Permalink

HUVrTech Board: Hooverboard aus “Zurück in die Zukunft”?

Tony hawk und das Huvr BoardAktuell geistert im Netz das nachfolgende Video umher. Dabei behauptet die Firma HUVrTech, dass man ab diesem das Hoverboard aus “Zurück in die Zukunft” kaufen kann. Dabei war man sich im Video nicht zu Schade, grosse Stars zu engagieren. Genial ist dabei natürlich dass Christopher Lloyd aka Dr. Emmett Brown aus den drei Filmen das Board präsentiert, getestet werden es unter anderem von Tony Hawk und Moby. Wie dem auch sei, das ganze sieht stark nach einem Fake aus wenn man genau hinschaut und dürfte als virale Kampagne dienen… Wenn man sich im Web umschaut, geht man von einem vierten Teil “Back to the Future” aus, worüber ich nicht unerfreut wäre. Wie dem auch sei, hier das Video und viel Spass damit:

Permalink

GoPro App Update ermöglicht Firmware Update an der Kamera

GoPro App Update Camera

Wenn ich etwas bei allen GoPro Kameras bemängelt habe, dann war es die Firmware Update Methode. Schon bei der Hero 2, bei der Hero3 und auch bei der Hero3+ war das immer sehr umständlich und mühsam.  Gestern gab es nun ein Update der GoPro App, die wurde bei mir dank Auto-Update bei iOS7 direkt aufgespielt, eine tolle Neuerung. Die App kann die Hero 3+ mit einem Firmware-Update versorgen.

Wichtigste Merkmale der GoPro App

  • Die GoPro App kann die  Hero 3+ Firmware kabellos updaten (NEU)
  • Die App kann ebenfalls das Wi-Fi Netzwerk der Kamera ändern, SSID und Passwort (NEU)
  • Die realtime Video-Vorschau funktion soll nun viermal schneller sein als zuvor mit der Hero3+ (NEU)
  • Komplette Fernsteuerung aller Kamerafunktionen
  • Schau dir Fotos an und spiele Videos ab, diese können auch auf der Karte gelöscht werden
  • Photos und Videos können auf dem Smartphone gespeichert und über soziale Medien geteilt werden.

GoPro Hero 3 Black Edition Update

Fazit

Genial, endlich ein vernünftiger und einfacher Weg die GoPro Firmware zu aktualisieren. Ich bin leider noch nicht dazu gekommen es auszuprobieren, werde ich aber noch nachholen. Ich werde es auch mit der Hero3 Black Edition ausprobieren, denn gemäss den Infos von GoPro funktioniert es nur mit dem aktuellen Modell, der Hero3+. Na dann, viel Spass euch allen beim Update!

Permalink

Testbericht: Pebble Steel – Smartwatch 2.0 in edlem Gehäuse

Pebble Steel TestberichtAls ich hier im Januar über die Pebble Steel berichtete, konnte ich auch nicht anders und mir eine bestellen. Denn ich war eigentlich schon mit der ersten Pebble ganz zufrieden, einzig das äussere Erscheinungsbild war mir einfach nicht hochwertig genug. Also habe ich natürlich damals bei der Ankündigung der Pebble Steel sofort zugeschlagen und bekam auch als einer der ersten letzte Woche meine Pebble Steel in schwarz.

Verpackung

Das Pebble mit der Steel eine ganz andere Qualität an den Tag legen möchte war schon mit der Verpackung klar, in einer schönen schwarzen Box kommt sie nämlich angeliefert. In der Box befindet sich in einem angenehmen Interieur verpackt die Pebble Steel, in der anderen Box-Hälfte ist eine kurze Anleitung sowie ein Metallarmband und das USB-Ladekabel verpackt.

Pebble Steel Lieferumfang - schöne Box

Erster Eindruck

Hochwertig, einfach hochwertig – das war mein erster Eindruck nachdem ich die erste Pebble ja auch mein Eigen nennte. Vor allem beeindruckt haben mich die beiden mitgelieferten Armbänder, sowohl das lederne als auch das metallene Armband sind sehr gut verarbeitet und fühlen sich auch gut an. Die Pebble selbst hat ein metallisches Gehäuse, das Display ist aus Corning Gorilla Glas gebaut und ist mit dem identischen Display der herkömmlichen Pebble ausgerüstet. Die seitlichen Taster haben einen hervorragenden Druckpunkt und wackeln nicht, sie lassen sich gut bedienen, einzig die Kanten sind etwas scharf – stört aber soweit nicht. Da die Pebble auch in der Grösse etwas geschrumpt ist, passt sie perfekt ans Handgelenk und macht keinen Unterschied zu einer “normalen” Uhr.

