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Projekt Multicopter: Idee, Anforderungen und Komponenten

DJI F550 Hexakopter mit GoPro Halterung - (c)flying-hobby.com

Das Thema Multicopter fasziniert mich schon länger, so habe ich hier auch schon tolle Videos gepostet und mir im letzten Jahr die neue AR.Drone 2.0 zugelegt. Diese macht extrem viel Spass und einen günstigeren Einstieg in das Thema Drohnen / Multicopter gibt es kaum. Nun hat es mich voll gepackt und habe beschlossen mir in diesem Jahr einen stärkeren und grösseren Multicopter zu bauen. Unterstützung habe ich dabei von der Multicopter Abteilung bei Conrad erhalten, vielen Dank an dieser Stelle. Ich werde das Projekt hier mit einigen Beiträgen gerne dokumentieren, dieser Artikel macht den Anfang:

Anforderungen

Bevor ich loslegte hatte ich mir den Beitrag von 10vor10 nochmals angeschaut, dort werden nämlich grob drei Kategorien von Multicoptern gezeigt: Einsteigermodelle wie die AR.Drone 2.0 (auch hier im Test), Hobby-Drohnen und Professionelle Geräte für Filmaufnahmen. Ich sah mein Ziel irgendwo zwischen der Hobby-Drohne und dem professionellen Gerät. Ich habe mir also Gedanken gemacht was meine Drohne, bzw. Multicopter können sollte:

  • Möglichkeit zur Befestigung einer guten Kamera, erstmal eine GoPro später vielleicht eine Sony NEX oder ähnliches – DSLR wäre nett aber kein Muss
  • “Autopilot” – stabilisiertes Flugsystem das auch von einem Beginner geflogen werden kann und trotzdem Luft nach oben hat
  • Kein “Ready-to-Fly”-Modell! Der Spass am selber zusammenbauen, konfigurieren und ersten Kalibrationsflügen soll auch dabei sein
  • GPS Modul für sichere Flüge und Rückkehr der Drohne bei Verlust des Signals
  • Preisrahmen: klar unter 2000.- CHF

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, bekam ich für die Auswahl der Komponenten Hilfe von der Multicopter Abteilung bei Conrad - vielen Dank an dieser Stelle!

Projekt Multicopter - Ausrüstung

Projekt Multicopter – Ausrüstung

Ausrüstung

Ich stelle hier gerne die evaluierte Ausrüstung vor, welche ich mir zusammengesucht habe. Dabei musste das System meinen obigen Anforderungen entsprechen und erst einmal ohne Kamerahalterung auskommen, bis ich damit vertraut bin. Die Aufrüstung um eine solche soll aber später möglich sein. Hier mein Setup:

Hexacopter – DJI Flame Wheel F550

Der DJI Flame Wheel F550 ist ein Hexacopter Rahmen, der als Bausatz geliefert wird und sehr robust sein soll. Ich habe ihn als Kit zusammen mit guten Motorren und Propelleren, sowie dem Flugsystem bestellt. Der einfache Rahmenaufbau ermöglicht es mir auch später noch eine Kamerasteuerung anzuhängen oder den Copter nach Wünschen zu erweitern. Ebenfalls zum Kauf bewogen hat mich die Tatsache, dass Ersatzteile in der Schweiz schnell verfügbar sind und die Preis -Leistung bei diesem Angebot stimmen.
Den DJI F550 PRO kann man für 999.- CHF kaufen!

F550 Rahmen

DJI NAZA Flugsystem mit GPS

DJI NAZA für Multi‐Rotoren ist ein Autopilot System, entwickelt für Piloten mit Ambitionen. Sie verfügt über eine hervorragende Fluglagenstabilisierung und Höhenkontrolle und optional über eine GPS Funktion um die Position zu halten. Diese Funktionen steuern den Multi‐Rotor nach einer Auslenkung automatisch in die Neutrallage zurück, sei es durch den Einfluss von Wind, dem Aufnehmen von Lasten, oder dem gewollten Ansteuern mittels der Sender‐Knüppel, (Nick und Roll). Ein Carefree‐System (intelligente Richtungskontrolle) erleichtert das Steuern des Multi‐Rotors erheblich. NAZA ist geeignet für professionelle Anwendungen, aber insbesondere für Hobby Piloten die einen präzise zu steuernden Multi‐Rotor besitzen möchten, welcher zudem ein stressfreies Fliegen ermöglicht. Sollte das Signal zum Sender verloren gehen, kann die Drohne mittels FailSafe selbst lande, wie im folgenden Video gezeigt.

