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Neue GPS SportWatch von TomTom: Runner & Multi-Sport

Tom Sportwatch Mulitsport

TomTom hat neue GPS-Sportuhren für Läufer, Radfahrer und Schwimmer vorgestellt. Diese sind quasi die Nachfolger Geräte der Nike+ SportWatch welche ich auch schon genutzt habe. Die neuen, ultra-schlanken TomTom Runner und TomTom Multi-Sport GPS-Sportuhren verfügen über ein extra grosses Display, grafische Trainingstools und die erste 1-Knopf-Steuerung auf dem GPS-Uhrenmarkt. Sportler können ihre Trainingsdaten so einfacher abrufen und bekommen die wichtigsten Informationen auf einen Blick. Hier ein kleiner Überblick über die neuen Trainingspartner:

Elektronischer Trainingspartner

  • Wettkampf: Tritt gegen die eigene persönliche Bestzeit oder deine letzte Laufzeit an. Verfolge deine Leistung in Echtzeit-Grafiken, um dich von Lauf zu Lauf zu steigern.
  • Ziel: Stecke dir eine Distanz, Zeit oder einen Kalorienverbrauch als Ziel und verfolge deinen Fortschritt auf leicht verständlichen Darstellungen und über Benachrichtigungen.
  • Bereich: Stecke dir ein Ziel für deine Geschwindigkeit oder deinen Puls (mit Hilfe des optionalen Pulsmesser) und verfolge deine Fortschritte in einer einfachen Darstellung während des Trainings.

Die neuen TomTom SportWatches bieten eine intuitive Steuerung über nur einen Knopf, die Sportlern das einfache Navigieren durch die Menüs ermöglicht, um zu den wichtigsten Statistiken und Funktionen der Uhr zu gelangen. Anders als bei der Mehrheit der aktuellen GPS-Uhren, die über mehrere kleine, schwierig zu bedienende Knöpfe gesteuert werden, ist die Bedienung der TomTom Uhren über nur einen einzigen Knopf auch in Bewegung und bei Wind und Wetter sogar mit Handschuhen kein Problem. In Aktion sehen die Uhren etwa so aus:

Funktionsumfang beider Modelle Runner & Multi-Sport

  • Ultra-schlankes Design: Dank des nur 11,5 mm dicken Gehäuses können sowohl Männern als auch Frauen die Uhr bequem tragen. Auch die Grösse des Handgelenks spielt keine Rolle.
  • Indoor Tracker: Genaue Aufzeichnung von Läufen in der Halle oder im Studio dank integrierten Sensoren, so dass Sportler sowohl ihre Geschwindigkeit als auch zurückgelegte Distanz kontrollieren können, selbst wenn sie auf dem Laufband trainieren.
  • QuickGPSFix: Damit das Training schneller starten kann, nutzen die Sportuhren die neueste GPS- und GLONASS-Satellitentechnologie, um schnell den genauen Standort zu bestimmen.
  • Multi-Plattform-Kompatibel: Synchronisiere, analysiere und teile Statistiken auf populären Laufseiten und Community-Plattformen wie TomTom MySports, MapMyFitness, RunKeeper, TrainingPeaks und MyFitnessPal.
  • Super-Widerstandsfähiges Display: Kratz- und bruchresistentes Glas, das auch nach vielen Trainingseinheiten gut ablesbar bleibt.
  • Wind- und Wetterfest: Bis zu 50 Meter/5 bar wasserdicht.
  • Lang laufende Batterie: Bis zu 10 Stunden Laufzeit im GPS Modus.
  • Bluetooth® Smart: Verbindung zu externen Sensoren über die neueste kabellose Technologie.
  • Pulsmesser: Nutze den Bluetooth® Smart Pulsmesser, um im Bereichs-Training den Kalorienverbrauch, die Leistung oder die Geschwindigkeit zu verfolgen.

