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How To: Shutter Count / Anzahl Auslösungen der DSLR auslesen

EOS 7D Shutter Count with EOSCount

Bekannterweise haben Spiegelreflexkameras eine begrenzte Lebensdauer, vor allem gegeben durch die Anzahl Auslösungen – den sogenannten Shutter Count. Da das kritische Verschleissteil einer solchen Kamera der Verschluss ist, definiert die Anzahl Auslösungen auch den Gebrauchtpreis und die weitere Lebenszeit einer DSLR. Wie viele Auslösungen eine Kamera durchhält, dazu gibt es online zig Foreneinträge und Diskussionen. Bei Canon redet man im günstigen Segment (dreistellige Modellnummer z.B. 500D) von rund 50’000 und bei einstelligen Modellnummern die auch deutlich mehr kosten von 150’000 Auslösungen und mehr.

Wie dem auch sei, verkauft oder kauft man eine DSLR möchte man sicher gerne die Anzahl Auslösungen wissen und das ist leider nicht bei allen Modellen ganz ohne. Besonders bei der EOS 7D hatte ich vor einem Jahr schonmal nach Möglichkeiten gesucht und wurde nicht fündig. Diesmal hat es aber geklappt und ich stelle euch hier einige Möglichkeiten vor:

Camera Shuttercount

Die wohl einfachste Methode bietet Camerashuttercount, dort wird einfach ein Foto das mit der Kamera gemacht wurde direkt hochgeladen, danach wird die Anzahl Auslösungen angegeben. Ich habe es dort mit Files von drei verschiedenen Canon DSLRs probiert, das die 7D nicht funktionieren würde wusste ich. Aber auch meine Files der 550D und 450D zeigten nur die Meldung “It looks like your camera doesn’t supply the necessary information.” an. Vielleicht hat jemand von euch mit seinem Modell mehr Glück.

EOSCount

Am einfachsten und schnellsten geht es in Windows mit EOSCount.com. Dabei wird eine ActiveX Komponente im Browser geladen und kann den Shutter Counter anzeigen – das aber nicht gratis. Für das einmalige auslesen werden 1.69$ und für unlimitiertes 5.19$ fällig – wer es schnell und einfach mag ist hier an der richtigen Adresse – darf dafür aber etwas berappen.

EOSCount Shutter Count an der EOS 7D - Serial abgeändert

EOSCount Shutter Count an der EOS 7D – Serial abgeändert

Unterstützt werden übrigens alle Single-DIGIC III, DIGIC IV und einige DIGIC V EOS Kameras. Bekannte Ausnahmen sind die 5D (Mark I), 1D Mark III und  die 1Ds Mark III.

EOSInfo & Mac40D

Die beiden Software Tools von Astrojargon kamen bei mir gar nicht an. Während die Mac 40D Variante keine EOS 7D unterstützt und dabei schon in der Vorauswahl ausschied, scheiterte es bei EOSInfo auf Windows 8 bei der Benutzung. Es wurde keine Kamera erkannt, kann aber auch an einer mangelnden Windows 8 Unterstützung liegen.

EOS 7D Shuttercount mit GPhoto2 unter OS X auslesen

EOS 7D Shuttercount mit GPhoto2 unter OS X auslesen

Gphoto2

Mit Gphoto2 kann man den Shutter Count von so ziemlich jedem Kameramodell auslesen. Das Tool ist für Linux und kann aber auch unter OS X ausgeführt werden. Wer als Um Gphoto2 unter OS X benutzen zu können müsst ihr die “Command Line Tools for Xcode” installieren, das Paket gibt es kostenlos direkt bei Apple. Dazu noch Homebrew (empfehle ich sowieso jedem der gerne was in der Kommandozeile macht) installieren und los gehts: Installieren wir einmal Gphoto2:

brew install gphoto2

Jetzt können wir die Kamera anschliesse, einschalten und versuchen Parameter auszugeben, was jedoch nicht funktionieren wird:

gphoto2 --list-config

Denn ein Dienst blockiert uns das Interface, das sogenannte Picture Transfer Protokoll. Dieses sollte man noch schnell abschiessen:

killall PTPCamera

Jetzt können wir nochmals versuchen die Parameter aufzurufen oder gleich den Shuttercount wie folgt abzufragen:

gphoto2 --get-config /main/status/shuttercounter

Was bei mir folgendes Resultat ergab:

Label: Shutter Counter
Type: TEXT
Current: 8246

Wer auf die Installation von Homebrew usw verzichten will, kann wie oben erwähnt eine Linux-Maschine benutzen oder sich eine virtuelle Ubuntu-Maschine herunterladen – das klappt natürlich auch!

Fazit

Die Anzahl Auslösungen einer Kamera herauszufinden wird einem nicht gerade leicht gemacht und daher gibt es auch zig verschiedene Tools. Wer auf Nummer sicher gehen will, der Aufwand für die Gphoto2 Methode lohnt sich sicher und ist kostengünstig. Alle andere Methoden muss man entweder etwas bezahlen oder Glück haben, dass das gewünschte Modell unterstützt wird.

