Permalink

MiDock: Endlich eine vernünftige iPhone 5 Lightning Dock

MiDock iPhone 5Mittlerweile ist das iPhone 5 schon lange auf dem Markt und so manch einer sehnt sich nach der passenden Dock für zu Hause um. Nach wie vor habe ich keine gefunden die auf den Lightning Standard setzt, gut aussieht und erhältlich ist. Das hat scheinbar auch einige Jungs aus Grossbritannien gestört und so haben sie MiDock entwickelt. Eine Station aus einem Stück Aluminium gefräst, die einfach über das originale Apple Lightning Kabel aufgerüstet wird und so zur Dock wird:

MiDock ist aus einem Stück Aluminium und verwendet das originale Lightning Kabel

MiDock ist aus einem Stück Aluminium und verwendet das originale Lightning Kabel

Fazit

Wieder mal kommt dank Kickstarter – sofern es genug Unterstützer gibt – ein Produkt auf den Markt dass genial und doch einfach ist. Der Aluminium-Klotz wird durch das anbringen des Lightning-Kabels zur einfachen, schlichten und doch schönen Dock. Was man will man mehr? Unterstützen kann man die Herren mit einer “Spende” von 34£ + 10£ für den Versand. Dafür erhält man als einer der ersten im April diesen Jahres eine Dock… Wer will?

Permalink

How To: Projekte archivieren in Final Cut Pro X

Projekt archivieren in FCPX

Mit dem Umstieg auf Final Cut Pro X bin ich nach wie vor sehr glücklich und komme mittlerweile sehr gut damit zu recht. Es gibt aber immer wieder Projekte die man nicht löscht und so sammelt sich einiges an Material zusammen. Ich arbeite oft auf meiner SSD um vom Geschwindigkeitsschub profitieren zu können, danach muss ich sie aber immer mal wieder leeren. Wie ich dabei die Projekte archiviere zeige ich euch hier:

Projekt duplizieren

Final Cut Pro X bietet leider keine Archivierungsoption an, daher dupliziere ich die Projekte einfach auf eine externe Festplatte. Dazu einfach auf ein Projekt rechtsklicken und im Menü “Projekt duplizieren…” wählen:

Rechtsklick auf Projekt und duplizieren wählen

Rechtsklick auf Projekt und duplizieren wählen

Duplizierungsmöglichkeiten

Nur Projekt duplizieren
In dieser Option wird nur die Projekt-Timeline gesichert, dabei kann man ihr einen neuen Namen geben. Das ist eine gute Option falls ihr in einem Projekt eine grosse Änderung vorhabt und vorher noch eine Sicherung ablegen möchtet. Für die Archivierung bringt diese Option wenig, da die Source-Files nicht mitgesichert werden.

Projekt und verknüpfte Ereignisse duplizieren
Das ist meine Wahl! Hier werden die Projektdaten und das verknüpfte Ereignis mit allen Filmdateien dupliziert. Damit kann ich später noch arbeiten und auch andere Files miteinbeziehen, die ich im ersten Schnitt nicht berücksichtigt habe. Diese Methode braucht natürlich viel Speicher und daher empfiehlt es sich die Ereignis-Datenbank nach dem Import jeweils ein wenig aufzuräumen.

Projekt und verwendete Clips duplizieren
Diese Option liegt in der Mitte der beiden obigen. Es werden die Projektdaten und die dazugehörigen Clips exportiert. Das heisst es werden NUR die Clips aus dem verknüpften Ereignis kopiert, welche ihr auch benutzt habt. Wenn eurer Schnitt ziemlich definitiv ist und ihr ein wenig Platz sparen möchtet, das ist eure Wahl!

Projekt archivieren in FCPX - Schritt 2

Fazit

Da Final Cut Pro X leider keine Archivierungsfunktion bietet, kommt man mit dem Workaround “Projekt duplizieren” gut über die Runden. Ich hoffe damit dem einen oder andere geholfen zu haben und falls jemand eine bessere Möglichkeit kennt, nur zu, ich bin ganz Ohr!