TomTom Sportwatch - schmales Design

Zusatzfunktionen der Multi-Sport Uhr

Die TomTom Multi-Sport SportWatch verfügt über alle Funktionen der TomTom Runner SportWatch, bietet jedoch Sportlern zusätzlich die Möglichkeit ihre Trainingsdistanz, Zeit, Geschwindigkeit und weitere wichtige Trainingswerte während des Radfahrens oder Schwimmens zu verfolgen. Die TomTom Multi-Sport Uhr bietet ausserdem folgende Funktionen: 

  • Spezielle Fahrradhalterung: Mit der speziell angefertigten Fahrradhalterung können Trainingsdaten auch auf dem Rad auf einen Blick eingesehen werden.
  • Kadenzsensor: Verfolge Kadenz, Geschwindigkeit und Distanz sowohl beim Indoor- als auch Outdoor-Training.
  • Integrierter Höhenmesser: Verfolge Steigung, Aufstieg, Abstieg und Gefälle mit dem integrierten barometrischen Höhenmesser.
  • Bewegungssensor für Schwimmer: Checke detaillierte Informationen wie Bahnen, Armschläge, Zeit und Geschwindigkeit und errechne deinen SWOLF-Wert, um deine Effizienz beim Schwimmtraining anzuzeigen.

Verfügbarkeit

Die TomTom Runner SportWatch und die TomTom Multi-Sport SportWatch sind ab Sommer 2013 erhältlich. Über den Preis gibt es noch keine offiziellen Informationen, mehr folgt dann hier im Blog. Ich bin gespannt wie sich die Uhren im Vergleich zu meiner Suunto Ambit oder Garmin Fenix schlagen.

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Testbericht: UPC Cablecom Horizon – Teil 1: Installation

Installation von UPC Cablecom HorizonCablecom Horizon Testserie:

Bevor ich zum eigentlich Testbericht der Cablecom Horizon komme, möchte ich zuerst auf die Installation und Einrichtung der neuen Settop Box von UPC zu sprechen kommen. Ich habe mir nämlich den Techniker sparen wollen und mich selbst daran gemacht, Horizon zu installieren. Das ging leider nicht so schnell wie ich mir dachte:

Setup: Horizon für TV – Modem für Internet und Telefon

Zuerst einmal gilt es sich zu entscheiden, welches Setup man zu Hause gerne hätte. Ich habe noch ein (Thomson) Cablecom Modem zu Hause, welcher auch als WLAN-Router funktionieren kann. In meinem Fall dient er nur als Modem, dahinter steckt mein DD-WRT-Router, welcher mein Heimnetzwerk managt. Nun kommt aber die Horizon dazu, dass ergibt schlussendlich zwei Möglichkeiten:

  1. Horizon erledigt alles: Die Horizon Box bedient den Haushalt mit Ethernet, WLAN, Telefonanschluss und natürlich TV.
  2. Horizon für TV: Das Cablecom Modem erledigt weiterhin die Internetanbindung & Telefon, während die Horizon-Box für den TV-Empfang sorgt und als Client im Netzwerk fungiert.

Ich habe mich aus drei Gründen für die zweite Möglichkeit entschieden: Einerseits habe ich mit dem Modem bereits alles eingerichtet (never touch a running System), räumlich passt mir WLAN Router und Telefon da besser wo das Modem steht und nicht nebem TV und drittens kann ich die Horizon Box auch mal komplett vom Netz trennen ohne auf Internet & Telefon verzichten zu müssen.

Installationsproblem mit Horizon

Also ich habe mir wie oben beschrieben alles so eingerichtet und die Box angeschalten. Sie hängt an der TV-Buchse der 3-Loch-Dose (die rechte Buchse von vorne gesehen), während das Modem am der mittleren, unteren Anschluss hängt. Internet funktionierte nach wie vor, die Horizon Box konnte jedoch keine Verbindung herstellen.

TV-Dose: 2-Loch und 3-Loch Dose
TV-Dose: 2-Loch und 3-Loch Dose

Am Tag danach habe ich das Modem und den Fernseher abgehängt und die Horizon direkt an den mittleren Anschluss angeschlossen und siehe da, es funktioniert. Die Installation konnte durchgeführt werden, dazu ist nur eine kurze Sprachauswahl erforderlich, der Rest funktioniert von selbst. Nach dem kurzen Setup habe ich die Box wieder wie ursprünglich angeschlossen, wo sie dann aber nach kurzer Zeit die Verbindung verlor. Nach einigen erfolglosen Internet-Recherchen habe ich mich mit dem Support-Team von Cablecom verbinden lassen und die haben kurzerhand einen Techniker geschickt.