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Synology veröffentlicht DiskStation Manager DSM 4.2

DSM 4.2 Synology NAS Geräte sehe ich immer noch als Mass der Dinge für Netzwerksspeicher zu Hause an. Mit mit meinem DS412+ bin ich nach wie vor sehr glücklich und decke damit alle Anforderungen zu Hause ab, das vor allem dank dem mittlerweile riesigen Funktionsumfang. Das hat vor allem mit dem DiskStation Manager von Synology zu tun, quasi das Betriebssystem der kleinen Boxen. Nun ist der DSM 4.2 offiziell erhältlich, ich hatte seit Anfang Jahr die Beta in Betrieb und hatte keine Probleme damit.

Neuerungen

Die Neuerungen habe ich bereits in der Beta-Ankündigung vorgestellt – besonders war ich aber auf die Streaming-Funktion gespannt. So konnte ich direkt von der Medialibrary von meinem NAS aus über Airplay auf meinen Apple TV stream – ohne Jailbreak! Sehr cool, leider nicht ganz stabil. Ich bin gespannt wie sich das in der aktuellen, finalen Version verhält.

Synology Video Station

Fazit

Ich werde mir heute Abend gleich die finale Version von DSM 4.2 über die Beta spielen und probiere nochmals die Streaming-Funktionalität. Ansonsten kann ich euch die Synology NAS Geräte und deren Betriebssystem einfach nur empfehlen, die Geräte sind sehr ausgereift und decken mittlerweile fast jeden Use-Case im Heimbereich und für kleine Unternehmen ab!

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MYO: Gestensteuerung mit dem Armband für wenig Geld

MYO controls the AR DroneLetzte Woche war ich nicht immer ganz up to date mit den neusten News aus der Szene, aber Michael und Marco haben mich per Mail, bzw. über Twitter auf MYO aufmerksam gemacht und ich teile deren Infos gerne mit euch. Es geht um das MYO Armband, das euch eine Gestensteuerung für diverse Geräte mit eurem Arm zulässt, doch ich lasse lieber das folgende Video sprechen:

Schaut doch schonmal ganz spannend aus und geht für mich in Richtung Kinect von Microsoft und dem schonmal hier vorgestellten Leap Motion. Dabei unterschieden sich die Systeme rudimentär, während Leap und Kinect auf Sensoren bzw. Kameras vor dem Nutzer setzen, wird Myo deutlich mehr Freiheiten zulassen. Das Armband ist einzig und allein über den Unterarm gestülpt und danach ist man frei wie man sich bewegt und wo. Das soll gelingen durch Erkennen der elektrischen Aktivität im Muskel und so kann sofort auf Fingerbewegungen reagiert werden.

MYO

Myo funktioniert übrigens über Bluetooth 4.0 und hat einen integrierten Lithium-Ionen Akku um es drahtlos nutzen zu können. Ansonsten sind die Informationen noch eher karg, wer aber noch Fragen hat, einige sind in den FAQ geklärt und ich hoffe die nächsten Monate sehen wir mehr zu diesem System!

Signale in MYO

Verfügbarkeit & Preis

Das MYO Armband soll Ende 2013 bereit sein für den Verkauf. Eine Vorbestellung kann man bereits jetzt tätigen, wobei die Kreditkarte aber erst bei Versand belastet wird. Vorbestellen könnt ihr das Armband für günstige 149 US-Dollar.

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Cinechopper OktocopterDevinsupertramp dürfte dem ein oder anderen doch ein Begriff sein, denn unter diesem Pseudonym veröffentlicht Devin Graham genial produzierte Youtube-Videos. In seinem neusten Kurzfilm Insane Canyon Rope Swing kommt auch ein Multicopter für atemberaubende Bilder aus der Luft zum Einsatz:

Das motiviert mich natürlich weiter an meinem Multicopter Projekt zu arbeiten und meinen Hexacopter auch mit einer Kamera aufzurüsten. Behind the Scenes mit dem Multicopter Einsatz gibt es übrigens hier anzuschauen!

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How To: Boxee Box lautlos machen – Lüfter tauschen

How To - Boxee Box Fan Replacement 1

Vor fast zwei Jahren habe ich meinen Testbericht zur Boxee Box von D-Link hier niedergeschrieben. Mein Fazit war fast durchs Band positiv, bis auf die Geräuschkulisse: “Etwas als mühsam stellte sich für mich die Lautstärke des Lüfters raus, er läuft ständig und ist meines Erachtens gut zu hören.” Schlussendlich steckt aber in der Boxee auch nur ein Lüfter und die kann man bekanntlich tauschen, so habe ich mich an die Arbeit gemacht die Box zu öffnen:

Auf der Unterseite kann man den Belag einfach abziehen - ACHTUNG nicht dreckig machen, der sollte nach dem Umbau immer noch kleben

Auf der Unterseite kann man den Belag einfach abziehen – ACHTUNG nicht dreckig machen, der sollte nach dem Umbau immer noch kleben

Ist die Folie entfernt hat man Zugang zu 6 Schrauben die man alle lösen muss.

Ist die Folie entfernt hat man Zugang zu 6 Schrauben die man alle lösen muss.

