Permalink

Einstieg in die Multicopter-Welt: Womit fange ich an?

TBS Discovery Pro TestberichtIch erhalte mittlerweile ein bis zwei Mails wöchentlich zum Thema “Einstieg in Quadcopter-Welt”. Es geht eigentlich immer um dasselbe, womit man am besten anfängt, welche Copter ich empfehlen würde und was das alles denn so kostet. Dabei will am Anfang niemand zuviel Geld investieren und trotzdem vernünftig Fliegen und die meisten möchten auch bald mal eigene Luftufnahmen machen. Anstatt dass ich jedem einzeln antworte, schreibe ich hier gerne mal auf was ich empfehle und gerne kann man Fragen, Anmerkungen oder eigene Erfahrungen in den Kommentaren festhalten.

Selber bauen, ja oder nein?

Eine wichtige Frage, die man vorab für sich selbst beantworten sollte. Fehlt einem das handwerkliche Geschick sowie das ganze Werkzeug, von Lötkolben, Schrumpfschläuchen, Heissluftföhn bis hin zu Schraubenzieher-Set, dann würde ich von Eigenbau abraten. Der grosse Vorteil beim Eigenbau ist aber, dass man seinen Multicopter kennenlernt bevor man ihn fliegt. Kauft man ihn “Ready to Fly” werden Erkenntnisse oft erst während/nach ersten Flügen oder gar Crashes gesammelt – also teilweise zu spät. Auch die Konfiguration und Abstimmung ist nicht ganz ohne, aber dank guten Anleitungen (vor allem bei DJI) und Foren für jedermann mit Interesse und Zeit machbar.

Wer sich den Bau selbst zutraut und das nötige Werkzeug hat oder es sich anschaffen möchte, dem kann ich nur dazu raten. Es kann aber durchaus sein, dass bei Sets auch mal was fehlt und ein kleines Ersatzsortiment an Material zu Hause nicht schaden kann. Also lieber genügen Zeit für den Bau einreichnen.

Beim Eigenbau eines Multicopters sind auch Lötarbeiten gefragt.

Beim Eigenbau eines Multicopters sind auch Lötarbeiten gefragt.

Einen Multicopter bauen lassen?

Eine durchaus interessante Alternative zu allen die keine Zeit oder den Willen dazu haben, aber ein Modell fliegen möchte dass einen Zusammenbau bedingt. Ich wurde auch schon oft gefragt ob ich denn im Auftrag bauen würde. Ich empfehle da auf jemanden zu setzen der in der Nähe ist und das Metier beherrscht, es gibt durchaus auch Shops die das Anbieten. Die Multicopter werden dann aufgebaut, konfiguriert und eingeflogen verkauft, definitiv eine sichere Alternative und dank Einführung des Modellbauers erhält man auch direkt wichtige Informationen bei der Übergabe mitgeliefert. Wichtig hier: Lasst euch Zeit und versucht alles zu verstehen. Ich habe mir bei meinem Discovery-Verkauf auch viel Zeit gelassen und dem Käufer alles genau erklärt und den Quadcopter auf die Fernbedienung des Käufers programmiert. Hier nimmt man sich besser etwas Zeit, schlussendlich geht aus auch um die Sicherheit.

Mein erster Multicopter war ein DJI F550 Hexacopter.

Mein erster Multicopter war ein DJI F550 Hexacopter.

Welche Regeln gibt es?

Ein ganz wichtiger Aspekt beim Modellfliegen sind die Regulierungen, die sind je nach Staat unterschiedlich. In Deutschland darf man beispielsweise ohne Genehmigung keinen Copter >5kg Gewicht steigen lassen, in der Schweiz ist man lockerer. Trotzdem gibt es auch hier einige Regulierungen, dazu am besten diesen Artikel lesen und die neuen Regelungen hier befolgen.

Mit welchem Modell fange ich am Besten an?

Diese Frage wird extrem oft gestellt und ist genauso schwierig zu beantworten. Es gibt auch hier keine ideale Lösung wie das so oft der Fall ist, daher unterteile ich die Antworten in verschiedene Anforderungsprofile. Ob Eigenbau oder “Bau im Auftrag” fällt in dieselbe Kategorie, RTF steht für “Ready to Fly”.

Eigenbau zum Spass

Wer einmal einen ersten Copter bauen möchte um ein wenig mit der Materie in Kontakt zu kommen, dem würde ich zu einem DJI F450 oder F550 raten. Ich hatte mit einem F550 angefangen und habe viel dabei gelernt. Einen DJI F450 gibt im Set mit Motoren, Propellern und Flugsteuerung für rund 400.- CHF. Dazu kommt noch ein passender LiPo und eine Fernbedienung – ich bin mit der Graupner MX-16 bisher gut gefahren.