Pebble Steel: hochwertige Verarbeitung auch beim Armband

Pebble Steel: hochwertige Verarbeitung auch beim Armband

Inbetriebnahme

Da gibt es nicht wirklich viel zu erwähnen, ganz easy wie schon bei der ersten Pebble via Bluetooth und der Pebble App (iOS / Android). Den Vorgang brauche ich nicht zu beschreiben, ist eigentlich selbsterklärend und kann ansonsten hier nachgelesen werden. Ich hatte meine Pebble Steel in wenigen Minuten einsatzbereit, zuerst wird gleich ein kleines Firmware-Update aufgespielt und dann zeigt die Smartwatch schon zum ersten Mal die Zeit an.

Pebble Steel Menüführung

Pebble Steel Menüführung

Pebble Steel im Einsatz

Die Pebble Steel hat ein angenehm leichtes Gewicht und dank der etwas kompakteren Baueweise ist sie angenehm zu tragen. Die Bedienung erfolgt über die vier Knöpfe, rechts sind deren drei – 2 grosse zum Scrollen und die Hintergrundbeleuchtung zu aktivieren, sowie ein kleiner in der Mitte zum Bestätigen im Menü (OK), der Knopf auf der linken Seite dient zum Aufrufen des Menüs oder als “Retour-Taste”. Praktisch finde ich die links unterhalb des Displays angeordnete LED, diese zeigt in drei Farben den aktuellen Akkuladestand an.

Die Pebble Steel wird zusammen mit der App, welche es für iOS und Android gibt multifunktional. Dabei erhalte ich alle Notifications direkt auf die Uhr, kann WhatsApp, iMessage oder SMS darauf Lesen oder werde über alles informiert, was ich auf dem iPhone Screen auch habe. Besonders gefällt mir die Musiksteuerung, ich kann einfach über die Pebble Songs wechseln oder pausieren.

Pebble Appstore

Für die Anzeige der Uhrzeit stehen diverse Watchfaces aus dem Pebble appstore zur Verfügung, dabei kann ich mir auch auch gleich Temperatur am aktuellen Ort anzeigen lassen und vieles mehr. Der Pebble Appstore ist ziemlich umfangreich und beinhaltet zahlreiche Apps, eingeteilt in die Kategorien Spiele, Fernbedienungen, Benachrichtigungen, Sport & Fitness, Systemerweiterungen, Watchfaces und “daily”. Ich bin selbst noch nicht dazu gekommen viele zu probieren, aber besonders Fernbedienungs-Apps um Philips Hue, Musik oder die GoPro zu steuern finde ich spannend, sowie die Erweiterungen zu den iOS Fitness Apps.

Pebble Steel beim Laden

Bezüglich Akkulaufzeit kann ich noch kein klares Urteil abgeben, aktuell brauche ich aber jeweils unter 20% Akkuleistung für einen Tag – wobei das definitiv auch mit dem Nutzungsverhalten zusammenhängt. Sollte die Pebble aber vier-fünf Tage durchhalten wäre ich durchaus zufrieden!

Kompatibilität

Die Pebble Steel ist mit dem iPhone 4, 4s, 5, 5c und 5s kompatible welche mit iOS 6 oder iOS7 laufen. Android Geräte sind kompatibel wenn diese auf der Version 4.1 sind. Für Nutzer anderer Hardware ist aktuell nicht bekannt wann und ob es eine App geben wird:
“Unfortunately Pebble does not work with Blackberry, Windows Phone 7, or Palm phones at this time.”

