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ETH Zürich zeigt Algorithmus welcher Quadrocopter mit Motorausfall weiterfliegen lässt

ETH CoptersBisher war ein grosser Vorteil von Oktocopter, dass bei einem Motorausfall das Fluggerät trotzdem noch in der Luft bleibt und “sauber” gelandet werden kann. Das ist ein enormer Vorteil wenn auch noch teures Kameramaterial verwendet wird. Quadrocopter zum Beispiel aber stürzen bei einem Ausfall eines Motors kläglich ab. Die ETH Zürich hat am Institute for Dynamic Systems and Control einen Failsafe entwickelt, der den Copter trotzdem noch in der Luft halten kann, wenn auch einer der vier Rotoren nicht mehr läuft. So kann noch eine weiche Landung durchgeführt werden, um das Materiel zu schützen. Genial, ich freue mich wenn der Algorithmus in kommerziellen Produkten Einzug erhält.

(Bildquelle: flyingmachinearena.org)

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The Bikedrive: Interessantes Konzept für Nachrüstbares E-Bike

TheBikeDrive

Ich bin gestern dank eines Tweets von Üelu auf ein interessantes E-Bike Konzept aus der Schweiz gestossen. Die Jungs von TheBikedrive.ch verwenden einen neuen Maxon Motor im Laufrad, das für scheinbar jedes Velo / Bike nachrüstbar sein soll. Dabei ist das Motorengewicht unter 3kg und man soll von 0-30km/h in 3 Sekunden beschleunigen können – klingt ziemlich interessant. Leider gibt es aktuell noch nicht detailliertere Angaben zum Produkt, erste Eckdaten klingen aber wirklich vielversprechend. Auch das folgende Video macht Lust auf mehr, wenn ich sehe wie ein Flow Trail mal in umgekehrter Richtung gefahren wird.

Ich persönlich brauche (noch) kein E-Bike, aber das Konzept hier dürfte dem einen oder anderen interessierten sicher gefallen. Was meint ihr?

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Sony stellt neue Action Cam HDR-AS20 vor – eine GoPro Alternative?

Sony HDR-AS20

Die Auswahl an GoPro Alternativen ist nicht sonderlich gross und doch versuchen es einige Hersteller immer wieder mit eigenen Action Cams. Sony hat schon Modelle auf den Markt und kommt nun mit  der HDR-AS20 auch an die aktuellen GoPro Hero3+ Specs heran. Dabei setzt Sony auf einige Stärken, wie dem ZEISS Objektiv und eine automatische Bildstabilisierung sowie einen leistungsfähigen Sensor. Zudem ist die neueste Camcorder-Variante von Sony mit WiFi ausgestattet. Der Vorteil: Die Action Cam versteht sich so auf Anhieb mit dem Monitor im passenden Armband RM-LVR1. Er zeigt das Livebild der Cam verzögerungsfrei.

Technische Daten

  • Bildsensor: Rückwärtig beleuchteter Exmor R™ CMOS Sensor
    Typ 1/2.3 (7.77mm) mit 11,9 Megapixeln (effektiv)
  • Videoformat: MP4: MPEG-4 AVC/H.264
  • Videomodi:
    PS: 1920 x 1080 60p/50p
    HQ: 1920 x 1080 30p/25p
    STD: 1280 x 720 30p/25p
    SLOW: 1280 x 720 60p/-
    SSLOW: 1280 x 720 120p/-
    VGA: 640 x 480 30p/25p
  • Objektiv: ZEISS® Tessar F2.8
  • Bildstabiliserung: SteadyShot™ (elektronisch)
Sony HDR-AS2 mit passendem Display-Armband

Sony HDR-AS2 mit passendem Display-Armband

Pressemitteilung

Eine Action Cam ohne effektiven Verwackelungsschutz ist wie ein Fahrrad ohne Räder – oder kurz: nicht wirklich zu gebrauchen. Schliesslich sollen ja gerade rasante Bike-Abfahrten oder waghalsige Surf-Stunts möglichst scharf und klar auf die Speicherkarte gebannt werden. Dem lichtempfindlichen rückbeleuchteten Exmor R CMOS Sensor entgeht dabei kein Detail. Er ist verantwortlich für die Full HD Video- und Foto-Qualität. Videoaufnahmen mit bis zu 28 Mbit pro Sekunde garantieren detailreiche Aufnahmen, auch wenn es vor der Kamera rasant zugeht. Und weil die neue Action Cam zudem mit einem Stereo-Mikrofon ausgestattet ist, transportiert sie jeden Ausflug mit dem richtigen Sound ins Wohnzimmer.

Die Action Cam versteht sich blind mit dem Armband RM-LVR1. Der kleine Monitor zeigt dank WiFi Verbindung jederzeit das Livebild der Action Cam an. Genau wie der neue Camcorder im Gehäuse verträgt das Armband Wasser, Schmutz und Staub. Der kleine Alleskönner am Handgelenk kontrolliert auf Wunsch sogar bis zu fünf Action Cams. Besonders praktisch: Die intelligente Fernbedienung erkennt automatisch, wenn die Kamera kopfüber befestigt ist, und gibt dem Monitorbild sofort die richtige Orientierung.