DJI F550 selbst gebaut

DJI F550 selbst gebaut

RTF zum Spass

Hier gibt es von mir zwei Empfehlungen. Einerseits einen Hubsan X4 FPV, der ist nach dem Laden sofort startklar und kommt sogar mit integrierter Kamera und Bildschirm in der Fernbedienung und das für den sagenhaften Preis von 169.- CHF. Damit kann man sich für wenig Geld erstmal mit der Quadcopter Steuerung vertraut machen und später auch mittels Monitor mit FPV Flügen. Hier ein wenig nachteilig, das Ding ist extrem klein.
Als zweite Empfehlung rate ich natürlich zum DJI Phantom, der hier auch schon vorgestellt wurde. Mittlerweile sind bereits Nachfolgermodelle auf dem Markt und hier würde ich zum Einstieg bewusst zu einem guten Gebraucht-Copter raten. Da kann man einiges an Geld sparen und hat trotzdem eine vernünftiges Gerät. Alternativ wäre auch der Blade 350QX eine Variante zum einfachen Einstieg.

DJI Phantom (Version 1)

DJI Phantom (Version 1)

Eigenbau für Fotos und Film

In dieser Kategorie geht es um Copter die eine GoPro Hero3 tragen können, damit lassen sich ansehnliche Film und Fotoaufnahmen machen. Vorteil der Hero3 ist ihr Gewicht und damit können Multicopter natürlich einfacher umgehen. Für den Eigenbau empfehle ich ganz klar meinen TBS Discovery Pro, welchen ich schon ausführlich vorgestellt habe. Ein geniales Gerät, welches dank Gimbal auch hervorragende und stabilisierte Aufnahmen liefert. Man kann den Discovery Pro selbst aufbauen und lernt dabei extrem viel. Wer ihn gleich “Ready to Fly” haben möchte mit FPV Ausrüstung, kriegt ihn für 2’298.- CHF.

Discovery Pro von Dronefactory: Ready to fly

Discovery Pro von Dronefactory: Ready to fly

RTF für Fotos und Film

Aktuell bietet sich da der DJI Phantom II an, die Nachfolgerversion des bekannten Phantom hat einige Verbesserungen erhalten. Neu gibt es auch zwei Modelle auf dem Markt: Den DJI Phantom II H3-3D RTF, der zusammen mit dem neusten 3-Achsen Gimbal für die GoPro ausgeliefert wird, ist ideal für jene die eine Hero3 haben und damit Aufnahmen machen möchten. Die Option DJI Phantom II Vision+ RTF hingegen wird gleich mit 3-Achsen-stabilisierter Kamera ausgeliefert. An der Funke kann das iPhone befestigt werden und man erhält gleich einen Livefeed, definitiv ein gutes Gesamtpaket. Zusammen mit Kamera werden in beiden Fällen knappe 1500.- CHF benötigt.

DJI Phantom 2 Vision+

DJI Phantom 2 Vision+

Multicopter für Systemkamera oder DSLR

Der heikelste Punkt in meinen Augen und eine Kategorie mit welcher man nicht starten sollte. Ich empfehle unbedingt zuerst mit einem der obigen Systeme zu starten, bevor man solche Copter steigen lassen will. Um Systemkameras oder gar DSLR (Spiegelreflexkamera) steigen zu lassen, benötigt man mehr Schub, da diese auch mehr wiegen. Daher werden auch die Gimbals für diese Kamera schwerer und alles summiert sich, man ist schnell bei einem Abfluggewicht von 5kg und mehr. Die Preisspanne ist in diesem Bereich auch riesig, da können problemlos mehrere tausend Franken ausgegeben werden. Preislich interessant und für gutes Geld zu haben sind aktuell die Tarot Hexacopter aus der T-Serie, wie auch die DJI Spreading Wings Serie, allen voran der S900 der kürzlich erschienen ist.
Eine Empfehlung kann ich hier noch keine abgeben, ich arbeite mich noch ein und werde versuchen meine Systemkamera sicher abheben zu lassen.