Die Boxee Box lässt sich jetzt einfach öffnen, unter dem mittigen Kühlkörper befindet sich der Lüfter

Die Boxee Box lässt sich jetzt einfach öffnen, unter dem mittigen Kühlkörper befindet sich der Lüfter

Diesen Lüfter wollen wir ersetzen

Diesen Lüfter wollen wir ersetzen

Der Lüfter

Der verbaute Lüfter ist ein Sunon HA40101V4-0000-C99, dieser läuft mit 4500U/min und macht 18.2dBA “Lärm”. Um ihn zu ersetzen braucht es einen baugleichen mit den Massen 40x40x10mm. Es wäre sicher auch denkbar die Box ohne Lüfter in Betrieb zu lassen, doch ganz ohne Luftzirkulation ist mir dass dann doch zu heikel. So habe ich mir einen Scythe Kaze mini bestellt, der Preis von 6.- CHF für eine leisere Box ist doch ganz fair. Zumal dieser mit 14,0dBA doch einiges leiser sein soll als der Sunon-Fan.

Die seitliche Abdeckung kann entfernt werden, dazu den rechten Stecker ausziehen

Die seitliche Abdeckung kann entfernt werden, dazu den rechten Stecker ausziehen

Der Scythe kaze mini vor seinem Einsatzort

Der Scythe kaze mini vor seinem Einsatzort

Das ist der besagte Kühlkörper ohne Lüfter

Das ist der besagte Kühlkörper ohne Lüfter

Der Scythe Kaze kann mit dem beiligenden 3pol-Adapter einfach angeschlossen werden

Der Scythe Kaze kann mit dem beiligenden 3pol-Adapter einfach angeschlossen werden

Resultat

Nach dem Lüftereinbau kann man die Box in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammenbauen. ich habe nun ein deutlich leiseres Lüftergeräusch das nicht mehr während einer Medienwiedergabe störend erscheint. Genau das war mein Kriterium und nun wird es von der Boxee Box erfüllt. Ich bin in diesem Punk auch etwas heikel, aber wem es ebenfall zu laut ist, der kann den Umbau auch wagen – ist schliesslich keine Hexerei dabei.

Die D-Link Boxee Box gibt es ab 199.- CHF zu kaufen, beziehungsweise für deren 140.- € in Deutschland zu erstehen

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Testbericht: Beyerdyamic DT 770 Pro – Mein Referenzkopfhörer

Beyerdyamic DT 770 Pro 1

Mittlerweile habe ich so einige Kopfhörer für den Blog getestet und auch schon viele ausprobiert ohne darüber zu schreiben. Was mir bisher jedoch fehlte war ein richtiger Referenzkopfhörer an dem sich zukünftige Probanden die Zähne ausbeissen sollen, einer der mir zeigt was möglich ist. Einziger Fixpunkt war, dass er geschlossen sein musste. Nach einigen Recherchen und einer Evaluationsphase habe ich mir letztes Jahr noch den DT 770 Pro von Beyerdynamic bestellt, den stelle ich euch gerne vor.

Beyerdyamic DT 770 Pro 3

Technische Daten

  • Übertragungsbereich: 5 – 35.000 Hz
  • Nennimpedanz: 80 Ω / 250 Ω (Achtung beim Kauf, es gibt zwei Versionen)
  • Kennschalldruckpegel: 96 dB
  • Klirrfaktor: < 0,2%
  • Isolierung von Außengeräuschen: ca. 18 dBA
  • Gewicht ohne Kabel: 270 g
  • Anschluss: Vergoldeter Stereoklinkenstecker 3,5 mm & Adapter auf 6,35 mm

Beyerdyamic DT 770 Pro 4

Verarbeitung & Tragekomfort

In Sachen Verarbeitung kann man dem DT 770 Pro nichts vormachen. Die beiden Ohrmuscheln werden über eine Federstahlbügelkonstruktion zusammengehalten, diese hat ein dickes Polster über dem Kopf angebracht.  Darin ist auch ganz simpel das Verbindungskabel zwischen den beiden Muscheln verlegt. Die beiden Ohrmuscheln sind aus einem harten Kunststoff gefertigt und können verstellt werden um einen angenehmen Sitz zu gewährleisten. Der absolute Oberhammer ist das weiche und ohrumschliessende Velours Ohrpolster. Ich habe noch nie einen so bequemen Kopfhörer getragen, unglaublich. Dazu trägt auch der grosse Umfang der Muscheln bei, darunter passt jedes noch so grosse Ohr problemlos.

Beyerdyamic DT 770 Pro 2

Das 3m lange Kabel zum Kopfhörer ist Segen und Fluch zugleich. So geniesse ich es am iMac über meine Aktivboxen und die DT 770 mit dem langen Kabel Sound zu hören, ohne das ich mich bei jeder Bewegung achten muss dass ich den Lautsprecher nicht gleich vom Tisch reisse. Wenn ich aber mit einem mobilen Device unterwegs bin und die DT770 ausnahmsweise dabei habe, dann fülle ich eine Hosentasche mit dem Kabel. Der DT770 ist aber definitiv nicht für den mobilen Gebraucht gedach und daher geht dieser Punkt absolut in Ordnung.

