Permalink

Highspeed-Kamera: Phantom Flex 4K mit 1000fps

phantom-flex-4kAn der NAB wurde von Phantom Research ein neues Modell namens Phantom Flex 4K vorgestellt, das 5 Sekunden lang 4K mit 1000 Bildern pro Sekunde als unkomprimiertes RAW aufnehmen kann. Natürlich kann auch “nur” in HD aufgenommen werden, dafür mit noch höheren Frameraten, bis zu 2000 fps. 3000 fps können mit 720p aufgenommen werden. Ich würde meinen dass sind doch ganz beindruckende Zahlen, davor macht auch der Preis nicht halt: Der Body der Phantom Flex 4K gibt es ab rund 100’000 Dollar und drehfertig mit 2TB Speicher liegt man bei 150’000$. Kein Schnäppchen und definitiv nur was für Profis, wer das folgende Video aber sieht, der weiss wieso ich den Artikel hier veröffentliche! Einfache geile Aufnahmen! In dem Sinne, schönes Wochenende!

Permalink

Projekt Multicopter: Zusammenbau und Konfiguration

Projekt Multicopter - Zusammenbau

Ich habe euch bereits von meinem Multicopter Projekt berichtet, im ersten Bericht ging es noch um die Anforderungen und Auswahl der Komponenten. Mittlerweile ist mein Hexacopter bereits flughäfig und hat die ersten Testflüge hinter sich. Dieser zweite Teil der Doku soll euch einen Einblick in den Zusammenbau und die Konfiguration des DJI F550 geben:

Projekt Multicopter - Zusammenbau - Grundplatine

Zusammenbau DJI FlameWheel F550

Als erstes habe ich einmal den DJI F550 Bausatz in Angriff genommen. Dieser besteht aus zwei Centerplatten und 6 Armen die daran befestigt werden. Die untere Centerplatte dient dabei auch gleich aus elektrischer Verteiler, daran werden die Motorcontroller-Speisung und das Stromkabel zum LiPo angeschlossen.

Projekt Multicopter - Zusammenbau - Bestückung

Auch die NAZA-Steuereinheit kann direkt über die Platte gespiesen werden. Nachdem man alle Controller angelötet hat, können die Arme befestigt werden und die Controller daran montiert werden. Das klappt am einfachsten mit Kabelbindern.

Projekt Multicopter - Zusammenbau - Motorcontroller

An den Enden der 6 Arme gehören die Motoren, die werden anfangs noch ohne Rotoren verschraubt. Die Rotoren sollte man erst nach der Konfiguration anschliessen, damit der Multicopter nicht gleich auf dem Schreibtisch abhebt. Das sieht dann im Schnelldurchlauf etwa so aus:

Der Zusammenbau ist anhand der Bauteile grundsätzlich selbsterklärend, ansonsten gibt es noch ein kleines und einfach gehaltenes Manual dazu. Wer schon mal gelötet hat ist sicher im Vorteil, ansonsten gibt es nicht viel spezielles zu beachten. Ich habe vielen Schrauben noch mit Loctite Schraubensicherung angezogen, das soll verhindern dass sich mal eine Schraube durch die Vibrationen lösen sollte.

Projekt Multicopter - Zusammenbau - GPS mit Abstand montieren

Zu beachten gilt es dass der GPS-Empfänger des NAZA Systems nicht zu nahe an den Rotoren befestigt wird und gegen oben zeigt, so wie bei meinem Copter gut ersichtlich.

Graupner MX 16 Inbetriebnahme

Als erstes habe ich die Fernbedienung Graupner MX-16 gleich mal aufgeschraubt und beim linken Steuerknüppel die Federkraft für die vertikale Steuerbewegung auf Null gestellt. So springt das “Gaspedal” nicht auf 50% ohne Einwirkung. Denn ich fliege die Steuerknüppelbelegung Mode 2, weil mir diese am natürlichsten vorkam. Was die Bewegungsarten Gier, Roll & Nick genau bedeuten, habe ich im Beitrag Wie funktioniert ein Multicopter genauer erläutert.