Pebble Steel - Perfekt um Musik zu steuern

Fazit

Pebble hat zwei Dinge verstanden. Erstens muss eine Smartwatch nicht nur funktional sein, sondern auch qualitativ hochwertig aussehen und etwas hergeben. Das erfüllt die Pebble Steel allemal und man sieht auch nicht auf den ersten Blick, dass hier eine Smartwatch getragen wird. Zweitens ist die Pebble Steel mit Android und iOS kompatibel und deckt damit den Grossteil des Smartphone Marktes ab und schränkt die Käuferschaft nicht künstlich ein! Mich hat die Pebble Steel überzeugt und ich werde sie definitiv nicht nach kurzer Zeit wieder verkaufen, wie ich es bei der ersten Version tat. Die Pebble Steel macht Freude!

Die Pebble Steel kostet 249 Dollar und ist derzeit schwer erhältlich, bereits Besteller die nicht in den ersten 12-24h geordert haben, warten derzeit noch auf ihre Uhren.

Permalink

Apple CarPlay vorgestellt – iOS kommt ins Auto

Apple CarPlay - ios in the carEs wurde seit längerem über “iOS in the Car” gemunkelt und nun hat Apple selbst das “Geheimnis” gelüftet und CarPlay vorgestellt.  Dabei will Apple iOS auch als Auto-Board-Entertainment System etablieren, mit dabei sind zum Start direkt sechs große Autohersteller. Unter diesen findet man Marken wie Mercedes-Benz, Volvo, Honda, Hyundai und mit Ferrari und Jaguar auch zwei Exoten. In Zukunft werden dann noch Hersteller wie Ford, BMW, Nissan, Opel, Toyota und viele mehr folgen. Apple scheint wirklich einen großen Teil der Autoindustrie mit CarPlay überzeugt zu haben. Was kann CarPlay überhaupt?

CarPlay bietet iPhone-Anwendern einen unglaublich intuitiven Weg mit nur einem Wort oder einer Berührung Telefonanrufe zu tätigen, Karten zu nutzen, Musik zu hören und auf Nachrichten zuzugreifen. Anwender können CarPlay mühelos über die ursprüngliche Benutzeroberfläche des Autos steuern oder einfach den Sprachsteuerungsknopf des Lenkrads gedrückt halten, um Siri ohne jegliche Ablenkung zu aktivieren. Diese Woche wird CarPlay in Fahrzeugen von Ferrari, Mercedes-Benz und Volvo seine Premiere geben, während zusätzliche Automobilhersteller inklusive BMW Group, Ford, General Motors, Honda, Hyundai Motor Company, Jaguar Land Rover, Kia Motors, Mitsubishi Motors, Nissan Motor Company, PSA Peugeot Citroen, Subaru, Suzuki und Toyota Motor Corp CarPlay auf den Weg bringen werden.

Apple CarPlay

“CarPlay ist von Grund auf entwickelt worden, um Fahrern ein fantastisches Erlebnis mit ihrem iPhone im Auto zu ermöglichen,” sagt Greg Joswiak, Vice President iPhone und iOS Product Marketing von Apple. iPhone-Anwender wollen ihre Inhalte immer zur Hand haben und CarPlay lässt Fahrer ihr iPhone mit der minimalsten Ablenkung nutzen. Wir haben tolle Automobilhersteller als Partner, die CarPlay einführen werden, und wir sind begeistert, dass es diese Woche in Genf vorgestellt wird.”

Apple führt die Integration von technischen Konsumgütern im Auto seit mehr als einem Jahrzehnt an. CarPlay kombiniert Auto und iPhone auf eine durchdachte Art und Weise, die dem Fahrer volle Konzentration auf das Fahren ermöglicht, während er sich alles vom iPhone holen kann, was er möchte.

Sobald iPhone über die CarPlay-Integration mit dem Fahrzeug verbunden ist, unterstützt Siri beim Zugriff auf Kontakte, bei Telefonanrufen, beim Rückruf von verpassten Anrufen oder dem Abhören von Sprachnachrichten. Wenn eingehende Nachrichten ankommen, bietet Siri die Möglichkeit die Anfragen über Sprachbefehle zu beantworten, in dem es die Nachrichten dem Fahrer vorliest, sich die Antworten diktieren lässt oder einen einfachen Rückruf ermöglicht – und das alles, ohne dass der Fahrer den Blick auf die Strasse verliert.