Support Cablecom

Der Support von Cablecom wird oft schlecht hingestellt, kann ich in meinem Fall nicht bestätigen. Der Erstkontakt am Telefon war freundlich und hilfsbereit, ging alles sehr schnell und man bestellte einen Techniker. Der Vermittler (für den Termin des Technikers zuständig) war hingegen ein Reinfall, er gab mir zweimal eine falsche Uhrzeit für den Termin an und ich durfte lange auf den Techniker warten. Dieser wiederum war kompetent und lies sich erst in Ruhe von mir mein Problem erklären, die Lösung hatte er sofort bereit:

Horizon Aktion

Lösung

Die 3-Loch Dosen erlauben nur auf der mittleren Buchse den Rückkanal, da dieser vom Modem belegt wird, kann die Horizon in meinem Fall keine Verbindung aufbauen. Die “alten” 2-Loch Dosen hingegen funktionieren auf TV/Radio Anschlüssen mit Rückkanal und so konnte ich nun beide Systeme betreiben. Ein Splitter funktionierte bei mir übrigens nicht, weder als Teiler zu Horizon und Modem, weder als Aufteilung des Signals zu TV und Horizon. Falls jemand also dasselbe Problem hat, kann ihm damit vielleicht geholfen werden. Je nach Signalstärke kann es aber durchaus sein dass ein Splitter bei euch funktioniert.

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Logitech mit neuen Harmony Geräten: Ultimate & Smart Control

Logitech Harmony Ultimate Smart Control Hub

 

Die Logitech Harmony Geräte hatte ich immer mal wieder im Einsatz und war auch schon oft auf der Suche nach der ultimativen Universalfernbedienung. Die Logitech Harmony 900 kam dem sehr nahe und die Harmony Link wurde leider nie für Europa adaptiert. Nun gibt es für die Harmony Serie zwei neue Geräte, die  Harmony Ultimate und Logitech Harmony Smart Control. Beide Geräte unterstützen den neuen Harmony Hub sowie die Harmony Smartphone-App. So lassen sich alle Home-Entertainment-Geräte und neu auch Spielkonsolen mit der jeweiligen Fernbedienung oder über das Smartphone per Tastendruck steuern, und dies auch bei geschlossenen Schranktüren. Mit der Logitech Harmony Ultimate ist es dank dem Harmony Hub zudem möglich, das Beleuchtungssystem Hue von Philips zu bedienen.

Logitech Harmony Smart Control Hub

Harmony Hub

Die Logitech Harmony Ultimate und die Logitech Harmony Smart Control unterstützen mehr als 225.000 Home-Entertainment-Geräte von 5.000 Herstellern. Mithilfe des neuen Harmony Hub lassen sich mit den beiden Universalfernbedienungen via Bluetooth auch Spielkonsolen, wie Sony PS3, Nintendo Wii und Wii U, ein- und ausschalten. Zudem steuert der Hub Infrarotgeräte, die sich hinter geschlossenen Schranktüren befinden, ohne dass der Nutzer mit der Fernbedienung in die jeweilige Richtung zeigen muss. Und wer sein Home Entertainment auch via Smartphone steuern möchte, dem bietet Logitech für die beiden neuen Universalbedienungen die neue Harmony Smartphone-App.

Logitech Harmony Ultimate

Harmony Ultimate

Mit der neuen Logitech Harmony Ultimate lassen sich bis zu 15 Home-Entertainment-Geräte steuern. Sie verfügt über einen 2,4-Zoll-Farbtouch-Screen und erlaubt, mithilfe von einfachen Wischbewegungen oder durch leichtes Antippen des Bildschirmes intuitiv durch Fernsehprogramme, Filme und Musik zu navigieren. Zudem ist sie die erste Fernbedienung, mit der sich das Hue Beleuchtungssystem von Philips programmieren lässt. Dadurch regelt der Nutzer seine Beleuchtung genauso einfach wie die Lautstärke des Fernsehers. Darüber hinaus bietet die Harmony Ultimate weitere komfortable Funktionen: Das Vibrations-Feedback bestätigt den Empfang eines Touchscreen-Kommandos und die Tasten lassen sich für eine kurze oder eine lange Druckdauer programmieren.

Mit der Logitech Harmony Smart Control und der Harmony Smartphone App lässt sich das Smartphone (iOS oder Android) leicht in eine Fernbedienung verwandeln, wodurch bis zu acht Home-Entertainment-Geräte an jedem Ort der Wohnung individuell mit dem Smartphone gesteuert werden können. Zudem wird eine einfache Fernbedienung mitgeliefert, falls das Smartphone gerade nicht zur Hand ist.

Preise und Verfügbarkeit

Die Logitech Harmony Ultimate und die Logitech Harmony Smart Control werden voraussichtlich im Mai 2013 zu den empfohlenen Einzelhandelspreisen in Deutschland und in der Schweiz erhältlich sein. Beide Fernbedienungen werden mit dem Harmony Hub geliefert. Die Logitech Harmony Smartphone-App wird für den Download im Apple App Store sowie in Google Play zur Verfügung stehen.

