Permalink

SynoLocker: Synology NAS werden von aussen angegriffen

Meine Synology DiskStation DS412+Seit gestern ist das Thema SynoLocker in aller Munde, es handelt sich um eine Malware die euer Synology NAS beschädigen kann. Dabei ist die Gefahr für alle akut, welche einen Zugriff auf das NAS auch von ausserhalb des eigenen Netzwerks erlauben. Scheinbar ist es aktuell möglich von aussen so auf das NAS zuzugreifen, dass der Angreifer die gesamten Daten verschlüsseln kann. Der eigentliche Besitzer der Daten und des NAS hat dann keinen Zugriff mehr und wird auf  eine externe Seite geleitet, wo er Lösegeld bezahlen soll um wieder Zugriff auf die Daten zu erhalten.

Genauere Infos zur Lücke gibt es aktuell noch nicht. Es wird aber dringend empfohlen alle nach aussen offenen Synology-Dienste zu beenden, die Verbindungen per Firewall zu unterdrücken oder notfalls das NAS gar vom Netz zu nehmen. Ich empfehle euch ein Backup der Daten auf eine externe HDD zu machen und die neuste Firmware zu installieren. Betroffene User sollten sich umgehend bei Synology melden: security@synology.com

Permalink

Testbericht: TomTom Runner Cardio – GPS Uhr mit Pulssensor im Armband

TomTom Runner Cardio ReviewIch hatte in letzter Zeit viele Aktivitätstracker im Test und nun darf wieder mal eine GPS Trainingsuhr ran, diesmal die TomTom Runner Cardio. Ich hatte die Cardio-Serie von TomTom hier bereits angekündigt und auch ihr Vorgänger, die TomTom MultiSport Watch wurde hier in einem Testbericht behandelt. Das besondere am neuen Modell dürfte wohl die in der Uhr integrierte Pulsmessung sein, schauen wir uns das Gerät doch mal genauer an.

Runner Cardio vs. Runner MultiSport

Der Unterschied zwischen den Modellen liegt in der Anwendung, während die TomTom Runner Cardio rein auf Läufer ausgelegt ist, unterstützt die MultiSport auch Schwimmen und Radfahren. Im Test habe ich die Runner Cardio, die MultiSport-Version war leider noch nicht verfügbar.

Lieferumfang & Einrichtung

Bei der TomTom Runner Cardio scheint der Lieferumfang auf den ersten Blick spärlich, hat aber mit der Technologie zu tun. So sind in der Verpackung neben der Uhr und dem obligaten Ladekabel nur eine kurze Anleitung mitgeliefert. Mehr ist auch nicht nötig, der Herzfrequenzgurt ist ja obsolet.

TomTom Runner Cardio mit Ladestation

TomTom Runner Cardio mit Ladestation

Da die neue TomTom Runner Cardio auch über Bluetooth verfügt, kann ich sie einfach mit meinem Smartphone verbinden, das klappt wie mit jedem andere Bluetooth-Gerät auch. Dank der TomTom Smartphone App kann ich so bereits unterwegs synchronisieren und meine Aktivitäten auswerten. An den Computer muss sie dann nur noch um in der mitgelieferten Dock geladen zu werden. Am Computer sollte man TomTom MySports Connect installieren, das Programm synchronisiert ebenfalls die Daten, macht Firmware Updates und lässt einem einige Einstellungen vornehmen. Kompliment übrigens an TomTom, bei einem anstehenden Firmware-Update wurde ich per Mail sofort informiert!

TomTom Runner Cardio - UpdatemeldungTragekomfort

Im Gegensatz zum Vorgänger hält die Uhr nun viel stabiler im Armband und rastet richtig ein. Damit fällt der Kern der Uhr nicht mir einfach aus dem Armband, hier hat TomTom scheinbar Kundenfeedback ernst genommen und richtig umgesetzt. Das Armband wurde noch ein Stück verbessert und lässt sich noch angenehmer Tragen, ich hatte selten eine Sport-Uhr die sich beim ersten Tragen sofort gut anfühlt. Die Schlaufe für das überstehende Armband wurde auch entfernt, die Cardio kann mittels drei Noppen am gelochten Band eingerastet werden. Well Done TomTom, die Runner Cardio ist in Sachen Tragekomfort top.