Permalink

Testbericht: YA! Throne Gold & Poison On-Ear Headphones

YA! Throne Gold und Poison im Review

Während ich diesen Beitrag in die Tasten haue, höre ich gerade etwas Sound über die YA! Throne Kopfhörer. Ich habe beide Ausführungen hier, die sich technisch und optisch etwas unterscheiden: Der YA! Throne Gold und Poison nennen sich die beiden und ich habe sie für euch gerne genauer untersucht, beziehungsweise angehört.

Verarbeitung & Tragekomfort

Die Throne Headphones nennen sich auf der Produktwebsite selbst “Premium Kopfhörer der Superlative”. In Sachen Verarbeitung kann ich das bestätigen, der mit echtem Leder bezogene Kopfbügel macht einen soliden Eindruck und wirkt mit der Stickerei zur Oberseit edel. Mein Stil ist die Stickerei nicht, aber darum geht es ja nicht. Die Ohrpolster, ebenfalls aus echtem Leder sind schön weich und gut zu tragen. Sie sind mir persönlich zu wenig breit, so ist der Throne bei mir weder Over- noch On-Ear Kopfhörer – das Problem kenne ich aber von fast allen Modellen, scheine einen zu grossen Kopf/Ohren zu haben. Also am Besten einfach vorher probieren. Die Polsterung von Ohrmuschel und Kopfbügel sind aber ideal und der Throne stört nicht beim tragen.

YA! Throne Gold - gut verarbeitet

Der Throne Gold kommt mit gold verchromten Ohrmuscheln und schwarzem Stoff daher und ich würd mal sagen, damit fällt man auf! Der Throne Poison hingegen hat eine verchromte (“silberne”) Metalloberfläche und einen violetten Stoffbezug, er kommt deutlich weniger auffällig daher und hat trotzdem Stil! Mir gefällt diese Variante besser, doch Geschmäcker sind ja durchaus verschieden.

YA! Throne Headphones - zeitlos

Sound & Geräuschisolierung

Ich möchte auch noch auf das Kabel eingehen, das mit 1.2m Länge eine gute Länge hat um die Kopfhörer mit Smartphone zu tragen und nach aussen dringt auch wenig Musik – die Umwelt wird nicht gestört. Dank der im Kabel verbauten Fernbedienung kann man die Musikwiedergabe auch steuern. Das geht wie üblich sehr einfach: Einmal drücken ist Play/Pause, Zweimal entspricht einem Song vorwärts und bei dreimal geht es einen Song zurück. Darin verbaut ist auch gleich ein Mikrofon, damit kann man also auch gleich telefonieren.

YA! Throne in der Detailaufnahme

In Sachen Sound hören die Gemeinsamkeiten der beiden Thrones auf, sie sind nämlich unterschiedlich abgestimmt. So gibt der Throne Gold im Bassbereich deutlich mehr und ist die Wahl für Rock, R&B und Hip Hop. Der Throne Poison hat einen ausgewogeneren Frequenzgang und ist daher eher für klassische Musik oder Stimmlastiges ausgelegt. Diesen Eindruck kann ich bestätigen, die goldene Version haut beim Bass deutlich mehr rein. Bei ausgewogenere Songs kam der Poison aber hervor und zeigte seine Vorteile. Vor allem bei Gesang gefiel mir der Poison deutlich besser.Daher würde ich den Poison empfehlen, sollte man sich für den Throne entscheide und gerne sehr basslastiges hört und einen Sound wie ihn die Beats bieten mag, wird man auf jeden Fall auch glücklich.

YA! Throne mit Stickerei

Was die Geräuschisolierung angeht sind die Thrones im Mittelfeld von dem was ich bisher angehört habe. Kann auch gut sein dass es an der mangelhaften Ohr-Abdeckung liegt wie ich anfangs schrieb, aber das sollte jeder selbst ausprobieren. Im Büro jedenfalls lässt sich damit tiptop arbeiten und unterwegs fällt man mit dem poppigen Retrodesign sicher auf.

Zum Abschluss gilt es noch zu erwähnen dass sich ein 6.3mm Stereo Adapter und ein Adapter für Sony-Ericsson, Nokia und Samsung im Lieferumfang befindet. Ebenso eine praktische Stofftasche für den kratzfreien Transport.