Apple CarPlay - Navigation

CarPlay macht die Planung von Routen intuitiver, indem es – durch die Verzahnung mit Karten – Ziele auf Basis kürzlich vorgenommener Fahrten über Kontakte, E-Mail und Nachrichten voraussagt und Streckenführung, Verkehrsinformationen und die voraussichtliche Ankunftszeit zur Verfügung stellt. Man kann auch einfach Siri fragen und gesprochene Turn-by-Turn-Anweisungen erhalten, die mit den Karteninformationen korrespondieren, die auf dem im Auto eingebauten Display angezeigt werden.

CarPlay gibt dem Fahrer Zugriff auf all seine Musik, Podcasts und Hörbücher durch simples Navigieren durch die Hörauswahl über die im Auto eingebauten Steuerungsmöglichkeiten oder durch das einfache Fragen von Siri, das abzuspielen, was man hören möchte. CarPlay unterstützt auch Musik-Apps von Drittherstellern inklusive Spotify und iHeartRadio, so dass man während der Fahrt seine Lieblingsradiodienst- oder Sportübertragungs-Apps hören kann.

Preise & Verfügbarkeit

CarPlay von Apple ist als Update von iOS 7 verfügbar und funktioniert mit Lightning-basierten iPhones inklusive iPhone 5s, iPhone 5c und iPhone 5. CarPlay wird in ausgewählten Automodellen, die in 2014 ausgeliefert werden, verfügbar sein.

Permalink

Samsung Gear 2 & Gear Fit: Warum kein iOS und Android-Support?

Samsung Gear FitAnfang der Woche habe ich von Samsungs Event an der MWC in Barcelona berichtet, dort wurden nebst dem neuen Smartphone Galaxy S5 auch drei weitere interessante Geräte vorgestellt. Einerseits die beiden Smartwatches Gear 2 und Gear 2 Neo, andererseits das Fitnesstracking-Armband Gear Fit. Die beiden Smartwatches entsprechen nicht gerade dem was ich mir als Smartwatch wünsche, aber das Gear Fit würde mich durchaus reizen. Leider aber bringen alle drei Gear Devices ein riesiges Manko mit sich: Sie sind NUR mit Samsung Galaxy Geräten kompatibel!

So stellt sich Samsung die Gear Devices vor - nur mit einem Galaxy Smartphone gekoppelt - Foto (c)slashgear.com

So stellt sich Samsung die Gear Devices vor – nur mit einem Galaxy Smartphone gekoppelt – Foto (c)slashgear.com

Die erste Samsung Gear Smartwatch ist am Markt gefloppt, die beiden Nachfolgermodelle sollen das sicher anders machen. Da frage ich mich aber, wieso man die Gears nur mit Galaxy-Geräten koppeln kann. Klar, Samsung will auch die Smartphones verkaufen, aber etwas offener hätte kaum geschadet. Minimal die Kompatibilität mit Android-Smartphones habe ich erwartet, iOS wäre definitiv auch nicht falsch gewesen und hätte man noch Windows Phone unterstützt hätte jedermann in den Genuss einer Gear kommen können. So beschränkt man die Käuferschaft nur noch künstlich weiter ein.
Technologisch dürfte es kaum ein Problem sein, schlussendlich sind die Gear 2 , Gear 2 Neo und Gear Fit smarte Geräte welche mittels Bluetooth zum Smartphone gekoppelt werden. Also eine passende App hätte es noch gebraucht und das Ding würde funktionieren. Einige Hacker haben auch die erste Gera unter “Nicht-Galaxy-Android-Smartphones” zum funktionieren gekriegt, das ist aber wohl kaum jedermanns Sache.

Scheinbar will Samsung hier eine exklusive Galaxy-Käuferschaft für seine Smartwatches und das Gear Fit generieren. Vor allem beim Gear Fit sähe ich grosse Chance auf Erfolg, das gekrümmte Display kommt edel daher und hebt sich so deutlich von anderen Aktivitätstrackern ab – als Mischung zwischen Aktivitätstracker und Smartwatch wäre sicher ein grosser Kundenstamm möglich – wenn denn die Galaxy-Einschränkung nicht wäre.