TomTom Runner Cardio bietet einen hohen Tragekomfort

Synchronisation & Laden

Wie schon erwähnt kann entweder via Bluetooth zum Smartphone oder per Dock an der Uhr synchronisiert werden. Wer über den Computer synchronisiert kann auch zusätzliche Plattformen wie Runkeeper integrieren, sehr vorbildlich. Nach wie das grosse Manko ist die Ladedock, ohne Diese kann man den Akku der Runner Cardio nicht aufladen. Wer also die Uhr mit in die Ferien nimmt, sollte das Kabel nicht vergessen, laden per micro oder miniUSB ist nicht möglich.

TomTom Runner Cardio SyncTomTom Runner Cardio im Einsatz

Dank der “Ein-Knopf-Steuerung” ist die Bedienung sehr einfach, das Menü wirkt aufgeräumt und minimal, auf das nötigste reduziert. Trotzdem schafft man es intuitiv und einfach die Funktionen wie Pulszonen, Intervalltraining, vordefinierte Ziele oder Renntempo zu nutzen. Gross Kompliment für das extrem schnelle GPS, den schneller fand bisher noch keines meiner Testgeräte ein GPS Signal. “QuickGPSfix” nennt TomTom diese Technologie, die es ermöglichst den Standort von Satelliten sieben Tage lang zu speichern. Ist man mit dem Smartphone verbunden, hilft dieses beim unterstützten Abgleich, genial!

Die TomTom Runner Cardio unterstütz zwei Laufmodi, der Laufband- und Laufen-Modus unterscheiden sich in der Verwendung des GPS. Bewege ich mich innerhalb von Räumen, wo ich kein oder nur ein schwaches Signal habe, verwende ich den Laufband-Modus. Bin ich draussen aktiv, wähle ich den Laufenmodus in Verbindung mit GPS um meine Strecke aufzuzeichnen. Das klappt einwandfrei!
Vor einem Training sollte ich mir Gedanken machen, was ich trainieren will. Ich kann auch einfach loslaufen, aber ich habe mir mal eine Pulszone definiert, in welche ich Laufen möchte. Das geht direkt auf der Uhr, intuitiv und einfach. Während dem Training informiert mit die Uhr dann akustisch, optisch und haptisch, vor allem letzteres ist genial. Ich muss nicht zwingend auf die Uhr schauen. Mittels Pfeilen wird dort dargestellt ob man sich steigern soll oder eher gemächlicher laufen – wer ein wenig Laufsport betreibt sollte das aber auch selbst merken.
Ein nettes Feature ist die Wettkampffunktion, ich kann anhand eines bereits absolvierten Laufs gegen mich selbst antreten – die Cardio zeigt mir den ähnlich dem Pulsbereich an wie gut ich im Rennen bin.

Die Pulsmessung der Runner Cardio hat ihre Schwächen!

Die Pulsmessung der Runner Cardio hat ihre Schwächen!

Die Probleme mit der Pulsmessung

Ich hatte nach meinem ersten Lauf mit der TomTom Runner Cardio leider Probleme mit der Pulsmessung, diese setzte nach bereits wenigen Minuten Laufzeit aus und blieb konstant auf dem letzten Wert. Komisch dachte ich mir als zu Hause war und stellte einige Tage später bei einem Indoor-Training dasselbe fest. Mit ein wenig Suche im Internet bin ich auf einen Beitrag im TomTom Forum gestossen, auf dem dasselbe Phänomen auftrat. Der Support Hinweis auf die Position der Uhr hatte ich beim ersten Mal zwar beachtet, aber ich probierte es erneut, mit demselben Resultat. Ich habe dir Uhr noch einem Arbeitskollegen geliehen, der stellte nach 2km Laufen ebenfalls ein Ausfall der Pulsmessung fest.

Problem mit Herzfrequenz Sensor der TomTom Runner Cardio

Problem mit Herzfrequenz Sensor der TomTom Runner Cardio

Ich gehe von einem Problem mit der optischen Messung des Pulses aus, wenn man schwitzt. So konnte ich die Pulsmessung nach einem Ausfall nämlich wieder reaktivieren, in dem ich die Runner Cardio kurz vom Handgelenk nahm und dieses, sowie die Uhr vom nassen Schweiss befreite und danach weiter lief. Die Pulsmessung setzte wieder ein und funktionierte wieder bis wieder zuviel Schweiss auf dem Handgelenk war. Scheinbar gibt es hier ein technischen Problem, auf jeden Fall scheint sich TomTom Mühe zu geben und gemäss dem Foreneintrag kann man sich bei dem Problemfall direkt an den Kundendienst melden.

