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Testbericht: D-Link DCS-933L – günstige Cloud Camera

D-Link DCS-933L Cloud Camera-1Ich hatte schonmal Netzwerkkameras hier im Test und durfte dieses mal eine günstige Variante ausprobieren, sie hat zwar eher bescheidene technische Daten, aber der Funktionsumfang und die Möglichkeiten damit sind trotzdem vergleichbar mit den grösseren Brüdern. Daher wollte ich  mal sehen was man aus der D-Link DCS-933L alles rausholen kann.

Technische Daten & Lieferumfang

  • 5,08 mm (1/5″) VGA-CMOS Sensor
  • 640×480 bis 20 fps, bei 160×11 bis 30 fps
  • 4x Digital Zoom
  •  WLAN-N
  • 4 Infrarot LEDs (Reichweite bis zu 5m)
  • Zeitstempel und Text-Auflage, Integrierte Vollduplex Audio Kommunikation, Bewegungserkennung als Auslöser für Aufzeichnungen mit E-Mail-Benachrichtigung

Wie bei D-Link so üblich kommt die Kamera auch gleich mit passenden Schrauben und Dübeln für eine Wand- oder Deckenmontage geliefert, finde ich sehr fair! Nebst der Kamera liegt auch ein Netzwerkkabel und das Netzteil bei, eine externe WLAN-Antenne ist bei der DCS-933L nicht nötig.

D-Link DCS-933L Lieferumfang

Einrichtung

Ich habe zur Einrichtung nicht den herkömmlichen und vorgeschlagenen Weg eingeschlagen und die CD eingelegt und den Setup Wizard gestartet. Diesmal habe ich direkt über die App versucht die Kamera einzurichten, sollte in der heutigen Zeit ja möglich sein. Vorbereitend habe ich die DCS-933L per Kabel ans Netzwerk angeschlossen und mit Strom versorgt. Also App gestartet und bei den lokalen Geräten die Kamera schon entdeckt. Jetzt kann ich der Kamera noch ein Passwort und eine Zeitzone zuordnen und eigentlich schon loslegen! Wer die Kamera lieber kabellos betreiben möchte, was durchaus auch Sinn macht, kann sie in das heimische WLAN hängen.
Ich hatte von meinen bisherigen D-Link Kameras noch ein Konto bei mydlink und da habe ich die D-Link DCS-933L auch gleich hinzugefügt. Das Setup ist somit abgeschlossen, kann aber wie gesagt auch mit der Einrichtungs-Software auf der CD erledigt werden oder für geübte User direkt im Browser mit der Kamera-IP.

D-Link DCS-933L Anschlüsse

Features und Möglichkeiten

Die D-Link DCS-933L Kamera überzeugt mit einer guten Ausstattung, welche sonst nur wesentlich teureren Systemen vorbehalten ist. Dabei sind mir vor allem die vielen Einstellungsmöglichkeiten für den Benutzer, wie Zeitpläne, zu überwachende Bereiche, Lautstärke für die Auslösung, positiv aufgefallen. Das man in der Preisklasse auch schon auf Infrarot-LEDs setzen kann ist ebenfalls toll und ein spannendes Feature ist die Benachrichtung per Mail bei einem Ereignis. Wird also die Kamera per Bild oder Ton auf ein Ereignis ausgelöst, wie man es programmiert hat, schickt die DCS-933L ein Beweisfoto an meine Mail. Genial einfach!

Ebenfalls erwähnenswert und wirklich sehr praktisch: Die Kamera verfügt über einen integrierten Repeater, der bei Bedarf eingeschaltet werden kann. Damit kann ich einfach die  Reichweite des Netzwerkes zu erhöhen und bei einem Einsatz von mehreren Kameras wäre das dann extrem gut verteilt.

D-Link DCS-933L Cloud Camera

Was mir persönlich noch nicht perfekt gelungen ist, ist die Alarmierung per Bild und zwar so, dass ich nicht ständig alarmiert werde. Die Meldungen waren etwas zuviel und ich erkannte kein nennenswertes Ereignis, hier muss ich noch etwas “herumpröbeln”. 