Fazit

YA! Throne Gold und Poison

Wie immer bei Testprodukten im Audiobereich ist es schwierig ein faires Urteil abzugeben, da Musikgeschmack und Hörempfinden doch stark verschieden sind. Die Thrones sind daher ziemlich intelligent aufgegleist worden, in dem zwei Modelle mit unterschiedlicher Zielgruppe erschienen sind. Für den Preis von 129.- CHF erhält man einen gut verarbeiteten Kopfhörer, mit integriertem Mikrofon und einfacher Steuerung im Kabel. Wenn man über den Preis geht, kann man wenig falsch machen – ich würde sie mal schnell anziehen um zu sehen obs mit den Ohren passt.

YA! Throne Gold für 129.- CHF YA! Throne Poison für 129.- CHF

Übrigens, die nächsten Wochen solltet ihr hier fleissig mitlesen, dann erfahrt ihr wie ihr so einen Throne Gold bei mir gewinnen könnt…

Permalink

Testbericht: Dell S2340T 23″ Multi-Touchscreen Monitor

Testbericht - Dell S2340T Touchscreen MonitorAnfang diesen Jahres habe ich den Touchscreen Monitor Dell S2340T kurz vorgestellt und nun bekam ich auch die Möglichkeit das Gerät zu testen. Hochwertige Touchscreens kenne ich von Tablets und Smartphones und bisher nicht von grossen Bildschirmen, in diesem Fall sind es gar 23″. Also wollte ich mal wissen wie es sich damit arbeiten lässt und was der Bildschirm sonst so taugt.

Technische Daten

  • Bildschirmdiagonale: 58,42 cm (23″)
  • Auflösung: Full HD, 1.920 × 1.080 bei 60 Hz
  • Seitenverhältnis: 16:9
  • Helligkeit: 270 cd/m2
  • Maximaler Betrachtungswinkel: 178° vertikal/178° horizontal
  • Standardreaktionszeit: 8 ms mit Overdrive (Grau zu Grau)
  • Anschlüsse: DisplayPort, HDMI, USB 3.0, Gigabit-Ethernet, Kopfhörer und Mikrofon
  • Integrierte Lautsprecher: 2 x 5 W
Dell S2340T geneigt lässt sich besser mit Touch Arbeiten

Dell S2340T geneigt lässt sich besser mit Touch Arbeiten

Verarbeitung & Anschlüsse

Nach dem Auspacken liegt der Bildschirm flach auf dem Standfuss, danach einfach den Schirm hochziehen. Das klappt ganz gut, die Mechanik ist passend auf das Bildschirmgewicht ausgelegt. Es empfiehlt sich aber den Screen mit zwei Händen neu zu positionieren, geht deutlich einfacher. Neigt man den Bildschirm einhändig neigt der Standfuss dazu sich mitzubewegen. Die Front sieht durch eine durchgezogene Glasplatte sehr edel aus, erinnert an die Apple Bildschirme. Der Rest ist mehr oder weniger komplett mit schwarzem Klavierlack auf Kunststoff ausgerüstet und macht ebenfalls einen guten Eindruck. Leider lässt sich darauf Staub sehr schnell nieder und er ist gut erkennbar. In Sachen Verarbeitung kann ich hier Dell nichts vorwerfen, mein Exemplar kam tiptop daher!

Dell S2340T Standfuss mit Neigefunktion und vielen Anschluessen

Dell S2340T Standfuss mit Neigefunktion und vielen Anschluessen

Was die Anschlüsse betrifft, gefällt mir die Philosophie von Dell: Alles in den Standfuss. Der Bildschirm hat auf der rechten Seite noch Bedienelemente und alles andere steckt im Standfuss, gut platziert. So sind rechts zwei USB-3.0-Schnittstellenzu finden und links je ein Kopfhörer-Ausgang und ein Mikrofon-Eingang. Zudem sind da auch Stereo-Lautsprecher verbaut. Auf der Rückseite befindet sich der Netzteil-Anschluss, HDMI-, DisplayPort und ein Ethernet-Port, sowie zwei weitere USB-3.0-Anschlüsse. Im oberen Bildschirmrand ist übrigens noch eine Webcam eingebaut. Alles in allem, sehr gut und sauber gemacht. Wenn man hier etwas meckern müsste, ich habe lieber 230V-Anschlüsse am Monitor, so kann ich mir ein weiteres Netzteil unter dem Tisch sparen.