Weit weniger tragisch ist die verzögerte Pulsmessung, den während des GPS ultraschnell arbeitet, gibt es beim Puls merkliche Verzögerungen von mehreren Sekunden. Lief ich zusammen mit meiner Ambit 2S, war der Puls der Runner Cardio stehts 5-10 Sekunden hinterher. Je nach Ambitionen und Trainingsart ist das nicht sonderlich schlimm, jedoch merkt man die Verzögerung wenn man im Pulszonen-Bereich trainiert.

Review zur TomTom Runner Cardio

Fazit

Ein Fazit zu ziehen ist in diesem Fall schwierig, das Konzept hinter der Uhr ist nämlich genial. Das GPS funktioniert einwandfrei und schnell, wohl eines der besten dass ich je nutzte und die Synchronisierung mittels Bluetooth zum Smartphone ist toll. Das genau das Top-Feature der Pulsmessung seine Schwächen hat, macht es schwierig hier eine Empfehlung auszusprechen. Scheinbar gibt es Käufer die keinerlei Aussetzer und Probleme mit der Pulsmessung hatten, insofern bleibt nur noch die verzögerte Pulsmessung mit der wohl die meisten Leben können. Wer auf einen Pulsgurt verzichten möchte und die TomTom Runner Cardio ins Auge fasst, dem empfehle ich abzuklären ob sie nach einem Kauf trotz Tragen wieder einfach zurückgegeben werden kann. Je nach Handgelenk und Schweissproduktion wird die Uhr wohl beim ein oder anderen gut oder eben nicht funktionieren.

Die TomTom Runner Cardio gibt es für 329.- CHFwährend sie in Deutschland 269.- € kostet.

Permalink

XBMC: Media Center Software mit neuem Namen – Kodi 14

Kodi 14Ich schreibe hier immer wieder über das XBMC Media Center und habe bereits mehrmals Hardware gebaut, auf welcher XBMC lief. Nach wie vor setze ich zu Hause voll auf XBMC, meines Erachtens nach wie vor die beste Media Center Lösung. Die Entwickler haben sich nun entschieden XBMC mit der kommenden Version 14 in Kodi Entertainment Center umzubenennen.

Angefangen hat XBMC eigentlich schon 2002, als Xbox Media Player für die Xbox, später wurde es zu Xbox Media Center erweitert und nach der Portierung auf andere Plattformen im Jahr 2008 schliesslich in XBMC umbenannt. Die Entwickler geben für die Namensänderung mehrere Gründe an, unter anderem dass XB immer noch den XBox-Ursprung andeutet und zu Verwirrung führt, zumal XBMC auf der Xbox 360 und der XBox One gar nicht erst funktionieren. Zudem sei Kodi mittlerweile aus dem Begriff “Media Center” rausgewachsen, Dank Add-ons sei Streaming, Spiele, Newsfeed und vieles weitere auch möglich, daher “Entertainment Center”. Als wichtigster Grund gilt aber wohl die klare Trennung zur Spielkonsole von Microsoft, zumal sich der Name von dieser ableitete konnte man sich nie sicher sein nicht irgendwo abgemahnt zu werden.

Wie dem auch sei, mir ist der Name eigentlich “egal”, ich muss mich erstmal einfach daran gewöhnen. Ich hoffe die Plattform bleibt länger bestehen, zumal sie mir auch optisch gut gefällt. Für den Anwendern ändert sich sowieso wenig, bis nichts. Ausser einem neuen Namen bleibt alles beim Alten. Die Software wird weiterhin unter GNU Public License 2.0 veröffentlicht, wie die erste Entwicklerversion unter dem neuen Namen Kodi 14.0 “Helix” alpha2.

 

Permalink

Testbericht: Das Rad neu erfunden – Das Airwheel X3 lässt euch staunen

Airwheel X3

Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von Michael Eugster. Michi bloggt auch selber und studiert an der Zürcher Hochschule der Künste. Das Airwheel hat er als Testgerät vom offiziellen Schweizer Importeur erhalten.

Ganz unerwartet erreichte mich eine Nachricht vom Schweizer Importeur des Airwheels. Airwheel? Kannte ich bisher nicht und doch klang es interessant.

Eine Google-Suche und einige Videos zum «elektrischen Einrad» später war der Fall klar: Ich wollte unbedingt und so schnell wie möglich lernen, mit dem Ding zu fahren. Ich schrieb ich ihm zurück, ich würde mir das Airwheel gerne genauer anschauen und einen Testbericht auf meinem Blog veröffentlichen. Wenige Tage später stand ein grosses Paket bei mir zu Hause und wartete darauf, ausgepackt und getestet zu werden.

Eher der visuelle Mensch? Durch den Beitrag scrollen und Bilder anschauen oder gleich zum Videobeitrag und Rabatt-Code springen.