Richtig gut passt die neue Action Cam auch zu jedem Sport-Outfit. Dank ihrer schlanken Figur bietet sie selbst beim Paragliding oder Wildwasserrafting kaum Luftwiderstand. Die Akkuleistung wurde im direkten Vergleich zur grossen Schwester (HDR-AS30V) deutlich verbessert. Mit einer Ladung lassen sich rund 130 Minuten pure Action aufzeichnen. Ohne WiFi Nutzung sind es sogar 150 Minuten.

Sony HDR-AS2 Snowboarding

Fazit und Preise

Die Sony HDR-AS20 wird für CHF 219,- CHF ab Juli 2014 auf dem Markt bei Onlinehändlern wie Brack oder Conrad erhältlich sein. Ich persönlich sehe Sony langsam zur GoPro aufschliessen, wenn auch ziemlich spät nach deren Hero3+ Release. Sollte aber der interne Bildstabilisator gut arbeiten, dürfte Sony hier einen wichtigen Zusatzpunkt einfahren. Ich werde versuchen die AS20 für euch zu testen.

Verfügbarkeit: ab Juli 2014

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smart-me: Schweizer Startup baut Energiemessgerät mit WiFi

Smart-MeEigentlich hat die Überschrift zum Artikel nicht gereicht um zu nennen, was das Schweizer Startup smart-me GmbHmit Sitz in Rickenbach, alles liefern möchte. Das Produkt ist nämlich nicht nur ein Energiemessgerät, es vereint zusätzlich die Funktionen eines Fernschalter, einer Zeitschaltuhr und eines Temperaturmessers in einem Gerät. Smart-me lässt sich mit dem Smartphone, Tablet oder dem Computer steuern. Dazu verbindet sich das Gerät mit dem Internet über das lokale WLAN Netzwerk. Somit kann man jederzeit und von überall den Energieverbrauch analysieren und nach Bedarf die Stromzufuhr ein oder ausschalten.

Primär ist smart-me ein qualitativ hochwertiges Energie und Leistungsmessgerät. Es zeichnet sich durch eine extrem hohe Genauigkeit und einen sehr niedrigen Anlaufstrom aus. Somit lassen sich auch kleine Standby Verbräuche messen.
Smart-me ist in einer Ausführung für die Deutschland, Schweiz, Grossbritannien und die USA verfügbar.

Entwickelt wurde smart-me von einem kleinen Schweizer Startup mit Sitz in Rickenbach SZ. Die Gründer und Entwickler Noldy Eberli (65) und David Eberli (30) haben in der Vergangenheit bereits mehrere Stromzähler entwickelt. Mit smart-me möchten sie die Zählerbranche revolutionieren.

Smart-Me App

Crowdfunding Kampagne

Zuerst dachte ich, ja sowas gibt es doch schon, aber eben nicht. Entweder sind es massiv grössere Geräte oder sie verfügen nur über einen Teil der Funktionen die smart-me liefert. Zumal ist es mir lieber einem Schweizer Startup hier zu helfen. Smart-me will bei der Crowdfunding Plattform Indiegogo 25’000$ sammeln um das Projekt zu realisieren – aktuell sind sie bei rund 30% und noch 40 Tage verbleiben. Wer jetzt spendet erhält ein Gerät für 99$.

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Sony Playstation TV: Neue Hardware Erweiterung für 99€

Playstation TVAn der E3 hat Sony die Plattform Playstation TV vorgestellt, ein Entertainment System zur Erweiterung der Playstation 4 (Testbericht hier lang), die Hardware so bis Ende Jahr in Europa für 99€ erhältlich sein. Im asiatischen Markt gibt es seit letztem November eine ähnliche Hardware namens Playstation Vita TV, die Playstation TV soll nun den europäischen Markt bedienen. Das geniale an der Playstation TV ist die Erweiterung der PS4, ich kann damit an einem weiteren Bildschirm im Haushalt zocken, einige Spiele lassen es sogar zu dass auf der PS4 und der TV gleichzeitig gespielt wird.

Features von Playstation TV

  • PlayStation 4 remote play: As with PS Vita, PS TV supports PS4 remote play and Wireless Controller (DUALSHOCK 3 or DUALSHOCK 4). This will allow PS4 owners in the living room to continue playing a game on a PS TV system in their bedroom. You can also enjoy most of your PS4 games on PS TV as if you were playing it on your PS4 system*.
  • PlayStation Now: Once PlayStation Now is rolled out across the PAL region, PS TV users will be able to comfortably enjoy PlayStation 3 games via streaming.
  • A vast line-up of software titles: PS TV offers a huge library of PS Vita*, PSP and classic PS One titles. You’ll be able to enjoy all of these titles using a DUALSHOCK 3 or DUALSHOCK 4 controller.

Playstation TV Detail

Fazit

Die Erweiterung ist preislich sehr attraktiv und wer Kinder zu Hause hat oder nebst TV auch einen Beamer/Gameraum der kann definitiv davon profitieren. Für vergleichsweise günstige 100€ kann auch mal an einem anderen Ort gezockt werden, ich brauche es nicht, aber es gibt aus meiner Sicht definitiv einen Markt dafür.