Bildqualität und App

Im folgenden sind zwei Screenshots der Kamera direkt aus der iOS App abgebildet. Dort sieht man auch das grösste Manko der DCS-933L – die Bildqualität reicht einfach nicht an ihren grossen Brüdern DCS-5222L ran, sie ist aber vergleichbar mit der DCS-5020L. Für einfache Überwachungsaufgaben dürfte die Auflösung von 640×480 durchaus ausreichen.

Bildqualität DCS-933L bei Tageslicht

Bildqualität DCS-933L bei Tageslicht

Bildqualität DCS-933L mit Infrarotbeleuchtung und eingeblendeten Infos

Bildqualität DCS-933L mit Infrarotbeleuchtung und eingeblendeten Infos

Fazit

Ich kann die D-Link DCS-933L als einen kostengünstigen und guten Einstieg in die Welt der Webcams sehr empfehlen. Die Kamera ist problemlos und schnell an der “Cloud” angeschlossen und von überall her abrufbar, zudem ist sie sehr einfach konfigurierbar. Wer aber die Kamera auch gerne per Remote drehen und neigen möchte oder lieber eine grössere Auflösung hätte, der sollte sich Modelle DCS-5222L und DCS-5020L ansehen. Abgesehen von diesen Punkten, eine sehr empfehlenswerte Webcam.

Die D-Link DCS-933L gibt es bei Brack für 129.- CHF zu kaufen. In Deutschland gibt es die DCS-933L für 77.- € bei Amazon.

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Sony PlayStation 4 mit Virtual-Reality-Brille – Project Morpheus

Virtual-Reality-Brille - Project Morpheus

An der GDC 2014 hat Sony ein interessantes Zubehör für die Playstation 4 vorgestellt, einen Prototypen einer Virtual-Reality-Brille. Sony will Spieler damit in eine 360-Grad-Welt schicken, den räumlichen Effekt durch entsprechenden Sound noch verstärken. Die Brille wird unter dem Projektnahmen Morpheus entwickelt. Gemäss Sony werden dabei sechs Schwerpunkte gelegt: Sicht, Sound, Tracking, einfache Steuerung, einfache Handhabung und Content. An der GDC war ein Prototyp bereits mit einigen Spielen nutzbar, der Stand scheint also schon fortgeschritten zu sein.

Das Tracking hinter der Brille wird über die neue Playstation 4 Kamera ausgeführt. Im Zusammenspiel mit einer eigens von Sony entwickelten Technologie für 3D Sound, soll sich der Spieler frei bewegen können und nicht nur Bild, sondern auch Ton sollen sich anpassen. Klingt sehr interessant und dürfte ein toller Schritt im Gaming-Segment sein. Leider sind aber weder Preis noch ein Release-Datum bekannt….

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Microsoft Xbox One erst im September in der Schweiz erhältlich

XBox-One-in-der-SchweizDas ist eine Hiobsbotschaft für alle Fans der neuen XBox One von Microsoft. Laut dem Technikriesen soll die Next-Gen Konsole in der Schweiz erst ab September 2014 erhältlich sein, das gab der Konzern gestern bekannt:

Now it’s time to ensure even more fans around the world can enjoy Xbox One. So today we’re proud to share that it will be available in 26 additional markets in September this year.