Lieferumfang und einige technische Daten

Das Paket ist relativ schwer und massiv. Packt man alles aus, liegen das Airwheel, ein Ladegerät und zwei Stützräder da.

Airwheel X3

Und dann kann’s eigentlich schon bald mal losgehen. Mir wurde das Airwheel X3 zum Testen zur Verfügung gestellt. Für euch Technikbegeisterte und Zahlenaffine hier einige Fakten zum futuristischen Fahrzeug und den anderen Modellen des Airwheels. Alle anderen springen zum nächsten Titel.

X3 X6 X8 Q3
Grösse 45 x 40 x 16cm 48 x 45 x 18cm 50 x 45 x 17cm 52 x 41 x 20cm
Rad-Grösse 14” 16” 16” 14” Twin Wheel
Gewicht 9.8kg 11.5kg 11.1kg 13kg
Geschwindigkeit auf 18km/h limitiert
Motor 400 W 550 W 650 W 800 W
Batterie 130 Wh Li-on 130 Wh Li-on 170 Wh Li-on 340 Wh Li-on
Reichweite 15km 18km 23km 40km
Preis-Empfehlung in CHF 999 1250 1500 2250

Man sieht, dass schon das Model X3 einiges auf dem Kasten hat. Als Einsteigermodell eignet es sich wahrscheinlich am besten. Wenn man den Motor das Airwheels mit demjenigen eines Elektrofahrrades vergleicht, fällt auf, dass das Airwheel vergleichbar viel oder eher sogar noch mehr Power hat.

Airwheel X3

Airwheel X3

Airwheel X3

Aller Anfang ist schwer, beim Airwheel aber immerhin kurz

Wer das erste Mal aufs Airwheel steht, der wird wohl oder übel so seine Schwierigkeiten haben. Nach meiner ersten «Übungsstunde» zusammen mit meiner Freundin Marina war ich schon ziemlich genervt von meinem Gleichgewichtssinn. Am Tag darauf übte ich erneut und auch ohne Hilfe. Plötzlich machte es Klick! Irgendwie schien mein Hirn nun zu kapieren, was mit dem Gleichgewicht zu machen sei.

Airwheel X3

Tipps, damit das Üben schneller geht:

  1. Üben, üben, üben. Es klappt schneller, als man denkt.
  2. Der Rücken soll gerade bleiben. Nicht verkrampfen beim Aufsteigen!
  3. Es werden Stützräder mitgeliefert. Das kann helfen… muss aber nicht. Ich hab sie schnell wieder abmontiert.
  4. Wer das Glück hat, bei jemandem abstützen zu dürfen: Aufgepasst: Das Gleichgewicht muss man selber finden. Sobald man loslässt, gerät man meist ins Schwanken.
  5. Sobald es geradeaus funktioniert: Kurven macht man, indem man das äussere Bein nach vorne, das innere Bein nach hinten nimmt.

Und auch wenn es beim ersten Mal nicht klappt: Dranbleiben. Das Ding ist hart im Nehmen.

Airwheel X3

Fahren mit dem Airwheel

Airwheel X3

Sobald man mit dem Airwheel fahren kann, beginnt der Spass erst richtig. Das Ding hat wirklich Power. Da der Motor auf eine Maximalgeschwindigkeit von 18 km/h limitiert wurde (aber eigentlich mehr Kraft hätte), fährt man mit der konstant gleichen Geschwindigkeit durch die Gegend. Egal ob geradeaus oder den Hügel nach oben. Das macht Spass! Die meisten Leute drehen sich nach einem um – man hat schliesslich nicht jeden Tag ein Airwheel gesehen. Und: Viele Leute möchten es gerne sofort ausprobieren. Ich kann es ihnen nicht vergönnen – ich wollte es ja auch sofort ausprobieren.

Airwheel X3

Das Airhwheel im Alltag

Reichweite einer Akkuladung: Wenn man geradeaus fährt, dann stimmen die 15 Kilometer wohl ziemlich genau. Fährt man jedoch hauptsächlich steile Hügel in Mosnang hoch und wieder runter, dann leidet die Reichweite verständlicherweise. So kommt man dann eher auf geschätzte 8-10 Kilometer. Liegt aber immer noch in einem sehr akzeptablen Rahmen.

Akku aufladen: Ich habe nicht die Zeit gestoppt, aber in 45-60 Minuten ist man bestimmt wieder voll dabei. Für ein solch starkes Gerät eine recht kurze Zeit. Man kann das Airwheel übrigens an jeder Steckdose mit dem Adapterkabel aufladen. So muss das.