Beyerdyamic DT 770 Pro 6

Sound & Geräuschisolierung

Wie in der Einleitung erwähnt soll der der DT 770 Pro von Beyerdynamic meinen hohen Erwartungen gerecht werden und eines vorweg – das tut er! Der geschlossene, dynamische Kopfhörer wurde für den professionellen Gebrauch als Monitorhörer in Studios und für Live-Recording konzipiert. Ich habe fast ausschliesslich über meinen externen 24 Bit D/A-Wandler, der über einen optischen Link am iMac hängt, Musik genossen. Mir gefällt vor allem die lineare Klangwiedergabe, keine Hervorhebung des Basses oder der Höhen, man hat eine nahezu unverfälschte Wiedergabe des Quellmaterials. Wer jetzt noch auf mehr Bass steht, kann das immer noch mit dem Equalizer anpassen. Ich kann wirklich sagen, dass der 770er einfach das ausgewogenste und schönste Klangbild wiedergibt von allen meinen bisherigen getesten Kopfhörern. Dazu kommt einfach dass er in Kombination mit dem extrem hohen Tragekomfort und den grossen Ohrpolstern einfach immer perfekt sitzt. Daher ist auch die Geräuschisolierung von aussen sehr gut, ich würde meinen für ein geschlossenes System ist nicht viel mehr zu holen ohne eine aktive Noise-Cancelling, was aber auch Auswirkungen auf den Klang hätte und für den Heimgebrauch overkill wäre.

Die Ohrmuscheln sind riesig - hier ein Vergleich mit dem iPhone 5

Die Ohrmuscheln sind riesig – hier ein Vergleich mit dem iPhone 5

Fazit

Ich habe ihn gefunden, DEN Kopfhörer! Der Beyerdynamic DT 770 Pro ist genau das was ich gesucht habe und liegt erst noch preislich im Rahmen. Mit einem Preis von 159.- CHF bekommt man sehr sehr viel Soundqualität und Tragekomfort, eine Investition die sich auszahlt. Ich empfehle für den normalen Heimbenutzer die 80 Ohm Variante, für die 250 Ohm Impedanz braucht man schon ein wenig Power, um die Kopfhörer zu betreiben. Wer also auf guten Sound steht, dem kann ich die DT 770 Pro absolut nahelegen, wer mer auf nettes Design am Kopfhörer steht und was für unterwegs sucht, der wird vielleicht bei meinen anderen Kopfhörer-Reviews eher fündig.

DT 770 Pro für 159.- CHFDT 770 Pro für 149.-€

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Ausprobiert: Ubuntu auf Nexus 10 Tablet

Lockscreen Multiuser auf Ubuntu für Tablets

Kürzlich hat Ubuntu ihr OS für mobile Devices wie Smartphones und Tablets gezeigt. Momentan sind die Versionen noch Developer Previews, aber ich wollte mich nicht davon abhalten lassen mir mal Ubuntu auf meinem Nexus 10 Tablet anzuschauen. Dabei war ich auch gespannt wie ich das OS überhaupt auf das von Samsung gefertigte Device bringe und wie weit die Jungs von Ubuntu schon sind.

Installation

Die Installation habe ich ganz nach der Anleitung im Wiki von Ubuntu Touch gemacht. Man muss sicher einmal ein ubuntu OS auf seinem Computer installiert haben, dazu habe ich mir eine virtuelle Version mit Parallels 8 auf dem Mac aufgesetzt. Das klappt prima, zumal Parallels gleich anbietet eine Ubuntu Version selbst zu erstellen. Danach muss man nur die Touch Entwickler Vorschau aktivieren, wie im im Wiki beschrieben und schon kans losgehen. Der nächste Schritt ist das Unlocken des Nexus 10. Dazu das Gerät mit gedrücktem Power + Volume up + Volume down aufstarten und man bootet in den Bootloader. Das Nexus mit dem Computer verbinden und per “sudo fastboot oem unlock” das Gerät unlocken. Ganz easy. Wenn das Nexus 10 dann nicht automatisch wieder neustartet, nochmals in den Bootloader booten und von da alles zurücksetzen und damit hats dann auch bei mir geklappt!

Unlock Bootloader on Nexus 10

Die nächsten Schritte sind eigentlich easy, man muss im Betriebssystem den USB Debugging Mode aktivieren und danach das Image in das Nexus flashen, das ist alles gut beschrieben und klappt prima. Dauert eine Weile, aber einfach machen lassen!

Installation von Ubuntu OS auf Nexus 10

 

Ubuntu Touch auf dem Nexus 10

The Ubuntu Touch Developer Preview is intended to be used for development and evaluation purposes only. It does not provide all of the features and services of a retail phone and is not intended to replace your current handset. This preview is the first release of a very new and unfinished version of Ubuntu and it will evolve quickly.

Genau so ist es, wer ein fertiges OS erwartet ist hier völlig falsch. Ubuntu Touch Developer Preview vermittelt einen ersten Eindruck was man damit anstellen kann. Es fängt schon mal beim Multiuser-Login an – genial! Warum gibt es das bei der Konkurrenz nicht schon länger, mit solch einem Homescreen ist das Tablet einfach besser im Haushalt zu managen. Das OS selbst steuert sich vor allem in der horizontalen und Apps funktionieren einige wenige. Namentlich sind das die Gallery, Camera, Browser, Media Player, & Notepad. Die Apps funktionieren ganz ordentlich und man kriegt einen Eindruck was Ubuntu Touch einmal bieten kann/wird.

