksten Hardware daher kommt, dafür aber anpassbar bestellbar ist, ganz nach eigenem Geschmack. Wird aller Voraussicht nach aber nur für US Bürger erhältlich sein. Das Gerät an und für sich finde ich aber spannend.

Hardware

Das Moto X hat einen 4,7″ grosses Display mit 720p (1280 x 720p (316PPI) Active AMOLED) Display. Im Gehäuse werkelt ein 1,7 GHz starker Snapdragon S4 Pro Dual-Core-Prozessor mit 2 GB RAM. Der Speicher ist nicht erweiterbar, entweder 16 GB oder 32 GB sind fix verbaut und für 2 Jahre gibt es zusätzliche 50GB Speicher bei Google Drive. Der Akku ist fest verbaut und kommt mit 2.200 mAh daher, der Clou am Ganzen ist die Farbgebung. So kann man die Rückseite in allerlei Farben ordern, während die Vorderseite in schwarz oder weiss gehalten ist. Zusätzlich gibt es farbige Buttons, die gewünschte Kombination stellt man online beim Bestellprozess zusammen. Interessant dürfte die Sprachsteuerung sein, wie man im folgende Videoclip demonstriert.

Natürlich kommt auch das Moto X mit Kameras, zwei Stück wie heute üblich. Einmal 10 Megapixel auf der Rückseite, während in der Front ein 2MP Sensor verbaut wurde. In Sachen Konnektivität ist das übliche WiFi a/g/b/n, Bluetooth 4.0 LE, Micracast , NFC, GPS und GLONASS verbaut. Gelade wird über MicroUSB.

Motorla Moto X Farbvariationen - Copyright dvice.com

Motorla Moto X Farbvariationen – Copyright dvice.com

Fazit

Das Moto X von Motorola unter der Leitung von Google finde ich ein spannendes Smartphone, zumal ich mittlerweile das Gefühl habe das man mit “gemässigter Hardware” meistens gut zurecht kommt. Das hat mir meine Erfahrung mit dem Nokia Lumia 600 gezeigt und das Moto X erfüllt so ziemlich jeden Verwendungszweck und sieht auch noch gut aus. Was haltet ihr vom Moto X, dem Mittelklassewagen unter den Smartphones?

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Testbericht: Apple AirPort Time Capsule 2013 (2 TB, A1470)

Apple AirPort Time Capsule 2013 im Test

Nachdem ich euch schon das neue Apple MacBook Air aus diesem Jahr in einem Bericht näher bringen durfte, folgt nun der versprochene nächste Teil mit der neuen Apple AirPort Time Capsule. Die Time Capsule ist damit die 5. Generation und wurde an der WWDC 2013 vorgestellt. Ich habe die Ausführung mit 2TB hier im Test und sie machte vor allem dank neuem WiFi Standard von sich reden, denn mit 802.11ac sollen satte 1.300 MBit/s möglich sein, theoretisch zumindest!

Ausstattung

Die neue Apple Time Capsule kommt mit 3x Gigabit-Ethernet LAN Anschlüssen, einem Gigabit-Ethernet WAN Anschluss, einem USB 2.0 Port und wie gewöhnlich einem integrierten Netzteil. USB 3.0 würde der neuen Time Capsule definitiv besser stehen, für eine externe Festplatte zumindest würde das mehr Sinn machen. Im Lieferumfang ist nebst dem Stromkabel nichts mehr vorhanden. Erstaunlich ist das Gewicht, rund 1.5kg bringt die Netzwerkfestplatte & Router Kombi auf die Waage. Vom Design her baut sie auf der neuen AirPort auf, welche ich auch schon ausprobiert hatte und wurde einfach in die Höhe gezogen.