Fazit

Ich glaube das Interessenten an den Gear Smartwatches oder dem Gear Fit gerne bereit wären 200 bis 300.- CHF zu bezahlen um in den Genuss neuer Hardware zu kommen – wenn dazu aber noch der Preis eines neuen Galaxy-Smartphones kommt sehe ich aber schwarz. Schade dass sich Samsung hier selbst einschränkt…

Permalink

Black Snapper (Globe Flight / RC Upgrade) – Der Klappstuhl unter den Quadrocoptern

Black Snapper von Globe Flight:RC Upgrade

Der nachfolgende Beitrag ist von Lukas Schmid, ich habe seinen Quadcopter Bau auf Google+ mit grossem Interesse mitverfolgt und er hat sich netterweise bereit erklärt hier über seinen Black Snapper zu berichten. Als technikbegeisterter “Hobby”-Fotograf, liest er gerne Blogs über Technik und fotografiert aktuell viel mit der Fuji X-E1 und will bald mit der X-T1 loslegen.

Multicopter oder sogenannte Drohnen gibt es inzwischen in den verschiedensten Grössen, Formen und Preisklassen. Doch welcher Copter passt zu wem? Wie viele andere wahrscheinlich auch, habe ich mit der AR-Drone von Parrot angefangen zu fliegen, diese entpuppte sich doch leider eher als Spielzeug, doch gab es dazumal noch kein vergleichbares bezahlbares Modell . Etwa zwei Jahre später ging es dann mit dem DJI Phantom in die nächste Runde, momentan wohl der weitverbreitetste Quadrocoper überhaupt. Durch die Steuerelektronik von DJI “NAZA” sind diese sehr anfängerfreundlich zu fliegen und mit etwas Übung kann man das Fluggerät problemlos durch die Lüfte steuern.

Doch schauen wir mal in die Zukunft, mein jetziges Projekt ist der Black Snapper ein Leistungsstarker Copter der zusammengeklappt in einen Rucksack passt. Auf jeden Fall kann dieser problemlos im Auto gelagert werden und ist so immer Einsatzbereit.

Black Snapper Quadcopter - Ausleger können eingeklappt werden für einfachen Transport

Black Snapper Quadcopter – Ausleger können eingeklappt werden für einfachen Transport

Ziel

Ich wollte einen Quadrocopter bauen mit möglichst kleinem Packmass und doch genügend Power um eine Gopro mit Gimbal und eine Spiegellose Systemkamera für min. 20 Minuten in die Luft zu bekommen. Mit diesen Anforderung hatte ich mich relativ rasch für den Black Snapper entschieden. Da es sich jedoch bei diesem Copter nicht um einen Ready to Fly Modell handelt, ist technisches Verständnis und handwerkliches Geschick sowie auch Interesse am Modellbau und der Programmierung zwingend notwendig. Dieser Bericht soll keine Bauanleitung sein, sondern Euch lediglich einen kleinen Einblick in den Copterbau verschaffen.

Mein Setup

  • Black Snapper Quadrocopterrahmen aus Carbon gefertigt, Gewicht: 565g
  • T-Motor GF-MN3510-25 360kv 4Stk, Gewicht je: 97g
  • Props RC Tiger 14×4,8‘‘ 4Stk.
  • Regler Maytech GF-MT60A mit SimonK Firmware 4Stk.
  • GPS Halter klappbar
  • DJI NAZA V2 + GPS Multicoptersteuerung
  • DJI iOSD mini Übertragung der Flugdaten
  • Zenmuse H3-2D Gimbal
  • Gopro Hero 3+
  • Canon Eos M, Gewicht: 480g
  • Akku 5S 10000mAh, Gewicht: 1300g
  • FPV Sender und Cam one 7‘‘ Empfänger
  • Fernsteuerung Futaba T8j
Black Snapper - Alle Komponenten ready zum Einbau

Black Snapper – Alle Komponenten ready zum Einbau

Zusammenbau

Der Carbon Rahmen und die Ausleger sind sehr gut verarbeitet. Der Black Snapper ist wie ein Sandwich aufgebaut. Zuerst kommt der Boden dann die ganze Elektronik und zum Schluss der Deckel drauf. Der Zusammenbau mit den ganzen Lötarbeiten ist in etwa 1 – 2 Tagen zu bewerkstelligen.

