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Rezension Fotobücher: Zeitraffer und Lightroom

Rezension Fotobücher - Zeitraffer und Lightroom

Zwischendurch tut es doch immer wieder gut auch mal etwas auf bedrucktem Papier in Buchform zu lesen, anstatt ständig vor dem Computer, am Tablet oder Smartphone. Mittlerweile lese ich immer mal wieder in Fotobüchern und heute möchte ich euch zwei solche nahelegen. Zum einen ein bereits etwas älteres “Mein Lightroom Alltag”, was aber nach wie vor noch Gültigkeit hat und als zweites das Buch von Gunter Wegner “Zeitraffer Fotografie”, welches ich schonmal hier angekündigt hatte.

Mein Lightroom Alltag

Ich habe mit Lightroom 3 gestartet und mich mit Hilfe von Video2Brain Videos ein wenig eingearbeitet. Als dann mal einen groben Worklflow hatte habe ich mir aber irgendwie wenig mit dem Tool weiterentwickelt. Dafür ist genau Mein Lightroom Alltag. Der Titel kommt nicht von ungefähr, denn der Autor versucht gar nicht den vollständigen Umfang von Lightroom und dessen Funktionen zu erklären, sonder er geht auf das ein was er täglich bei der Arbeit braucht. Was er nicht braucht, lässt er getrost weg und mir passt der Stil. So kannte ich zwar einige Punkte schon oder war mir bewusst dass es die Funktion gibt, aber nun verstehe ich sie besser und vor allem wozu sie gut ist. Schlussendlich muss ich sagen das Buch kann man auch mal auf dem Nachtisch liegen habe und etwas schnöckern und dann am nächsten Tag was ausprobieren, es liest sich einfach gut.
Das Buch Mein Lightroom Alltag kostet 29.95€.

Rezension Mein Lightroom Alltag

 Zeitraffer Fotografie

Mindestens im deutschen Sprachraum kennt wohl jeder sich ernsthaft mit Zeitraffer / Timelapse Videos auseinandersetzt den Gunter Wegner. Er hat nicht nur die wohl beste Software dafür programmiert, sondern bloggt auch aktiv über seine Fotoprojekte. Wie dem auch sei, sein Buch über Zeitraffer ist einfach toll, es beginnt bei grundsätzlichen Dingen und führt einem an das doch komplexe Thema langsam heran. Trotzdem ist das Buch auch für jeden geeignet der sich schon mit dem Thema auseinandergesetzt  und vielleicht schon einige Filme geschnitten hat. Gunters Verarbeitungsmethoden und vor allem sein “Heiliger Gral” zu einem tollen Video ist die Krönung des Buches. Wer alles verstanden hat und es umsetzen kann, wird tolle Videos machen können.
Das Buch Zeitraffer-Fotografie von Gunter Wegner kostet 29.95€.

Rezension Zeitraffer-Fotografie

Fazit

In manchen belangen sind solch gedruckte Fach-Bücher einfach angenehmer zu lesen als auf einem digitalen Gerät. Vor allem aber wenn der Autor sein Wissen spannend und witzig vermitteln kann, kommt teilweise trockene Materie einfach gut rüber. Das ist hier gelungen.
Was für Bücher hättet ihr zum Empfehlen? Muss nicht zwingend Fotografie sein – bin auf eure Tipps gespannt…

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Xbox One erst ab 2014 in der Schweiz & der passende Umweg

XBox-One-in-der-SchweizMicrosoft hat nun nach der XBox One Ankündigung auch genauere Informationen zum Launch veröffentlicht. Wieder einmal ziehen wir Schweizer hier etwas den kürzeren, ich zeige euch hier wann die XBox in welchen Märkten lanciert wird und wie ihr trotzdem früher zu euer KOnsole der nächsten Generation kommt.

Die XBox One ist ab November 2013 in folgenden Ländern erhältlich: Australien, Österreich, Brasilien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Mexiko, Spanien, Großbritannien, die Vereinigten Staaten und Neuseeland.

Im Jahr 2014, gemäss Microsoft so früh wie möglich, werden auch folgende Länder beliefert: BBelgien, Dänemark, Finnland, Niederlande, Norwegen, Russland, Schweden und die Schweiz.