Graupner MX-16 Fernbedienung

Als Fernbedienung habe ich mich für die Graupner MX-16 entschieden, diese Anlage wird zusammen mit einem Empfänger ausgeliefert und bietet 8 Kanäle auf 2.4GHz. Da man bereits zum Fliegen 4 Kanäle braucht und für Zusatzfunktionen wie Flugmodi (Manual Attitude GPS), den Failsafe und später Kamera Pan/Tilt weitere Kanäle braucht – macht eine Fernsteuerung erst ab 6 oder eben gleich 8 Kanälen Sinn. Über die USB-Schnittstelle lässt sich die Graupner auch updaten und über einen microSD-Slot kann man auch Flugdaten loggen oder Konfiguration laden und speichern.

Graupner MX16

Graupner MX16

Weiteres Zubehör

Akkus: Mir wurden 3S Lipos empfohlen, genauer gesagt die Conrad Energy LiPo 5000 mAh (30 C) welche ich dann gleich im Doppelpack bestellt habe. Zwei Akkus erhöhen etwas den Flugspass habe ich auch bei meiner AR.Drone festgestellt.

Ladegerät: Da habe ich auch gleich zu Graupner gegriffen, das Ultra Trio Plus 16 kann mir bis zu drei Akkus laden und kann unterwegs auch die Autobatterie als Quelle nutzen. Einzig der Lüfter ist etwas laut, musste ich feststellen – aber das geht für ein wenig Akkuladen in Ordnung!

Landegestell: Damit der Hexakopter nicht ständig auf den kleinen Landefüssen auf den Anlegern auflegen muss und ich so keine Kamera befestigen könnte, ohne sie beim Landen zu beschädigen, musste auch ein Landegestell her. Ich habe mich für ein einfaches Landegestell entschieden um einmal sicher Landen zu können und kann später noch eine Kamerahalterung kaufen.

Wie gehts weiter?

Ich bin am Zusammenbau des Hexakopters und an der Konfiguration – natürlich werde ich auch darüber gerne wieder berichten. Das kleine Multicopter Projekt sollte dann schlussendlich einen krönenden Abschluss finden mit genialen Aufnahmen aus der Luft, momentan denke ich da noch ein meine GoPro Hero 3.

Fazit

Nur schon das zusammensuchen der Komponenten und die Planung eines eigenen Multicopters macht Spass und steigert die Vorfreude auf das was noch kommt. Momentan bin ich noch mit dem Zusammenbau beschäftigt und konnte noch nicht fliegen. Es freut mich aber jetzt schon wenn ich daran denke und hoffe die obige Kombination wird meinen Erwartungen gerecht. Falls jemand von euch auch mit Quad-, Hexa oder Oktocoptern hantiert freue ich mich über Tipps & Tricks. Ich werde also demnächst wieder vom Projekt Multicopter berichten….

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Cookoo Bluetooth SmartWatch erweitert das Smartphone

Cookoo-Smartwatch

Die Cookoo SmartWatch ist die erste analoge Uhr welche sich via Bluetooth mit dem Smartphone verbindet auf den Schweizer Markt. Nachdem ich schon fiel über das Kickstarter Projekt Pebble berichtete, kommt nun Cookoo der Pebble in der Schweiz zuvor! Die Cookoo verbindet sich per Bluetooth mit dem Smartphone und gibt am Handgelenk akustisch, visuell und durch Vibrationen Benachrichtigungen für Neuigkeiten vom Smartphone. Man kann sich auch alarmieren lassen wenn sich das Smartphone mehr als 10 bis 20 Meter von einem entfernt befindet. Noch genialer finde ich die Fernauslöserfunktion der Uhr für die Kamera des Smartphones, doch genug angepriesen, hier sind die vollen Specs:

Spezifikationen

  • Stylische Uhr in verschiedenen Farben für Sie und Ihn
  • Bluetooth 4.0: belastet Batterie von Cookoo und Smartphone Akku nur minimal
  • Batterielaufzeit von bis zu einem vollen Jahr (CR2032 Knopfzelle)
  • Connected App: gewünschte Funktionen einfach und individuell einrichten
  • Wasserfest: 5 ATM (Schwimmen möglich)
  • 2 Jahre Garantie

Funktionen

  • Cookoo „weckt“ bei einer bestimmten Uhrzeit oder mit Timer
  • Cookoo meldet (verpasste) Anrufe, Facebook Nachrichten, Termin-Erinnerungen
  • Location-Tagging per Tastendruck an der Uhr als Facebook check-in
  • Location-Tagging per Tastendruck an der Uhr auf die Karte in der Connected App
  • Cookoo steuert Musik (Play, Pause, Spulen)
  • Cookoo betätigt als “Fernbedienung” aus bis zu 20 Metern den Fotoauslöser des
    Smartphone
  • Smartphone nicht auffindbar? Ein Tastendruck auf die Cookoo Uhr genügt und
    das Smartphone macht mit einem Kuckucksruf auf sich aufmerksam
  • Nie mehr Smartphone vergessen! Die Cookoo gibt Alarm nach etwa 10-20 Meter
    Abstand zum Smartphone
Die Cookoo Smartwatch gibts in vielen Farbkombinationen

Die Cookoo Smartwatch gibts in vielen Farbkombinationen

Kompatibilität und Preise

Die Cookoo SmartWatch ist kompatibel mit Apple iOS (ab 5.0) Geräten welche über die Bluetooth 4.0 Smart Ready Technologie verfügen (iPhone 4S und 5, iPad Mini, iPad der 3. und 4. Generation). Eine Android App ist in Vorbereitung. Von der Connected App erscheint periodisch eine neue Version. So besteht die Möglichkeit, dass die Uhr in Zukunft neue Funktionen erhält. Klingt also ganz ordentlich und so ist auch der Preis. Mit 149.- CHF ist man dabei, durchaus eine Investition Wert oder?

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Microsoft Surface: Wieviel Speicherplatz hat man wirklich?

 

Microsoft Surface mit integriertem StänderSchon länger ist bekannt, dass das Microsoft Surface Tablet mit Windows RT nicht so viel freien Speicherplatz hat, wie man vermuten würde. Bekanntlich gibt es das Tablet aus Redmond mit 32GB und 64GB Speicherplatz, effektiv für die Datenablage kann man aber nur deutlich weniger nutzen. Das zeigt eine offiziell von Microsoft bereitgestellte FAQ Seite.

  • Die 32-GB-Version hat ca. 16 GB freien Festplattenspeicher.
  • Die 64-GB-Version hat ca. 45 GB freien Festplattenspeicher.

Um den Speicher zu erweitern gibt es diverse Möglichkeiten wie microSD-, microSDHC- oder microSDXC-Speicherkarte (ergibt insgesamt 64 GB) oder einem USB-Stick oder einer USB-Festplatte.
Mittlerweile wurde aber auch bekannt das das Surface Pro, welches ab Februar in Nordamerika zu haben ist, auch deutlich weniger Speicherplatz bietet als auf der Verpackung vermerkt (via):

  • Die 64-GB-Pro-Version hat ca. 19 GB freien Festplattenspeicher.
  • Die 128-GB-Pro-Version hat ca. 83 GB freien Festplattenspeicher.

Fazit

Ich habe mir eigentlich überlegt das Pro zu besorgen, einfach weil ich es ein interessantes Konzept finde und die Kombination aus vollwertigem OS mit Tablet mal ausprobieren möchte. Das die 64GB aber nur noch 19GB freien Speicherplatz hat, finde ich schon arg wenig, auch in Anbetracht des hohen Preises. Schade Microsoft!