Nexus 10 mit Ubuntu OS

Fazit

Die Developer Preview ist eine nette Spielerei für jeden der sein Nexus mal neu flashen möchte und sehen woran Ubuntu arbeitet. Das ganze macht für mich einen guten Eindruck, die Entwicklung zeigt definitiv in die richtige Richtung. Multiuser-Login und ein aufgeräumtes OS kommen bei mir sehr gut an. Ich bin gespannt wie die Entwicklung von Ubuntu Touch weitergeht, ein bisschen Konkurrenzkampf im Tablet-OS-Markt tut sicher gut und fördert die Anstrengungen aller Protagonisten. Was meint ihr zum neuen OS fürs Tablet?

 

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Testbericht: Dell XPS 12 Ultrabook – Notebook & Tablet in einem Gerät

Dell XPS 12 Ultrabook

Dell bringt als einer der ersten Hersteller ein Gerät, das die Kluft zwischen Notebook und Tablet auf Windows 8 Basis schmälern soll. Das Gerät nennt sich Dell XPS 12 Ultrabook, die zwölf steht für die 12″ Bildschirmdiagonale und das Ultrabook vereint Notebook Vorteile mit der intuitiven Bedienung des Tablets. Wie sich das XPS 12 bei mir so gemacht hat, verrate ich euch gerne!

Technische Daten

  • Prozessor: Intel Core™ i5-3337U mit bis zu 2,7 GHz oder i7-3537U Prozessor (bis 3,1 GHz)
  • Arbeitsspeicher: 4GB RAM (8GB optional)
  • Mobile Intel® QS77 Express Chipsatz & Intel® HD-Grafik 4000
  • Festplatte: bis zu 256GB SSD
  • 12,5-Zoll-FHD-WLED-Display mit 1.080p und Truelife
  • 1,3-MP-Webcam, 1.280 x 1.024 Pixel mit zwei digitalen Array-Mikrofonen
  • Wireless: WiFi 802.11 a/g/n, Bluetooth 3.0, Wireless Display (WiDi) 3.0-fähig, Smart Connect-Technologie
  • Akku: Lithium-Ionen-Akku mit 6 Zellen, 47 Wh

Dell XPS 12 Ultrabook guter Bildschirm und Tastatur

Erster Eindruck & Haptik

Nach dem Auspacken hab ich das Dell XPS 12 gleich mal in die Hände genommen und ein wenig damit rumgespielt. Ja vor allem der Bildschirm und dessen Halterung haben mich sehr interessiert und ich war extrem erstaunt wie sauber und gut das verbaut ist. Denn das spezielle am XPS 12 ist die Tatsache, dass man den Bildschirm im Rahmen drehen kann und das Ultrabook in ein Tablet verwandelt wird. Dabei ist das ganze schön hochwertig verarbeitet, Aluminium Rahmen an Body und Bildschirm und an Vorder- & Rückseite wurde auch nicht gespart, Karbonfasern. Sieht nicht nur schick aus, fühlt sich auch sehr hochwertig an, sehr verwindungssteif! Besonders gefällt mir die Tastatur, klare Druckpunkte, passt noch gerade von der Grösse und das Touchpad stört nicht. Dabei ist die gesamte Oberfläche für Handablage und auch die Tasten rutschfest und etwas rau, sehr angenehm! Also alles in allem ein saubere verarbeitetes Ultrabook, eines das mal nicht in schwarzem und empfindlichem Klavierlack daher kommt, sehr geil! Matt ist King!

Dell XPS 12 Ultrabook stabiler Bildschirm, trotz Drehmechanismus

Dell XPS 12 Ultrabook stabiler Bildschirm, trotz Drehmechanismus

Anschlüsse & Leistung

Etwas ungewohnt befindet sich der Ein/Aus-Wippschalter am linken Rand, dort ist auch gleich ein Lautstärketaster angebracht, sowie ein Blockierschalter für den automatischen Bildschirmdreh. Dazwischen befindet sich eine 3.5mm Klinkenbuchse für Kopfhörer oder Headset und alle anderen Anschlüsse sind auf der rechten Seite untergebracht.

Dell XPS 12 Ultrabook links

Rechts haben wir zwei USB 3.0 Ports, einen Mini-Display-Port und den Anschluss für das Netzteil. Ein simpler Taster verrät in 20% Schritten den Akkuzustand, das war es auch schon an Anschlüssen. Für ein 12″ Notebook durchaus anständig und mit USB 3.0 und einem Displayport kommt man ganz schön weit. Im Display ist noch eine Webcam verbaut, die sich übrigens mit dem Bildschirm mitdreht.

Dell XPS 12 Ultrabook rechts

Meine Version des XPS 12 war mit einem Intel Core 7-3517U mit 1.9GHz, 8GB RAM und einer 256GB SSD ausgerüstet. Darauf lief Windows 8 in der 64bit Variante, das ergab mir einen Leistungsindex von 5,5. Schlussendlich kann ich das nicht weiter beurteilen, mir genügte die Leistung für meine Zwecke vollends, ich habe aber auch keine Leistungshungrigen Spiele oder CAD Anwendungen darauf ausprobiert.