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GoPro präsentiert neue 3-Wege-Halterung

GoPro 3-Wege-Halterung

Da komme ich erst gerade aus meinem Urlaub zurück und hatte nebst einem kleinen Stativ auch die GoPro Verlängerung GoScope dabei - da veröffentlicht GoPro eine kombinierte Version davon. Die GoPro 3-Wege-Halterung kann nämlich auf dreierlei Weise verwendet werden: als Kameragriff, Schwenkarm oder Stativ. Genial einfach eigentlich, denn alles lässt sich auf einen 19cm langen Griff zusammenklappen. Innerhalb des Griffs versteckt sich ein leichtes Ministativ, das sich herausnehmen lässt und entweder alleine oder in Kombination mit dem Griff verwendet werden kann. Die Gesamtlange des Arms misst so schlussendlich rund 50cm.  GoPro 3-Wege-Halterung in Aktion

Leider scheint der Spass mit den angepriesenen 140.- CHF nicht ganz günstig zu sein, die Lösung selbst finde ich aber schön und aufgeräumt. Ich nehme an die Verlängerung wird auch bald in der Schweiz bei Onlinehändlern wie Brack oder Conrad bestellbar sein.

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Eindrückliche Quadcopter Aufnahmen aus Dubai

Blacksheep in Dubai

Bekannterweise fliege ich ja einen TBS Discovery Pro Quadcopter und freue mich schon auf das gute Wetter für die nächsten Flüge, vielleicht gibt es ja bald wieder ein schönes Video dazu. TBS steht ja für Team Blacksheep und dahinter steckt Raphael Pirker, der mit seinem Gerät wieder einmal unterwegs war und absolut eindrückliche Bilder mitgebracht hat. Diesmal war er in Dubai und flog sogar über den 830m hohen Burj Khalifa – aber schaut doch einfach selbst.

Unglaublich oder? Jeder der schonmal selbst geflogen ist kann meine Begeisterung sicher verstehen. Wünsche noch schöne Pfingsten!

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D-Link Webcam kabellos betreiben mit Akku-Lösung

D-Link Webcam kabellos betreiben -DCS-2332L

Kürzlich kam bei einer Bekannten der Wunsch auf, eine Kamera drahtlos in einem Feld zu montieren und trotzdem einfachen Zugang über die Cloud zu haben. Grundsätzlich gibt es zwei wichtige Punkte zu klären, einerseits soll die Kamera nämlich ans Internet angeschlossen werden und muss mit Strom versorgt werden. Ich zeige euch mal schnell wie ich das gelöst habe. Ich konnte dank einigen guten Erfahrungen eine D-Link Kamera empfehlen und habe mir leihweise eine DCS-2332L Outdoor Kamera besorgt.

Netzwerkanbindung

Ich hatte in meinem Fall Glück was die Netzwerkanbindung anbelangt. Trotz rund 40 Metern Abstand zum nächsten Wohnhaus konnte ich das dortige WiFi noch empfangen und dieses als Zugangspunkt verwenden. Die Verbindung war nicht immer sehr stabil, funktionierte aber im Grossen und Ganzen zufriedenstellend.
Als alternative und unabhängige Lösung wäre natürlich ein GSM-Router mit SIM-Karte eines lokalen Providers eine Möglichkeit.

Stromversorgung

Ich habe länger überlegt wie ich das am einfachsten realisieren kann und zwei Ideen sah ich als besonders praktibel an, wobei die zweite für einen längeren, autonomen Betrieb sorgen sollte:

USB-Akku

Da die D-Link DCS-2332L Kamera über einen 5V Stromanschluss unter der Abdeckung verfügt, habe ich ein USB-Kabel um die Buchse gekürzt und dort ein 5V-DC-Stecker angelötet. Hier müsst ihr einfach darauf schauen, dass die Grösse und Polarisierung stimmt – leider gibt es weder einen Standard noch eine einheitliche Lösung herstellerübergreifend. Danach habe ich einfach meinen MiPow Power Tube Akku angeschlossen und die Kamera lief! Da ich auf diese Lösung setzen möchte, werde ich mir wohl eine Xtorm Power Bank holen, die hat satte 15’600mAh Kapazität.

D-Link Webcam kabellos betreiben -DCS-2332L

Autobatterie

Die Lösung mit der Autobatterie verspricht natürlich eine längere Betriebsdauer. Da diese aber mit 12V arbeitet, muss man die Spannung zuerst auf 5V regeln. Die einfachste Lösung dürfte ein USB-Ladegerät für den “Zigarettenanzünder” sein, wie das hier. Auch hier ist etwas Löt-/Bastelarbeit nötig.

Die D-Link DCS-2332L verbraucht maximal 5.3 Watt (wenn IR läuft) und somit kann man mit einem USB-Akku rund 15h autonom arbeiten, während mit einer handelsüblichen Autobatterie rund 36 Stunden möglich sein sollten.

Fazit

Für unerfahrene Bastler ist definitiv die ersten Lösung vorzuziehen und diese habe ich auch realisiert, mittels zwei Akkus kann man den Betrieb nämlich 24/7 aufrecht erhalten. In diesem Fall geht es um eine temporäre Lösung für wenige Wochen – will man das länger durchziehen würde ich eher auf die Autobatterie setze und eventuell sogar ein zusätzliches, kleines Solarpanel in Betracht ziehen.