We’ll have much more to share at a local level towards the end of April, so stay tuned. In the meantime, the confirmed additional launch markets include:

Argentina, Belgium, Chile, Colombia, Czech Republic, Denmark, Finland, Greece, Hungary, India, Israel, Japan, Korea, Netherlands, Norway, Poland, Portugal, Russia, Saudi Arabia, Singapore, Slovakia, South Africa, Sweden, Switzerland, Turkey, UAE

Warum und Wieso sich der Start in der Schweiz und 26 anderen Ländern weiter so stark verzögert ist nicht klar, es dürfte aber unter anderem auf die Funktionalität zurückzuführen sein. Ich bin nach wie vor glücklich darüber mich für die Playstation 4 von Sony entschieden zu haben, das Gerät ist toll! Ob sich damit Microsoft nicht ins eigene Fleisch schneidet bleibt abzuwarten, wer nicht auf Ende Jahr warten möchte, dem empfehle ich einen Import, wie ich es auch gemacht habe. (via)

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Neue Smartwatch vorgestellt: Motorola Moto 360

Motorola Moto 360Motorola, welche mittlerweile an Lenovo verkauft wurden, haben nun auch eine Smartwatch vorgestellt, die Moto 360. Ich interessiere mich mittlerweile stärker für Smartwatches, seit ich eine Pebble Steel habe und damit erstmal mit eine smarten Uhr glücklich wurde.  Die Motorola Moto 360 sieht nach einem zeitlosen Schmuckstück für Männer-Handgelenke aus und hebt sich damit noch ein wenig mehr ab von der verspielten Konkurrenz. Bisher empfand ich die Pebble Steel als edelste Lösung, Motorola dürfte das toppen! Schaut euch mal das Video an:

Weitere Infos zur Moto 360 sind eher rar. Die Moto 360 wird “diesen Sommer” erscheinen und zu welchem Preis wurde noch nicht verraten. Wie andere Smartwatches auch, wird man über die Moto 360 E-Mails abrufen, Notizen verwalten oder Social Media-Aktivitäten verfolgen können. Dabei soll Google Now stark integriert sein und sie soll auf Sprachsteuerung und den bekannten Befehl: “Ok Google” reagieren.

Motorola Moto 360 im Einsatz

Fazit

Mir gefällt das Konzept, zeitloses Design und ein grundsätzlich durchdachtes Konzept. Wenn die Moto 360 wirklich diesen Sommer so auf den Markt kommt, dürfte die Uhr durchaus für Furore sorgen. Wenn denn der Preis und die Kompatibilität stimmt und man nicht den gleichen “Fehler” wie Samsung begeht.

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Flytrex – Flugdatenschreiber für Multicopter Piloten

TBS Discovery Pro im FlugSeit ich den TBS Discovery Pro Quadcopter zusammengebaut habe, fliege ich diesen nur mit dem Flytrex Modul. Der Flytrex Core ist ein Flugdatenschreiber für den DJI Naza-M Flightcontroller und zeichnet alle GPS Daten während des Flugs auf und diese können danach am Computer ausgewertet werden.

Flytrex Core

Der Flytrex Core ist ein Flugdatenschreiber oder umgangssprachlich auch Black-Box genannt. Dieser funktioniert zusammen mit den DJI Naza Controllern, egal welche Version. Er kann relativ einfach an Coptern mit dem DJI Controller nachgerüstet werden, dass gilt auch für den DJI Phantom. Flytrex speichert automatisch alle Daten der GPS Antenne auf einer Micro SD Karte ab. Die so aufgezeichneten Flüge lassen dann auf die Webseite von Flytrex hochladen und dort in einem sozialen Netzwerk für Multikopter mit anderen Piloten weltweit teilen. Neben alle technischen Daten des Fluges kann man sich dort auch mit anderen Piloten messen und ‘Badges’ genannte Auszeichnungen ergattern. Und auch ein Export als KML oder CSV ist von dort möglich.

Flytrex Core - Bild von fpv1.de

Folgendes wird aufgezeichnet

  • Höhe
  • Geschwindigkeit
  • Distanz
  • geflogene Strecke
  • Steigrate
  • Flugdauer
  • Temperatur

Installation

Die Plug & Play Montage ist einfach und schnell erledigt. Der Core wird einfach mittels des mitgelieferten Kabels zwsichen den NAZA und das GPS Modul gesteckt und ist somit umgehend einsatzbereit. Er speichert die Flugdaten auf eine Micro-SD Karte.