Steuerknüppel-Belegung Mode 2 - Bild von mikrokopter.de

Steuerknüppel-Belegung Mode 2 – Bild von mikrokopter.de

Nun gilt es den Graupner Empfänger, in meinem Fall den GR-16, mit der NAZA, also der Steuerungseinheit des Copters, richtig zu verbinden. Dabei hatte ich anfangs ein wenig Mühe und mittels Google und einigen Foren habe ich mich für folgende Belegung entschieden:

NAZA A - Kanal 2
NAZA E - Kanal 3
NAZA T - Kanal 1
NAZA R - Kanal 4
NAZA U - Kanal 5 (3 Stufen Schalter)
NAZA X1- Kanal 7
NAZA X2- Kanal 8

Grundsätzlich kann man die Belegung auch anders legen, man muss dies einfach in der Programmierung berücksichtigen. Zu Erwähnen gibt es vielleicht noch, dass die Fernbedienungen allgemein für Helicopter und Flugzeuge (Flächenmodelle) ausgelegt sind. Für den Multicopter-Gebrauch sollte man sie auf Flächenmodell stellen!

Projekt Multicopter - Zusammenbau - Graupner MX16 verbaut

Konfiguration

Die Konfiguration der NAZA-Einheit geschieht über ein USB Kabel und einer passenden Software, welche leider nur für Windows erhältlich ist. Dabei werden am Multicopter die Befehle der Fernsteuerung direkt entgegengenommen und an den Computer weitergeleitet, wie erwähnt sollte man die Rotorblätter zu diesem Zeitpunkt noch nicht montiert haben. Die Konfiguration und Kalibration geschieht mit Hilfe einer mehrseitigen Dokumentation zur NAZA. Ich kann hier nur beschreiben, was ich wie programmiert habe. Um das Lesen der Doku kommt man nicht herum, zumal mal ein Fluggerät steuern möchte und es auch verstehen sollte!

Wie oben erwähnt habe ich meinen DJI F550 und die Graupner so konfiguriert, dass ich in Mode 2 fliege. Die Entscheidung finde ich nach einigen Flügen immer noch richtig und fühlt sich natürlich an. Weiter habe ich den drei Positionen-Schalter oben Links (CTRL 9) so gelegt, dass ich darauf zwischen den drei Flugmodis schalten kann, das heisst manuelle Höhe, Altitude Hold und GPS Hold. Auf dem Switch 1, welcher beim Loslassen zurückspringt, kann ich manuell den Failsafe auslösen. Damit fliegt der DJI F550 selbstständig auf 20m Höhe zur Ausgangsposition zurück und landet nach einer gewissen Zeit selbstständig. Auf dem Drehknopf CTRL 7 werde ich dann Pitch & Roll meines Gimbals (Kamerahalterung) anschliessen – dieser Punkt ist noch im Aufbau.

Projekt Multicopter - Zusammenbau - Motoren

Weiter sind noch folgende Funktionen festgelegt, SW2 = COURSE LOCK, SW3 = HOME LOCK & SW8 = 6 Minuten Timer. Diese Funktionen habe ich bisher noch nicht wirklich ausprobiert, in erster Linie ging es mir darum denn Hexacopter richtig zu konfigurieren und erste Flüge zu machen. Bevor man loslegen kann, sollte man noch die Rotoren befestigen, hier sollte man darauf achten dass diese Abwechslungsweise eine andere Drehrichtung aufweisen und man die linksdrehenden Motoren auch mit linksdrehenden Rotorblättern bestückt.

Gewicht

Eine der meisten Fragen richtet sich immer nach dem Gewicht des DJI F550 Hexacopters. Ich wusste es selbst nie so genau und darum habe ich ihn einmal ausgemessen:

DJI F550 inklusive Elektronik und Landegestellthalterung        1350g
Landgestell Rahmen                                               120g
3S Conrad LiPo 5000mAh                                           420g
Einfache GoPro Halterung mit Skeleton Gehäuse                    110g 
GoPro Hero 2                                                      96g 
                                                               ------ 
Total Abfluggewicht                                             2096g

Also rund 2.1kg ist das totale Abfluggewicht des DJI F550 wenn ich einfach und simple eine Hero 2 Kamera montiere. Für zukünftige Pläne wird das Gewicht sicher weiter steigen, wie hoch man gehen kann um noch sicher fliegen zu können weis ich (noch) nicht. 2.5kg sollten aber machbar sein.

Projekt Multicopter - Zusammenbau - ready to Start

wie weiter? nächste Ziele?