Schon im November 2013 an eine XBox  One in der Schweiz kommen

Wie oben beschrieben werden offiziell keine Schweizer Händler von Microsoft bereits 2013 beliefert, also muss man Umwege gehen. Amazon aus Deutschland liefert mittlerweile auch Elektroniartikel in die Schweiz und das zu gar nicht mal so schlechten Konditionen. Die Deutsche MwSt. wird bereits beim Einkauf abgezogen und die Importtaxen und der Versand wird ebenfalls miteinbezogen. Der angezeigt Preis ist dann gültig und es kommt kein zusätzlicher CH-Zoll dazu – ich habe das Prozedere bei einer Kamera durchgespielt und bezahlte genau den von Amazon berechneten Preis – und keinen Rappen mehr! Da wäre es doch auch für die XBox One und auch die PS4 eine gute Alternative:

XBox One und PS4 über Amazon in die Schweiz bestellen

XBox One und PS4 über Amazon in die Schweiz bestellen

Ich habe wie ihr sehen könnt, beide Konsolen (in der Grundausstattung einmal in meinen Warenkorb gepackt und den Versand an die Schweizer Adresse angegeben, dabei kommen folgende Preise raus:

Ich habe mich für die PS4 entschieden und diese schon vor einigen Wochen bei Amazon vorbestellt. Bei Sony gibt es noch keine News welche Länder wann beliefert werden, aber der Nischenmarkt Schweiz steht halt leider oft an hinterster Stelle.

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Sony DSC-QX10 und DSC-QX100: Aufsteck-Kameras für Smartphones

Sony Aufsteck-Linsen-Kamera für SmartphonesVor einiger Zeit habe ich über Gerüchte zu Aufsteck-Kameras für Smartphones von Sony geschrieben und nun haben sich diese dank ersten Produktbilder scheinbar bewahrheitet. Es soll zwei Systeme zum Anfang geben, dabei sind beides eigenständige Kameras die an Smartphones magnetisch befestigt werden. Dabei soll das Smartphone als Speicher und Liveview dienen, egal ob ob iOS oder Android Phone.

Sony Aufsteck-Linsen-Kamera mit dem neuen Sony  Honami i1 Smartphone

Sony Aufsteck-Linsen-Kamera mit dem neuen Sony Honami i1 Smartphone

Sony DSC-QX10 und DSC-QX100

Die Sony DSC-QX10 wird die preisgünstigere und etwas grössere Kamera sein, links auf dem unteren Bild zu sehen. Diese wird mit einem 20,2 Megapixel Sensor ausgerüstet, welcher der Grösse jenen in der Nikon 1 entspricht, nämlich 1 Zoll. Das verbaute Carl Zeiss Objektiv dürfte man von der aktuellen und scheinbar tollen Sony RX100 M2 Kompaktkamera kennen.

Die Sony DSC-QX100 wird etwas kleiner ausfallen und kommt aber mit einem 10x Zoom daher und einer f/3.3-5.9 Linse. Der verbaute Sensor soll 1/2.3 Zoll aufweisen und 18 Megapixel beinhaltet, es dürfte derselbe Sensor in der Sony WX150 stecken.

Sony DSC-QX10 und DSC-QX100 Aufsteck-Kameras

Sony DSC-QX10 und DSC-QX100 Aufsteck-Kameras

Fazit

Mir gefällt das Konzept nach wie vor und ich hoffe das im September genau das oben beschriebene vorgestellt wird. Die Chancen stehen jedenfalls gut und man könnte von nun an einfach eines der Sony Aufsteck-Objektive in der Tasche rumtragen. Für normale Alltagsfotos reicht dann das Smartphone aus und sonst einfach die Linse rausnehmen und damit ein hochwertiges Foto aufnehmen. Da es dann sofort auf dem Smartphone gespeichert ist, hat man auch alle üblichen Sharing oder Cloud-Speicher Möglichkeiten. Eine tolle Idee und vielleicht die nächste Reisekamera von Christian?
Bilder von sonyalpharumors.com

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Audi erklärt ihre Fahrzeuge mit Augmented Reality App

Audi mit Augmented Reality App

Der deutsche Autohersteller Audi hat die Augmented Reality Funktion richtig erkannt und daraus was interessantes entwickelt. So wird der Funktionsumfang des gekauften Audi damit dem Käufer einfacher erklärt. Mit der Audi eKurzinfo App lernt man so seinen Audi besser kennen und es wird technisch nicht versierten Personen erklärt wo man was nachfüllen muss. Dabei werden in das Liveview Bild auf dem Tablet oder Smartphone direkt Informationen eingeblendet und die Funktion erklärt. Finde ich eine hervorragende Idee!
Diese App gibt es für die Modelle Audi A1, Audi A3 und Audi S3 (ab Modelljahr 2012) zum Download, hier das Video dazu:

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Google Chromecast: Lokale Medien abspielen und mehr

Google Chromecast am HDMI-Anschluss des TVs

Heute morgen habe ich meinen Testbericht zum Google Chromecast veröffentlicht und jetzt folgen wie versprochenen weitere Punkte, die ich auf Grund von einigen Fragen angeschaut habe. Die kamen wie immer über alle mögliche Kanäle zu mir. Dabei waren vor allem zwei Punkte zentral: Das Senden eines kompletten Chrome Tabs auf den TV und das abspielen lokaler Medien:

Tab mit Medieninhalten an Chromecast

Auf Wunsch einiger Leser habe ich noch einige Tests mit diversen Inhalten gemacht, welche mit einem Tab auf den TV gecastet werden. Dabei habe ich vor allem auf Websites mit Medieninhalten geachtet, folgende Sites habe ich probiert:

  • Wilmaa: Funktioniert. Auch Vollbild – Qualität lässt zu wünschen übrig. Zwischendurch leichter Delay zwischen Bild und Ton, nur minimal.
  • SRF Sport Livecenter: Funktioniert, aber nicht mit Vollbild, denn dann ist auch der Computer blockiert. Qualität ebenfalls nicht top.
  • Soundcloud: Perfekt – genau so wie man sich das vorstellt!
  • Google Music: Perfekt – läuft problemlos

Man kann sagen das Abspielen von Musik in einem weiteren Tab und dabei am Computer weiterzuarbeiten ist problemlos möglich. Wer Chromecast in einem AV-Receiver stecken hat, kann also so einfach über die heimische Anlage Musik hören. Für Videostreams stimmt für mich die Qualität nicht, da sind die nativ unterstützten Apps wie Youtube massiv besser!

Lokale Medien an Google Chromecast senden

Da es für den Desktop nur die Möglichkeit gibt, via Google Chrome auf Chromecast zuzugreifen, muss man sich ein wenig selbst helfen. So können lokale Medien nämlich trotzdem an Chromecast gesendet werden. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten, entweder ihr zieht das File direkt in den Browser, in den entsprechenden Tab oder ihr gebt die Adresse ein. Das sieht dann wie folgt aus:

OS X:     file:///Users/*your user name*/Desktop/Testfilm.m4v
Windows:  c:\users\*your user name*\desktop\Testfilm.m4v

DIe Einschränkung die ihr hier habt ist der Browser selbst, was er abspielt bekommt ihr auch auf den Chromecast.

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Testbericht: Google Chromecast – Streaming ganz easy

Google ChromecastVor kurzem habe ich noch hier über den Chromecast von Google nach der Vorstellung berichtet und schon erreicht mich ein Testsample der neuen Streaming-Hardware von Google. Danke an dieser Stelle an Robert, welcher mir seinen Chromecast dafür zur Verfügung stellt. Ich habe mir den HDMI Stick also mal genauer angeschaut.

Was ist Chromecast?

Google Chromecast ist ein HDMI-Stick über den mittels Smartphone, Tablet oder PC Youtube-Videos, Serien bei Netflix oder Musik auf den heimischen Fernseher gestreamt werden können. In den USA ist das Gerät bereits für 35 US-Dollar erhältlich, deutsche Nutzer können den Stick noch nicht hier kaufen.

Google Chromecast am HDMI-Anschluss des TVs

Google Chromecast am HDMI-Anschluss des TVs

Lieferumfang

In der Verpackung des Google Chromecast befindet sich nicht nur der HDMI-Stick sondern auch weiteres benötigtes Zubehör dabei. So zum Beispiel ein Micro-USB Kabel, darüber wird der Chromecast mit Strom versorgt, da diese über HDMI nicht gewährleistet ist. Auch gleich passend dazu einen Netzadapter. Bei aktuellen TV Geräte ist auch der Platz neben den HDMI Buchsen knapp bemessen, so wird auch eine flexible HDMI-Verlängerung mitgeliefert.

Google Chromecast Lieferumfang

Google Chromecast Lieferumfang

Inbetriebnahme & Setup

Der Google Chromecast muss an einem HDMI Anschluss am TV oder AV-Receiver angeschlossen werden, dabei muss er noch über USB mit Strom versorgt werden. Mein TV verfügt über eine USB Buchse was ganz praktisch ist, ansonsten muss ein Netzteil verwendet werden.
Die erste Inbetriebnahme geschieht mit Hilfe eines Assistenten, der den Nutzer durch die Installation begleitet. Ich habe selten eine einfachere und klare Inbetriebnahme an einem Gerät gemacht, diese wird übrigens über eine Website durchgeführt. Dazu lädt man zunächst das Google-Cast-Plugin für den Chrome-Browser herunter, über welches die Installation läuft. Der Stick wird automatisch erkannt und fragt dann nach dem WLAN-Passwort und man kann einen Namen für den eigenen Chromecast vergeben und er wird dann automatisch eingerichtet. Dauerte bei mir alles nur wenige Minuten und das Gerät ist ready. Das erkennt man am Schriftzug “Ready to Cast” – also wir können loslegen!