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Testbericht: Apple Mac Pro für Timelapse Video Bearbeitung

Apple Mac Pro Testbericht

Als Apple den neuen Mac Pro vorstellte habe ich das zwar auch mit Interesse verfolgt, aber ich habe mir auf Grund des enorm hohen Preises nie wirklich Gedanken gemacht einen solchen anzuschaffen. Für einen Test hatte ich zwar Lust, aber irgendwie nicht die nötige Arbeit um ihn auszulasten. Mittlerweile hat sich das geändert und ich habe länger an einem neuen Zeitraffer-Projekt gearbeitet, wie damals an meinem Zirkus Knie Timelapse Video. Also eine ideale Ausgangslage um den High-End Rechner von Apple reichlich zu beschäftigen.

Technische Daten (Testmodell)

Mac-Pro-Testmodell

Ich hatte das Glück und durfte als Testmodell fast die Topausstattung benutzen. Wie der obige Screenshot schon andeutet hatte ich folgendes Modell:

  • Prozessor: Intel Xeon E5 3,0 GHz 8-Core
  • Arbeitsspeicher: 32GB (4x8GB) DDR3
  • Massenspeicher: 512GB PCIe Flash-Speicher (SSD)
  • Grafikkarten: Zwei AMD FirePro D700 GPUs (je 6GB VRAM)

Ich habe dies Konfiguration des Mac Pro im Schweizer Apple Online Store konfiguriert und komme ohne weiteres Zubehör oder Software-Lizenzen auf einen Preis von 7579.- CHF. Die Mac Pro Reihe Minimalausstattung beginnt bei 3.7GHz Quad-Cores mit 12GB RAM und 256GB Arbeitsspeicher und kostet dann im günstigsten Fall 3’399.-CHF. Kein Schnäppchen der Kübel, dafür soll er aber auch viel leisten!

Der Apple Mac Pro sieht von Innen besonders toll aus.

Der Apple Mac Pro sieht von Innen besonders toll aus.

Testumgebung und Workflow

Ich habe den Mac Pro an meinem 27″ Thunderbolt Display genutzt, mangels 4K-Display konnte ich die Stärken bezüglich 4K Arbeiten nicht am Bildschirm sehen. Aktuell sind solche Displays nur schwer erhältlich und sehr teuer. Ich habe den Mac Pro explizit darauf getestet, wie er sich mit der Bearbeitung von einem Timelapse-Workflow schlägt, das heisst Foto-Stapelverarbeitung, Rendering in 4K und dann Videoschnitt und Export in 1080p. Ich schreibe daher hier mein Fazit und Test mit Bezug auf genau diesen Workflow und wie sich der Mac Pro bei einem Privatanwender wie mir macht.

Apple Mac Pro - Das Lüftungskonzept funktioniert einwandfrei und ist leise

Apple Mac Pro – Das Lüftungskonzept funktioniert einwandfrei und ist leise

Ausgangslage Timelapse

Ziel des Timelapse Videos war es, den Bau eines Modulators für das XFEL Projekt bei DESY in Hamburg zu dokumentieren. Die Zeitraffer-Sequenz wurde mit einer eigens dafür angeschafften Canon EOS 600D geschossen, welche mit der modifizierten Firmware Magic Lantern lief. Dank dieser hat die 600D einen internen Intervalometer und kann so selbständig arbeiten, eine maximal Anzahl Auslösungen kann ebenfalls eingestellt werden. Als Objektiv wurde ein 10-22mm Weitwinkel von Canon genutzt, damit hatte ich in der Werkhalle noch die Möglichkeit alles nötige auf das Bild zu bringen.

Timelapse Setup: Aufbau Kamera

Total wurden mehr als 20’000 Einzelbilder im RAW-Format aufgenommen, was einer Datenmenge von über 500GB entspricht. Während die meisten Aufnahmen mit einem Intervall von 1 Minute aufgenommen wurden, kamen bei Detailaufnahmen welche schneller abliefen Intervalle von 10 Sekunden zum Zug. Mit diesen Intervallen habe ich im PostProcessing genügend Spielraum und kann den Film bis auf eine Länge von 10 Minuten ausdehen bei einer Bildrate von 30 fps.

Fotos anpassen & Stapelverarbeitung

Die Aufbereitung der Fotos, deren Verwaltung und das Rendering in eine Filmdatei mache ich im Zusammenspiel mit Adobe Lightroom 5 und LRTimelapse 3 von Gunter Wegner. Dabei wende ich den neuen Workflow von Gunter an, welcher auch auf seiner Page und in seinem Buch erklärt ist. Grundsätzlich geht es darum einige RAW-Bilder anzupassen nach den eigenen Wünschen den Ausschnitt und die Änderungen dann mittels LRTimelapse auf alle Bilder einer Sequenz anwenden zu lassen. Im nächsten Schritt werden alle Bilder mit den Änderungen exportiert und dann von LRTimelapse in ein Videoformat mit 4K-Auflösung gerendert.

Apple Mac Pro

Der Mac Pro ist im Bilder-Export, welcher enorm viel Zeit in Anspruch nimmt, nicht massiv schneller als mein iMac. Wenn ich aber die Exportsequenzen kürzer mache und dafür aber mehrere solcher Prozesse laufen lassen kann ich die Cores des Mac Pro voll ausnützen, ich arbeite quasi parallel. Das funktioniert sehr gut und ohne Geschwindigkeitseinbussen – für grosse Projekte ist hier der Mac Pro definitiv ein Gewinn!

Das Rendering des Videofiles aus den Einzelbildern geht ziemlich zügig voran, wobei ich hier keinen direkten Vergleich mit ähnlicher Datenmenge beim iMac habe.