Black Snapper - Zusammenbau Rahmen

Da ich relativ grosse Regler verbaut habe geht es beim Klappmechanismus ziemlich eng zu und her. So ist besonders auf die Drähte zu achten, dass sich diese reibungslos mit den Gelenken bewegen lassen.

Black Snapper - Zusammenbau

Im Innern des Black Snappers ist das Platzverhältnis für die ganzen Kabel und elektronischen Teile grad so ausreichend, alles findet seinen Platz.

NAZA-M V2

Zu Schluss geht’s an die Programmierung und die spezifischen Einstellungen. Das Flugverhalten ist je nach den gewählten Komponenten unterschiedlich, somit muss man sich an die besten Einstellungen langsam herantasten und eigene Erfahrungen sammeln.

Black Snapper Quadcopter zusammengelegt mit FutabaDer erste Flug

Mit einem etwas mulmigen Gefühl geht’s dann an den Erstflug. Fernbedienung anschalten, NAZA auf GPS, Akku anstecken, die Steuerknüppel diagonal nach unten ziehen und die Motoren drehen lassen. Jetzt den den Knüppel nach oben drücken und siehe da, der fliegt! Nun steht der Black Snapper in einer Höhe von 2m wie angenagelt in der Luft. Die Steuerung ist super präzise und das Flugverhalten einfach spitze! Die Flugdauer betrug beim Erstflug mit einem Abfluggewicht von knapp 3kg über 30 Minuten. Komplett beladen, mit der Canon eos M, wiegt der Copter nun 3.5kg und ich erreiche eine sichere Flugzeit von 20-25 Minuten.

Black Snapper im Rucksack verstaut

Flugbilder

Black Snapper Quadcopter - Flugbilder 1 Black Snapper Quadcopter - Flugbilder 2 Black Snapper Quadcopter - Flugbilder 3

Fazit

Der Black Snapper ist ein super praktisches Fluggerät zum filmen und fotografieren. Die Möglichkeit die Arme einzuklappen ist perfekt wenn der Snapper auch mal mit auf Reisen oder mit in den Urlaub soll. Im geklappten Zustand ohne Propeller sind die Masse mit 40x25x10cm ziemlich gering. Preislich kann man sich den Black Snapper teuer oder auch günstig zusammenstellen, je nach Komponenten die verwendet werden. Für mich hat sich das Projekt gelohnt und ich bin auch nach fünfzehn Akkuladungen noch vollends zufrieden und würde den Black Snapper jederzeit wieder bauen.

Lukas Schmid I Fotografie I Modellbau

Permalink

Samsung Gear Fit: Aktivitätstracker auch von Samsung

Samsung Gear Fit

Gestern hat Samsung nicht nur das neue Galaxy S5 und zwei neue Smartwatches präsentiert, sondern auch gleich einen Aktivitätstracker, das Gear Fit. Der Markt an Aktivitätstrackern ist bald nicht mehr überschaubar, aber Samsung scheint sich hier auch gerne ein Stück des Kuchens zu sichern. Deren Tracker kommt daher mit einem schönen 1,85 Zoll Curved SuperAMOLED Display daher, welches die entsprechenden Infos anzeigt. Die Daten des Gear Fit werden mit der Samsung S Health App synchronisiert und hat einen Fitness Manager und Pulsmesser an Bord.

Features des Gear Fit

Hauptaufgabe der Gear Fit ist die Überwachung der Fitnessaktivitäten. Wie auch schon der Withings Pulse hat Samsung dafür einen Pulsmesser verbaut, welcher die Herzfrequenz überwacht. Hinzu kommen ein Pedometer und weitere Fitnessapps. Das Band zeigt zudem Benachrichtigungen von Apps, E-Mails, Telefonaten und SMS an, die auf dem verbundenen Smartphone eingegangen sind. Das Band ist IP67 zertifiziert, also staub- und wasserfest. Für eine Laufzeit von rund drei bis vier Tagen soll das energieeffiziente Bluetooth 4.0 LE und ein 210mAh starker Akku sorgen.Wie bei den neuen Smartwatches ist auch beim Gear Fit das Band wechselbar.

Besonders Eindrucksvoll soll das 1,84 Zoll grosse und gekrümmte OLED Display sein, welches eine Auflösung von 432 x 128 Pixel besitzt. Das Display wirkt auf den Fotos sehr hochwertig und farbstark – da hebt sich Samsung klar von der Konkurrenz ab – leider aber auch im Preis.