Logitech Harmony Ultimate:
Deutschland: € 279,00 - Schweiz: CHF 379.00

Logitech Harmony Smart Control
Deutschland: € 129,00 – Schweiz: CHF 179.00

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Adobe Lightroom 5 Beta Version veröffentlicht

Adobe Lightroom Beta

Ich habe mich vor einiger Zeit für Lightroom als Fotoverarbeitungs- und Verwaltungssoftware entschieden und bin mittlerweile mit Lightroom 4 mehr als glücklich. Das Tool ist sehr umfangreich und bietet mir alles was ich brauche. Nun steht der Download zu Lightroom 5 Beta bereit, dabei fliessen kleine Änderungen und Verbesserungen ein. Ich hätte mir eine Gesichtserkennung gewünscht, wie es Apples Aperture bietet, aber dafür muss wohl noch eine Version gewartet werden. Die folgenden Funktionen stehen neben einer Offline-Bearbeitungsmöglichkeit neu zur Verfügung:

Neue Funktionen in Lightroom 5

  • Advanced Healing Brush – Easily remove objects and fix defects—even those with irregular shapes such as threads or lint—with a single brush stroke. Take precise control over what’s being removed as you make unwanted objects just disappear.
  • Upright – Straighten tilted images with a single click. Upright analyzes images and detects skewed horizontal or vertical lines. You choose one of four correction methods, and Upright can even straighten images where the horizon is hidden.
  • Radial Gradient – Lead your viewer’s eye through your images with more flexibility and control. The radial gradient tool lets you create off-center vignette effects, or multiple vignette areas within a single image.
  • Offline editing with Smart Previews – Easily work with images without bringing your entire library with you. Just generate smaller stand-in files called Smart Previews. Make adjustments or metadata additions to Smart Previews and your changes will be automatically applied to the full-size originals later.
  • Video slideshow sharing – Easily share your work in elegant video slideshows. Combine still images, video clips, and music in creative HD videos that can be viewed on almost any computer or device.
  • Improved photo book creation – Create beautiful photo books from your images. Lightroom includes a variety of easy-to-use book templates, and now you can edit them to create a customized look. Upload your book for printing with just a few clicks.
Die Objektivkorrektur hat die Funktion "Aufrichten" erhalten, welche Linien im Bild analysiert und automatisch ausrichtet.

Die Objektivkorrektur hat die Funktion “Aufrichten” erhalten, welche Linien im Bild analysiert und automatisch ausrichtet.

Verfügbarkeit

Lightroom 5 steht ab sofort als Beta-Version für Windows 7 & 8 sowie Mac OS X 10.7 und 10.8 zur Verfügung. Die Software gibt es in 64-Bit-Architektur auf den Adobe-Labs-Seiten, bzw. hier direkt zum Download, zum Download zur Verfügung. Ein Termin für die finale Version steht noch nicht fest.

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Koken: Das Portfolio-CMS für Designer und Fotografen

Testbericht - Koken CMSSeit einiger Zeit setze ich bei Content Management Systemen fast ausschliesslich auf WordPress und das hat sich auch bewährt. Seit Februar liest man aber immer wieder von Koken – einem Portfolio CMS das vor allem für Fotografen und Designer interessant sein dürfte. Das besondere Daran ist die Oberfläche die stark an Adobe Lightroom erinnert und auch damit kompatibel ist, durch ein passendes Plugin. Ich habe Koken einmal ausprobiert, die Testwebsite ist hier zu finden.

Installation

Die Installation von Koken ist sehr einfach und liegt auf dem Level von WordPress. Dazu müsst ihr nur eine index.php auf euren Server laden und sie dann aufrufen. Ihr gebt ein paar einfache Daten an und den gewünschten Login, danach noch den Zugang zur vorher erstellten Datenbank und schon installiert sich Koken von selbst. Wer schon einmal WordPress aufgesetzt hat, der schafft auch Koken in 5 Minuten.

Verbindung zu Lightroom

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, kann Koken direkt zusammen mit Lightroom interagieren. Dank eines mitgelieferten Lightroom-Plugins, ist es möglich direkt aus Lightroom heraus die Bilder auf die Website zu laden. Man kann auch direkt Alben erstellen und werden entsprechend in Koken veröffentlicht. Auch vergebene Tags, Titel und Kameraeinstellungen werden direkt übernommen und je nach Theme mitpubliziert – genial!