DJI S900 Frame

Fazit

Aller Anfang ist schwierig könnte man sagen, bei Multicoptermodellen aber behaupte ich eher die Auswahl ist schwer und der Einstieg wird einem mittlerweile leicht gemacht. Die meisten Modelle im Anfängerbereich sind einfach zu bedienen und sicher zu fliegen. Dank verbauten Beschleunigungssensoren, Gyrometer und GPS liegen die Fluggeräte extrem stabil in der Luft und mit ein wenig Fingespitzengefühl lassen sich die Multicopter sehr genau manövrieren.

Wie einleitend gesagt, schreibt doch eure Fragen, Anmerkungen oder Kommentare hier hin. Ich helfe gerne wo ich kann und vielleicht hat der eine oder andere auch einen guten Tipp/Erfahrungswert für euch…

Guten Flug!

Permalink

Hyperlapse aus Portugal in neuer Form: “Timelapse in Motion”

Portugal HypelapeDas folgende Hyperlapse Video aus Portugal macht derzeit die Runde und das zu Recht. Der Fotograf und Editor Kirill Neiezhmakov hat “Timelapse in Motion”-Aufnahmen, wie er es nennt, mit noch nie gesehenen Übergängen und Unterwasseraufnahmen kombiniert. Dabei ist im vor allem eine stimmige Umsetzung zusammen mit der Musik gelungen und so konnte ich euch dieses Video nicht vorenthalten. Nach meinen eigenen Timelapse-Versuchen, muss ich mich wohl auch mal an Hyperlapse wagen. Aber genug der Worte, lassen wir Bilder sprechen:

Permalink

Mac Mini mit SSD und zweitem Laufwerk aufgerüstet

Mac Mini mit SSD aufrüsten und Dual Drive KitIch habe mir bei iFixit das Dual Drive Kit für den Mac Mini gekauft und konnte am Wochenende bei Regen den Mini, welchen ich als Server nutze, gleich umbauen. Das Set habe ich übrigens ohne Werkzeug gekauft, da ich mir mal das iFixit Pro Tech Set gekauft hatte. Ich habe eine Samsung 840 Evo SSD mit 120GB verbaut, die ich noch übrig hatte. Diese SSD hatte ich hier schonmal getestet und weist eine sehr gute Performance auf.

Umbau

Der Umbau wird bei der Anleitung von iFixit mit Schwierigkeitsgrad “moderate” angegeben, das kann ich soweit bestätigen. Man zerlegt den Apple Mac Mini fast komplett und das Logic Board muss aus dem Unibody Gehäuse des Mini. Schwierig ist die Arbeit nicht, aber es kommen einige Teile zusammen die man ausbauen darf, sowie einiges an Schrauben.

Das Logic Board muss für den Umbau aus dem Mac Mini Gehäuse.

Das Logic Board muss für den Umbau aus dem Mac Mini Gehäuse.

Das Gehäuse liegt am Schluss ziemlich leer da.

Das Gehäuse liegt am Schluss ziemlich leer da.

Ich habe die SSD dort verbaut, wo vorher die verbaute 500GB HDD war. Diese wiederum habe ich dann im zweiten Slot verbaut und nach dem Umbau habe ich das System komplett neu aufgesetzt. Samsung liefert auch Tools mit um die alte HDD auf die SSD zu klonen, ich wollte aber gleich die Gelegenheit nutzen um mal wieder bei Null zu beginnen.

Das iFixit Tech Pro Set ist beim Umbau ein praktischer Helfer.

Das iFixit Tech Pro Set ist beim Umbau ein praktischer Helfer.

Fazit

Rund eine Stunde Arbeit und danach noch das System neu aufsetzen, eine gelungene Investition in einen zackigeren Apple Mac Mini. Wie sich der Mac Mini mit SSD nun als Server schlägt wird die Zeit zeigen, ich bin guter Dinge! Bei den aktuellen SSD-Preisen lohnen sich solche Upgrade alleweil!

Permalink

Testbericht: Panasonic DMC-GH4: Lumix Systemkamera für 4K Film

Panasonic Lumix DMC-GH4 Testbericht
Ich hatte die Möglichkeit die neuste Systemkamera von Panasonic, der DMC-GH4, zu testen. Dabei hatte ich diese einige Tage ausprobiert um sie danach einem befreundeten “Profi” zu leihen. Kevin von Lauschsicht hat sich die Kamera, welche mit 4K-Filmfunktion glänzt, genauer angesehen und nebst einem kleinen Review auch ein Sample-Film erstellt. Das Review kommt aus der Sicht eines Canon 5D Mark III Users und legt den Fokus auf die Videofunktion der GH4!