Bildschirm

Der Bildschirm des XPS 12 ist genau genommen eigentlich 12.5″ gross und hat wie oben erwähnt ein FHD Display. Das ist gleichbedeutend mit der Auflösung von 1920×1080 Pixeln, das ist ganz schön viel für die Grösse. Macht aber Spass, man ist auf dem mobile Device nicht eingeschränkter unterwegs als zu Hause am grossen Screen. Mir gefällt das einfach sehr gut, ich habe trotz der Grösseneinbusse eine hohe Anzahl Pixel und bringe daher viele Informationen in meinen Browser, beim Bloggen ein Segen. Der Nachteil: Das Ganze schlägt sich natürlich in der Grösse der Elemente wieder, ich kann hier mit meinen “jungen Augen” scheinbar noch alles gut erkennen, einen anderen mag das stören.Dell XPS 12 Ultrabook als Tablet

Weiter zu erwähnen gibt es dass der Bildschirm in ein Gorilla Glass eingelassen ist, das fällt mir jetzt nicht gross auf, hingegen die gute Farbwiedergabe bei hoher Helligkeit – ein wirklich gutes Bild dass das Dell XPS 12 hier liefert!

Dell XPS 12 Ultrabook mit guter Auflösung

Dell XPS 12 Ultrabook mit guter Auflösung – man muss ziemlich nah dran um Pixel zu erkennen

Im täglichen Einsatz

Nun hatte ich das Dell XPS 12 einige Tage im Einsatz und habe dafür mein MacBook Air liegen gelassen. Die beiden Geräte sind ein idealer Vergleich, sie haben fast die identische Grösse und spielen in der derselben Preisregion. Mir viel sofort das etwas höhere Gewicht des Dell Ultrabooks auf, das hat sich mir der Zeit dann aber gelegt. Der Vorteil der Touch-Bedienung ist, dass man das Ding mal umdreht und nur als Tablet benutzt. Dafür muss man es aber fast ablegen, es ist deutlich zu schwer um es in den Händen zu halten. Solange man das XPS 12 im Notebook Stil benutzt, nimmt man eigentlich ausschliesslich Tastatur und Trackpad zur Bedienung. So erging es mir jedenfalls, vielleicht auch eine Sache der Gewohnheit.

Dell XPS 12 Ultrabook vs. MacBook Air 13

Dell XPS 12 Ultrabook vs. MacBook Air 13

Windows 8 ist mit dem Live Kacheln schön auf die Bedienung per Fingereingabe ausgelegt, das funktioniert auch gut so. Aber nebst den vorinstallierten und durchaus schönen Apps fehlt es momentan noch an zusätzlichen Möglichkeiten. Was Windows mitliefert ist aber wirklich genial und schön umgesetzt – schlussendlich habe ich aber Windows meist im Desktop-Modus betrieben. Störend fiel mir am XPS 12 auf dass der Lüfter relativ schnell anspringt und dabei auch störbar laut ist. Das obwohl ich keine leistungshungrigen Anwendungen gestartet hatte.

Dell XPS 12 Ultrabook so sieht der Wechsel aus

Dell XPS 12 Ultrabook so sieht der Wechsel aus

Fazit

Nach dem aufs MacBook Air umgestiegen bin hatte ich lange kein tolles Windows Notebook mehr in den Händen. Das Asus Zenbook war das erste das meiner Meinung nach wieder was hergibt und nun das Dell XPS 12. Es gefällt mir definitiv gut und wer auf Windows 8 richtig aufsatteln will, der liegt mit dem Gerät sicher auf dem richtigen Weg. Man verbaut sich auch nichts, dank bereits vorhandener Touch-Funktionalität und kann das Teil erst noch umklappen und als Tablet brauchen. Das Gerät überzeugt mich als ganzes, kommt in guter Verarbeitung und liegt preislich im Rahmen. Den reinen Tablet nutzen muss jeder selbst abwägen, ohne Tisch ist es für mich zu schwer. Genial aber um Kollegen ein paar Bilder zu zeigen oder durch Pdf’s zu scrollen… Vielleicht auch was für den Studenten, der nicht weis ob er jetzt auf Tablet oder Notebook setzen soll.

Dell Convertible XPS 12 ab 1299.- CHF

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Lenovo zeigt ein neues Tablet-Portfolio von 7 bis 10 Zoll

Lenovo S6000
Lenovo zeigt am MWC in Barcelona  sein neues Android-Tablet-Portfolio. Die drei Tablets – zwei 7″ Tablets sowie ein 10″ Modell – sind ab dem zweiten Quartal 2013 erhältlich. Alle Modelle können durch ein optionales 3G-Modul an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden. Die Tablets sehen sauber und gut verarbeitet aus, hier die Fakten zu den Geräten:

S6000: Mobiles Home Entertainment Center mit 10″

Das S6000 ist das erste Gerät der S-Reihe, welches die Vorzüge eines Tablets mit Funktionen eines Home Entertainment Centers vereint. Das edle Tablet ist nur 8,6 mm dünn und 560 g leicht und ist mit einem 1,2 GHz Quad-Core Prozessor ausgestattet, der jegliche Multimedia und Gaming Herausforderung meistert. Das 10-Zoll-Display mit IPS-Panel bietet eine Auflösung von 1280 x 800 Pixeln und verfügt über eine sehr hohe Blickwinkelstabilität. Das S6000 mit Android Jelly Bean 4.2 besitzt darüber hinaus eine leistungsfähige Batterie mit 6350 mAh, einen Micro-HDMI Anschluss und ein integriertes Mikrofon. Optional lässt sich auch das S6000 mit einem HSPA+ Modul ausstatten.