Airwheel X3
Airwheel X3

Das Airwheel in Zürich: Macht echt Spass. Solange man nicht bei einer Bushaltestelle durchfahren muss, wo man durch die Leute zirkeln muss oder am Hauptbahnhof in die Rush Hour kommt. Ansonsten: Absolut stadttauglich und ideal für kurz bis mittellange Strecken, wenn man nicht aufs Tram warten möchte. Ich könnte mir gut vorstellen, es ab und zu für den Weg von der Hardbrücke zum Toni-Areal zu verwenden.

Sicherheit: Zur Sicherheit sollte man nicht so rumfahren, wie ich dies auf den Bildern mache. Es empfiehlt sich zumindest ein Helm und Handschoner (falls man auf die Hände fällt). Ansonsten ist vom Airwheel dank Geschwindigkeitslimitierung gesorgt, dass man nicht zu schnell rumsaust.

Muskeltraining: Wann immer möglich, sollte man mit dem Airwheel fahren. Mit 10 kg trägt man nämlich sonst einiges mit sich rum. In den Zug / Bus tragen und dann weiterfahren liegt drin. Viel weiter möchte man es nicht tragen. Aber eben: Fahren macht sowieso viel mehr Spass.

Airwheel X3

Aufgefallen

Einige Punkte sind mir noch aufgefallen:

Das Airwheel ist leise. So leise, dass es von Fussgänger nicht bemerkt wird, wenn man auf dem Gehsteig fährt. Vielleicht darum eher mal auf den Velostreifen wechseln oder eine Hupe mitnehmen.

Akku leer, Michi fällt um. Passiert beim Geradeausfahren garantiert nicht. Ich fuhr jedoch mit dem Airwheel den Hügel in Mosnang nach oben (funktionierte wunderbar), als plötzlich die Leistung des Motores nachliess und ich mich auf meinen Händen und Knien wiederfand. Normalerweise piepst das Airwheel viermal, damit man langsam absteigt. Der starke Akkuverbrauch aufgrund der Steigung hat wohl dazu geführt, dass das Piepsen leider zu spät kam. Oops. Immer mit genug Akku den Hügel hochfahren!

Fazit

Ein tolles Gerät! Mein Auge weint schon jetzt, wenn ich daran denke, dass es nur ein Testgerät ist. Es macht nämlich jeden Tag mehr Spass. Jeden Tag geht wieder etwas mehr – man lernt etwas völlig neues. Es ist ein wenig wie Fahrradfahren. Jeden Tag schafft man auch die schwierigeren Strecken etwas besser. Der Kiesweg geht plötzlich auch und der holprige Weg von nebenan ist auch keine Herausforderung mehr. Das Airwheel hatte auf mich eine Faszination – aus technischer Sicht und weil es Spass macht.

Video

Wie es sich für einen CAST / Audiovisuelle Medien – Student der ZHdK gehört, darf in einem solchen Beitrag ein Video nicht fehlen. Damit kann man sich bestimmt einen Eindruck machen, wie es ist, mit einem solche Teil zu fahren.

15% Rabatt für Leser

Leser dieses Blogbeitrages erhalten auf das Modell X3 vom offiziellen Anbieter von Airwheel in der Schweiz 15% Rabatt, wenn sie diesen Code angeben: X3EUGSTER15. Der Online-Shop ist auf theairwheel.ch zu finden. Der Code ist mittlerweilen abgelaufen. Als kleines Goodie bietet Airwheel Schweiz das «Road Safety Kit» für alle bestehenden und neuen Kunden gratis zum Airwheel an.

Habt ihr noch Fragen zum Gerät? Stellt sie einfach in den Kommentaren. Ich beantworte sie gerne.

Permalink

Flytrex Live: Blackbox für Multicopter übermittelt GPS-Position per GSM

Flytrex Live TechnikblogIch habe den Flytrex Flugdatenschreiber schon länger an meinem TBS Discovery Pro und logge damit alle meine Flüge, ein Bericht dazu habe ich auch veröffentlicht. Nun hat Flytrex ein neues System vorgestellt: Flytrex Live. Die Blackbox für den Multicopter unterstützt nun auch “live tracking” und lädt eure Flugdaten direkt über GSM auf den Flytrex Server – das ist insofern praktisch wenn euer Fluggerät mal irgendwo notlanden muss und die Suche nicht einfach wird.