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Mediacenter XBMC 12 verfügbar: Auch für Raspberry Pi und Android

XBMC FrodoMit XBMC habe ich ja mein Eigenbau Media Center aufgerüstet und die Oberfläche gibt es mittlerweile für viele andere Plattformen. Jetzt wurde die zwölfte Version veröffentlicht und dabei gibt es noch mehr unterstützte Plattformen. Somit gibt es neu XBMC auch für Android und was mich besonders freut, auch für das kleine Raspberry Pi!

Neuerungen in XBMC sind die Unterstützung von HD Audio über die XBMC AudioEngine (kompatibel mit DTS-MA &Dolby True-HD) und LiveTV Funktion mit EPG und Recording Funktion! Genaueres gibts hier zu lesen und zum Download geht es hier lang – viel Spass!

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Apple erweitert iPad mit Retina Display auf 128GB Speicher

iPad mit 128GB Speicher
Apple hat heute eine 128GB-Version des iPad der vierten Generation mit Retina Display vorgestellt. Die 128GB iPad mit Wi-Fi- und iPad mit Wi-Fi + Cellular-Modelle bieten die doppelte Speicherkapazität der 64GB-Modelle, um noch mehr wertvolle Inhalte wie Fotos, Dokumente, Projekte, Präsentationen, Bücher, Filme, TV-Sendungen, Musik und Apps zu speichern.

“Mit mehr als 120 Millionen verkauften iPads ist es offensichtlich, dass Kunden rund um die Welt ihre iPads lieben. Jeden Tag finden sie noch mehr gute Gründe lieber auf ihren iPads zu arbeiten, zu lernen und zu spielen als mit ihren alten PCs. Mit der doppelten Speicherkapazität und einer beispiellosen Auswahl von über 300.000 nativen iPad Apps haben Unternehmen, Lehrkräfte und Künstler noch mehr Argumente das iPad für all ihre geschäftlichen und privaten Anforderungen zu nutzen.”

Das iPad der vierten Generation bietet ein grossartiges 9,7-Zoll Retina Display, den von Apple entwickelten A6X Chip, eine FaceTime HD Kamera, iOS 6.1 und ultraschnelle mobile Daten. iOS 6.1 beinhaltet die Unterstützung für zusätzliche LTE-Netzwerke auf der ganzen Welt und Abonnenten von iTunes Match können einzelne Songs aus iCloud auf ihre iOS-Geräte laden.

Preise und Verfügbarkeit

Die neuen 128GB Versionen des iPad der vierten Generation werden ab Dienstag, 5. Februar in Schwarz oder Weiss zu CHF 859.- für das iPad mit Wi-Fi-Modell und zu CHF 999.- für das iPad mit Wi-Fi + Cellular-Modell erhältlich sein. Alle Versionen des 128GB iPad werden über den Apple Online Store, die Apple Retail Stores und über ausgewählte autorisierte Apple Händler verfügbar sein.

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Testbericht: Nikon Coolpix S800C – smarte Kamera mit Android

Nikon Coolpix S800C - Review - Frontseite

Smartkameras nennen sich bereits Kameras mit eingebauten WLAN und Teilen-Funktionen. So richtig Smart werden Kameras aber aus meiner Sicht erst mit einem Betriebssystem, ähnlich zum Smartphone. Aktuell sind da vorallem zwei Modelle am Start die von sich zu Reden machen, das wäre die Samsung Galaxy Camera und die hier vorgestellte Nikon Coolpix S800C. Beide Kameras sind mit einem vollwertigen Android OS ausgerüstet und die Nikon werde ich gerne genauer unter die Lupe nehmen:

Technische Daten

  • Sensor: CMOS Sensor mit 16,0 Megapixel Auflösung
  • Objektiv: NIKKOR-Objektiv mit 10-fach-Zoom, Lichtstärke: 1:3.2 – 5.8, Brennweite: 4.5-45.0 mm
  • Display: 8,7 cm Diagonale (3,5 Zoll) OLED elektrostatischer Touchmonitor mit einer Auflösung von 819.000 Pixeln
  • Lichtempfindlichkeit: ISO 125 – 1.600, Optischer Bildstabilisator, Hi-Speed USB/PictBridge, HDMI, Wi-Fi (Unterstützung von WPS 2.0), Bluetooth
  • Speicher: Interner Speicher von 1.7GB, freier Speicherplatz für Bilder: ca. 680 MB, SD-/SDHC-Slot
  • OS: Android 2.3.3 Betriebssystem, Nikon Build