Samsung Gear Fit Verschluss und Pulsmesser

Preis & Verfügbarkeit

Das Samsung Gear Fit wird wohl einer der teuersten Aktivitätstracker überhaupt, mit 249.- CHF ist er kein Schnäppchen und kommt ab Mitte April 2014 in der Schweiz auf den Markt.

Permalink

Samsung Galaxy S5 vorgestellt: Pulsmesser & Fingerabdrucksensor

Samsung Galaxy S5Am Mobile World Congress in Barcelona wurde heute Abend das neue Flagschiff von Samsung vorgestellt, das Galaxy S5. Das Samsung Galaxy S5 besitzt ein 5,1″ grosses Display und bringt 1920 x 1080 Pixel auf dieser Fläche unter. Daneben gilt wohl auch der Fingerabdrucksensor im Home-Button als Highlight. Ebenfalls interessant dürfte die Kamerafunktion sein, mit Fokusierung nach dem Auslösen. Hier alle wichtigen Daten zum Galaxy S5:

Technische Daten – Samsung Galaxy S5

  • 5.1” FHD Super AMOLED Display mit 1920 x 1080 Pixel Auflösung
  • Prozessor: Snapdragon 805 Quad-Core und 2,5 GHz
  • Arbeitsspeicher: 2 GB RAM
  • Speicher: 16 oder 32 GB mit der Möglichkeit per MicroSD-Karte zu erweitern
  • LTE Cat.4 (150/50Mbps)
  • Netzwerk: 802.11 ac, beherrscht simultan LTE und WiFi und ebenfalls LTE Advanced
  • 16-Megapixel-Rear-Kamera (mit 0.3s Auslösezeit) und 2-Megapixel-Front-Kamera
  • Akku: 2800mAh
  • Konnektivität: Bluetooth Low Energy, NFC und USB 3.0 mit speziellem Kabel
  • Abmessungen: 142.0 x 72.5 x 8.1mm
  • Gewicht: 145 Gramm

Samsung Galaxy S5 Rückseite

Das Galaxy S5 weist einige besondere Funktionen auf. So ist zum Beispiel ein Pulsmesser für die dazugehörigen Fitness-Apps verbaut. Dieser befindet sich auf der Rückseite direkt unter der Kamera und wird mittels LED und Sensor am Finger abgelesen. Wie die Sony Xperia-Reihe wird das Gerät wasserfest sein. Natürlich ist es mit den Gear Smartwatches kompatibel. Mit dem Creative Defocus Effect kann man bei Bildern manuell die Schärfe einstellen, wie ihr das schon von der Lytro Lichtfeldkamera kennt. Mit dem Fingerabdrucksensor im Home-Button kann der Privat- oder Kinder-Modus geschützt werden. Finde ich eine sehr spannende Funktion!

Preis & Verfügbarkeit

Das Samsung Galaxy S5, wie auch die Gear 2, kommen am 11. April in den Handel, weltweit in 150 Ländern. Ein genaue Preisangabe für die Schweiz habe ich noch nicht, liefere ich aber so bald als möglich nach! Soeben habe ich News von Samsung erhalten: Das Samsung Galaxy S5 (16 GB) wird für CHF 799.00 ab Mitte April 2014 in der Schweiz erhältlich sein.

Permalink

Sony stellt Aktivitätstracker SmartBand SWR10 vor

Sony SmartBand SWR10

Wie schon bei meinem Beitrag zum Jahr der Aktivitätstracker, hat Sony am MWC ihre SmartWear Vision etwas ins Rampenlicht gerückt. Im Zentrum steht dabei der eigene Aktivitätstracker, das SmartBand SWR10. Dieses ist mit Android-Smartphones (ab Android 4.4) kompatibel und wird mit der dafür entwickelten Lifelog-App zum persönlichen Tagebuch. Lifelog hält alle Aktivitäten des Tages fest. So können die Erlebnisse des Tages ganz einfach auf dem Smartphone nochmals erlebt werden. Egal ob Bilder, zurückgelegte Wege, die Anzahl an Schritten, gehörte Musiktitel oder die Kommunikation, mit dem SmartBand SWR10 sind alle Erinnerungen im Smartphone gespeichert. Es ist ein treuer Begleiter bei jedem Ausflug, denn der Akku hält bis zu fünf Tage lang. Mit der Tapping-Funktion kann ausserdem die Musik vom SmartBand aus gesteuert werden. Ein eingebauter Vibrationsalarm informiert unauffällig über eingehende Anrufe und Nachrichten oder sorgt in Verbindung mit dem intelligenten Wecker für ein sanftes Erwachen.