Mein Mac Pro war mit satten 32GB RAM ausgestattet

Mein Mac Pro war mit satten 32GB RAM ausgestattet

Videoschnitt

Ich nutze beim Videoschnitt immer Final Cut Pro X und so auch in diesem Projekt. Dort habe ich alle 4K-Videofiles nach dem LRTimelapse-Rendering importiert. Schon hier macht sich die Power des neuen Mac Pro deutlich bemerkbar, der Videoimport ist kein Vergleich zu meinem iMac – hier geht alles viel rasanter.
Dank der Auflösung von 4K konnte ich nun auch noch “Kamerafahrten” in 1080p auf dem 4K-Video machen ohne Auflösung zu verlieren. Dabei habe ich das komplette Material in Final Cut fertig zusammengeschnitten, vertont und dann exportiert. Auch im Schneideprozess viel mir die Mehrleistung auf, Szenen sind schneller gerendert und beim Export geht der Mac Pro dann richtig ab. Ich habe das Video in den Formaten 1080p, 720p und ProRes 422 in 12 Minuten mit Compressor gerendert, während ich für dieselbe Sequenz am iMac alleine für 1080p 13 Minuten benötigte.

Anschlüsse am Mac Pro - vor allem Thunderbolt und USB 3.0 ist gefragt!

Anschlüsse am Mac Pro – vor allem Thunderbolt und USB 3.0 ist gefragt!

Timelapse Resultat

Natürlich möchte ich euch auch das Endresultat meines Timelapse-Projekts nicht vorenthalten. Um was es im Video geht habe ich weiter oben erklärt, die Szenen sind so angepasst worden dass ich mit dem Video auf rund 1:30min Dauer komme – das Material würde aber wie erwähnt auch für ein 10 minütiges Video bei 30fps reichen. Feedback und Anmerkungen zum Video lese ich übrigens gerne:

Performance-Messung Mac Pro

Um die Performance meines Mac Pro Modells zu testen, habe ich wie üblich Geekbench als Benchmark benutzt und mir einen Score ermitteln lassen. Dank Geekbench lässt sich dieser mit anderen Gerätschaften vergleichen.

Apple Mac Pro Geekbench 3 Resultat (32bit)

Apple Mac Pro Geekbench 3 Resultat (32bit)

Mein Mac Pro Modell erzielte 3270 Punkte mit einem Core und satte 23’225 mit allen acht Cores zusammen. Das sind rund doppelt so viele Punkte wie ich mit meinem iMac und dem neusten MacBook Pro erzielte. Ein eindrücklicher Wert also.

Mac Pro - Liebe zum Detail

Fazit

Eindrücklich, wirklich eindrücklich was der Apple Apple Mac Pro in Sachen Videobearbeitung zu Leisten vermag. Man sieht hier klar das Potential in der Verarbeitung von grossen Datenmengen, leider fehlte mir aber ein 4K-Anzeigegerät um richtig in den Genuss zu kommen. Da der Mac Pro auch noch erstaunlich leise arbeitet, wären eigentlich alle Bedingungen von mir an ein Ablösegerät für meinen iMac vorhanden. Wenn da nicht der Preis wäre. Wie erwähnt, die geteste Konfiguration des Mac Pro schlägt mit 7579.- CHF zu Buch, während das “Einstiegsmodell” 3’399.-CHF kosten soll. Für Privatanwender die wirklich viel mit Videobearbeitung zu tun haben dürfte der Mac Pro sehr interessant sein und für berufliche Anwendungen in diesem Bereich sowieso.

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Testbericht: Garmin Edge 510 GPS Bike Computer

Der Garmin Edge 510 Bikecomputer

In den vergangenen zwei Monaten durfte ich den GPS/GLONASS Bikecomputer Edge 510 von Garmin testen. Dieses Gerät unterscheidet sich hauptsächlich dadurch vom Edge 810, dass kein Kartenmaterial verarbeitet werden kann. Dennoch kann man damit navigieren. Der Bikecomputer bietet alle Funktionen für ein ambitioniertes Training und es macht viel Spass, die vielen Kennzahlen aus seinen Rides mit seinen Buddies zu sharen. Der Testbericht basiert auf Edge Firmware 3.0, Android App Version 2.1 und Garmin Connect Modern.

Zu den technische Daten

  • Abmessungen: 52 x 86 x 24 mm
  • Gewicht: 80g
  • Wasseresistenz: IPX7 (30min@1m Tiefe)
  • Display: 176x220px mit resistivem Touch
  • Akkulaufzeit (Herstellerangabe): 20 hours GPS only, 15 hours GPS and GLONASS, 6 hours GPS and GLONASS with 100% backlight
  • Positionierung: GPS/GLONASS
  • Wireless Verbindungen: Bluetooth, ANT+ Anbindung für Pulsmesser, Powermeter, Cadence- und Speedmeter, und sogar Diagnosekörperwaagen
  • Elektrische Verbindung: Mini-USB zum Aufladen und für Übertragungen