Etwas mühsam ist die Tatsache, dass das Koken-Plugin bei jedem Katalog eingestellt werden muss, von neuem versteht sich. Das ist etwas mühsam, bei meiner Ablage-Struktur sowieso!

Oberfläche

Nach der Installation von Koken und dem Lightroom Plugin ist man bereit. Die Oberfläche im Adminbereich erinnert an Lightroom und die Bedienung ist doch sehr ähnlich aufgebaut. Mittels Sets und Alben kann man seine Fotos sortieren und in der Library verwalten. Man kann Bilder als Favoriten markieren oder als Featured Content speziell hervorheben. Dabei hat man für die Frontend-Oberfläche für Besucher der Website eine Handvoll Themes bereit. Ich habe mich für ein schlichtes entschieden, dass ohne grosse Textinhalte publiziert wird. Wenn wir gearde beim Thema sind, Koken ist weniger auf Text ausgerichtet, man kann sich zwar sogenannte Essays verfassen – wirklich mehr aber nicht. Wer aber aus dem Urlaub Bilder hochladen möchte und zwischendurch einige Texte, der wird damit aus kommen. Die Blog-Funktion ist aber eher schlicht gehalten, der Fokus liegt klar auf Bildmedien!

Beispiel einer Foto-Website mit Koken von mir

Beispiel einer Foto-Website mit Koken von mir

Koken befindet sich aktuell noch in der Beta Phase und Themes und Plugins sind somit noch rar. Eine direkte Verbindung zu 500px würde ich beispielsweise sehr schätzen.

Fazit

Obwohl Koken in der Beta-Phase ist, funktioniert es so gut ein stabiler Release. Ich konnte keine Mängel feststellen und die Integration in Lightroom ist einfach toll. Ich arbeite meist schon während dem Urlaub mit Lightroom und mit Koken wäre es ideal, die daheimgebliebenen mit einigen schönen Eindrücken direkt aus dem Urlaub zu beglücken. So geht das ganz easy mit einem Bildexport und wer noch etwas Text hinzufügen will, der kann das. Wird das CMS populärer kommen sicher auch weitere interessante Plugins & viele Themes und dann wird es erst richtig spannend. Wer also einen “Urlaubs-Blog” einrichten möchte, der schaue mal bei Koken vorbei!

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Highspeed-Kamera: Phantom Flex 4K mit 1000fps

phantom-flex-4kAn der NAB wurde von Phantom Research ein neues Modell namens Phantom Flex 4K vorgestellt, das 5 Sekunden lang 4K mit 1000 Bildern pro Sekunde als unkomprimiertes RAW aufnehmen kann. Natürlich kann auch “nur” in HD aufgenommen werden, dafür mit noch höheren Frameraten, bis zu 2000 fps. 3000 fps können mit 720p aufgenommen werden. Ich würde meinen dass sind doch ganz beindruckende Zahlen, davor macht auch der Preis nicht halt: Der Body der Phantom Flex 4K gibt es ab rund 100’000 Dollar und drehfertig mit 2TB Speicher liegt man bei 150’000$. Kein Schnäppchen und definitiv nur was für Profis, wer das folgende Video aber sieht, der weiss wieso ich den Artikel hier veröffentliche! Einfache geile Aufnahmen! In dem Sinne, schönes Wochenende!

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Projekt Multicopter: Zusammenbau und Konfiguration

Projekt Multicopter - Zusammenbau

Ich habe euch bereits von meinem Multicopter Projekt berichtet, im ersten Bericht ging es noch um die Anforderungen und Auswahl der Komponenten. Mittlerweile ist mein Hexacopter bereits flughäfig und hat die ersten Testflüge hinter sich. Dieser zweite Teil der Doku soll euch einen Einblick in den Zusammenbau und die Konfiguration des DJI F550 geben:

Projekt Multicopter - Zusammenbau - Grundplatine

Zusammenbau DJI FlameWheel F550

Als erstes habe ich einmal den DJI F550 Bausatz in Angriff genommen. Dieser besteht aus zwei Centerplatten und 6 Armen die daran befestigt werden. Die untere Centerplatte dient dabei auch gleich aus elektrischer Verteiler, daran werden die Motorcontroller-Speisung und das Stromkabel zum LiPo angeschlossen.

Projekt Multicopter - Zusammenbau - Bestückung

Auch die NAZA-Steuereinheit kann direkt über die Platte gespiesen werden. Nachdem man alle Controller angelötet hat, können die Arme befestigt werden und die Controller daran montiert werden. Das klappt am einfachsten mit Kabelbindern.