Nikon Coolpix S800C - Review - Rückseite

Erster Eindruck

Nach dem Auspacken der Kamera fiel mir sofort auf, hier liegt keine Ladestation für den Akku bei. Geladen wird über ein USB-Kabel, leider ohne micro/mini USB Anschluss, schade. Das war aber schon alles negative, denn die Kamera selbst scheint mir wertig verarbeitet zu sein. Rückseitig gibt es einen grossen Touchscreen und 3 Tasten, auf der Oberseite liegt der Zoomregler mit integriertem Auslöser und dem On/Off-Button. Das wars auch schon, weniger ist hier mehr. Das Kunststoffgehäuse ist gut verarbeitet und robust. Einzig die Akkuklappe scheint mir offen etwas anfällig auf Schäden zu sein. Hat man aber eine Speicherkarte eingelegt braucht man diese selten zu öffnen, da für den Bilderdownload und das Laden kein Öffnen nötig ist!

Nikon Coolpix S800C - Review - Android Betriebssystem

Android auf der Kamera

Erstmals habe ich nach dem Einschalten einer Kamera ein Android “aufsetzen” müssen. Das läuft gleich ab wie bei einem Smartphone. WLAN Einrichten, mit Google Konto verbinden usw. ich habe mir gleich noch die Dropbox App installiert und den automatischen Kameraupload. Einige geniale Sache, kurz nach dem Schiessen eines Fotos habe ich dieses Automatisch in meiner Dropbox – genau das richtige für mich! Das geht natürlich auch mit Facebook, Google und allen anderen Apps mit einer Teilen-Funktion. Ich bevorzuge die Fotos zuerst selbst zu sichten und ev. zu bearbeiten, bevor ich diese auf Facebook laden würde. Auch ganz praktisch sind natürlich diverse Foto-Apps mit welchen sich Fotos fürs schnelle Teilen auch mal auf der Kamera bearbeiten lassen.

Was fehlt ist ein SIM-Modul, man kann also nur mittels WLAN ins Netz und keine SIM-Karte einlegen. Für mich auch nicht nötig und durchaus okay so, kann ja mittels Smartphone einen Hotspot erstellen. Toll ist übrigens auch das GPS, es ist relative zackig einsatzbereit und versieht alle Fotos mit Standort und genauer Uhrzeit – toll!

Nikon Coolpix S800C - Review - Objektiv ausgefahren

Nach dem Einschalten ist die Kamera übrigens sofort Ready für Fotos, bis das Android-System hochgefahren ist dauert es noch wenige Sekunden länger. Finde ich einen guten Kompromiss, so kann ich gleich loslegen! Android ist übrigens in der Version 2.3.3 (Gingerbread) aufgespielt, wann und ob Nikon hier ein Update bringt weis ich nicht – ich vermisse aber auch keine Funktion!

Der verbaute Akku mit 1050mAh ist für mich klar der Schwachpunkt der Nikon S800C. So konnte ich dem Ladezustandsbalken fast zuschauen wie er runtergeht. Mit eingeschaltetem WLAN hielt bei mir die Kamera keine zwei Stunden durch. Hier gilt es wie beim Smartphone auch Stromspartipps zu befolgen, sicher WLAN und Bluetooth ausschalten und Apps beenden. Auch beachten sollte man dass die Kamera nebst On und Off auch den Standby-Mode kennt und so schneller Einsatzbereit ist aber auch Strom verbraucht. Ich empfehle sicher einen zweiten Akku um nicht “ausgesaugt” vor einem schönen Objekt zu stehen!