Funktionen

  • Automatischer Upload ins Connect-Portal bei Bluetooth Verbindung mit Smartphone und installierter App
  • Live Track
  • Virtual Partner
  • Herzfrequenz
  • Geschwindigkeit
  • Uhr
  • Höhenmeter (barometrisch, GPS Kalibrierung wählbar)
  • Activities mit Freunden teilen via Garmin Connect
  • Kartenlose Navigation durch Courses
  • Trainingseinheiten erstellen und geführt trainieren
  • Alarme programmierbar (Zeit, Distanz, Kalorien, Herzfrequenz, Kadenz, Leistung)
  • Kalorienberechnung
  • Temperaturmessung
  • Autopause, Autolap
  • Autoscroll
  • Herzfrequenzzonen 0-5 Abstufungen definierbar
  • Anzeige der aktuellen Position (Koordinaten)
  • Laps (Teilstrecken speicherbar)

Verarbeitung und Haptik

Das Gehäuse hat eine angenehme Grösse, ist sehr robust und wasserdicht (IPx7). Das resistive Display funktioniert sehr gut auch mit Handschuhen, man muss allerdings etwas mehr Druck anwenden als bei einem kapazitiven Display. Durch swipen können die vorher zusammengestellten Pages gewechselt werden. Dies erfordert ein wenig Übung, da der Swipe manchmal als einfacher Druck interpretiert wird und deshalb das “Quickmenu” erscheint. Die beiden Tasten (Lap und Start/Stop) unter dem Display sind in jeder Situation und mit jeder Handschuhdicke leicht bedienbar. Die Kratzfestigkeit des Displays ist wegen der Swipe-Funktion mit Schlammspritzern auf dem Display sehr wichtig und überzeugt.

Der Edge510 trotzt härtesten Bedingungen problemlos

Der Edge510 trotzt härtesten Bedingungen problemlos

Activity Setup

Je nach Sportart (ich nutze es auch zum Joggen) und Einsatz (Rennen oder Training) kann man sich individuelle Kennzahlen zur aktuellen Activity anzeigen lassen. Im Activity-Profiles Menu kann sich Profile zusammenstellen (z.b. ein Navigations-, Velo- und Run-Profil). Einzelne Seiten ein- und ausschalten, die Anzahl Werte pro Seite und natürlich die Werte kann man selbst konfigurieren. Die Auswahl an Anzeigewerten ist riesig und befriedigt bestimmt jeden Statistikenthusiasten :

  • Kadenz (bei verbundenem Kadenz-Sensor): Kadenz, Kadenz-Durchschnitt, Kadenz-Lap
  • Kalorien (Bei eingegebenen Health-Daten und verbundenem HR-Sensor): Kalorien, Kalorien-Fett
  • Courses: Dist. zu Punkt, Dist. zu Ziel, Dist. übrig, Dist. zu nächst. Punkt, geschätzte Ankunftszeit am Ziel, geschätzte Ankunftszeit am nächsten Punkt, Fahrtrichtung, Zeit bis zum Ziel, Restzeit, Zeit zum nächsten Punkt
  • Distanz: Distanz, Distanz der Runde, Distanz der letzten Runde, Odometer
  • Höhe: Höhe ü.M., Steigung %, Total Anstieg, Total Abstieg, Vertikale Geschwindigkeit, Vertikale Geschwindigkeit Durchschnitt / 30s
  • Generell: Batteriestand, GPS Genauigkeit, GPS Signalstärke, Sonnenaufgang, Sonnenuntergang, Temperatur, Tageszeit
  • Herzfrequenz (bei verbundenem HR-Gurt): Herzfrequenz, Herzfrequenz % Reserve, Herzfrequenz % Max, Herzfrequenz Durchschnitt, Herzfrequenz Durchschnitt % Reserve, Herzfrequenz Durchschnitt % Max, Herzfrequenz Runde, Herzfrequenz Runde % Reserve, Herzfrequenz Runde % Max, Herzfrequenz letzte Runde, Herzfrequenz Grafik, Herzfrequenz zu erfüllen, Herzfrequenz Zone
  • Navigation: Dist. zu Punkt, Dist. zu Ziel, Dist. übrig, Dist. zu nächst. Punkt, geschätzte Ankunftszeit am Ziel, geschätzte Ankunftszeit am nächsten Punkt, Fahrtrichtung, Zeit bis zum Ziel, Restzeit, Zeit zum nächsten Punkt (Gleich wie Courses)
  • Power (bei verbundenem Power Meter): Balance, Balance 3s Durchschnitt, Balance 10s Durchschnitt, Balance Durchschnitt, Balance Runde, Pedal Gleichmässigkeit, Leistung, Leistung % Functional Threshold Power (FTP), Leistung 3s Durchschnitt, Leistung 10s Durchschnitt, Leistung 30s Durchschnitt, Leistung Durchschnitt, Leistung Intensiy Factor, Leistung in kJ, Leistung Runde, Leistung Runde Max, Leistung letzte Runde, Leistung Max, Leistung Normalized Power (NP), Leistung NP Runde, Leistung NP letzte Runde, Leistung Training Stress Score (TSS), Leistung W/kg, Drehmoment Effektivität
  • Geschwindigkeit: Geschwindigkeit Durchschnitt, Geschwindigkeit Runde, Geschwindigkeit letzte Runde, Geschwindigkeit Max, Geschwindigkeit Zone
  • Timer: Runden, Zeit, Zeit durchnittl./Runde, verstrichene Zeit, Zeit/Runde, Zeit/letzte Runde
  • Workouts: übrige Kalorien, übrige Distanz, übrige Repetitionen, übrige Zeit

Nebst den Seiten kann man auf auf die Aktivität abgestimmte Alarme (z.b. wenn man ausserhalb seines gewünschten Pulsbereichs ist) oder auch Autofunktionen einstellen. Ich nutze z.B. die Autostop-Funktion beim Bike-Profil, nicht aber beim Run-Profil, weil mich auf dem Vitaparcours die Statistiken während den Übungen auch interessieren, der Log aber mangels Bewegung pausiert würde.