Google Chromecast - ready to cast - nach erfolgreicher Installation

Google Chromecast – ready to cast – nach erfolgreicher Installation

Streaming

Websiten über Chrome

Über das vorhin erwähnte Plugin für Chrome hat man nun den “Cast”-Button oben rechts verfügbar und kann sich die aktuell geöffnete Website direkt über Chromecast auf den TV streamen. Der verfügbare Chromecast im gleichen Netzwerk wird sofort angezeigt und innert einer Sekunde habt ihr euren Screen auf dem TV Monitor – das klappt wirklich einwandfrei. Beim scrollen gibt es etwas merkliche Verzögerung, für mich ist das Betrachten von Websites auf dem TV aber sowieso nicht elementar wichtig, mir geht es um das konsumieren von Medien.

Google Chromecast - Website Streaming

Youtube über Chrome

Wenn man Youtube aufruft nachdem Cast installiert wurde, erhält der Youtube Player sofort einen weiteren Button. Diesen kennt man schon vom Browser Plugin, er nennt sich beim Mousover Fernbedienung und darüber könnt ihr das Youtube-Video gleich direkt auf Chromecast streamen. Einfacher geht es nicht und alles läuft hochauflösend und flüssig – sehr gut gemacht!

Google Chromecast Youtube Streaming

Netflix Streaming

Nebst Youtube wird auch Netflix direkt für Streaming unterstützt. Ganz toll ist auch das bei Google Chromecast noch drei Monate Gratisnutzung von Netflix beiliegt, bei uns aber nur über einen weiteren Dienst wie Unblock-US.com nutzbar. Auch im hauseigenen Netflix Player erscheint sofort das Cast-Symbol – leider hat das bei mir noch Probleme bereitet. So konnte ich zwar auf den TV umschalten und das Netflix-Ladesymbol erschien – danach aber brach die Website ab. Ich versuche noch zu klären woran das liegen könnte.

Netflix Streaming zu Google Chromecast

Android

Damit ich es nicht vergesse, zu aller erst hier den Hinweise dass ihr euren Chromecast auch via Android Chromecast App aufsetzen könnt, ich war leider mit dem Browser schon schneller. Darüber ist zudem auch ein Reboot oder Factory Reset möglich! Gut zu wissen!

Bei allen Apps die Chromecast unterstützen, habt ihr nun ein neues Symbol in der Action Bar. Darüber könnt ihr dann das Streaming oder eben casten auf den TV starten. Das gehlt alles problemlos und einfach. Die Anzahl Apps die Chromecast unterstützen sind aber noch an einer Hand abzuzählen: Google Play Movies & Music, Youtube und Netflix. Sobald man auf Chromecast streamt, klappt das einwandfrei!

iOS Youtube und Google Chromecast auf dem iPhone 5 - breezi.com

iOS

Ja auch auf iOS könnt ihr Chromecast nutzen. Aktuell noch stärker eingeschränkt als auf Android. So sind aktuell nur die iOS Apps Youtube und Netflix für Chromecast vorbereitet. Wie man am Screenshot oben rechts erkennen kann, erscheint das Cast Symbol sobald ein Chromecast im WLAN gefunden wurden. Die Übertragung klappt auch hier einwandfrei!

Google Chromecast muss noch über USB mit Strom versorgt werden

Google Chromecast muss noch über USB mit Strom versorgt werden

Fazit

Chromecast hält was es verspricht (abgesehen von Netflix via Browser) und funktioniert tadellos. Hat man einmal auf Chromecast umgeschalten hat man immer eine Verzögerung von wenigen Sekunden, will man ein wenig auf Youtube surfen ist das störend, bei ein bis zwei Videos hingegen nicht. Spannend und als grossen Vorteil gegenüber Apple TV finde ich das Streamen von einem Tab aus dem Google Chrome Browser. Man kann ganz normal am PC weiterarbeiten während ein Tab auf den TV gestreamt wird. Wer jetzt zum Beispiel an Live-TV oder an ein Fussball-Spiel denkt, den muss ich enttäuschen. Bei nicht nativ unterstützen Portalen (wie Youtube oder eben Netflix) hat man grosse Verzögerungen zwischen Bild und Ton. Ansonsten aber sehr cool und sicher ausbaufähig für die Zukunft. Google wird die eigenen Apps sicher alle aufrüsten, ich bin gespannt wie schnell weitere Apps folgen werden!
Google Chromecast ist  für 35.- US-Dollar aktuell nur in den USA erhältlich.

Wie gefällt euch Google Chromecast? Wenn ihr Fragen habt, ich habe den HDMI-Stick noch einige Tag bei mir und kann den einen oder anderen Test gerne durchführen!