Flytrex auf dem TBS Discovery Pro

Flytrex auf dem TBS Discovery Pro

Flytrex Portal – Flugauswertung

Um die Flugdaten auf das Portal zu bringen, können einfach die erstellten Files vom Flytrex Core auf der microSD-Karte im Portal hochgeladen werden. Ein File steht immer für eine Aufnahme bis der Strom am Copter wieder unterbrochen wurde, Flytrex nennt es jeweils eine Mission. Dabei kann ich wählen ob eine Mission bzw. ein Flug privat oder öffentlich war. Ich sehe dann in meinem Profil alle Flüge und die Statistik wird auch auf alle angewandt, während im öffentlichen Profil eben nur die öffentlichen Missionen zählen. Das gilt auch für die Gesamtstatistik – finde ich sehr praktisch.

Flytrex Übersicht: Badges, Rekorde und Flugrouten

Flytrex Übersicht: Badges, Rekorde und Flugrouten

Wie in einem sozialen Netzwerk kann man sich mit anderen Usern vergleichen und an “Wettkämpfen” teilnehmen, zum Beispiel wer den höheren Topspeed oder Reichweite schafft. Man kann sich Abzeichen für die verschiedenen Leistungen verdienen und Flugkollegen in der Nähe finden. Hat man zu einem Flug auch ein Video aufgenommen, kann man das auch gleich mitverlinken.

Flytrex Flugdaten GPS

Ich habe von meinem Flug in Wildegg die Flugdaten öffentlich zugänglich gemacht, die Eckdaten sind da immer als Übersicht einsehbar. In der Detailansicht, wie im obigen Screenshot, sieht man den kompletten Flug, inklusive Auswertung von Geschwindigkeit, Höhe und Temperatur zu jedem Aufnahmepunkt.

Export

Die Daten können wie eingangs erwähnt auch als .csv oder .kml ausgegeben werden, ich habe zweiteres angewandt und die Daten in Google Earth betrachtet.

Flytrex GPS Daten in Google Earth

Fazit

Der Flytrex Core ist eine günstige und einfache Erweiterung für DJI Naza Multicopter, die schnell installiert ist und mir meine Flüge loggt. Das ist sicher kein “Must-Have”, aber ich finde es interessant meine Flugrouten anzuschauen und auch um ein Feeling für Höhen und Abstände zum Piloten zu bekommen. Auf jeden Fall eine Investition die ich empfehlen kann, macht Spass!

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TBS Discovery Pro Projekt: Baubericht, Konfiguration und Setup

TBS Discovery Pro TestberichtNachdem ich mir letztes Jahr nach dem Hexacopter-Projekt einen TBS Discovery Quadcopter gekauft hatte, war ich vom Fluggerät und den Aufnahmen sehr angetan. Da sich die Entwicklung aber stark in Richtung stabilisierte Aufnahmen mittels Gimbal machte, wollte ich natürlich auch das entsprechende Upgrade. So kam ich in den letzten Wochen endlich dazu mir den TBS Discovery Pro zusammenzubauen, einzustellen und einzufliegen. Hier stelle ich euch gerne mein Setup vor.

TBS Discovery Pro

Ich bin hauptsächlich aus einem Grund auf den Discovery Pro gewechselt und das ist der integrierte Gimbal. Dieser dient dazu die Gopro schon im Flug zu stabilisieren und so weniger verwackelte Aufnahmen zu machen, der Unterschied ist markant. Die GoPro wird auf zwei Achsen stabilisiert und kann über die Fernbedienung auch geschwenkt werden, das hilft auch für tolle Aufnahmen. Zudem wurde im Discovery Pro auch mehr Elektronik verbaut, die FPV-Kamera für den Flug mittels Direktbild über Monitor oder Videobrille ist auch vorhanden. Dank einem Umschalter kann man von der verbauten Kamera auf die GoPro wechseln, so sehe ich direkt was ich gerade filme. Die verbaute FPV-Kamera ist aber für den reinen Flug angenehmer, da sie Helligkeitsveränderungen schneller ausgleicht.