Wie der Name Projekt Multicopter es schon sagt, es ist ein Projekt und Projektabschlüsse dauern immer länger als man denkt… Ich habe nun einen flugfertigen Hexacopter mit einer einfachen GoPro-Halterung der mit ersten Flügen viel Spass machte. Doch es gibt einige Punkte die ich noch verbessern und erweitern möchte, die Möglichkeiten sind fast grenzenlos. Die nächsten Ziele aus meiner Sicht sind folgende:

  • Kamera-Gimbal: Eine 2-Achsen-stabilisierte Kamerahalterung für saubere Aufnahmen
  • Video-Downlink: Eine Funkverbindung zum Boden mit einem Livefeed was die Kamera des Copters gerade sieht, für bessere Aufnahmen und Orientierung in weiter Entfernung des Copters
  • GPS Course und Home Lock Modes ausprobieren und Flugfertigkeiten verbessern

Natürlich gäbe es noch weitere Ziele und Möglichkeiten die ich sehe, doch ich möchte mich in naher Zukunft auf die obigen beschränken.

Fazit

Die Entscheidung einen Hexacopter zu bauen war definitiv richtig und brachte bisher viel Spass und dabei lernt man auch einiges. Ich muss aber klar sagen, dass ich den Zeitaufwand unterschätzt hatte und dafür aber positiv von den stabilen Flugeinschaften eines Hexacopters überrascht wurde. Ausser zwei kleinen Malheurs beim Landen hatte ich noch keinen Crash oder Schaden zu verzeichnen und das freut natürlich auch den Geldbeutel. Ich halte auch hier auf dem Laufenden und werde demnächst ein kleines Video von ersten Flügen nachreichen.

Permalink

Moves: Die App gegen Fuelband, Jawbone Up, Fitbit und Co.

Moves - die App gegen Fuelband, Fitbit und Co

Bewegungs- und Fitnesstracker liegen im Trend, soviel ist klar. Ich hatte sie schon fast alle durchwegs ausprobiert, angefangen bei Jawbones Up, über das Nike Fuelband, den Fitbit Ultra Tracker und den kleinen Fitbit Zip. Eines haben sie alle gemeinsam, man trägt ein zusätzliches Gerät bei sich und sie kosten etwas. Eine Alternative ist Moves, die App wurde mir von Miro empfohlen und ich wollte mal sehen was sie so hergibt.

Umfang

Grundsätzlich kann die App alles was andere Tracker Apps und Fitness Gadgets zusammen auch können. Besonders hervorheben würde ich aber die Storyline, die eine Art Tagebuch für über eure Bewegungen. Das wird schön dargestellt und man kann Orten Namen zuweisen, wie “Home” oder “Work”. Dabei seht ihr dann immer wie viel ihr dazwischen zu Fuss unterwegs wart, wann ihr ÖV oder das Auto genutzt habt und so weiter. Einfach schön dargestellt. Ganz zuoberst könnt ihr eure aktuelle Anzahl Schritte ansehen, per Click kriegt ihr die Anzahl Minuten oder Anzahl Kilometer angezeigt welche ihr zurückgelegt habt. Das folgende Bild zeigt den Umfang und die Storyline:

Links: Moves App Storyline - Rechts: Funktionsumfang im Vergleich mit der Konkurrenz

Links: Moves App Storyline – Rechts: Funktionsumfang im Vergleich mit der Konkurrenz

Genauigkeit und Test

In Sachen Schritte zählen scheint sich die App mit dem Fitbit Zip ziemlich einig zu sein, hier habe ich keine grossen Unterschiede verzeichnet. Moves soll auch beim Biken/Joggen funktionieren, muss ich noch ausprobieren. Ganz praktisch an der App ist halt dass sie völlig autonom im Hintergrund läuft und immer an ist. Das ist zugleich ihr grösster Nachteil, der Stromverbrauch. Der Akku ist nach 12h runter bei mir, hängt natürlich von iPhone Nutzung ab – aber ganz durch den Tag komme ich so nicht mehr.
Wer die App übrigens ausprobieren will und zwischendurch deaktivieren möchte, das geht nicht einfach durch Beenden der App. Sobald man einen neuen Standort erreicht hat, startet sie im Hintergrund wieder von selbst. Das Tracking muss manuell in der App deaktiviert werden.

Fazit

Fitness-Tracker liegen im Trend, keine Frage. Kostenlos sind die wenigsten und für Armbändern und andere Tracking Devices muss man meist mit Ausgaben über 100.- CHF rechnen. Da lohnt sich doch vor dem Kauf zuerst ein Blick auf Moves, die App deckt eigentlich alles ab. Was fehlt ist die Community um sich zu messen und der starke Akkuverbrauch schränkt ein wenig ein. Ansonsten aber eine tolle App mit einem zeitgemässen Design!