Apple AirPort Time Capsule 2013 Vermassung

Technisches

Hier eine Zusammenstellung der wichtigsten technischen Daten zur neuen Time Capsule:

  • IEEE 802.11a/b/g/n/ac
  • Sechs Antennenelemente mit Beamforming
  • Simultanes Dualband (2,4 GHz und 5 GHz)
  • 2TB und 3TB Ausführung
  • Bietet NAT, DHCP, PPPoE, VPN Passthrough (IPSec, PPTP und L2TP), DNS Proxy, IPv6 (6to4 und manuelle Tunnel)
  • Schnittstellen: Simultanes Dualband 802.11ac WLAN, Gigabit-Ethernet WAN Anschluss, USB 2.0 Anschluss (USB Drucker oder einer USB Festplatte), 3x Gigabit-Ethernet LAN Anschlüsse
  • Integriertes Netzteil
  • Maximale Anzahl Benutzer: 50
Apple AirPort Time Capsule 2013 - Anschlüsse

Apple AirPort Time Capsule 2013 – Anschlüsse

Einrichtung

Zur Einrichtung möchte ich gar nicht mehr viel schreiben, das geht kaum einfacher. Ich habe das Prozedere schon mal im Testbericht zur AirPort Expressi beschrieben und daran hat sich auch nichts grundlegendes verändert. Ihr könnt die Time Capsule genau gleich einrichten, entweder über OS X Boardmittel oder eine iOS App – gut gelöst!

Performance

Für mich der wichtigste Punkt in diesem Test, denn die neue Time Capsule verspricht ja mit IEEE 802.11ac sattere Übertragungsraten. Theoretisch sollen 1.300 MBit/s möglich sein, im Vergleich zu 802.11n mit 450 MBit/s eine Verdreifachung. Natürlich sind diese Werte nur theoretisch, aber das musste ich ausprobieren. Um Vergleichswerte zu haben, habe ich mit LanTest zuerst über mein heimisches 802.11n Netzwerk meine Synology und meinen Mac Mini im Netzwerk angesprochen:

Speedtest 802.11n auf Synology

Speedtest 802.11n auf Synology

Speedtest 802.11n auf Mac Mini

Speedtest 802.11n auf Mac Mini

Wie ihr sehen könnt, komme ich bei 300MB Files auf Schreibraten von fast 2.5MB/s und beim Lesen auf denselben Wert. Natürlich sind noch andere Punkte im Test massgebend, wer eine Time Capsule aber hauptsächlich für Backups und Mediendatei-Ablage nutzen will, der interessiert sich für diese Schreibraten am Meisten. Im folgenden der Test über 802.11ac auf die Time Capsule von Apple:

Speedtest 802.11ac auf Apple Time Capsule

Speedtest 802.11ac auf Apple Time Capsule

Hier schafft es das MacBook Air auf eine Schreibrate von 7.3MB/s  und satte 9.4MB/s lesen. Das ist über den Daumen gepeilt eine Verdreifachung der vorherigen Werte, beim Lesen sogar mehr. Ausgehend von Vergleichswerten des “älteren” WLANs bin ich mit den Testresultaten vollends zufrieden, eine drei mal schnellere Schreibrate klingt doch auch für drahtlose Backups sehr schmackhaft. Das die theoretischen Werte bei weitem nicht erreicht werden, das dürfte klar sein und wer meinem Tool nicht traut, für den habe ich den Test noch mit dem “AJA System Test” durchgeführt. Da resultierten 10.1MB/s Schreiben und 11.8MB/s lesen.

Apple AirPort Time Capsule

Fazit

Wer auch ein MacBook Air besitzt der weis, Backups via Time Machine über WLAN zu machen dauert einfach eine ganze Weile und jedesmal den Ethernet-Adapter einstecken ist auch nicht komfortabel. Damit ist jetzt Schluss, dank der neuen Time Capsule geht so ein Backup dreimal schneller vonstatten. Anhand von dem was ich gelesen habe, soll im kommenden OS X sogar noch mehr Speed drin sein, mich würde es freuen. Wer sich ebenfalls auf schnelle Drahtlos-Backups freuen möchte, die neue Apple AirPort Time Capsule – 2 TB gibt es für 329.- CHF und das 3TB Modell für 449.- CHF - WLAN Basisstation inklusive…

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