Projekt Multicopter - Zusammenbau - Motorcontroller

An den Enden der 6 Arme gehören die Motoren, die werden anfangs noch ohne Rotoren verschraubt. Die Rotoren sollte man erst nach der Konfiguration anschliessen, damit der Multicopter nicht gleich auf dem Schreibtisch abhebt. Das sieht dann im Schnelldurchlauf etwa so aus:

Der Zusammenbau ist anhand der Bauteile grundsätzlich selbsterklärend, ansonsten gibt es noch ein kleines und einfach gehaltenes Manual dazu. Wer schon mal gelötet hat ist sicher im Vorteil, ansonsten gibt es nicht viel spezielles zu beachten. Ich habe vielen Schrauben noch mit Loctite Schraubensicherung angezogen, das soll verhindern dass sich mal eine Schraube durch die Vibrationen lösen sollte.

Projekt Multicopter - Zusammenbau - GPS mit Abstand montieren

Zu beachten gilt es dass der GPS-Empfänger des NAZA Systems nicht zu nahe an den Rotoren befestigt wird und gegen oben zeigt, so wie bei meinem Copter gut ersichtlich.

Graupner MX 16 Inbetriebnahme

Als erstes habe ich die Fernbedienung Graupner MX-16 gleich mal aufgeschraubt und beim linken Steuerknüppel die Federkraft für die vertikale Steuerbewegung auf Null gestellt. So springt das “Gaspedal” nicht auf 50% ohne Einwirkung. Denn ich fliege die Steuerknüppelbelegung Mode 2, weil mir diese am natürlichsten vorkam. Was die Bewegungsarten Gier, Roll & Nick genau bedeuten, habe ich im Beitrag Wie funktioniert ein Multicopter genauer erläutert.

Steuerknüppel-Belegung Mode 2 - Bild von mikrokopter.de

Steuerknüppel-Belegung Mode 2 – Bild von mikrokopter.de

Nun gilt es den Graupner Empfänger, in meinem Fall den GR-16, mit der NAZA, also der Steuerungseinheit des Copters, richtig zu verbinden. Dabei hatte ich anfangs ein wenig Mühe und mittels Google und einigen Foren habe ich mich für folgende Belegung entschieden:

NAZA A - Kanal 2
NAZA E - Kanal 3
NAZA T - Kanal 1
NAZA R - Kanal 4
NAZA U - Kanal 5 (3 Stufen Schalter)
NAZA X1- Kanal 7
NAZA X2- Kanal 8

Grundsätzlich kann man die Belegung auch anders legen, man muss dies einfach in der Programmierung berücksichtigen. Zu Erwähnen gibt es vielleicht noch, dass die Fernbedienungen allgemein für Helicopter und Flugzeuge (Flächenmodelle) ausgelegt sind. Für den Multicopter-Gebrauch sollte man sie auf Flächenmodell stellen!

Projekt Multicopter - Zusammenbau - Graupner MX16 verbaut

Konfiguration

Die Konfiguration der NAZA-Einheit geschieht über ein USB Kabel und einer passenden Software, welche leider nur für Windows erhältlich ist. Dabei werden am Multicopter die Befehle der Fernsteuerung direkt entgegengenommen und an den Computer weitergeleitet, wie erwähnt sollte man die Rotorblätter zu diesem Zeitpunkt noch nicht montiert haben. Die Konfiguration und Kalibration geschieht mit Hilfe einer mehrseitigen Dokumentation zur NAZA. Ich kann hier nur beschreiben, was ich wie programmiert habe. Um das Lesen der Doku kommt man nicht herum, zumal mal ein Fluggerät steuern möchte und es auch verstehen sollte!

Wie oben erwähnt habe ich meinen DJI F550 und die Graupner so konfiguriert, dass ich in Mode 2 fliege. Die Entscheidung finde ich nach einigen Flügen immer noch richtig und fühlt sich natürlich an. Weiter habe ich den drei Positionen-Schalter oben Links (CTRL 9) so gelegt, dass ich darauf zwischen den drei Flugmodis schalten kann, das heisst manuelle Höhe, Altitude Hold und GPS Hold. Auf dem Switch 1, welcher beim Loslassen zurückspringt, kann ich manuell den Failsafe auslösen. Damit fliegt der DJI F550 selbstständig auf 20m Höhe zur Ausgangsposition zurück und landet nach einer gewissen Zeit selbstständig. Auf dem Drehknopf CTRL 7 werde ich dann Pitch & Roll meines Gimbals (Kamerahalterung) anschliessen – dieser Punkt ist noch im Aufbau.