Permalink

Gerade über einige Twitter und Facebook Posts gestossen, möchte ich euch Google Street View Hyperlapse nicht vorenthalten! Über Hyperlapse und Timelapse habe ich ja schon berichtet, aber die Idee Google Street View Fotos zu übernehmen für virtuelle Touren ist einfach genial! Dabei ist es eigentlich simpel, StreetView Hyperlapse zieht sich die Fotos einer zuvor ausgewählten Strecke und kombiniert diese zu einem Video, inklusive Kameradrehungen. Schon hat man ein tolles Hyperlapse Video, viel Spass! 

Permalink

Kassensturz – Moneyhouse und die privaten Daten

Moneyhouse am Pranger

Gestern Abend gab es einen sehr interessanten Bericht im Kassensturz von SRF zu Moneyhouse, der Datenquelle für Firmen und Personen im Internet. Dabei geht es darum welche Daten von Moneyhouse zu Firmen und Privatpersonen veröffentlicht werden, das fängt an bei gesperrten Adressen – was verboten wäre – und geht bis hin zu detailreicheren Daten wie: Adresse, welche auch beinhaltet wo genau jemand wohnt (welche Wohnung), wer im gleichen Haushalt lebt und wer die Nachbarn sind, Geburtsdatum, Beruf, frühere Wohnorte und teils sogar Baupreise der Liegenschaft können abgerufen werden. Hintergrundinformationen sollen zu acht Millionen Menschen in der Schweiz vorliegen und das alles ist über ein Premium-Abo für 8.- CHF/Monat verfügbar, doch schaut am besten selbst rein:

Fazit

Ich bin immer mal wieder auf Moneyhouse gestossen, habe mir aber nie eine Premium-Mitgliedschaft gegönnt und war mir der vorhandenen Datenmenge nicht bewusst die dort angesammelt wird. Erschreckend klingt für mich die Aussage des  Eidgenössischen Datenschutzbeauftragten: “Mit der bestehenden Gesetzgebung kann man nicht durchsetzen, dass es immer eine Einwilligung braucht, bevor Moneyhouse die Daten publizieren darf.”

Wie seht ihr das? Werdet ihr bei Moneyhouse eure Daten anfordern oder findet ihr die Datenbank wenig bedenklich? Eure Meinung interessiert mich…

Permalink

MōVI: Stabilisierungssystem für Kameras

Freefly moviM10

Vor kurzem habe ich im Zusammenhang mit meinem Multicopter Projekt noch von Kamerastabiliserungs-Systemen berichtet, da machte schon ein neues Produkt die Runde. Das neue Stabilisierungssystems namens MōVI von Freefly Systems. Da gehören verwackelte Aufnahmen oder schwere Steadycams der Vergangenheit an. Man hält einfach den Tragrahmen und  einen dreiachsigen Gyroskop in der Hand, welches kombiniert eine schwere Spiegelreflex oder Filmkamera ausbalancieren kann. Technisch keine grosse Hexerei, trotzdem lässt sich Freefly Systems dafür gut bezahlen. MōVI gibt es ab 11.500 € und ist damit sicher nichts für ambitionierte Hobbyfilmer. Ich hoffe aber, dass ähnliche Produkte in einem anständigen Preisrahmen für die Hero 3 oder Systemkameras wie die Sony NEX-Serie erscheinen.

Vincent LaForet hat MōVI übrigens schon mal getestet und das sieht dann etwa so aus:

Ein Stabilisierungssystem hätte meinen Aufnahmen in Australien sicher auch gut getan ;-)

Permalink

Langzeitbericht: iPad Mini übertrifft meine Erwartungen

iPad Mini Review

Seit Januar diesen Jahres nenne ich nebst dem aktuellsten iPad auch ein iPad Mini mein Eigen. Zu dieser Zeit gab es aber schon zig Testberichte und ich wollte mich nicht auch noch daran setzen und einen weiteren in Worte fassen – sonder mir einmal ein Langzeitbericht ins Auge fassen. Schliesslich habe ich mit beiden erhältlichen iPad Modellen den direkten Vergleich zu Hause, Tablets in standard Grösse 9-10″ gegen die handlichen 7″ Geräte. Anders ausgedrückt iPad vs. iPad mini.