Wichtigste technische Details

  • Neuer, schnellerer 16 MP Sensor und Venus Engine 9 AHD mit Vierkern-Prozessor
  • ISO 200-25.600 (Erweitert ISO 100)
  • Belichtungszeiten 1/8.000s – 60 min (Bulb)
  • Ausgelegt auf 200.000 Auslösungen
  • Neuer DFD AF ermittelt Enfernungs-Information aus Unschärfe-Bildern
  • Serienbilder mit bis zu 12 B/s, bis zu 40 B/s mit elektronischem Verschluss, 40 (RAW) bzw. 100 (JEPG) Bilder in Folge
  • Video bis zu 4k 30p / Full HD 60p Bitrate bis 100Mb/s (IPB) bzw. 200Mb/s (All Intra)
  • 4:2:2 10 bit Ausgangssignal
Die Panasonic Lumix DMC-GH4 kann Videos in 4k Auflösung aufnehmen.

Die Panasonic Lumix DMC-GH4 kann Videos in 4k Auflösung aufnehmen.

Haptik und Bedienung

Die Panasonic GH4 ist klein, leicht und liegt gut in der Hand. Ein Schmuckstück ist sie nicht, das ist jedoch schnell vergessen. Die Kamera soll in ihrer Leistung überzeugen, nicht beim Aussehen. Denn 4K  Aufnahmemöglichkeit zu diesem Preis und in dieser Grösse ist gewaltig und einzigartig auf dem Markt.

Die Funktionen sind sehr umfangreich, auch wenn die Bedienung etwas umständlich sein kann. Welche Funktion besser via TouchScreen oder via den normalen Knöpfen bedient werden soll muss man für sich selbst heraus finden. Wegen der kompakten Grösse ist ein kleiner Rig oder Optiken mit integriertem Stabilisator ein “must have”. Auch beim Test mit der Steadycam (Glidecam) war die Kamera fast zu leicht. Das muss man berücksichtigen und je nach Einsatz die Stabilität optimieren.

Klappbarer Bildschirm und Touchscreen gehören auch zum Repertoire der GH4.

Klappbarer Bildschirm und Touchscreen gehören auch zum Repertoire der GH4.

Die Panasonic Lumix GH4 im Einsatz

Das Filmen mit wenig Licht ist nicht die Stärke der Lumix GH4, dafür kann man dank den 4K Rauschen besser reduzieren. Obwohl die 4K Aufnahmen stark komprimiert sind, lassen sich die Farben erstaunlich gut korrigieren. Allerdings muss man darauf achten, dass man nicht unterbelichtet, sonst wird schnell das Rauschen vom Sensor sichtbar.

Für die Bearbeitung verwendete ich PremierePro CC. Das Programm arbeitete zügig auf einem gut ausgestatteten MacPro der alten Generation. Abspielen war kein Problem, auch nicht in 4k und voller Qualität. Allerdings war das schnelle hin und her scrubben nicht gleich komfortabel wie bei ProRes oder H264 Material in 1080p. Bei einem aufwendigen Projekt würde ich vermutlich Proxies generieren.

Das folgende Video entstand als Testaufnahme für die GH4. Dabei wurde ein 75mm f/1.8 Objektiv verwendet, die Aufnahmen wurde in 4K editiert und als 1080p ausgegeben.

GH4 als Fotokamera

Als Fotokamera habe ich die GH4 nur sehr oberflächlich getestet. Die Raw files machten einen guten Eindruck und der Fokus was schnell und zuverlässig. Ich sehe die Kamera auf gleichem Niveau wie die OM-D Reihe von Olympus. Allerdings fehlt der interne Stabilisator, das wäre noch die Krönung.

Panasonic Lumix DMC-GH4

Fazit

Für mich persönlich ist es der Start in eine sehr spannende Zeit. 4K für die Produktion ist ein Traum – erst recht in dieser Kompakten Bauform. Bald sind externe Monitore mit Aufnahmefunktion verfügbar welche 4K mit 10Bit als ProRes422 aufzeichnen – das macht die Files zwar grösser dafür wird der Workflow schneller.

Im Moment ist der Schritt weg von FullFrame und der etwas grösseren aber geschätzten Bauform der 5D dank MagicLantern und der daher gewonnenen RAW Video-Funktion noch zu schwer. Allerdings werde ich die zusätzliche Auflösung beim nächsten Projekt sicherlich vermissen.

Die Panasonic Lumix GH4 gibt es ab 1459.- CHF zu kaufen. In Deutschland gibt es die Panasonic GH4 inklusive 14-140mm Objektiv für 2255.- €.