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Testbericht: Garmin Nüvi 3597 LMT – Premium Navi fürs Auto

Garmin nuvi 3597 LMTMein aktuelles Navi im Auto ist ein mittlerweile mehr als 6 jährigens Garmin nüvi und neigt sich langsam dem Ende seiner Lebenszeit zu. Da wollte ich mir einmal ein aktuelles Navi anschauen und da ich sonst auch öfter auf Garmin setze, habe ich mir auch eines des US-amerikanischen Herstellers besorgt, das Garmin Nüvi 3597LMT. Dieses Premium Navi ist mit meinem Vorgängermodell kaum noch zu vergleichen, wie schon die Eckdaten zeigen:

Features

Eines der besten Features an diesem Navi ist das Kürzel LMT im Namen, das steht nämlich für  „Lifetime Maps and Traffic“ und ist bares Geld wert. Denn während des gesamten Gerätelebens sind alle Kartenupdates und die Staumeldungen kostenlos. Ich rate mittlerweile sowieso allen Kollegen nur noch Navis mit Kartenupdates inklusive zu kaufen! Weitere Features des Nüvi 3597 sind:

  • Garmin Real Navigation mit Real Directions, Real-Road-Signs und Garmin Real Voice
  • PhotoReal 3D Kreuzungsansichten und aktiver Fahrspurassistent
  • neue Magnethalterung mit Ladefunktion (Aktivhalterung)
  • SmartPhone Link für Android und iOS Phones
  • Bluetooth und Sprachsteuerung
  • 5 Zoll (12,7cm) Multitouch Display
  • Kartenabdeckung 45 Länder Europa
  • Micro SD Kartenslot
Garmin nuvi 3597 LMT Menüführung

Garmin nuvi 3597 LMT Menüführung

Lieferumfang

  • Nüvi 3597LMT mit City Navigator Karte Europa inklusive lebenslangen Karten-Updates
  • Saugnapfhalterung für die Windschutzscheibe
  • Magnethalterung
  • KFZ-Ladekabel
  • USB-Kabel
  • Schnellstartanleitung
Die extrem praktische und komfortable Magnethalterung des Nüvi 3597

Die extrem praktische und komfortable Magnethalterung des Nüvi 3597

Das Nüvi 3597LMT im Einsatz

Zuerst einmal zur Verarbeitung und dem Handling, denn ich war schon schwer überrascht. Mein mehr als 6 jährigens Garmin Nüvi ist gefühlte 4mal dicker und keineswegs aus Aluminium gefertigt. Sofort richtig begeistert war ich von der Magnethalterung, alle bisherigen Navis die ich nutzte hatten eine umständliche Halterung, bei der öfters das Einrasten mühsam war und das Navi dann noch auf das Armaturenbrett knallte. Die satte Magnethalterung ist die perfekte Lösung, dabei dient die Rückseite mit der MiniUSB Buchse gleich als Ladeadapter für das Ladekabel zum zum 12V Stecker und als Lautsprecher, denn in der Halterung ist ein solcher Verbaut und verbessert die Akkustik.

Nach dem Auspacken hatte ich noch das Gefühl, dass der verspiegelte Bildschirm mühsam werden könnte. Aber das Gefühl hatte sich sofort nach dem ersten Einsatz gelegt, dank extrem hoher Bildschirmhelligkeit ist das Display während der Fahrt, auch bei Sonneneinstrahlung, problemlos ablesbar!

Das Nüvi 3597LMT ist auch von hinten eine Schönheit

Das Nüvi 3597LMT ist auch von hinten eine Schönheit

Ganz nett sind technische Spielerien die im Navi verbaut sind. So dunkelt der Bildschirm bei Tunnelfahrten automatisch etwas ab, hat man das Navi per Bluetooth an das Smartphone gekoppelt hat man auch gleich eine Freisprecheinrichtung dabei. Diese ist zwar verbesserungswürdig, aber besser als eine Busse zu kassieren weil man ohne eine solche telefoniert. Über diese Bluetooth Verbindung kann man das Nüvi übrigens auch ans Internet anschliessen und es kann gegen eine Extra­gebühr auch die besseren Live-Staumeldungen, Blitzer­standorte, Parkhausdaten oder Wetterinfos empfangen. Habe ich aber nicht ausprobiert.
Was mir besonders gefiel ist der Spurassistent, das Ding ist bei unbekannten und grossen Kreuzungen wirklich Gold wert und auch TMC, welcher Staumeldungen schön in die Routenplanung einbezieht. Aber kommen wir zum eigentlichen Highlight, zumindest aus meiner Sicht. Garmin Real Directions nennt sich der Service und er verspricht “Mit Garmin Real Directions werden Navigationsanweisungen noch natürlicher – ganz so, wie Sie es von einem Beifahrer erwarten würden. “Hinter dem Starbucks rechts abbiegen” oder “an der Ampel links abbiegen”. Garmin Real Directions – Navigation anhand von markanten Orientierungspunkten.” Genau das funktioniert auch und macht riesig Spass und erleichtert das Navigieren ohne Blick auf das Navi deutlich.
Was ich weniger nutzte ist die verfügbare Sprachsteuerung, hier habe ich als Schweizer immer irgendwie vorbehalte, da man mit Schweizerdeutsch bekanntlich bei Sprachsteuerung nicht weit kommt. Wer gerne Deutsch oder Englisch mit dem Navi sprechen möchte kann das tun, es lässt sich in den Grundfunktionen komplett per Sprache steuern.