Dell S2340T Anschlussvielfalt im Standfuss

Dell S2340T Anschlussvielfalt im Standfuss

Inbetriebnahme

Die ist eigentlich kaum nötig, Plug & Play! Aber von vorne. Ich habe als Windows 8 Gerät ein Dell XPS 12 Ultrabook verwendet, dessen Review natürlich noch folgt. Das besagte Gerät hat keinen HDMI Anschluss, sondern einen mini DisplayPort, für welchen ich aber noch ein Kabel rumliegen hatte. Für die Multitouch Funktionalität und die Hub-Funktion des Standfusses muss man das USB-Kabelt (mitgeliefert) verbinden und schon klappt es. Keine Einrichtung oder Kalibrierung, der Monitor war sofort funktionsfähig und übernahm die Touch-Bedienung von Windows 8 problemlos. Natürlich macht vor allem die Bedienung der Live-Kacheln und angepassten Anwendungen am Meisten Spass, die Eingaben klappen problemlos und die Reaktionszeit ist unmerklich klein. Schon genial einen Touchscreen in der Grösse zu Nutzen.

Dell XPS 12 zusammen mit dem S2340T Multitouch Monitor

Dell XPS 12 zusammen mit dem S2340T Multitouch Monitor

Natürlich konnte ich es nicht lassen den Dell S2340T auch an meinem MacBook Air auszuprobieren. Der Monitor wird gleich erkannt und kann als Bildschirm benutzt werden. Eine Touchscreen Funktionalität wird von OS X nicht unterstützt, daher bleibt der Bildschirm bei Berührungen ruhig.

Dell S2340T im Einsatz

Um den S2340T jemandem zu präsentieren oder um Touch-Funktionalitäten zu testen habe ich den Monitor oft in geneigter Position gehabt und Windows 8 mit dem Finger bedient. Sobald ich aber darauf arbeitete, zum Beispiel um diesen Artikel zu schreiben, habe ich ihn in der gewohnten Bildschirmposition verharren lassen und ihn mit Tastatur und Maus bedient. Sitzt man an einem Fenster sieht man dank Sonneneinstrahlung oft die Fingerabdrücke auf dem Bildschirm, daher muss man für das Gerät fast ein Mikrofastertuch bereithalten.

Wenn man nur auf die Bildschirmqualitäten eingehen will, steht der Dell S2340T mit seinem IPS-Panel und der Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten nicht schlecht da. Das Display ist zwar verspiegelt, dank hoher Leuchtkraft aber ist davon im Betrieb wenig zu merken. Bei starker Sonneneinstrahlung oder konzentrierten Lichtquellen fängt es je nach Einstrahlwinkel störend an zu wirken, vor allem Fingerabdrücke, daher empfehle ich den Schirm nach Touch-Einsatzen immer kurz abzuwischen. Ganz spannend fand ich aber den hohen Betrachtungswinkel, so ist auch mit seitlichem Blick auf den Bildschirm noch fast alles gut und farbecht zu erkennen!

Dell S2340T kann mit dem Finger bedient werdenWie ich es von anderen Dell Bildschirmen her kenne, können mit den seitlichen Tasten rechts weitere Konfigurationen, sogenannte “Presets”, geladen werden. Ich war immer mit der Standardeinstellung am glücklichsten und bei meinem damaligen 27 Zöller von Dell habe ich ihn am Mac sowieso gleich neu selbst konfiguriert. Aber hier muss jeder selbst wissen was ihm gefällt!

Fazit

Der Dell S2340T Bildschirm ist ein Multitalent, er erweitert einen hervorragenden 23″ Bildschirm mit FullHD-Auflösung um die Multitouch-Fähigkeit und schafft eine “neue” Bedienungsart. Bisher war die Touch-Bedienung kleineren und vor allem mobilen Geräten “vorbehalten”. Die Frage nach dem Anwendungszweck stellt sicher hier natürlich sofort. Ich sehe den Bildschirm eher an Messen, Ausstellungen, bei Informationstischen in Firmen oder in Meetingräumen. Zu Hause war der gewohnte Griff zur Maus und Tastatur einfacher und die Möglichkeiten mit Touch in Windows 8 nicht umfangreich genug.