Design, Haptik & Verarbeitung

Das iPad Mini ähnelt ganz klar dem iPod Touch, den ich für euch schon getestet habe. Die metallene Rückseite mit den hochgezogenen Kanten sorgt für ein abgerundetes und klares Design. In meiner weissen Ausführung besteht die Frontseite (der Rahmen) aus einer weissen Abdeckung und die Rückseite aus natürlichem Aluminium. Dank der durchgezogenen Rückseite liegt es extrem gut in der Hand und dank der Grösse passt es bei mir sogar in eine Hand. Mit nur 7.2mm Dicke ist es gerade mal so hoch wie ein Stift und verschwindet in jedem noch so kleinen Staufach. In Sachen Verarbeitung kann man sowieso nicht meckern, Apple-typisch hochwertig und auch nach Monaten Benutzungszeit noch hochwertig. Einzig die Rückseite scheint mir anfällig auf Kratzer und Dreck zu sein!

iPad Mini Review - Verarbeitungsqualität die stimmt

iPad Mini Review – Verarbeitungsqualität die stimmt

Auf der Rückseite, oben rechts, ist eine 5 Megapixel Kamera verbaut, darüber Einschaltknopf und seitlich die Lautstärke-Taster und Mute-Schalter. Kopfhörer Buchse ist oben links angebracht und nicht unten wie beim neuen iPhone 5. Unten hingegen ist mittig neu der Lightning-Anschluss den man mittlerweile kennt und links/rechts davon erstmals, wie  in der neusten iPad Generation (übrigens sehr ordentlich klingende) Stereo-Lautsprecher. Im Gesamtvergleich zum Nexus 7 Tablet ist die Verarbeitung und Haptik des iPad Mini viel höher, dementsprechend aber auch der Preis!

Technische Daten

Im iPad Mini kommen diverse bekannte Kompontenen zum Einsatz. So ist der Prozesser ein Apple Dual-Core A5, den man aus seinem iPhone 4S kennt. Arbeitsspeicher gibt es 512MB und Speicher kann man bekanntlich wählen, angefangen bei 16GB mit Verdopplungen bis zu 64GB. Wie beim grossen Bruder, dem iPad gibt es auch eine LTE- und WiFi-Version, daneben stehen bei allen Varianten Bluetooth 4.0 zu Verfügung ein die bereits erwähnte 5 Megapixel Kamera. Damit kann man übrigens auch 1080p HD Aufnahmen machen, die bekannte Panorama-Funktion vom iPhone hingegen fehlt beispielsweise.

iPad Mini Review - Lightning Anschluss und Stereo Lautsprecher

iPad Mini Review – Lightning Anschluss und Stereo Lautsprecher

Display

Hier kommt also der Punkt der am meisten bemängelt wurde, das 7.9″ grosse Display des iPad Mini. Nicht das Display an sich, sondern die Auflösung die mit 1024×768 Pixel auf demselben Niveau liegt wie die erste iPad Generation. Das ist bekanntlich weit weg von der Retina-Definition von Apple, denn es ergibt genau 163 Pixel pro inch. Das grosse iPad in der neusten Variante besitzt der 264 und bekanntlich lässt sich damit von Auge kaum ein einzelnes Pixel erkennen. Ich sehe die Sache so:

Wer öfters Texte auf dem iPad Mini liest und bereits in den Genuss von hochauflösenden Retina-Screens gekommen ist, der wird den Unterschied merken. Vor allem kleine Schriften sehen nicht mehr so sauber und klar aus, doch das ist ganz klar jammern auf hohem Niveau, wenn aber auch berechtigt. Wer sich den Kauf eines iPad mini überlegt, der sollte sich das Display zuerst live anschauen, bevor er den Kauf tätigt. Wer Besitzer eines 1./2. Gen. iPads war, der kann ohne Zweifel ein iPad Mini kaufen, die Pixeldichte erhöht sich in diesem Fall sogar. Die ersten beiden iPad Generationen hatten nämlich dieselbe Auflösung, bei grösserem Bildschirm!

iPad Mini Review - Kamera

Performance & Akkuleistung

Gleich vorweg zur Akkuleistung, iPad typisch genial! Die rund 10 Stunden liegen in der Praxis drin und was man sich von den grossen Brüdern gewohnt ist, kann man auch vom Mini erwarten. In Sachen Performance, ich bin kein advanced-iOS-Gamer – für meine Anwendungen von ein wenig Bildbearbeitung, News, Video und ähnlichem reicht es vollkommen. Wie man auch weis ist iOS kein Performance-Fresser und so kann ich hier wirklich nichts schlechtes sagen, gutes Teil!