All diese Einstellungen sind direkt via Touch auf dem Gerät zu konfigurieren und können nicht im Connect-Portal gemacht werden. Dies stört aber gar nicht, das grosse Display erleichtert die Bedienung sehr.

Auswertung und Übertragung mit Garmin Connect

Das Online Portal Garmin Connect wird kostenlos zur Verfügung gestellt und liefert/konvertiert alle wissenswerten Daten aus Logs und stellt sie dar. Daneben werden auch Updates zur Verfügung gestellt welche man direkt mit einem bereitgestellten Browser-Plugin (Garmin Express für Windows und Mac) via USB auf das Edge510 laden kann. Auch Activities können so hochgeladen werden. Linux-User können Activities manuell via Dateibrowser ins Connect Portal laden, da das Edge510 als USB-MassStorage erkannt wird.

Die GPS Logdaten werden auf einer Karte visualisiert. Dabei kann man zwischen GoogleMaps, Bing oder OpenStreetMap wählen. Leider werden von einer Activity nur 200 Koordinaten auf Connect übertragen, was Die Auflösung bei längeren Touren stark limitiert. Deklariert man eine Activity nachträglich als eine Run, werden die Daten automatisch laufsportgerecht aufbereitet, beispielsweise wird die Geschwindigkeit in min/km statt km/h angezeigt.

Wenn man seine Activities mit anderen Leuten sharen will, muss man die Privacy-Settings anpassen. So kann man wählen zwischen “Only Me”, “My Connections”, “My Connections and Groups” und “Everyone”. Auch innerhalb der Activity kann man die Freigabe wählen. Z.B. kann man seine Heatlh Daten und Pulsdaten für alle anderen sperren.

Bei den Connections kann man sich mit seinen Freunden messen, wer mehr Distanz pro Woche zurücklegt. Dies kann die Motivation zusätzlich steigern. Mit Hilfe von Reports kann man seine gesammelten Daten über gewünschte Zeiträume hinweg betrachten.

Das Hauptmenu von Garmin Connect

Das Hauptmenu von Garmin Connect

Auswertung und Übertragung mit Android App

Die App stellt im Vergleich zum Onlineportal nur die wichtigsten Funktionen zur Verfügung. Sämtliche tiefergreifenden Eigenschaften von Activities, Courses und dergleichen können nur im Webbrowser gemacht werden. Dennoch bietet es alle nötigen Features. Nebst der Bluetooth-Anbindung stellt das App die Wetterdaten aus dem Internet bereit. Activities können grob ausgewertet werden, gepeicherte Courses können aufs Edge 510 übertragen werden und die Health Daten können direkt in die App aktualisiert werden.

Die Ansichten einer Activity im Android App

Die Ansichten einer Activity im Android App

Live Track

Live Track ist ein interessantes Feature, was v.a. den Social Media begeisterten viel Freude bereiten wird. Bei bestehender Bluetooth-Verbindung setzt man im App mit wenigen Clicks einen Live Track auf und kann den Link dazu direkt auf Twitter und/oder Facebook posten oder einfach Einladungen via Email versenden. Die Follower werden auf eine Garmin-Connect Seite gelinkt, wo die aktuelle Position in Echtzeit auf einer Karte sowie statistische Informationen zur bereits absolvierten Teilstrecke angezeigt werden.

So sieht ein Live Track aus für einen Follower

So sieht ein Live Track aus für einen Follower

Navigation

Wie bereits erwähnt, kann mit dem Edge510 ohne Kartenmaterial navigiert werden. Entgegen meiner Erwartung funktioniert dies sehr gut und ist ein super Feature, um neues Terrain zu erkunden. Man speichert sich einfach einen Log als sog. Course ab und fährt diesen anscchliessend ab. Dabei folgt man einer einfachen Linie, welche sich der Fahrtrichtung entsprechend ausrichtet. Sobald die Strecke nicht mehr geradeaus verläuft, weist das Garmin auf eine Abzweigung hin und zeigt die Distanz und Fahrzeit bis dahin an. Die Linie kann man auf die gewünschte Auflösung zoomen, damit man Abzweigungen auch schon vor dem Hinweis ablesen und ins Gelände interpretieren kann. Dank dem Log eines Freundes konnte ich so eine mir noch unbekannte Biketour alleine machen, ohne mich zu verfahren und sicher zu sein, auf dem richtigen Trail zu sein.

Anweisungen des Edge510 bei kartenloser Navigation

Anweisungen des Edge510 bei kartenloser Navigation

Man hat zwei Möglichkeiten, einen Course zu erstellen. Einerseits kann man sich in Garmin Connect eine Activity von einem Freund auswählen und auf seinem Profil als Course abspeichern. Den Course kann man sogar noch modifizieren. Auf Garmin Connect kann man darüber hinaus freigegebene Activities anderer Garmin-Usern “exploren” und diese als Course abspeichern. Andererseits kann man sich selbst durch Setzen von Wegpunkten auf der Karte einen Course zusammenklicken. Die gespeicherten Courses werden automatisch auf die App synchronisiert. Mit der App kann man den Course schliesslich via Bluetooth aufs Gerät laden, den Course öffnen und loslegen.