Dell S2340T als Touchbedienelement für Windows 8

Schlussendlich muss jeder selbst wisse ob er einen Touchscreen im Grossformat braucht oder nicht. Ich kann auf jeden Fall sagen dass der  Dell S2340T hält was er verspricht. Er liefert ein tolles und gutes Bild und kann mit den Fingern bedient werden, dabei übernimmt der Standfuss sogar noch eine Dockingfunktion. Mit USB 3.0 werden Ethernet, Webcam, Audio und USB weitergereicht, das erleichtert den Kabelsalat. Wer also einen Einsatzzweck für den Bildschirm sieht, der kann mit ruhigem gewissen zuschlagen.

Dell S2340T für 929.- CHFDell S2340T bei Brack

Permalink

Empfehlung: Zeitraffer-Fotografie Buch von Gunther Wegner

Gwegner ZeitrafferDer Gunther Wegner ist vor allem im deutschsprachen Raum ein gängiger Name wenn es um Timelapse bzw. Zeitraffer Aufnahmen geht. Nicht nur dass er das Handwerk in Perfektion beherrscht, sondern auch seine Bearbeitungssoftware LRTimelapse. Damit habe ich auch mein Timelapse Video des Zirkus Knie erstellt und dabei hat mir sein Ebook auch massiv geholfen. Nun wagt Gunther einen weiteren Schritt und veröffentlich demnächst sein erstes Buch “Zeitraffer-Fotografie | Aufnahme, Bearbeitung und Produktion von Time Lapse-Videos”. Das Buch wird Mitte Mai erhältlich sein und kann bereits jetzt bei Amazon für 29.95€ vorbestellt werden.

Ich kenne mittlerweile Gunthers Arbeitsweise und die guten Resultate seiner Arbeit, daher habe ich mir auch das Buch vorbestellt. Interessierte zum Thema Zeitraffer kann ich das nur nahelegen, schon das Ebook war toll und trotz komplexer Themen, sehr einfach erklärt. Das oben eingebettete Video ist übrigens eines von Gunther, ich habe euch nicht zu viel versprochen oder?

Permalink

How To: Shutter Count / Anzahl Auslösungen der DSLR auslesen

EOS 7D Shutter Count with EOSCount

Bekannterweise haben Spiegelreflexkameras eine begrenzte Lebensdauer, vor allem gegeben durch die Anzahl Auslösungen – den sogenannten Shutter Count. Da das kritische Verschleissteil einer solchen Kamera der Verschluss ist, definiert die Anzahl Auslösungen auch den Gebrauchtpreis und die weitere Lebenszeit einer DSLR. Wie viele Auslösungen eine Kamera durchhält, dazu gibt es online zig Foreneinträge und Diskussionen. Bei Canon redet man im günstigen Segment (dreistellige Modellnummer z.B. 500D) von rund 50’000 und bei einstelligen Modellnummern die auch deutlich mehr kosten von 150’000 Auslösungen und mehr.

Wie dem auch sei, verkauft oder kauft man eine DSLR möchte man sicher gerne die Anzahl Auslösungen wissen und das ist leider nicht bei allen Modellen ganz ohne. Besonders bei der EOS 7D hatte ich vor einem Jahr schonmal nach Möglichkeiten gesucht und wurde nicht fündig. Diesmal hat es aber geklappt und ich stelle euch hier einige Möglichkeiten vor:

Camera Shuttercount

Die wohl einfachste Methode bietet Camerashuttercount, dort wird einfach ein Foto das mit der Kamera gemacht wurde direkt hochgeladen, danach wird die Anzahl Auslösungen angegeben. Ich habe es dort mit Files von drei verschiedenen Canon DSLRs probiert, das die 7D nicht funktionieren würde wusste ich. Aber auch meine Files der 550D und 450D zeigten nur die Meldung “It looks like your camera doesn’t supply the necessary information.” an. Vielleicht hat jemand von euch mit seinem Modell mehr Glück.