Sony SmartBand SWR10 - Farbpalette

Sony SmartBand SWR10 – Farbpalette

Mit diesem Funktionsumfang hebt sich Sony leicht ab von der grossen Konkurrenz im Markt der Aktivitätstracker, ich bin gespannt wie sich der Tracker im Alltag macht und vor allem ob Sony auch noch iOS-Unterstützung nachliefern wird.

Preis & Verfügbarkeit

Das SmartBand SWR10 wird voraussichtlich im Laufe des zweiten Quartals für CHF 99,- (UVP) erhältlich sein.

Permalink

Neue Smartwatches von Samsung: Gear 2 und Gear 2 Neo

Samsung Gear 2 Neo

Aktuell findet gerade der MWC (Mobile World Congress) in Barcelona statt und Samsung hat erste News zu präsentieren. Von der Smartwatch kommt nun die zweite Version auf den Markt, mit den Namen Samsung Gear 2 und Gear 2 Neo kommen gleich zwei neue Modelle. JK Shin, CEO und Präsident der IT & Mobile Division bei Samsung Electronics. «Mit Samsung Gear 2 und Gear 2 Neo haben wir alles verbessert, was Kunden an Gear bereits lieben – unverwechselbare Freiheit in ihrem täglichen Leben.» Hier die Presseinformation zu den beiden neuen Geräten:

Samsung Gear 2 und Gear 2 Neo

Samsung Gear 2 ist elegant und klug zugleich, die Kamera wurde anstatt am Armband direkt am Gehäuse angebracht. Stimmung und Stil können mit unterschiedlichen Armbändern zum Ausdruck gebracht werden: Charcoal Black, Gold Brown und Wild Orange stehen bei Gear 2, Mocha Grey und Wild Orange bei Gear 2 Neo zur Verfügung. Hintergrund, Uhranzeige und Schrift lassen sich nach Lust und Laune anpassen.

Gear 2 und Gear 2 Neo agieren wie ein persönlicher Assistent am Handgelenk. Eingehende Anrufe und Nachrichten können beantwortet oder nur zur Kenntnis genommen werden. Erinnerungen werden passend zu bestimmten Aktivitäten und Gewohnheiten eingestellt.

Beide Devices lassen sich als verlängerter Arm im Alltag des Users einsetzen. Sie ermöglichen dank praktischer Features mehr Kontrolle. Elektronische Geräte wie zum Beispiel TV und Set-Top Boxen können zuhause mit der WatchOn Remote App und integriertem IrLED Sensor gesteuert werden. Durch die Erweiterung der neuen Gears mit eigenständigem Music Player und Bluetooth Kopfhörern kann das Smartphone auch in den eigenen vier Wänden bleiben, während die eigene Musik stets mit dabei ist.

Fitnessbewusste unterstützt Gear 2 und Gear 2 Neo mit Personal Coaching in Echtzeit. Individuelle Sportprogramme werden zusammengestellt und erfasst, während die eigene Herzfrequenz ständig unter Beobachtung steht.

Samsung Gear 2 und Gear 2 Neo können sich zudem mit einer grossen Auswahl unterschiedlicher Samsung Devices verbinden und als erste tragbare Tizen-basierende Plattform Zugang zu einem ausgebauten Apps-Umfeld herstellen. Beide Geräte sind bereits bei Markteintritt mit über einem Dutzend Samsung GALAXY Smartphones kompatibel.

Samsung Gear 2Preis & Verfügbarkeit

Die beiden Neuentwicklungen von Samsung sind ab Anfang April 2014 im Schweizer Handel zum Preis von CHF 349.00 für die Gear 2 bzw. CHF 249.00 für die Gear 2 Neo erhältlich.

Seite 4 von 104« Erste...23456...102030...Letzte »