TBS Discovery Pro im Flug

TBS Discovery Pro im Flug

Mein Setup

TBS Discovery Pro

Zusammenbau und Konfiguration

Der TBS Discovery Pro wird als Bausatz gekauft und kann bei der Bestellung beliebig konfiguriert werden. Wie oben aufgelistet habe ich bei allen Parts die Topausrüstung gewählt und die FPV-Ausstattung von meinem Discovery übernommen. Es empfiehlt sich nach dem Erhalt des Pakets eine Auslegeordnung zu machen, das Manual von Team BlackSheep auszudrucken und vielleicht einmal das “How To”-Video anzuschauen.

TBS Discovery Pro - Auslegeordnung aller Teile

TBS Discovery Pro – Auslegeordnung aller Teile

TBS Discovery Pro - Auslegeordnung des Gimbals

TBS Discovery Pro – Auslegeordnung des Gimbals

Hat man einmal alles bereitgelegt, kann man sich zuerst einmal an das Gimbal machen. Dank Anleitung und Video ist der Zusammenbau ziemlich einfach und man brauch nur einige Schrauben einzusetzen und die passenden Dämpfer anzubringen. Diese ermöglichen eine Entkopplung der GoPro und des Gimbals von den Vibrationen des Discovery. Ich habe mir später noch das Upgrade gekauft, welches eine einfache Verlängerung mit Dämpfungselementen darstellt – das soll noch ruhigere Aufnahmen ermöglichen.

Gimbal Upgrade TBS Discovery Pro

Gimbal Upgrade TBS Discovery Pro

Nach dem Gimbal habe ich mich dann an den Zusammenbau des Frames gemacht. Dabei kommt etwas Lötarbeit und viele Schrauben auf einem zu. Grundsätzlich kein riesiges Problem, wichtig ist nur dass man sich vorher die Zeit genommen hat und die Anleitung etwas durchgelesen hat. Dann weis man schnell was wo hin kommt und wie man alles am Besten verdrahtet, die Naza V2 Flugsteuerung kommt dann in die Mitte des Discovery Pro und wird noch entsprechend angeschlossen. Ich steure diese mittels Summensignal von meinem Graupner GR-16 Empfänger an.

TBS Discovery Pro - Zusammenbau und Konfiguration

TBS Discovery Pro - Naza PlatzierungFPV und Fernsteuerung

Als Fernbedienung nutze ich die Graupner MX-16, welche ich schon bei meinem ersten Multicopter Projekt gekauft hatte.  Sie bietet 8 Kanäle auf 2.4GHz, davon brauche ich deren vier für die reine Flugsteuerung und weitere für Flugmodi (Manual Attitude GPS), den Failsafe, Umschaltung zwischen FPV- und GoPro-Kamera sowie einen für die Neigung der GoPro.

Fatshark Dominator - Videobrille für FPV-Flug

Fatshark Dominator – Videobrille für FPV-Flug

Für FPV Flug nutze ich die Fatshark Dominator Videobrille, inklusive den TBS 5.8GHz Sender und Empfänger. Das läuft soweit so gut, manchmal habe ich etwas früh ein schlechtes Signal und ich sehe noch Optimierungspotential bei den Antennen um den Empfang zu verbessern.

Alle meine Flüge logge ich übrigens mit Flytrex, zu diesem Modul mehr in einem separaten Beitrag.

Video

Wie schon beim TBS Discovery habe ich natürlich auch ein Video von meinen ersten Flügen mit dem Discovery Pro gemacht. Ich bin eigentlich nur noch FPV geflogen und habe mit der GoPro Hero3 Black Edition gefilmt, die ist mittlerweile fix im Disco Pro verbaut, da ich für alles andere die Hero3+ BE nutze. Die Aufnahmen mache ich jeweils mit 1080p Auflösung und 60pfs, damit reduzieren sich allfällige Effekte vom Copter und die Aufnahmen sind deutlich besser. Viel Spass mit meinem Video zum TBS Discovery Pro.