Features von Flytrex Live

  • Flug-Tracker – Das “Letzte Postion” Feature hilft den Coopter bei Verlust wieder zu finden, den Flug zu analysieren und mögliche Probleme zu finden.
  • Echtzeit Flug Telemetrie – Zeit den Flug in Echtzeit auf Google-Karte, in deinem persönlichen Flug Kanal, Teile deien Flug Live mit anderen Piloten.
  • Logbuch – Deine Flüge werden automatisch auf deinem persönlichen Flytrex Profil aufgezeichnet. Analysiere Flüge, persönlichen Aufzeichnungen, Challenges und vergleiche dich mit anderen Piloten – weltweit.

Flytrex FeaturesDer Flytrex Live funktioniert zusammen mit den DJI Produkten  und dem Blade 350 QX. Hier muss nur ein anderes Verbindungskabel genutzt werden. Für den Datenupload wird eine microSIM Karte mit Datenguthaben benötigt.

Fazit

Klingt spannend, mit 17 Gramm Gewicht sollte der Flytrex Live das Flugverhalten nicht besonders beeinflussen und eine Live Aufzeichnung kann ja nach Anwendungsgebiet nicht schaden. Man hat natürlich Zusatzkosten des Mobilfunkanbieters und der Flytrex Live alleine kostet auch deren 275.- CHF bei DroneFactory. Ich bleibe noch bei meinem “normalen” Flytrex, wer auf den Live setzt darf hier gerne seine Erfahrungen posten…

 

Permalink

Apple aktualisiert MacBook Pro mit Retina Display

Testbericht MacBook Pro Retina

Apple hat heute ganz unauffällig die MacBook Pro reihe mit Retina Display aktualisisert. Dabei wurden die bisherigen Geräte leicht aufgestockt und sind dabei preislich attraktiver geworden. Grundsätzlich gab es leicht schnellere Prozessoren und mehr RAM in der Grundkonfiguration bei den MacBook Pro 13″ mit Retina Display und in der 15″ Ausgabe.

Aktualisierungen

Beim MacBook Pro 13″ mit Retina Display ist neu ein 2,6 GHz Dual-Core Intel Core i5 (anstatt 2.4GHz) verbaut und der doppelte Arbeitsspeicher, nämliche 8GB statt deren vier. Ähnliche Änderungen gibt es auch bei den anderen 13″-Modellen. Das Einstiegsmodell gibt es für 1399.- CHF.
Beim MacBook Pro 15″ mit Retina Display ist der Prozessor auf einen 2.2GHz Quad-Core gestiegen (anstatt 2.0 GHz) und 16GB RAM werden anstatt deren 8GB mitgeliefert. Der Preis des Topmodells wurde sogar noch gesenkt, die anderen Modelle mit aktualisierter Hardware bleiben gleich im Preis.

Permalink

CycleAT – Bluetooth Reifendruck Sensor für Motorräder

CycleAT-TPMS-Pressure-valve

Wieder einmal bin ich bei Kickstarter auf ein interessantes Technikprojekt gestossen. Einige moderne Autos geben dem Fahrer bereits heute Infos über Reifendruck ins Cockpit, das können nun auch Motorradfahrer und Biker haben. CycleAT ist der erste smarte Reifensensor, welcher mit Bluetooth ausgestattet diverse Informationen an euer Smartphone sendet.

CycleAT ist eigentlich ein Ventildeckel für euer Motorrad, welcher dank integrierten Sensoren verschiedene Daten aufnimmt. So kann er euch via Bluetooth aufs Smartphone Informationen zu Reifendruck, Temperatur, Bewegungsdaten, Geschwindigkeit und eine detailierte Fahrroute geben. Persönlich finde ich die Idee fürs Motorrad genial, beim Fahrrad sehe ich weniger das Bedürfnis. Dass die Jungs auch etwas dabei überleugt haben, zeigt dass der Reifen direkt durch CycleAT gepumpt werden können und dieser nicht entfernt werden muss.

CycleAT läuft aktuell bei Kickstarter, noch sind 52 Tage Zeit das Projekt zu finanzieren, rund ein Viertel der geforderten Gesamtsumme von 80k$ ist bereits zusammen. Mt 139$ ist man selbst dabei und erhält bei erfolgreichem Funding zwei Sensoren mit Ladekabel.
Toll was mittlerweile dank Technologien wie Low-Power Bluetooth alles möglich ist…

Permalink

Testbericht: Pure Jongo S3 – Wireless Lautsprecher mit Akku

Pure Jongo S3 ReviewAuch wenn man ein Sonos System daheim im Einsatz hat, ein Blick über den Tellerrand kann nie schaden. So habe ich mir die kabellosen Lautsprecher Jongo S3 von Pure genauer angesehen. Interessand dabei ist die Vielfalt bei der Konnektivität, Bluetooth und WLAN stehen zur Verfügung, sowie der verbaute Akku, denn damit lässt sich der Jongo S3 völlig unabhängig betreiben!