Lenovo A300

Lenovo A300

A1000 und A3000: 7″ Tablets mit maximaler Mobilität und starken Features

Das A1000 ist in einem schwarzen und einem weißen Gehäuse erhältlich und besitzt dank Dolby Digital Plus und großen Front-Lautsprechern eine Klangqualität, die man ansonsten nur von hochpreisigen Geräten kennt. Somit ist das A1000 das perfekte Tablet für Musikliebhaber und alle, die gerne mit einem Studio zur Sound- oder Videobearbeitung im Handtaschenformat unterwegs sind. Das A1000 mit Android Jelly Bean 4.1 besitzt einen 1,2 GHz Dual-Core Prozessor und einen 16 GB großen internen Speicher, der sich mit einer Micro-SD Karte um bis zu 32 GB erweitern lässt.

Das A3000 punktet mit Spezifikationen, die man in einem 7-Zoll-Gerät nicht erwartet. Angetrieben von einem 1,2 GHz Quad-Core Prozessor ist das A3000 nicht nur ideal für flüssiges Spielen, Abspielen von Videos oder Surfen im Netz – es garantiert auch eine schnelle Bedienung und eine kurze Reaktionszeit. Das nur 11 mm dünne Tablet besitzt ein IPS-Panel mit einer Auflösung von 1024 x 600 Pixeln und bringt gerade einmal 340 g auf die Waage. Gespeichert werden die Daten auf einem bis zu 32 GB großen internen Speicher, den man mit Hilfe handelsüblicher Mikro-SD Karten um bis zu 64 GB erweitern kann. Optional kann das ultramobile Tablet mit Android Jelly Bean 4.2 auch mit einem 3G HSPA+ Empfänger ausgerüstet werden.

Preis und Verfügbarkeit

Alle drei neuen Android-Tablets von Lenovo sind ab dem 2. Quartal 2013 weltweit verfügbar. Genaue Preisangaben werden mit Verfügbarkeit bekannt gegeben – sobald ich was höre werde ich das hier gerne nachführen!

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Testbericht: Cookoo Bluetooth SmartWatch

Cookoo Smartwatch Review TestberichtMittlerweile habe ich ja schon dutzende Testberichte verfasst und viele Produkte auspacken dürfen. So eine witzige Verpackung wie das Vogelhäuschen für die Cookoo Smartwatch, kam mir aber bisher noch nie in die Finger. Aber darum geht es auch gar nicht, die Ankündigung dieser Smartwatch hat eine richtige Diskussion in den Kommentaren ausgelöst. Darum habe ich mir auch eine Cookoo Smartwatch besorgt und sie ausführlich getestet. Darum im folgenden nochmals die angepriesenen Funktionen der Uhr, auf welche im Bericht eingegangen werden.

Funktionen

  • Cookoo „weckt“ bei einer bestimmten Uhrzeit oder mit Timer
  • Cookoo meldet (verpasste) Anrufe, Facebook Nachrichten, Termin-Erinnerungen
  • Location-Tagging per Tastendruck an der Uhr als Facebook check-in
  • Location-Tagging per Tastendruck an der Uhr auf die Karte in der Connected App
  • Cookoo steuert Musik (Play, Pause, Spulen)
  • Cookoo betätigt als “Fernbedienung” aus bis zu 20 Metern den Fotoauslöser des
    Smartphone
  • Smartphone nicht auffindbar? Ein Tastendruck auf die Cookoo Uhr genügt und
    das Smartphone macht mit einem Kuckucksruf auf sich aufmerksam
  • Nie mehr Smartphone vergessen! Die Cookoo gibt Alarm nach etwa 10-20 Meter
    Abstand zum Smartphone

Cookoo Smartwatch

Verarbeitung & Erster Eindruck

Die Cookoo Uhr hat ein angenehmes Gewicht, ist nicht zu leicht und nicht zu schwer – auf den ersten Blick würde man ihr keine Smart-Funktionalität zutrauen. Mir fiel vor allem das angenehme Material des Armbands auf, es ist sehr flexibel und passt sich dem Arm sehr gut an. Das Uhrengehäuse ist etwas dicker als man auf den ersten Blick meinen könnte und besitzt nebst dem Drehkopf vier Taster zur Steuerung der Funktionalitäten. Was mir sofort auffiel ist die stark spiegelnde Glasabdeckung, je nach Lichteinstrahlwinkel erkennt man die Benachrichtigungssymbole nicht so gut.

Die Cookoo Smartwatch hat angenehmes Material am Armband

Die Cookoo Smartwatch hat angenehmes Material am Armband

Inbetriebnahme

Die Uhr ist nach dem Auspacken bereits ready, die analoge meine ich. Ich habe mir dann gleich mal die Cookoo App runtergeladen, welche es momentan nur für iOS gibt und für Android aber folgen soll. Kaum ist die App gestartet, will sie Zugriff auf Erinnerungen, Kalender und Ortungsdienst, was ja für die Funktionalität auch Sinn macht. Danach einfach die Cookoo per Bluetooth koppeln und die Uhr kann man danach gleich registrieren.
Jetzt kann man Einstellungen für Benachrichtigungen festlegen, Alarme setzen und so weiter.