Projekt Multicopter - Zusammenbau - Motoren

Weiter sind noch folgende Funktionen festgelegt, SW2 = COURSE LOCK, SW3 = HOME LOCK & SW8 = 6 Minuten Timer. Diese Funktionen habe ich bisher noch nicht wirklich ausprobiert, in erster Linie ging es mir darum denn Hexacopter richtig zu konfigurieren und erste Flüge zu machen. Bevor man loslegen kann, sollte man noch die Rotoren befestigen, hier sollte man darauf achten dass diese Abwechslungsweise eine andere Drehrichtung aufweisen und man die linksdrehenden Motoren auch mit linksdrehenden Rotorblättern bestückt.

Gewicht

Eine der meisten Fragen richtet sich immer nach dem Gewicht des DJI F550 Hexacopters. Ich wusste es selbst nie so genau und darum habe ich ihn einmal ausgemessen:

DJI F550 inklusive Elektronik und Landegestellthalterung        1350g
Landgestell Rahmen                                               120g
3S Conrad LiPo 5000mAh                                           420g
Einfache GoPro Halterung mit Skeleton Gehäuse                    110g 
GoPro Hero 2                                                      96g 
                                                               ------ 
Total Abfluggewicht                                             2096g

Also rund 2.1kg ist das totale Abfluggewicht des DJI F550 wenn ich einfach und simple eine Hero 2 Kamera montiere. Für zukünftige Pläne wird das Gewicht sicher weiter steigen, wie hoch man gehen kann um noch sicher fliegen zu können weis ich (noch) nicht. 2.5kg sollten aber machbar sein.

Projekt Multicopter - Zusammenbau - ready to Start

wie weiter? nächste Ziele?

Wie der Name Projekt Multicopter es schon sagt, es ist ein Projekt und Projektabschlüsse dauern immer länger als man denkt… Ich habe nun einen flugfertigen Hexacopter mit einer einfachen GoPro-Halterung der mit ersten Flügen viel Spass machte. Doch es gibt einige Punkte die ich noch verbessern und erweitern möchte, die Möglichkeiten sind fast grenzenlos. Die nächsten Ziele aus meiner Sicht sind folgende:

  • Kamera-Gimbal: Eine 2-Achsen-stabilisierte Kamerahalterung für saubere Aufnahmen
  • Video-Downlink: Eine Funkverbindung zum Boden mit einem Livefeed was die Kamera des Copters gerade sieht, für bessere Aufnahmen und Orientierung in weiter Entfernung des Copters
  • GPS Course und Home Lock Modes ausprobieren und Flugfertigkeiten verbessern

Natürlich gäbe es noch weitere Ziele und Möglichkeiten die ich sehe, doch ich möchte mich in naher Zukunft auf die obigen beschränken.

Fazit

Die Entscheidung einen Hexacopter zu bauen war definitiv richtig und brachte bisher viel Spass und dabei lernt man auch einiges. Ich muss aber klar sagen, dass ich den Zeitaufwand unterschätzt hatte und dafür aber positiv von den stabilen Flugeinschaften eines Hexacopters überrascht wurde. Ausser zwei kleinen Malheurs beim Landen hatte ich noch keinen Crash oder Schaden zu verzeichnen und das freut natürlich auch den Geldbeutel. Ich halte auch hier auf dem Laufenden und werde demnächst ein kleines Video von ersten Flügen nachreichen.

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Moves: Die App gegen Fuelband, Jawbone Up, Fitbit und Co.

Moves - die App gegen Fuelband, Fitbit und Co

Bewegungs- und Fitnesstracker liegen im Trend, soviel ist klar. Ich hatte sie schon fast alle durchwegs ausprobiert, angefangen bei Jawbones Up, über das Nike Fuelband, den Fitbit Ultra Tracker und den kleinen Fitbit Zip. Eines haben sie alle gemeinsam, man trägt ein zusätzliches Gerät bei sich und sie kosten etwas. Eine Alternative ist Moves, die App wurde mir von Miro empfohlen und ich wollte mal sehen was sie so hergibt.