iPad vs. iPad Mini

Das ist die grosse Frage, iPad oder iPad Mini? Soviel vorweg, dafür gibt es keine klare Antwort. Während meines WKs im Militär habe ich das iPad Mini extrem geschätzt, denn es passt haargenau in die Seitentasche der Hose und ist damit ein treuer Begleiter – jeder Militärdienstleistende in der Schweiz weis wovon ich rede ;-) Für den News-Konsum, Video-Podcasts & verpasste TV-Sendungen nutze ich nach wie vor das iPad. Hier macht der grosse Bildschirm in Kombination mit Retina einfach viel her und ist wohl auch einen Gewohnheit. Für mobile Zwecke, Zugfahren, Meetings unterwegs oder im Flieger ist das iPad Mini meine Wahl. Man ist im Funktionsumfang nicht eingeschränkt und hat den Vorteil der geringeren Grösse & Gewicht. Im mobilen Bereich ein unschätzbar grosser Wert.
Sollte die neuste Generation iPad Mini ein Retina-Display besitzen, und davon gehe ich stark aus, würde meine Wahl in Zukunft wohl auf das kleine Tablet fallen – sofern ich mich für eines entscheiden müsste!

iPad Mini Review - Magnethalterung für Cover

iPad Mini Review – Magnethalterung für Cover

Fazit

Das Apple iPad Mini hatte für mich anfänglich keinen Reiz, erst die 3 Wochen Militärzeit haben mich zur Benutzung gedrängt und seither ist es kaum wegzudenken. Wie schon erwähnt ist die handliche Grösse und das kleine Gewicht im mobilen Gebrauch von unschätzbar grossem Wert und die hochwertige Verarbeitung machen das iPad mini komplett. Die Akkulaufzeit konnte vom grossen Bruder übernommen werden und hier ist nach wie vor ein grosser Pluspunkt von Apples Tablet-Geräten im Vergleich zur Konkurrenz. Preislich bekommt man das iPad Mini ab 379.- CHF oder in Deutschland ab 329.- Euro. Da man es vor allem mobil einsetzen wird, empfehle ich die genialen Smartcover, zum Schutz des Displays!

Apple iPad  Mini ab 379.- CHF Apple iPad  Mini ab 329.- €

Permalink

Firmware Update für die GoPro Hero 3 Modelle

GoPro Hero 3 Black Edition Update

Seit dem 4.April 2013 gibt es ein Firmware Update für alle GoPro Hero 3 Kamera-Modelle, es wird natürlich jedem empfohlen das Update zu machen. Es behebt nebst einigen Fehlern auch zusätzliche Funktionen und es ist toll zu sehen, dass GoPro am Ball bleibt und aktuelle Produkte stetig verbessert. Hier die Liste der Features der neusten Firmware:

  • Softwareversion wird beim Start angezeigt
  • 720p Modus bietet nun wide, medium und narrow an
  • schnellere Navigation im Menü
  • ProTune funktioniert nun auch in 720P und 1080P narrow
  • kein LED Flackern mehr, bei Aufnahme und gleichzeitigem Laden
  • geringere Verzögerung bei der GoPro App
  • diverse weitere Bugfixes

GoPro Hero 3 Firmware Update

Das Firmware Update aller Hero 3 Modelle, in meinem Fall der GoPro Hero 3 Black Edition, gibt es auf der GoPro Support Website und wird über Java im Browser durchgeführt. Bei mir ging es nur mit Firefox, mit Chrome und Safari scheiterte ich ihn mehreren Versuchen. Ansonsten lief das Update problemlos, wenn ihr sonstige Fragen zur GoPro Hero 3 habt, ich habe ein möglichst ausführliches FAQ aufgeschalten. In meinem Testbericht zur Hero 3 Black Edition zeige ich Stärken und Schwächen der Actioncam – ich bin nach wie vor begeistert, die Zeit für Powder-Videos ist aber langsam wieder vorbei.

Was ist mit der Hero 2?

Bei mir gab es übrigens auch ein Firmware Update der Hero 2, wobei ich diese nicht mehr so häufig nutze. Dort wird die Software Cineform Studio zum Update benötigt, wie hier schon mal beschrieben!