Weitere Bilder

TBS Discovery Pro-4

TBS Discovery Pro

TBS Discovery Pro im Flug

Fazit

Ich bin vom TBS Discovery Pro extrem begeistert, der flinke Quadcopter schafft dank integriertem Gimbal saubere und ruhige Aufnahmen mit der GoPro und macht viel Spass. Ich bin bisher knapp 22km damit geflogen und fühle mich mit jedem Flug etwas sicherer und freue mich auf tolles Wetter für atemberaubende Aufnahmen. Dank des schwenkbaren Gimbals und der Umschaltung auf das GoPro-Livebild ist mit dem Discovery Pro nämlich viel möglich.
Einziger Kritikpunkt den ich aktuell habe ist der Transport, entweder trage ich ihn in der Hand oder führe ihn im Kofferraum mit. Ein passender Koffer, bei welchem ich die Propeller nicht abmontieren muss, habe ich noch nicht gefunden.

Ansonsten kann ich den TBS Discovery Pro sehr weiterempfehlen und wünsche guten Flug…

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Synology veröffentlicht DSM 5.0

DSM 5.0

Nachdem ich hier schon die Beta des neusten DiskStation Manager in der Version vorgestellt habe, hat nun Synology heute das Update offiziell veröffentlicht. Ich habe die DSM 5.0 nun einige Zeit als Beta problemlos genutzt und kann die neue Oberfläche mit den neuen Funktionen nur weiterempfehlen. Was der neue Manager alles bietet könnt ihr am Besten bei Synology nachlesen, eine kleine Übersicht habe ich euch hier zusammengestellt. Mir persönlich gefallen vor allem die Integration von Dropbox und dem Google Drive, sowie das Synology Quickconnect.

Neue Funktionen

  • Optimiertes Web-Interface, einfacher und für Touchscreens geeignet
  • Streaming direkt zu Googles Chromecast, an den Apple TV und an Samsung Smart TVs (App) -5.1 Kanal Unterstützung für Apple TV
  • Synology QuickConnect wurde erweitert und verbessert (kein Port Forwarding mehr notwendig)
  • Cloud Station Client für DiskStation – Backups zwischen verschiedenen DiskStations in Echtzeit
  • Hybrid Cloud Syncing – Synchronisation der Daten nun auch mit Dropbox und Google Drive – Cloud Sync auf mehrere Diskstation möglich
  • u.v.m.

DSm 5.0 Touchscreen ReadyFazit

Ich empfehle jedem Nutzer einer Synology Diskstation das Update, zumal das OS kostenlos ist und auch der Sicherheit halber ein Update nicht schadet. Zudem dürften auch die neuen Medien-Funktionen auf Gefallen stossen – viel Spass!

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Drohnen, Flugmodelle & FPV: Rechtliche Lage in der Schweiz

TBS Discovery Pro - Jungfernflug-1

Seit ich mein Hexacopter Projekt begonnen habe, bin ich vom Multicopter-Fliegen stark angetan und so habe ich mich auch mal ein wenig mit der rechtlichen Grundlage in der Schweiz auseinandergesetzt. Mittlerweile bin ich vom Hexa, über den TBS Discovery auf einen TBS Discovery Pro umgestiegen und fliege auch FPV, da muss man besondere Richtlinien beachten. Ich habe die Punkte einmal hier für interessierte oder andere “Piloten” zusammengetragen.

Regeln für den Betrieb von Drohnen und Flugmodellen

Für den Betrieb von Drohnen und Flugmodellen mit einem Gewicht von über 30 Kilogramm braucht es eine Bewilligung des BAZL. Das Amt legt die Bedingungen für die Zulassung und den Betrieb in jedem einzelnen Fall fest. Die Vorgaben für den Betrieb von Drohnen und Flugmodellen bis zu einem Gewicht von 30 Kilogramm finden sich in der «Verordnung des UVEK über Luftfahrzeuge besonderer Kategorien».