EOSCount

Am einfachsten und schnellsten geht es in Windows mit EOSCount.com. Dabei wird eine ActiveX Komponente im Browser geladen und kann den Shutter Counter anzeigen – das aber nicht gratis. Für das einmalige auslesen werden 1.69$ und für unlimitiertes 5.19$ fällig – wer es schnell und einfach mag ist hier an der richtigen Adresse – darf dafür aber etwas berappen.

EOSCount Shutter Count an der EOS 7D - Serial abgeändert

EOSCount Shutter Count an der EOS 7D – Serial abgeändert

Unterstützt werden übrigens alle Single-DIGIC III, DIGIC IV und einige DIGIC V EOS Kameras. Bekannte Ausnahmen sind die 5D (Mark I), 1D Mark III und  die 1Ds Mark III.

EOSInfo & Mac40D

Die beiden Software Tools von Astrojargon kamen bei mir gar nicht an. Während die Mac 40D Variante keine EOS 7D unterstützt und dabei schon in der Vorauswahl ausschied, scheiterte es bei EOSInfo auf Windows 8 bei der Benutzung. Es wurde keine Kamera erkannt, kann aber auch an einer mangelnden Windows 8 Unterstützung liegen.

EOS 7D Shuttercount mit GPhoto2 unter OS X auslesen

EOS 7D Shuttercount mit GPhoto2 unter OS X auslesen

Gphoto2

Mit Gphoto2 kann man den Shutter Count von so ziemlich jedem Kameramodell auslesen. Das Tool ist für Linux und kann aber auch unter OS X ausgeführt werden. Wer als Um Gphoto2 unter OS X benutzen zu können müsst ihr die “Command Line Tools for Xcode” installieren, das Paket gibt es kostenlos direkt bei Apple. Dazu noch Homebrew (empfehle ich sowieso jedem der gerne was in der Kommandozeile macht) installieren und los gehts: Installieren wir einmal Gphoto2:

brew install gphoto2

Jetzt können wir die Kamera anschliesse, einschalten und versuchen Parameter auszugeben, was jedoch nicht funktionieren wird:

gphoto2 --list-config

Denn ein Dienst blockiert uns das Interface, das sogenannte Picture Transfer Protokoll. Dieses sollte man noch schnell abschiessen:

killall PTPCamera

Jetzt können wir nochmals versuchen die Parameter aufzurufen oder gleich den Shuttercount wie folgt abzufragen:

gphoto2 --get-config /main/status/shuttercounter

Was bei mir folgendes Resultat ergab:

Label: Shutter Counter
Type: TEXT
Current: 8246

Wer auf die Installation von Homebrew usw verzichten will, kann wie oben erwähnt eine Linux-Maschine benutzen oder sich eine virtuelle Ubuntu-Maschine herunterladen – das klappt natürlich auch!

Fazit

Die Anzahl Auslösungen einer Kamera herauszufinden wird einem nicht gerade leicht gemacht und daher gibt es auch zig verschiedene Tools. Wer auf Nummer sicher gehen will, der Aufwand für die Gphoto2 Methode lohnt sich sicher und ist kostengünstig. Alle andere Methoden muss man entweder etwas bezahlen oder Glück haben, dass das gewünschte Modell unterstützt wird.

Permalink

Synology veröffentlicht DiskStation Manager DSM 4.2

DSM 4.2 Synology NAS Geräte sehe ich immer noch als Mass der Dinge für Netzwerksspeicher zu Hause an. Mit mit meinem DS412+ bin ich nach wie vor sehr glücklich und decke damit alle Anforderungen zu Hause ab, das vor allem dank dem mittlerweile riesigen Funktionsumfang. Das hat vor allem mit dem DiskStation Manager von Synology zu tun, quasi das Betriebssystem der kleinen Boxen. Nun ist der DSM 4.2 offiziell erhältlich, ich hatte seit Anfang Jahr die Beta in Betrieb und hatte keine Probleme damit.