Garmin Nüvi 3597LMT im Einsatz

Fazit

Garmin Nüvi 3597 LMT ausgepackt, an die Frontscheibe gepappt und losgelegt – einfacher geht es nicht. Das Nüvi Topmodell braucht keine Einarbeitung und lässt sich intuitiv bedienen und man kann sofort loslegen. Voll überzeugt hat mich die hochwertige Verarbeitung und Magnethalterung, sowie das helle und klare Display. Alle zusätzlichen technischen Funktionen sind vielfältig und decken so gut wie jedes Bedürfnis ab, besonders hat mit die Verbindung zum Smartphone und RealDirections gefallen. Das Garmin Nüvi 3597 LMT gibt es für 379.- CHF zu kaufen oder man bezieht das Topmodell der Nüvi Reihe für 287.- € in Deutschland. Auf jeden Fall ist es das Geld wert und mit Lifetime Updates ist man auf jeden Fall auf der richtigen Seite!

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Ausprobiert: Spigen GLAS.t – Schutz für dein Display

Spigen GLAS.t für das iPad Mini-001

Ich bin überhaupt nicht der Fan von Smartphone Schützhüllen oder schützenden Folien und ähnlichem. Ich trage mein iPhone 5 eigentlich ausschliesslich im Hosensack ohne Schutz und mir ist so wohler dabei. Wie dem auch sei, wurde mir das GLAS.t von Spigen nahe gelegt und ich habe mich dazu bewegen lassen, das spezielle Schutzglas auszuprobieren. Meine Variante GLAS.t ist für das iPad Mini, es gibt sie aber auch für das Galaxy S4 oder iPhone 5.

Spigen GLAS.t für das iPad Mini-002

Was ist GLAS.t?

Spigen GLAS.t ist ein ultradünner Displayschutz für das iPad mini und andere Mobilgeräte. Im Gegensatz zu handelsüblichen Schutzfolien ist der Displayschutz GLAS.t aus Glas, wie es der Name schon vermuten lässt. Er ist 0.4mm dick und damit ein guter Kompromiss zwischen Festigkeit und trotzdem Unauffällig. Das Glas besitzt eine hohe Härte und soll dabei kratzfest sein. Weiter werden folgende Eigenschaften auch hervorgehoben, die fettabweisende Beschichtung und eine hohe Gleitfähigkeit. Da bin ich mal gespannt.

Spigen GLAS.t für das iPad Mini-005

Montage

Das Schutzglas kommt mit einer beidseitigen Folie montiert ausgeliefert und nachdem man das Display des zu schützenden Geräts gereinigt hat, kann man die Back-Folie abziehen. Danach einfach passend auf das Display legen und mittig mit dem squeegee, einem Kunststoffteil das mitgeliefert wird, über das Glas fahren. Es saugt sich dann langsam am Display fest und man kann zum Schluss die letzten Luftblasen einfach rausstreichen. Funktionierte erstaunlicherweise ziemlich gut bei mir!

Spigen GLAS.t für das iPad Mini-003

Die die Dicke von 0.4mm doch etwas einschenkt, ist vor allem beim Home-Button deutlich eine Absenkung zu spüren. Dafür liegen verschiedene Button-Erhöhungen bei, welche aufgeklebt werden können. Mir gefallen die Dinger irgendwie nicht, habe es probiert aber ist nicht mein Ding. Da habe ich lieber eine etwas grössere Absenkung, aber da die Stickers auch dabei sind hat jeder die Wahl. Sogar bei der Farbe….

Spigen GLAS.t für das iPad Mini-006

GLAS.t im Einsatz

Ich habe mich mit Schere, Cutter-Messer und Autoschlüssel bewaffnet an das GLAS.t gemacht. Ich bin wirklich schwer überrascht, anfangs mit wenig Druck konnte ich keine Kratzer oder Schnitte in das Glas machen – dann aber auch mit deutlich stärkerem Drücken und allen anderen Kratzerversuchen blieb das Glas unversehrt. Wow, das hätte ich nicht erwartet. Diesbezüglich wirklich unglaublich und dabei leidet die Bedienung des Tablets nicht mit dem Glas. Einzig seitlich ist eine Kante auszumachen wenn man mit dem Finger darüber fährt. In Sachen fettabweisend konnte ich eine kleine Verbesserung zur Orignaloberfläche feststellen, aber keinesfalls einen riesigen Durchbruch. Aber auf jeden Fall verbessert GLAS.t die Displayoberfläche in Sachen Fremdeinwirkung massiv!