Permalink

DJI Spreading Wings S900 – günstiger Einstieg ins “Profi-Segment”

DJI S900 mit Gimbal und ausgefahrenem Landegestell

Der chinesische Multicopter- und Zubehör-Hersteller DJI ist auf dem Einsteiger-Markt mit dem DJI Phantom extrem stark vertreten, wenn nicht sogar klarer Martkleader. Im Bereich Semi- bis Professionell gibt es einen grösseren Konkurrenzkampf und in dem Bereich sind auch die Investitionskosten grösser. Wer eine System- oder Spiegelreflexkamera in die Höhe bringen wollte, musste etwas tiefer in die Tasche greifen. Mit dem neuen DJI Hexacopter Spreading Wings S900 soll der Einstieg in diese Welt etwas günstiger werden.

DJI Spreading Wings S900

DJI hat mit dem Spreading Wings S900 ein Modell herausgebracht, das sich speziell für professionelle Foto- und Videoaufnahmen aus der Luft eignet. Der S900 hat ein Eigengewicht von 3.3 kg und kann auch einiges an Lasten tragen dank einem maximalen Startgewicht von bis zu 8.2 kg. Der S900 kann also auch mit einem Zenmuse Gimbalsystem und Systemkamera problemlos abheben, gemäss DJI sind bis zu 18 Minuten Flugzeit mit einem 15’000 mAh-LiPo-Akku bei einem Startgewicht von 6.8 kg möglich

Der S900 Hexacopter kann die Rotorenarme für den Transport  nach unten klappen und die Rotorblätter zusammenfalten. Wird der Hexacopter so transportiert, ist er in 5 Minute wieder einsatzbereit. Ebenfalls dabei ist das einziehbare Landegestellt, ist das erstmal hochgefahren lässt sich mit dem Gimbal rundherum filmen, ohne störende Beine im Sichtfeld. Die Ausleger aus Carbon sollen auch steifer sein als beim Vorgänger S800 und damit hat DJI einen der Kritikpunkte ausgemerzt. Ebenfalls wurde eine neue Stromverteilung verbaut und unterhalb der abnehmbaren, oberen Centerplatte lassen sich Flugsteuerung und weitere Helfer dank viel Platz gut unterbringen.

DJI Spreading Wings S900

Fazit

Der DJI Spreading Wings S900 gefällt mir ausserordentlich gut und vereint die Vorteile des S800 und S1000. Ich verstehe zwar die DJI Preispolitik nicht ganz, denn der S800 EVO kostet – obwohl abgekündigt – immer noch eine Stange mehr, aber es es drum. Der S900 ist für mich aktuell einer der attraktivsten Multicopter auf dem Markt um auch mal eine Systemkamera oder leichte Spiegelreflex in die Luft zu bringen.

Der DJI Spreading Wings S900 sollte eta im September diesen Jahres verfügbar sein und liegt preislich bei rund 1500.- CHF ohne Flugsteuerung.

Permalink

USB 3.1 Standard ist ready, Type C zur Produktion freigegeben

USB 3.1 Type C

Der Apple Lightning Anschluss hat einige Vorteile gegenüber micro-USB, einer davon ist auch dass er nicht verkehrt herum eingesteckt werden kann. Diesen Nachteil holt USB jetzt nach, denn die USB 3.0 Promoter Group hat die neuen Stecker und Buchsen vom Typ C für USB 3.1 zur Produktion freigegeben. Das dürfte für Geräte mit dem neuen USB 3.1 Anschluss bis Ende Jahr reichen. Grösster Nachteil an USB 3.1 ist die fehlendeAbwärtskompatibilität.

Die Buchse für Typ C misst lediglich 2,5 x 8,3 mm. Die Ecken sind abgerundet und sollen im Vergleich zum Vorgänger noch einfacher steckbar sein. Besonders erfreulich ist die erhöhte Übertragung von zu 100 Watt an Leistung und mit 10 GBit/s schafft USB 3.1 auch doppelt so viele Daten wie der Vorgänger. Die Steckertypen A und B von USB 3.1 sind nach wie vor abwärtskompatibel. Steckertyp C ist dies wie erwähnt nicht, dafür gibt es ein Adapterkabel. Dann freuen wir uns also auf einen Jahresabschluss mit einigen neuen USB-Anschlüssen…

Permalink

Testbericht: Logitech UE Boom – kabelloser 360° Sound

Logitech UE Boom Review

Ich hatte schon einige Lautsprecher ausprobiert und davon war auch manche mit Akku und Bluetooth-Interface, damit man sie immer und überall nutzen kann. Der populärste mobile Lautsprecher war lange die Jambox, mittlerweile aber würde ich meinen die UE Boom hat diese abgelöst. Also habe ich mir die UE Boom einmal besorgt und genauer angesehen, zumal aktuell eine Sonderedition auf den Markt gekommen ist. UE steht übrigens für Ultimate Ears, welches als eigenständige Marke auftritt, dahinter steht der Schweizer Hersteller Logitech für den Vertrieb.