Die wichtigsten Regelungen sind nachfolgend aufgeführt, grundsätzlich aber ist die Regelung in der Schweiz “ziemlich locker”:

  • Sofern der «Pilot» jederzeit direkten Augenkontakt zu seinem Flugobjekt hat, dürfen Drohnen und Flugmodelle ohne Bewilligung betrieben werden.
  • Will jemand technische Hilfsmittel wie Feldstecher oder Videobrillen einsetzen, um die natürliche Sichtweite der Augen zu erweitern, ist dafür eine Bewilligung des BAZL erforderlich.
  • Innerhalb des Sichtbereiches des «Piloten» ist der Betrieb mit Videobrillen und dergleichen gestattet, sofern ein zweiter «Operateur» den Flug überwacht und bei Bedarf jederzeit in die Steuerung des Fluggerätes eingreifen kann. Der «Operateur» muss sich am gleichen Standort befinden wie der Pilot.
  • In der Nähe von Flugplätzen bestehen Einschränkungen für Flüge von Drohnen und Flugmodellen. Es ist zum Beispiel nicht gestattet, solche Fluggeräte näher als 5 Kilometer von den Pisten entfernt fliegen zu lassen.
  • Kantone und Gemeinde können ergänzende Einschränkungen für den Einsatz von unbemannten Luftfahrzeugen erlassen.

Technikblog TBS Discovery - erste Flugbilder-004

Besondere Regelungen gelten nur für spezielle Anwendungen wie FPV oder autonomer Flug:

FPV – First Person View

FPV steht für “First Person View” und ist ein geläufiger Begriff im Modellbau. Es geht dabei draum, dass der Pilot mittels Display (Brille oder Bildschirm) fliegt, welches ihm ein Bild aus der Sicht des Fluggeräts liefert. Er fliegt quasi vom Boden aus, aus der Sicht des “Piloten”. FPV-Flüge werden auch Kameraflug und Immersionsflug genannt.

Betrieb mit Videobrille (First Person View FPV): Innerhalb des Sichtbereiches des Piloten ist der Betrieb mit Videobrille gestattet, sofern ein zweiter Pilot den Flug überwacht und jederzeit manuell in die Steuerung des unbemannten Luftfahrzeuges eingreifen kann.

Beschränkungen für Videosender-Leistung

Da für FPV ein Videodownlink nötig ist, fällt es in das Regulierungsgebit des BAKOM. Sprich für die Sendefrequenzen gelten Leitungsbeschränkungen, welche wie folgt definiert sind (Quelle):

  • 2.4 GHz Frequenzband: Analoges Video: 10 mW – Digital: 100 mW
  • 5.8 GHz Frequenzband: Analoges Video: 25 mW - Digital: 500 mW

Achtung: Die Frequenzbänder 900MHz (Mobilfunk ) und 1.2GHz sind in der Schweiz nichtf ür die Modellfliegerei zugelassen, weil sie andersweitig belegt sind.

Autonomer Betrieb

Innerhalb des Sichtbereiches des Piloten ist der autonome Betrieb gestattet, sofern jederzeit manuell in die Steuerung des unbemannten Luftfahrzeuges eingegriffen werden kann.
Hinweis: Bisher hat das BAZL eine einzige Bewilligung für Drohnen-Flüge ausserhalb des Sichtbereiches erteilt (Bewilligung vom 26.4.2009 an die EPFL / Fluggerät aus Styropor mit einem Gewicht von ca. 500 gr.)

Haftpflichtversicherung

Bei Fluggeräten ab einem Gewicht von mehr als 500g gilt es eine  Haftpflichtversicherung mit einer Garantiesumme von mindestens 1 Million Franken gegenüber Haftpflichtansprüche von Dritten auf der Erde sicherzustellen. (Art. 20 VLK).