Spigen GLAS.t für das iPad Mini-004Fazit

Wie einleitend gesagt bin ich ohne grosse Erwartungen an den Test rangegangen und wurde positiv überrascht. Bei Leuten mit rauher Arbeitsumgebung macht ein GLAS.t definitiv Sinn und auch bei all jenen die den Schlüsselbund in derselben Tasche wie das Smartphone tragen. Also wer sein Display vor Kratzern schützen will, Spigen GLAS.t macht hier einen tollen Job!

Spigen GLAS.t gibt es für das iPad Mini für 59.- CHFbeziehungsweise 49.- € bei Amazon. Wer sein Smartphone schützen möchten: Spigen GLAS.tR Slim für das iPhone für 49.- CHF oder für das Galaxy S4.

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Hier gibt es Unboxing-Video zur neuen Microsoft XBox One. Im Video ist Xbox Live-Manager Larry Hryb zu sehen, welcher das welterste Xbox One Unboxing-Video veröffentlicht hat. Er zeigt dabei, was alles im Lieferumfang der Konsole enthalten ist und geht auf den kompletten Inhalt detailliert ein. Fans bekommen einen genauen Blick auf Controller, Kinect und Zubehör. Ich habe mich momentan für die Playstation 4 entschieden und diese vorbestellt, was ist momentan eurer Favorit?

Preislich sieht es so aus: Microsoft hat für das XBox One als Preis 499.- € gesetzt und mit dabei ist das obligate Kinect. Sony gibt für die Playstation 4, welche ab Weihnachten in Europa erhältlich sein soll einen Einstiegspreis von 399.- € an.

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Testbericht: Samsung SSD 840 EVO – schnell und bis 1TB gross

Samsung SSD 840 Evo

Das ich ein absoluter Fan und begeisterter User von SSDs bin, das ist kein Geheimnis mehr. In den Anfangszeiten von SSD gab es auch immer mal wieder Kompatibilitätsprobleme, vor allem mit MacBooks weswegen ich eine Liste von funktionierenden Kombinationen erstellt hatte oder empfehlen kann ich euch auch meinen Beitrag, wie man den iMac ohne Garantieverlust mit einer SSD aufrüsten kann. Mittlerweile sind die Entwicklungen bei Solid State Drive Speichern nicht stehengeblieben und ich habe mir ein Modell der neusten Sorte besorgt, die Samsung SSD 840 Evo. Dabei wird nicht nur noch mehr Speed erreicht sondern auch massiv mehr Speicherplatz, bis zu einem 1TB ist möglich:

Samsung SSD 840 EVO

Das Hochleistungslaufwerk auf Basis von NAND-Flash der 10-Nanometer-Klasse bietet Anwendern bis zu 1 TB Speicherplatz. Dank Turbo Write-Technologie und einem weiterentwickelten Multi-Core-Controller erreicht es wesentlich höhere sequenzielle Schreibgeschwindigkeiten als die Vorgängerserie. Neue Software sorgt zudem für mehr Komfort und bietet zusätzliche Leistungsoptimierung. In älteren und neuen PCs sorgt die SSD 840 EVO für höhere Performance, mit der Anwender flüssiger und schneller arbeiten können.

Eckdaten:

  • Fünf Modelle: 120GB, 250GB, 500GB, 750GB, 1.000 GB
  •  SATA 6 GB/s
  • Hohe Schreibgeschwindigkeiten dank Turbo Write-Technologie: 120 GB-Version mit 410 MB/s, 1 TB  Variante erzielt Lese-/Schreib-Leistungen von 540 beziehungsweise 520 MB/s.
  • 98.000 Ein-/Ausgabe-Operationen pro Sekunde
  • mitgelieferte Adapter und Software zum einfachen Umtausch
Die Samsung SSD 840 Evo wird in einem HP Notebook mit Windows 7 verbaut

Die Samsung SSD 840 Evo wird in einem HP Notebook mit Windows 7 verbaut

Datenmigration

Bevor die neue Samsung SSD überhaupt bei mir ankam, habe ich mir überlegt mit welcher Software ich wohl am Besten die Daten, sprich das komplette Betriebssystem auf die SSD bringe und ob ich noch einen passenden SATA-Adapter rumliegen habe. Als dann meine neue Samsung SSD 840 EVO ankam war ich positiv überrascht, ein USB 3.0 Adapter für die Migration der Daten auf die neue Festplatte lag bei und noch besser, auch gleich die passenden Software wird von Samsung ausgeliefert. Wie geil ist das denn!?!