Technische Daten

  • 360-Grad-Lautsprecher
  • Akkustikgehäuse mit Plasmabeschichtung schützt vor Wasser und Flecken
  • Bis zu 15 Stunden Akkulaufzeit für Musik ohne Unterbrechungen
  • Kabellose Verbindung von zwei UE BOOM in Stereo über die UE BOOM App zur Verbreiterung des Klangs und Erhöhung der Lautstärke
  • Konnektivität: 3.5mm Klinkenanschluss, Bluetooth, Laden über microUSB
  • Höhe : 18 cm, Breite : 6,91 cm, Gewicht : 540 g
Die Logitech UE Boom klingt am besten wenn sie steht.

Die Logitech UE Boom klingt am besten wenn sie steht.

Der Lieferumfang

Da hat sich Ultimate Ears wohl an Apple orientiert, der kleine Bluetooth-Lautsprecher steckt in einer zylinderförmigen Verpackung. Unter der Aussenhülle lässt sie diese wie eine Schatulle öffnen. Darin sind auch nebst dem UE Boom ein 10W-Netzteil, micro-USB-Kabel und Anleitung verstaut.

Der Einschalter und Bluetooth-Connect-Button liegen oben.

Der Einschalter und Bluetooth-Connect-Button liegen oben.

Verarbeitung und Bedienung

Praktisch sind die gummierten Oberflächen, oben, unten und auf einer Seite. Damit lässt sich die Boom gut halten und ist ziemlich robust. Das auch dank des farbigen Lautsprecherüberzugs, dank diesem ist die UE Boom Wasser- und Schmutzabweisend. Also ideal für einen Ausflug an den See.
Die Bedienung und Einrichtung ist eigentlich selbsterklärend, jeder der schonmal ein Bluetooth-Gerät mit dem Smartphone verbunden hat, kommt damit zu recht. Nach nach dem Verbinden wird einem gerade noch die passende Boom App (iOS / Android) empfohlen. In dieser kann man übrigens auch zwei Booms zu einem Stereopaar verbinden!
Das restliche ist schnell erzählt, die Lautstärke kann an den grossen Tasten an der Boom direkt reguliert werden, Pausieren oder Lieder überspringen muss man direkt am Wiedergabegerät. Einfache Bedienung, klares Konzept!

Mit dem D-Ring lässt sich die UE Boom hängend befestigen oder auf ein Stativ schrauben.

Mit dem D-Ring lässt sich die UE Boom hängend befestigen oder auf ein Stativ schrauben.

Sound

So viel gleich zu Beginn, die UE Boom klingt am besten stehend. Wenn sie liegt kommt die Abstrahlung nicht gut zur Geltung, daher wenn möglich stellen oder über den Ring an der Unterseite aufhängen. Dank der 360° Abstrahlung profitiert jeder um die Boom von der Musik, wer sogar zwei Booms dabei hat kann diese auch Stereo-Paar nutzen.

Erstaunlich waren für mich aber zwei Dinge, einerseits die Soundqualität. Für einen Bluetooth-Speaker der batteriebetrieben ist, kommt die Musik kraftvoll mit einer guten Prise Bass daher. Bei ganz tiefen Tönen muss sie dann aber ein wenig passen, wie auch bei sehr hohen Tönen. Bei zweitgenanntem vor allem bei grosser Lautstärke, im Vergleich aber mit Konkurrenzprodukten liegt die Boom vorne.
Was mich ebenfalls erstaunt hat ist die Akkulaufzeit, nahm ich doch die angegeben 15 Stunden nicht ganz als die Wahrheit an. Mit vernünftiger Lautstärke aber sind die 15 Stunden kein Problem, die werden locker eingehalten und mein Testgerät war nicht fabrikneu. 

Logitech UE Boom

Fazit

Ich persönlich finde diese portablen Lautsprecher mit Bluetooth-Anbindung sehr spannend und interessante Produkte, selber brauch ich sie aber eigentlich nie. Zu Hause nutze ich Sonos und überallhin muss ich meine Musik nicht nehmen. Wer aber gerne etwas Musik für sich und seine Kollegen hören möchte, dem kann ich die UE Boom vorbehaltlos empfehlen. Ein tolles Produkt das überzeugt, dafür muss man aber etwas Geld in die Hand nehmen.