Technische Daten

  • Lautsprecher: 4 x Mylar ¾” Hochtöner, 1 x Neodymium Motor mit nach oben gerichtetem Mittel-/Basstöner 3,5″
  • Ausgangsleistung 4 x 2,5 W + 10 W eff.
  • Wireless 802.11b und 802.11g unterstützt mit WEP und WPA/WPA2-Kodierung. A2DP Bluetooth-Unterstützung über mitgelieferten USB-Dongle.
  • Anschlüsse: Netzadapterbuchse, 3,5-mm Line-in für Zusatzgeräte. USB A für Produkt-Upgrades und Bluetooth
  • Abmessungen: Breite 131 mm x Tiefe 139 mm x Höhe 135 mm
  • Gewicht: 1,25 kg

Einrichtung

Vorgängig hatte ich gelesen dass Jongo nicht sehr einfach einzurichten sei, wobei ich aber eines besseren belehrt wurde. Das nachfolgende Video zeigt die Einrichtung des Jongo S3 für iOS (Android hier lang) einfach und klar verständlich. Ich schreibe die Einrichtungsschritte hier nicht nochmals nieder, aber es hat einwandfrei und gleich im ersten Mal funktioniert.

Zwei Jongo S3 als Stereo-Paar

Da ich hier zwei Pure Jongo S3 habe, würde es natürlich Sinn machen diese gleich als Stereo-Paar zu nutzen. Dazu kann man die Pure Connect App (iOS Link / Android-Link) nutzen, hat man erstmal zwei Jongos ins gleiche Netzwerk via obiger Anleitung eingefügt, kann man auf die Option Stereo-Paar klicken. Die App hilft einem dann bei der Einrichtung und dank einem klick auf einen Lautsprecher beginnt an diesem die LED zu blinken. So kann man links und rechts unterscheiden und die Soundquelle richtig zuweisen. Ich habe meine Jongos gleich “left” und “right” benannt. Zum Schluss steht dann als Abspielgerät das Paar zur Verfügung, simpel aber genial!

Jongo S3 Stereo-Paar erstellen in der Pure App

Jongo S3 Stereo-Paar erstellen in der Pure App

Jongo S3 im Einsatz

Ich nutze die beiden Jongos ausschliesslich aus Stereopaar und habe sie teilweise direkt am Strom angeschlossen oder brauche sie im Akkubetrieb. Zweiteres ist extrem interessant bei gutem Wetter, da nehm ich die Jongos einfach vom Strom weg nach draussen und höre dort weiter. Perfekt, beim Reingehen einfach nicht vergessen wieder an die Buchse zu hängen, damit sie beim nächsten Mal wieder geladen sind.

Pure Jongo S3 können als Stereo-Paar genutzt werden.

Pure Jongo S3 können als Stereo-Paar genutzt werden.

Wiedergabequellen

Über die Pure Connect App könnt ihr direkt auf euren Pure Jongo S3 streamen, dabei gibt es vier Hauptwiedergabequellen: Live-Radio, On-Demand, Geräuschkulissen und eigene Musik. Live-Radio brauch ich nicht zu klären, Webradio mit allem bekannten was man so braucht. Bei On-Demand habt ihr direkten Zugriff auf Sendungen, gut wurde sowas auch inkludiert. Geräuschkulissen ist für meine Anwendung weniger spannend, vielleicht aber für den einen oder anderen Massage-Salon von Interesse. Im Punk “Eigene Musik” kann ich eine Quelle für die eigene Musik definieren, entweder mein Smartphone selbst oder ein x-beliebiger DLNA Server im selben Netzwerk. Jede Wiedergabequelle hat bei mir problemlos funktioniert!