Luftaufnahmen

Aufnahmen von Fotos aus der Luft sind grundsätzlich erlaubt, auch die Verbreitung solcher Bilder. Man muss dabei aber auf den Schutz der Privatsphäre und Datenschutz achten und die besondere Gesetzgebung um militärisches Gelände beachten.

Luftaufnahmen mit einem Quadcopter

Luftaufnahmen mit einem Quadcopter

Fazit

Grundsätzlich sind die Regeln in der Schweiz, wie eingangs erwähnt, ziemlich locker. In Deutschland zum Beispiel braucht man bereits ab 5kg Gesamtgewicht eine Aufstiegsgenehmigung und Regeln unterscheiden sich scheinbar auch stark zwischen Bundesländern. In der Schweiz ist vor allem das Einhalten der Videosender-Richtlinien und das fliegen auf Sicht wichtig. Unter dem Strich  aber zählt nach wie vor ein gesunder Menschenverstand und etwas Vorausdenken sehr viel.  Auf einem leeren Feld zu Fliegen ist nämlich nicht das gleiche, wie in einem stark bewohnten Gebiet, wo auch Menschen verletzt werden können.
In diesem Sinne, allen Piloten viel Spass beim Fliegen und “take care”!

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HUVrTech Board: Hooverboard aus “Zurück in die Zukunft”?

Tony hawk und das Huvr BoardAktuell geistert im Netz das nachfolgende Video umher. Dabei behauptet die Firma HUVrTech, dass man ab diesem das Hoverboard aus “Zurück in die Zukunft” kaufen kann. Dabei war man sich im Video nicht zu Schade, grosse Stars zu engagieren. Genial ist dabei natürlich dass Christopher Lloyd aka Dr. Emmett Brown aus den drei Filmen das Board präsentiert, getestet werden es unter anderem von Tony Hawk und Moby. Wie dem auch sei, das ganze sieht stark nach einem Fake aus wenn man genau hinschaut und dürfte als virale Kampagne dienen… Wenn man sich im Web umschaut, geht man von einem vierten Teil “Back to the Future” aus, worüber ich nicht unerfreut wäre. Wie dem auch sei, hier das Video und viel Spass damit:

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GoPro App Update ermöglicht Firmware Update an der Kamera

GoPro App Update Camera

Wenn ich etwas bei allen GoPro Kameras bemängelt habe, dann war es die Firmware Update Methode. Schon bei der Hero 2, bei der Hero3 und auch bei der Hero3+ war das immer sehr umständlich und mühsam.  Gestern gab es nun ein Update der GoPro App, die wurde bei mir dank Auto-Update bei iOS7 direkt aufgespielt, eine tolle Neuerung. Die App kann die Hero 3+ mit einem Firmware-Update versorgen.

Wichtigste Merkmale der GoPro App

  • Die GoPro App kann die  Hero 3+ Firmware kabellos updaten (NEU)
  • Die App kann ebenfalls das Wi-Fi Netzwerk der Kamera ändern, SSID und Passwort (NEU)
  • Die realtime Video-Vorschau funktion soll nun viermal schneller sein als zuvor mit der Hero3+ (NEU)
  • Komplette Fernsteuerung aller Kamerafunktionen
  • Schau dir Fotos an und spiele Videos ab, diese können auch auf der Karte gelöscht werden
  • Photos und Videos können auf dem Smartphone gespeichert und über soziale Medien geteilt werden.

GoPro Hero 3 Black Edition Update

Fazit

Genial, endlich ein vernünftiger und einfacher Weg die GoPro Firmware zu aktualisieren. Ich bin leider noch nicht dazu gekommen es auszuprobieren, werde ich aber noch nachholen. Ich werde es auch mit der Hero3 Black Edition ausprobieren, denn gemäss den Infos von GoPro funktioniert es nur mit dem aktuellen Modell, der Hero3+. Na dann, viel Spass euch allen beim Update!

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