Permalink

Facebook Home: Dein Smartphone wird zum Social Device

Facebook Home

Facebook hat gestern Abend Facebook Home vorgestellt, kein neues Smartphone wie man munkelte, sondern eine komplette Facebook Oberfläche für Android Smartphones. Man baut einen sogenannten Launcher, der auf Android aufsetzt, eben Facebook Home! Damit hat man keine Apps sondern den kompletten Stream aus dem Social Network, direkt auf dem Homescreen, mit Profilbildern, Hintergrundbildern, wo man eincheckt, Nachrichten und so weiter. Damit macht man aus seinem Smartphone ein Social Device, wie es Mark Zuckerberg in seiner Präsentation sagt. Ab dem 12. April 2013 wird Facebook Home über Google Play verfügbar sein, wie das Ganze ausschauen wird, zeigt euch folgendes Video:

Meine Meinung

Klingt einerseits doch sehr spannend und ich kann mir vorstellen dass vielen Leuten die Lösung gefällt, zumal es sehr schön umgesetzt ist. Mir persönlich ist das dann aber zu sehr Facebook und zu wenig Smartphone. In meinem iPhone 5 habe Facebook nicht einmal fest eingerichtet um direkt zu teilen, sondern nur per App. Also für mich ist das definitiv nichts, werde es aber bei Gelegenheit gerne testen und euch mein Feedback geben.
Wie sieht es bei euch aus? Werdet ihr dem Facebook Home Launcher eine Chance geben? Die bisherigen Apps kann man übrigens mit einem streichen nach oben wieder im Startprogramm sehen und normal nutzen!

Facebook Home: kompatible Android Devices

Facebook Home: kompatible Android Devices

Verfügbarkeit und kompatible Geräte

Home wird ab dem 12. April  weltweit als Download zur Verfügung gestellt werden. Wie ich schon erwähnte über dem Google Play Store und ist dabei für Geräte mit Android 4.x beschränkt. Anfangs werden folgende Smartphones unterstützt: HTC One und Samsung Galaxy S4, welche bald erscheinen – sowie den bereits erhältlichen HTC One X, HTC One X+, Samsung Galaxy S III und Samsung Galaxy Note II.

Permalink

Blog-Geburtstag: letztes Gewinnspiel mit iPods und Kopfhörern

Technikblog auf dem iPhone - (c)breezi.com

Am 11.März 2010 habe den Technikblog ins Leben gerufen und vor drei Wochen mein 3 jähriges Blogjubiläum gefeiert. Die kleine Gewinnspiel-Serie geht mittlerweile in die vierte und letzte Woche und somit erhaltet ihr wiederum eine Woche Zeit um tolle Preise abzustauben. Diesmal geht es um dem mobilen Musikgenuss, dazu gibt es drei iPods und zwei Kopfhörer zu gewinnen:

An dieser Stelle vielen Dank an Dataquest für die Unterstützung dieses Blogs und natürlich für die drei Preise, der iPod Shuffle ist schliesslich der ideale Begleiter um mobil Musik zu hören. Eine praktische Ergänzung sind da natürlich die YA! Throne Kopfhörer in der Ausführung Gold & Poison von Ya!, vielen Dank auch hier!

Dataquest-Ceconet

iPod & Kopfhörer gewinnen? Hier die Regeln

Rafflecopter als Verlosungssystem hat sich bewährt, also schliesse ich damit meine Gewinnspielreihe ab. Das System hilft mir ein wenig viele Anfragen zu verwalten und zieht den Gewinner dann automatisch, die Einträge werden aber von mir geprüft. Nach wie vor gilt: Aktivere Nutzer habe grössere Gewinnchancen:

3 Jahre Technikblog Gewinnspiel – Woche 4

Teilnahmebedinungen

Für dieses Gewinnspiel sind ausschliesslich Leser aus der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein gewinnberechtigt. Die Preise werden von Dataquest und Ya! zur Verfügung gestellt. Am Mittwoch 10. April 2013 23:59 Uhr ist das Gewinnspiel beendet und der/die GewinnerInn wird in den darauf folgenden Tagen per Rafflecopter gezogen. Diese/Dieser wird schriftlich benachrichtigt und auf TechnikBlog.ch veröffentlicht. Über die Auslosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung der Preise. Viel Glück!

Seite 4 von 78« Erste...23456...102030...Letzte »