Die UE Boom von Logitech gibt es im Apple Store für 249.- CHF, bei Conrad für 249.- CHF oder in Deutschland bei Amazon für 199.- €.

Permalink

Timex Ironman One GPS+: Smartwatch mit GPS & GSM-Modul

Timex Ironman One GPS+

Ich habe hier schon einige Uhren für Sportler mit GPS getestet und aktuell kommen Smartwatches immer mehr auf. Warum nicht gleich beides kombinieren, dachten sich wohl die Entwickler beim US-Unternehmen Timex. Das Resultat ist die Ironman One GPS+, eine Smartwatch mit integriertem GPS für Sportler. Das geniale an der Ironman One, sie hat bereits ein integriertes Mobilfunkmodul und kommt daher ohne Smartphone aus!

Features

  • Netzverbindung ohne Smartphone
  • auf E-Mail basierender Messaging-Dienst
  • Aufzeichnungsmöglichkeit, die den Ort des Nutzers an Freunde und Familie weitergeben kann
  • eigens erstelltes Notrufsystem “Finde Me Mode”, mit dem der aktuelle Standort im Notfall gesendet werden kann
  • Aufzeichnung und direktes Sharing von Geschwindigkeit, Distanz und Schrittfrequenz
  • bis zu 50 Meter wasserdicht
  • integrierter MP3-Player mit 4 GB Speicher, Soundausgabe via Bluetooth
  • Always-on Display, Ablesbarkeit in der Sonne, Touch
  • 1 Jahr kostenlose Datennutzung (bei AT&T in USA und Kanada)

Im Innern der Timex Ironman One GPS+ wekelt ein Qualcomm-Prozessor mit eingebautem Modem und weiteren Parts von Qualcomm. Dazu gehört auch ein “Intelligent Device and Network Connectivity Management”, sowie ein Qualcomm Mirasol-Display. Letzteres ist sehr interessant, weil die Mirasol-Technik auch noch bei hellem Sonnenlicht funktionier, da sie per Reflexion arbeitet und nicht zwangsweise auf eine Hintergrundbeleuchtung angewiesen ist wie LCDs. Dank dem Mobilfunkmodul braucht der Sportler nicht ein Smartphone mit sich herumschleppen, was ich besonders interessant finde. In den USA und Kanada ist der passende Mobilfunkvertrag inklusive einem Jahr Nutzungsdauer Teil des Verkaufspakets. Ebenfalls Teil der Uhr ist ein 4GB grosser, interner Speicher, darauf können auch Musikdateien abgelegt werden.

Die Timex Ironman One GPS+ wiegt bei Abmessungen von 50 x 15,7 Millimetern 71 Gramm. Der 1,5 Zoll große Mirasol-Touchscreen bietet eine Auflösung von 288 x 192 Pixeln. Der Lithium-Ionen Akku reicht laut Timex für eine Standby-Zeit von 72 Stunden. Mit aktiviertem Mobilfunk und GPS schrumpft die Akkulaufzeit auf 8 Stunden. Kommt der Music Player dazu sind es nur noch 4 Stunden.

Die die Timex Ironman One GPS+ ist übrigens bis zu 50 Meter wasserdicht und kann mit gängigen “Sport-Apps” wir Runkeeper, Strava oder auch MapMyFitness synchronisieren.

Timex Ironman One GPS+ beim SurfenFazit

Spannend, sehr spannend sogar. Timex geht hier in Zusammenarbeit mit Qualcomm einen interessanten Weg, denn von Smartwatches mit integriertem GPS habe ich bisher noch gar nie was gelesen und mit eigenständigem Mobilfunkmodul gibt es bisher auch noch nichts auf dem Markt. Für die Timex Ironman One GPS+ gibt es aus meiner Sicht definitiv einen Markt, in unserer Region wird es spannend wie das mit den Mobilfunktverträgen aussieht. Aber das dauert ohnehin noch ein wenig, Marktstart in Europa wird erst 2015 sein, während die Ironman GPS+ in den USA und Kanada diesen Herbst erhältlich sein soll.
Die Smartwatch wird es in Grau oder Schwarz für jeweils rund 400 US-$ zu kaufen geben, will man den Pulsgurt ebenfalls dabei haben schlägt das Paket noch 50$ drauf.