Samsung SSD 840 Evo mit USB3.0 Adapter für Datenmigration

Samsung SSD 840 Evo mit USB3.0 Adapter für Datenmigration

Also die Software Samsung Data Migration V2.0 installiert und die 840 Evo am Computer angeschlossen. Nach dem Starten hat sie Software sofort den Quelldatenträger erkannt und die extern angeschlossene SSD auch als Zielmedium übernommen. Das Interface ist einfach gehalten und man kann tollerweise auch gleich die Partitionen übernehmen. So konnte ich meine Systempartition C: und auch gleich die Datenablage D: auf die SSD ziehen, was dann aussieht wie im Screenshot unten. Das war es dann auch schon, jetzt muss man nur noch den Klonvorgang starten und innerhalb von rund 80 Minuten waren meine SSD einsatzbereit.

Samsung Data Migration V2.0 verrichtet ihren Dienst perfekt

Samsung Data Migration V2.0 verrichtet ihren Dienst perfekt – auch Partitionen werden mitgeklont.

Einbau

Der Einbau und dessen Aufwand hängt natürlich fast nur von eurem Gerät ab, in meinem Fall ein HP Elitebook. Ganz praktisch dabei, der Deckel an der Unterseite lässt sich ohne eine Schraube zu lösen entfernen und die HDD verbirgt sich unter einer Abdeckung die einfach geöffnet werden kann. In meinem Fall musste ich dann drei Schrauben lösen welche die Festplattenhalterung am Notebook festhielten und danach noch deren vier Stück welche die Festplatte an der Halterung hielten. Ziemlich easy und ohne grosse Mühe machbar, danach einfach die SSD in die Halterung schrauben und wieder einsetzen. That’s it!

Gespannten war ich dann ob der Notebook booten wird und das tat er beim ersten mal eben nicht. Nochmals runterfahren und seither startet mein Elitebook im Turbomodus in wenigen Sekunden – geil!

Einbau der Samsung SSD 840 Evo in ein HP Notebook

Performance

Nebst der beiliegenden Migrationssoftware, habe ich auch das ebenfalls mitgelieferte Samsung Magician installiert. Diese bietet neben der Funktion zur Überwachung der Festplatte, auch einige Funktionen zur Optimierung der Geschwindigkeit, sowie deren Messung. Ich habe also mal mein Windows 7 per Magician auf Maximale Leistung optimieren lassen und den Rechner neu gestartet. Jetzt war es an der Zeit für die erste Performance Messung:

Samsung SSD 840 Evo Performance Messung

Samsung SSD 840 Evo Performance Messung

Performance Ergebnisse der 840 Evo SSD von Samsung unter Windows 7

  • Sequentielles Lesen: 536 MB/s
  • Sequentielles Schreiben: 471 MB/s
  • Direktes Lesen: 93’780 IOPS
  • Direktes Schreiben: 89’100 IOPS

Dieselbe Messung habe ich noch mit einem zweiten Tool ausgeführt, dem CrystalDiskMark. Unter diesem habe ich 4000MB Schreiben und Lesen lassen und die Resultate gebe ich hier gerne weiter:

CrystalDiskMark Resultat Samsung 840 EVO

CrystalDiskMark Resultat Samsung 840 EVO

Wie man sieht gibt es leichte Abweichungen, wobei im Lesen weniger Speed dafür beim Schreiben schnellere Raten erreicht wurden. Wie dem auch sei, beide Werte liegen um die 500MB/s was ganz schön zackig ist! Da machen ältere SSDs nicht mehr mit – sehr beeindrucken kann ich nur sagen! Man merkt es auch deutlich nebst dem Bootvorgang beim Starten von Programmen, hier geht alles extrem zackig. Die Samsung EVO 840 ist auf jeden Fall schnell!

Samsung SSD 840 Evo im Test

Fazit

Eine SSD haucht jedem Computer oder Notebook neues Leben ein, unbestritten. Die 840 Evo von Samsung ist da keine Ausnahme, im Gegenteil – wer auf grenzenlosen Speed abfährt, der hat genau das richtige gefunden! Dank Speichergrössen von bis zu 1TB muss man sich auch nicht um zu wenig Speicherplatz Sorgen machen, die neue SSD von Samsung deckt damit die alte Sorge perfekt ab. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung! In der Schweiz ist die Samsung SSD 840 EVO ab etwa Mitte August bei Brack, bei den Kollegen von DataQuest oder auch bei Conrad, dort sogar per Vorbestellung erhältlich. Für die deutschen Mitleser, ihr könnt bereits zugreifen, ich habe euch das kleinste und grösste Modell rausgerucht:

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