Erstellen von Courses in Garmin Connect

Erstellen von Courses in Garmin Connect

Sonstige Funktionen kurz erklärt

  • Virtual Partner: Zeigt lediglich den Vorsprung oder Rückstand gegenüber einem “virtuellen” Buddy, wobei man dessen Geschwindigkeit durch eine feste Durchschnittsgeschwindigkeit vorwählt. Der Stand zu seinem “Mitbestreiter” wird auf dem Display schliesslich visualisiert.
Die Virtual Partner Seite

Die Virtual Partner Seite

  • Altimeter: Das Höhenmeter arbeitet barometrisch. Die Logdaten können im Connect-Portal aber nachträglich noch mit bekannten Koordinaten automatisch kalibriert werden. Ein tolles Feature.
  • Autopause: Stoppt die Aufzeichnung bei Stillstand
  • Autolap: Erkennt und markiert eine Runde beim Abfahren eines gespeicherten Courses
  • Autoscroll: Wechselt die Pages mit den Zahlen in definierten Zeitabständen. Ich wurde damit nicht glückliche, deshalb hab ich die Funktion immer deaktiviert.
  • Herzfrequenzzonen: Man kann 5 Pulszonen einstellen (die Defaultwerte sind bereits ok). Dabei wählt man für jede Zone einen Range absolut oder relativ zur maximalen Herzfrequenz (z.B. 59-70%). Damit stimmt man die Zonen seiner Trainingsmethode an und braucht den optimalen Trainingsbereich (in % angegeben, da individuell) nicht ausrechnen.

Alltäglicher Gebrauch

Der sportliche Alltag mit dem Bikecomputer gestaltet sich sehr angenehm und motivierend. Mit dem Smartphone (mit eingeschaltetem Bluetooth) in der Tasche und umgeschnallten Pulsmesser schaltet man den Edge ein und innert ca. 10 Sekunden stehen die Bluetooth und ANT+ Verbindungen. Befindet man sich gleichzeitig unter freiem Himmel, wurde die GPS/GLONASS Position meist auch schon gefunden und das Gerät ist einsatzbereit. Bei Losfahrt wird die Bewegung erkannt und darauf hingewiesen. Man kann nun den Log mittels Starttaste beginnen. Das Edge weist einem sogar auf niedrigen Akkustand(inkl. Ladestand) des Smartphones hin!

Die lokale Wettervorhersage für den Tag kann man sich beispielsweise während der Fahrt durch Druck auf die Powertaste aufs Display holen. Meist wird das Wetter von einem Ort in der Nähe angezeigt (wahrscheinlich entsprechend der Datenbank von Garmin). Während der Übergangszeit ist die Zeit des Sonnenuntergangs eine nützliche Info ob beispielsweise Licht eingepackt werden soll. Die Anzeige der aktuellen Koordinaten war mir acuh schon von Nutzen, als ich mich mit Freunden auf einer Freeridetour im Ausland verfuhr. Dank den Koordinaten konnten wir unseren Standort auf der Faltkarte wieder finden.

Nach einer Aktivität beendet man den Log wieder mit der Start-/Stoptaste. Es wird gefragt ob man den Log verwerfen oder speichern will. Nach Speicherung beginnt automatisch der Upload ins Connect-Portal. Auf dem Smartphone kann man den Log danach sofort anhand von Zahlen, Graphen und mit Google Maps Karten auswerten. Den kurzen Run über Mittag kann man dank den Privacy-Settings einfach mit seinen Mitläufern teilen, auch wenn sie nicht bei Garmin Connect angemeldet sind.

Die Akkulaufzeit stellte sich bei meinen Einstellungen und Nutzung auf etwa 8 Stunden ein. Dies hat bisher immer ausgereicht und passt auch mit den Herstellerangaben (siehe oben) überein. Die GPS-Genauigkeit überrascht und ist meist besser als auf dem Gerät angezeigt.

Das Edge510 im alltäglichen Gebrauch

Das Edge510 im alltäglichen Gebrauch

Regelmässige Updates

Seit ich das Produkt benutze, sind bereits zwei Firmware-Updates und zwei Android-App Updates zur Verfügung gestellt worden. Die ersten Versionen hatten noch einige Bugs oder von mir aus fehlende Features. Mit den Updates auf Firmware Version 3.0 und Android-App Version 2.1 bin ich sehr zufrieden. An dieser Stelle ein Kompliment an Garmin!

Fazit

Der Garmin Edge 510 ist genau der Bikecomputer, den ich schon lange gesucht habe. Dank GPS kann man sich die Speedsensoren für jedes seiner Bikes sparen. Die Grundfunktionen decken alle Ansprüche und die vielen weiteren Auswertungsmöglichkeiten übertreffen die Erwartungen jedes Statistikfans. Mit CHF419.- erhält man eine nun sehr ausgereiftes Gerät mit qualitativ hochstehendem Zubehör. Der Garmin Connect Account ist gratis. Das sharen von Courses ist aus meiner Sicht das Highlight unter den vielen Features. Mit diesem Gerät macht Sport noch mehr Spass und motiviert auf jeden Fall, sich öfters in den Bikesattel zu schwingen.

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