Fotos

Ich habe natürlich einige Testaufnahmen mit der Smartkamera von Nikon gemacht. Die Bildqualität hat mich überzeugt, für eine Kompaktkamera ganz ordentlich. Die komplette Aufnahme-Galerie habe ich in einem Album auf Flickr publiziert, hier sind 4 Auszüge daraus:

Besonders gut gelungen ist der Panorama-Aufnahmemodus, dieser scheint von der guten Bildverarbeitung in Kombination mit dem Android-System stark zu profitieren:

Nikon S800C Panorama-Aufnahme

Nikon S800C Panorama-Aufnahme

Die Aufnahmen entstehen alle in 17 unterschiedlichen Motivprogrammen, diese reichen von Tierportraits über Nachtaufnahmen, bis zur oben gezeigten Panoramafunktion. Zwei Automatikmodis fehlen natürlich auch nicht, einzig ein manueller Modus, in dem der Fotograf völlig frei Blende, Belichtungszeit und ISO wählen kann fehlt gänzlich. Schade, wobei die Zielgruppe vielleicht auch eine andere ist.

Videos

Heute werden Kameras nicht mehr nur wegen ihren Qualitäten zum Festhalten von Momentaufnahmen gekauft, sondern auch zum Filmgebrauch. Ich wollte wissen wie gut die Aufnahmen mit der Nikon werden und habe einige Sequenzen zu einem kleinen Film zusammengeschnitten – dabei ging es weniger um den Schnitt, sondern um die Qualität der Aufnahmen, schliesslich kann die S800C mit 1080p in FullHD Filmen:

Fazit

Die Faszination Kamera und Smartphone zu verbinden hat auch mich nach dem Test gepackt. Es ist einfach angenehm Fotos nicht mehr selbst runterladen zu müssen und die schnelle Möglichkeit mal ein Bild zu teilen ist für den Urlaub sicher genial um Freunden etwas zu zeigen. Sind genügend WLANs vorhanden kann man sich unterwegs direkt Backups auf Dropbox und Co. machen und kann den Laptop auch mal zu Hause lassen. Einziger Wermutstropfen ist der schwache Akku und das fehlen manueller Kameraeinstellungsmöglichkeiten, ansonsten ist die Nikon Coolpix S800C eine gute Kompaktkamera mit satten Zusatzfunktionen und Konnektivität pur – ein gelungenes Gesamtkonzept! Die Nikon S800C gibt es übrigens für 299.- CHF beziehungsweise deren 279.- € zu kaufen – für den Funktionsumfang ein fairer Preis.

Nikon S800C für 299.- CHFNikon S800C für 279.- €

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Apple veröffentlicht iOS 6.1 – LTE Update für die Schweiz mit dabei

iOS 6.1 Update verfügbarManchmal schreibt man einen Blogpost und die eigentlich aktuelle Meldung ist beim Veröffentlichen schon wieder alter Käse. So gerade eben geschehen, mit der Meldung das mit iOS 6.1 Beta 5 auch LTE in der Schweiz möglich ist. Schon nach der Veröffentlichung war iOS 6 zum Download bereit und 30 Minuten vorher noch nicht. Umso besser, ihr könnt also einfach über die Software-Aktualisierung euer iPhone updaten und in den Genuss von LTE kommen, wie ich mit dem Nokia Lumia. Weiter beinhaltet iOS 6.1 folgendes:

  • LTE/4G Update für diverse Netzwerke, wie Swisscom, daneben 35 weitere
  • iTunes Match kann nun auch einzelne Titel downloaden

iOS 6-Funktionen beinhalten Siri, mit Unterstützung weiterer Sprachen, leichten Zugang zu Sportergebnissen, Restaurantempfehlungen und Kinoprogrammen; die Karten App mit Kartographie im Apple Design, Turn-by-Turn Navigation und Flyover-Ansicht; Facebook-Integration für Kontakte und Kalender mit der Möglichkeit direkt aus der Mitteilungszentrale, Siri und Facebook-unterstützenden Apps zu posten; gemeinsame Fotostreams über iCloud; und Passbook, der einfachste Weg all seine Ausweise an einem Ort zu haben. Zusätzliche Aktualisierungen in iOS beinhalten die Möglichkeit Siri zu nutzen, um in den USA Kinokarten über Fandango zu erwerben und iTunes Match-Abonnenten können einzelne Songs auf ihr iOS-Gerät aus der iCloud laden.