Cookoo liefert Informationen im Ziffernblatt

Cookoo liefert Informationen im Ziffernblatt

Die Cookoo Smartwatch im Einsatz

Ich gehe hier auf die Erwähnten Funktionen der Uhr ein und beschreibe wie ich diese erlebt habe. Ich beginne gleich mal mit dem Fernauslösemodus für die Kamera. Diese Funktion klappt einwandfrei, man kann das Smartphone irgendwie platzieren und die Uhr dann als Auslöser für Selbstportraits benutzen. Das Location-Tagging hat bei mir ebenfalls funktioniert, man kann unterwegs mit einfachem Knopfdruck auf der Uhr eine Position markieren. So kann man sich eine Route zusammenstellen oder wichtige Punkte merken (Facebook Check-In habe ich nicht getestet, weil ich die Funktion auf dem Smartphone nicht aktiviert habe, bzw. haben will).

Die Cookoo App

Ich habe mein iPhone grundsätzlich immer auf lautlos und Vibrationsalarm eingestellt, liegt es aber auf dem Tisch macht der Vibra einen richtigen Lärm. Da ist die Cookoo ganz angenehm, sie vibriert dezent am Handgelenk und lässt mich wissen das ich das Handy checken sollte. Auch der Alarm wenn ich das iPhone liegen lasse klappt problemlos, bei mir sind es aber eher <10m Entfernung, als die erwähnten 10-20 Meter. Zu Hause wird das schnell mühsam, aber unterwegs ist die Funktion ganz praktisch. Da passt es mir auch dass der Alarm früher als später losgeht. Wenn man übrigens sein Smartphone nicht mehr findet, kann man es auch per Tastendruck aktivieren und es gibt “Kuckucksrufe” von sich, witzige Sache und ganz praktisch.
Die Weckerfunktion habe ich kurz getestet und funktioniert soweit problemlos, dabei stelle ich diesen am Smartphone ein – entweder klassisch zu einer bestimmten Uhrzeit oder als Timer. Die Benachrichtung zu einem Termin funktioniert auch problemlos, dabei blinkt das Kalender-Icon im Ziffernblatt der Cookoo, dezent aber klar.

Cookoo Smartwatch zusammen mit der iOS App

Verbesserungspotential

Die schon von anderen Usern angesprochene Wiederverbindung klappte bei mir selten bis nie. Der Tipp von Erik hilft da weiter: “Wenn Handy und Uhr nicht gleichzeitig mit dabei sind jeweils die Bluetooth Verbindung per Knopfdruck an der Uhr unterbrechen und nachher auch per Knopfdruck wieder Verbinden. So funktioniert es stabil.” Ist nicht ganz die Lösung wie man es sich vorstellt, aber so klappts zumindest. Leider ist bei meiner Uhr das Display relativ schlecht unter starker Lichteinstrahlung abzulesen, wie das mit anderen Farbgebungen ist weis nicht. Die Hintergrundbeleuchtung hilft bei schwachem Umgebungslicht nach, da hatte ich weniger Mühe. In Sachen Akkuverbrauch des iPhones wegen der Cookoo App kann ich bestätigen dass dieser etwas steigt. Mein iPhone 5 hält damit aber nach wie vor problemlos einen Tag durch und mehr brauche ich nicht, denn ich lade sowieso jede Nacht. Insofern stört mich das nicht.
Einige Funktionen sind aktuell noch nicht verfügbar, sollen aber in geraumer Zeit per Update nachgeliefert werden. Dies sind unter anderem die Benachrichtigung bei SMS und E-Mails. Da ich die GMail App brauche bin ich gespannt obs darüber auch funktionieren wird.

Cookoo Smartwatch in blau

Fazit

Ich habe nun die Cookoo schon mehrere Tage ausprobiert und komme mittlerweile gut dami zurecht. Etwas unschön sind die Verbindungsabbrüche und das diese nicht automatisch wiederhergestellt wird. Ansonsten funktioniert schon viel der versprochenen Funktionen und ich bin sicher der Rest kommt dann mit dem Update der App. Schlussendlich kann ich aber sagen das man für einen fairen Preis von 129.- CHF eine Smartwatch erhält mit langer Batterielebensdauer und guter Verarbeitung. Also eine der ersten Smartwatches auf dem Markt ging ich nie von einer perfekten Lösung aus und der Fahrplan stimmt für mich, wenn zeitnah entsprechende Updates folgen. Wer aber mit dem Kauf ein voll funktionsfähiges Gerät erwartet, dass kinderleicht zu bedienen sein soll, der müsste die Finger davon lassen. Etwas das mir auch etwas sauer aufstösst ist, dass Cookoo nicht klar kommuniziert dass noch nicht alle Funktionen verfügbar sind.

Jetzt bin ich auf eure Fragen und Feedbacks gespannt….

Cookoo Smartwatch für 129.- CHF

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