 

Permalink

Neues zur Swisscom iO App

Swisscom iO (c)breezi.com

Bereits im Juni des letzten Jahres wurde hier über die Kommunikationsplattform Swisscom iO berichtet. iO ist eine plattformübergreifende App, die es vereinfacht ermöglicht miteinander zu kommnizieren, ob das nun mittels Nachrichten oder Telefonaten ist. Die Kommunikation erfolgt kostenlos und dank Push-Notifications erhält man Nachrichten von Freunden direkt auf das Smartphone. Bei mir ist die App mit der Zeit etwas untergegangen, mit den folgenden Neuerungen ist sie aber wieder attraktiver geworden.

Neuerungen und Features von iO

Swisscom iO erlaubt es mit einer einzigen App zu Telefonieren, Chatten, und Bilder oder Videos zu versenden. Dabei ist die App aber vor allem bezüglich Telefonieren aus dem Ausland interessant. Swisscom Natel infinity Kunden können von unbegrenzten Anrufe auf alle Schweizer Telefonnummern und Gratis-SMS profitieren. Kunden anderer Provider können sich iO Pakte kaufen, ab 2.- CHF pro Tag. Auch für Kommunikation ins Ausland mit iO sind Pakete verfügbar, hier aufgelistet.

Ein Hauptargument für Swisscom iO ist die Datensicherheit und der Schutz von der Privatsphäre. Sämtliche Daten werden gemäss Swisscom auch auf Schweizer Servern gespeichert, alle Nachrichten werden verschlüsselt versendet und die Kontaktdaten im Smartphone werden für keine weiteren Zwecke verwendet als Swisscom informiert.

Demnächst kommt mit einem Update ein neues, schlichtes und vereinfachtes Design für iO. Die vorher erwähnten Packages können dann direkt in der iO App bezogen werden. Die App gibt es aktuell für iOS und Android.
Ebenfalls neu ist der spezielle Klingelton “Simply the Best”, welcher in Zusammenarbeit mit Tina Turner erstellt wurde. Die Sängerin, welche seit einigen Jahren in der Schweiz wohnt, tritt als Werbefigure für iO auf. Zu ihrer Zusammenarbeit mit Swisscom sagt Tina Turner: “I like communicating, and with iO I support a product that features Swiss quality. The app is simple to use and my data are secure, things that are important to me”.

Disclaimer: Gesponserter Artikel von Swisscom

Permalink

DVB Tuner für XBox One vorgestellt

Xbox One Digital TV TunerEin nettes Add-On wurde kürzlich von Microsoft präsentiert und dürfte vor allem die XBox One Besitzer hierzulande freuen. Den mittels dem vorgestellten Digital TV Adapter, kann man nun auch über die XBox One fernsehen mit einigen Zusatzfeatures. Der Empfänger für DVB-T, DVB-T2 und DVB-C wird in Deutschland für 29.99€ ab Oktober verkauft werden. Damit kann man sich dann direkt an den heimischen Kabelanschluss anschliessen und von den XBox One TV-Features profitieren. Will heissen, ihr könnt Live-TV pausieren oder im Snap Modus eine Sendung ansehen während daneben noch ein Spiel läuft – cool oder…

Weitere Features

  • HD-TV auf Xbox One Mit dem Xbox One Digital TV-Tuner ist es möglich über Xbox One HD-Fernsehen zu sehen und gleichzeitig Spieleinladungen und Benachrichtigungen zu erhalten.
  • Fernsehen im Snap Modus Im Snap Modus können Sendungen gesehen werden, während auf dem Hauptbildschirm Skype, Spiele oder andere Apps laufen.
  • Live-TV pausieren Ein Pausieren der Fernsehsendung ist jederzeit möglich.
  • Programmübersicht über OneGuide Im OneGuide ist es möglich, das TV-Programm abzurufen und direkt zu bestimmten Kanalübersichten zu navigieren.
  • Favorisierte TV-Kanäle im OneGuide Im OneGuide können bevorzugte TV-Kanäle angelegt werden.
  • Wechsel der TV-Kanäle mittels der Stimme OneGuide ermöglicht es mittels der eigenen Stimme den TV-Kanal zu wechseln (mit Kinect)
  • OneGuide auf Xbox SmartGlass Mit der neuen Xbox SmartGlass App können Kanäle komfortabel eingestellt werden.
  • TV-On-Demand OneGuide zeigt an, welche On-Demand-Sendungen über Video-Apps verfügbar sind.

Seite 4 von 114« Erste...23456...102030...Letzte »