Ich wünsche viel Spass bim Updaten und wenn ihr hier eure Downloadgeschwindigkeiten mit LTE in den Kommentaren vermerkt, wäre ich sehr gespannt was so möglich ist…

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iPhone 5 kann LTE in der Schweiz mit iOS 6.1 Beta 5

iPhone 5 LTE aktivieren

Heute kam von Swisscom das Carrier Bundle 14.1 passend zum aktuellen iOS 6.1 Beta 5 raus und damit ist nun endlich offiziell auch LTE auf dem iPhone 5 möglich. Sobald iOS 6.1 offiziell releast wird, gehe ich davon aus dass LTE dann für alle iPhone 5 Besitzer zur Verfügung steht. Geliefert wurde mir die Information und der Screenshot von Mark, ich kam noch nicht dazu mein 5er zu aktualisieren. Wie schnell LTE ist, habe ich ja bereits mit einem Nokia Lumia ausprobiert! Man darf sich jedenfalls freuen!
Wer nicht warten kann, hier gibt es die iOS 6.1 Beta 5 zum Download, hier ist kein Developper Account zum aktivieren nötig!

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Orange geht in der Schweiz Partnerschaft mit Spotify ein

Orange Young und Spotify
Als erstes Schweizer Mobilfunkunternehmen kommt Orange mit einer Spotify-Partnerschaft daher. Die Zielgruppe ist klar definiert, jugendlichen Musikhörern soll das Abo schmackhaft gemacht werden, denn der Spotify-Deal gilt nur für Orange Young Abos, welche für Leute unter 27 Jahren gemacht sind. Dort bekommen die jugendlichen nebst dem Paket von unlimitierten Anrufen ins Orange- & Festnetz, sowie unlimitierten SMS und einem GB Datenvolumen Spotify geschenkt. Nicht nur das, auch der Datenverkehr welcher von Spotify verursacht wird, zählt nicht für das Datenvolumen und dieses Angebot gibt es für 29.- CHF und heisst Orange Young Star.

Orange You und Spotify

Für stärkere Nutzer des Mobilfunknetzes gibt es noch zwei weitere Abos und auch diese lassen sich  mit den Preisen durchaus sehen. Für mich kommen die Abos auf Grund des Alters nicht in Frage, bin ja jetzt sowieso gerade zur Swisscom gewechselt.

Fazit

Ich sehe dieses Angebot mit gemischten Gefühlen an, einerseits natürlich ein attraktives Angebot und schön für den Kunden wenn die Spotify-Nutzung im Abo drinsteckt. Andererseits erhöhen solche Angebot natürlich den Datenverkehr im Mobilfunknetz, wenn dann “nur” noch über Spotify gestream wird ergibt das eine starke Belastung. Ich hoffe das Netz von Orange ist gut ausgebaut, sonst dürften sich einige Kunden ziemlich nerven wenn ihr “normaler” Datenverkehr leidet.
(via)

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Adieu Sunrise, das wars mit uns – Hallo Swisscom

Byebye Sunrise - Hallo SwisscomWie die Leser meines Blogs bereits wissen, bin war ich Kunde des Schweizer Mobilfunkunternehmens Sunrise. Ich hatte aber seit letztem Jahr massive Probleme mit dem Datennetz von Sunrise und ich habe zu diesem Beitrag über 100 Kommentare erhalten und viel negatives Feedback zum Sunrise Service per Mail. Meine Umfrage hat damals auch ergeben, dass ich weitaus nicht der Einzige mit den Problemen war. Sunrise war teilweise bemüht dem Problem nachzugehen, doch eine Lösung gab es nie. Nach der Kündigung meinerseits bekam ich dann unzählige Anrufe von Sunrise und deren Callcentern, man versucht scheinbar verärgerte Kunden mit attraktiven Lockangeboten zurückzuholen. Ich bin jetzt zu Swisscom gewechselt und bin seit wenigen Tagen erstmals wieder im Genuss eines stabilen und guten Datennetzes! Den Schritt kann ich jedem verärgerten Sunrise-Kunden auch empfehlen!

 

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