Pure App - Wiedergabequellen

Sound

Der wichtigste Punkt bei Lautsprechern, wie klingen die Dinger überhaupt? Die Jongo S3 sind relativ klein und passen in einen Quader mit 14cm Seitenlänge. Die 1.25kg Gewicht verraten aber schon, dass einiges drin steckt, obwohl hier der verbaute Akku auch etwas beiträgt. Wie die direkte Konkurrenz, das Sonos Play:1, schlägt sich der Jongo S3 sehr gut, auch hier ist erstaunlich wie viel Pure aus dem kleinen “Klotz” herausholt. Dank der Anordnung von Lautsprechern auf alle Seiten beschallen die S3 Räume sehr gut und sind auch draussen ideal. Vor allem im Stereobetrieb machen sie viel Spass. Höhen und Tiefen kommen gleichauf, während der Bass zwar da ist, aber doch etwas hinkt. Hier kann der User abhilfe schaffen mit verschiedenen Sound-Modi wie Mono 360°, Stereo 360°, Stereo Forward Facing und Outdoor-Boost. Hier muss jeder selbst das Profil finden, dass einem gefällt. Ich persönlich würden den Sound der Jongo S3 klar oberhalb anderer Lautsprecher mit Akkubetrieb die ich ausprobierte habe einstufen, jedoch unter jenem des Sonos-Systems. Dieses muss aber beim Akkubetrieb passen.

Pure Jongo S3 Bedienelemente

Sonstiges

Im Stereobetrieb fällt mir auf das zu Beginn eines Songs immer ein Lautsprecher startet und dann mit kurzer Verzögerung der zweite dazukommt. Es scheint als wäre eine Jongo der Master während sich der zweite daran abgleicht, die Wiedergabe ist aber zu jederzeit synchron!

Gut zu wissen ist dass die LED am Power-Button euch über den Jongo-Status informiert. Nach der Nutzung geht der Lautsprecher nämlich in den StandBy und zieht bei Bedarf auch Software-Update (LED leuchtet orange). Nutzt man die Lautsprecher längere Zeit nicht und sie sind im Akkubetrieb, empfehle ich sie manuell auszuschalten.

Wer es übrigens farbig mag, kann sich die Jongo S3 nicht nur in schwarz oder weiss kaufen, sondern auch farbige Abdeckungen kaufen. Das kann je nach Einrichtung der Wohnung ein wenig pep verleihen, ich habe mich für einfaches schwarz entschieden.

Pure Jongo S3

Fazit

Mir gefallen die Pure Jongo S3 sehr gut, die Lautsprecher sind ideal um das Wohnzimmer mit Hintergrundmusik zu beschallen und können dabei erst noch kabellos betrieben werden. Ich kann den Jongo einfach mit in den Garten nehmen und weiterhören, das ist schon genial. Auch für einen Ausflug ist der Jongo S3 praktisch, da kann er einfach via Bluetooth mit Musik bespielt werden. In Sachen Konnektivität ist der Jongo dank Bluetooth, WLAN und 3.5mm Klinke ein Alleskönner und dank dem verbauten Akku ein genialer kleiner Lautsprecher!

Die Pure Jongo S3 gibt es in der Schwei für 239.- CHF bei Brack oder Conrad zu kaufen, in Deutschland schlägt der Jongo S3 mit 175.- € zu Buche.

Permalink

Fallschirm für Multicopter – Mehr Sicherheit bei Motorausfall

DJI DropsafeIch bin selbst erst kürzlich über einen Fallschirm für Multicopter (Drohnen) gestolpert, den Rescue Kit für den DJI S800 – mittlerweile hat der grosse asiatisch Hersteller DJI selbst nachgezogen. DJI Dropsafe soll helfen Equipment und Menschen bei Problemfällen mit Multicoptern zu beschützen. Die Lösung von DJI ist für ihre Profi-Serie DJI S800 und DJI S1000 entwickelt worden.

DropSafe löst entweder autonom bei Versagen der Drohne oder manuell per Fernsteuerung aus und vermindert die Fallgeschwindigkeit des herabstürzenden Copters. Dies soll einerseits Copter und das teils auch sehr teure Equipment vor grösseren Schäden schützen, andererseits ist es auch ein grosser Schutz für Mensch und Tier am Boden. Der DropSafe-Fallschirm braucht nur eine halbe Sekunde um vollständig ausgefaltet zu sein – beim Auslösen wird automatisch auch jede Rotorbewegung gestoppt, um eine Beschädigung des Fallschirms zu vermeiden.

Fazit

DropSafe wiegt mit 550g so viel, das nicht jeder Multicopter damit zurecht kommt. Zusätzliche Lasten sind einfach bei grösseren Copter einfacher zu handhaben, so kommt der DJI Dropsafe wie erwähnt erstmal nur bei den beiden grossen Modellen DJI S800 und DJI S1000 zum Zug. Preis und Erscheinigstermin sind noch nicht bekannt. Auf jeden Fall aber eine interessante Entwicklung, die in der Schweiz für BAKOM Genehmigungen von Vorteil sein dürfte.

Seite 3 von 11212345...102030...Letzte »