Umfang

Grundsätzlich kann die App alles was andere Tracker Apps und Fitness Gadgets zusammen auch können. Besonders hervorheben würde ich aber die Storyline, die eine Art Tagebuch für über eure Bewegungen. Das wird schön dargestellt und man kann Orten Namen zuweisen, wie “Home” oder “Work”. Dabei seht ihr dann immer wie viel ihr dazwischen zu Fuss unterwegs wart, wann ihr ÖV oder das Auto genutzt habt und so weiter. Einfach schön dargestellt. Ganz zuoberst könnt ihr eure aktuelle Anzahl Schritte ansehen, per Click kriegt ihr die Anzahl Minuten oder Anzahl Kilometer angezeigt welche ihr zurückgelegt habt. Das folgende Bild zeigt den Umfang und die Storyline:

Links: Moves App Storyline - Rechts: Funktionsumfang im Vergleich mit der Konkurrenz

Links: Moves App Storyline – Rechts: Funktionsumfang im Vergleich mit der Konkurrenz

Genauigkeit und Test

In Sachen Schritte zählen scheint sich die App mit dem Fitbit Zip ziemlich einig zu sein, hier habe ich keine grossen Unterschiede verzeichnet. Moves soll auch beim Biken/Joggen funktionieren, muss ich noch ausprobieren. Ganz praktisch an der App ist halt dass sie völlig autonom im Hintergrund läuft und immer an ist. Das ist zugleich ihr grösster Nachteil, der Stromverbrauch. Der Akku ist nach 12h runter bei mir, hängt natürlich von iPhone Nutzung ab – aber ganz durch den Tag komme ich so nicht mehr.
Wer die App übrigens ausprobieren will und zwischendurch deaktivieren möchte, das geht nicht einfach durch Beenden der App. Sobald man einen neuen Standort erreicht hat, startet sie im Hintergrund wieder von selbst. Das Tracking muss manuell in der App deaktiviert werden.

Fazit

Fitness-Tracker liegen im Trend, keine Frage. Kostenlos sind die wenigsten und für Armbändern und andere Tracking Devices muss man meist mit Ausgaben über 100.- CHF rechnen. Da lohnt sich doch vor dem Kauf zuerst ein Blick auf Moves, die App deckt eigentlich alles ab. Was fehlt ist die Community um sich zu messen und der starke Akkuverbrauch schränkt ein wenig ein. Ansonsten aber eine tolle App mit einem zeitgemässen Design!

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Gerade über einige Twitter und Facebook Posts gestossen, möchte ich euch Google Street View Hyperlapse nicht vorenthalten! Über Hyperlapse und Timelapse habe ich ja schon berichtet, aber die Idee Google Street View Fotos zu übernehmen für virtuelle Touren ist einfach genial! Dabei ist es eigentlich simpel, StreetView Hyperlapse zieht sich die Fotos einer zuvor ausgewählten Strecke und kombiniert diese zu einem Video, inklusive Kameradrehungen. Schon hat man ein tolles Hyperlapse Video, viel Spass! 

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Kassensturz – Moneyhouse und die privaten Daten

Moneyhouse am Pranger

Gestern Abend gab es einen sehr interessanten Bericht im Kassensturz von SRF zu Moneyhouse, der Datenquelle für Firmen und Personen im Internet. Dabei geht es darum welche Daten von Moneyhouse zu Firmen und Privatpersonen veröffentlicht werden, das fängt an bei gesperrten Adressen – was verboten wäre – und geht bis hin zu detailreicheren Daten wie: Adresse, welche auch beinhaltet wo genau jemand wohnt (welche Wohnung), wer im gleichen Haushalt lebt und wer die Nachbarn sind, Geburtsdatum, Beruf, frühere Wohnorte und teils sogar Baupreise der Liegenschaft können abgerufen werden. Hintergrundinformationen sollen zu acht Millionen Menschen in der Schweiz vorliegen und das alles ist über ein Premium-Abo für 8.- CHF/Monat verfügbar, doch schaut am besten selbst rein:

Fazit

Ich bin immer mal wieder auf Moneyhouse gestossen, habe mir aber nie eine Premium-Mitgliedschaft gegönnt und war mir der vorhandenen Datenmenge nicht bewusst die dort angesammelt wird. Erschreckend klingt für mich die Aussage des  Eidgenössischen Datenschutzbeauftragten: “Mit der bestehenden Gesetzgebung kann man nicht durchsetzen, dass es immer eine Einwilligung braucht, bevor Moneyhouse die Daten publizieren darf.”

Wie seht ihr das? Werdet ihr bei Moneyhouse eure Daten anfordern oder findet ihr die Datenbank wenig bedenklich? Eure Meinung interessiert mich…

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