Neuerungen

Die Neuerungen habe ich bereits in der Beta-Ankündigung vorgestellt – besonders war ich aber auf die Streaming-Funktion gespannt. So konnte ich direkt von der Medialibrary von meinem NAS aus über Airplay auf meinen Apple TV stream – ohne Jailbreak! Sehr cool, leider nicht ganz stabil. Ich bin gespannt wie sich das in der aktuellen, finalen Version verhält.

Synology Video Station

Fazit

Ich werde mir heute Abend gleich die finale Version von DSM 4.2 über die Beta spielen und probiere nochmals die Streaming-Funktionalität. Ansonsten kann ich euch die Synology NAS Geräte und deren Betriebssystem einfach nur empfehlen, die Geräte sind sehr ausgereift und decken mittlerweile fast jeden Use-Case im Heimbereich und für kleine Unternehmen ab!

Permalink

MYO: Gestensteuerung mit dem Armband für wenig Geld

MYO controls the AR DroneLetzte Woche war ich nicht immer ganz up to date mit den neusten News aus der Szene, aber Michael und Marco haben mich per Mail, bzw. über Twitter auf MYO aufmerksam gemacht und ich teile deren Infos gerne mit euch. Es geht um das MYO Armband, das euch eine Gestensteuerung für diverse Geräte mit eurem Arm zulässt, doch ich lasse lieber das folgende Video sprechen:

Schaut doch schonmal ganz spannend aus und geht für mich in Richtung Kinect von Microsoft und dem schonmal hier vorgestellten Leap Motion. Dabei unterschieden sich die Systeme rudimentär, während Leap und Kinect auf Sensoren bzw. Kameras vor dem Nutzer setzen, wird Myo deutlich mehr Freiheiten zulassen. Das Armband ist einzig und allein über den Unterarm gestülpt und danach ist man frei wie man sich bewegt und wo. Das soll gelingen durch Erkennen der elektrischen Aktivität im Muskel und so kann sofort auf Fingerbewegungen reagiert werden.

MYO

Myo funktioniert übrigens über Bluetooth 4.0 und hat einen integrierten Lithium-Ionen Akku um es drahtlos nutzen zu können. Ansonsten sind die Informationen noch eher karg, wer aber noch Fragen hat, einige sind in den FAQ geklärt und ich hoffe die nächsten Monate sehen wir mehr zu diesem System!

Signale in MYO

Verfügbarkeit & Preis

Das MYO Armband soll Ende 2013 bereit sein für den Verkauf. Eine Vorbestellung kann man bereits jetzt tätigen, wobei die Kreditkarte aber erst bei Versand belastet wird. Vorbestellen könnt ihr das Armband für günstige 149 US-Dollar.

Permalink

Cinechopper OktocopterDevinsupertramp dürfte dem ein oder anderen doch ein Begriff sein, denn unter diesem Pseudonym veröffentlicht Devin Graham genial produzierte Youtube-Videos. In seinem neusten Kurzfilm Insane Canyon Rope Swing kommt auch ein Multicopter für atemberaubende Bilder aus der Luft zum Einsatz:

Das motiviert mich natürlich weiter an meinem Multicopter Projekt zu arbeiten und meinen Hexacopter auch mit einer Kamera aufzurüsten. Behind the Scenes mit dem Multicopter Einsatz gibt es übrigens hier anzuschauen!

Permalink

How To: Boxee Box lautlos machen – Lüfter tauschen

How To - Boxee Box Fan Replacement 1

Vor fast zwei Jahren habe ich meinen Testbericht zur Boxee Box von D-Link hier niedergeschrieben. Mein Fazit war fast durchs Band positiv, bis auf die Geräuschkulisse: “Etwas als mühsam stellte sich für mich die Lautstärke des Lüfters raus, er läuft ständig und ist meines Erachtens gut zu hören.” Schlussendlich steckt aber in der Boxee auch nur ein Lüfter und die kann man bekanntlich tauschen, so habe ich mich an die Arbeit gemacht die Box zu öffnen:

Auf der Unterseite kann man den Belag einfach abziehen - ACHTUNG nicht dreckig machen, der sollte nach dem Umbau immer noch kleben

Auf der Unterseite kann man den Belag einfach abziehen – ACHTUNG nicht dreckig machen, der sollte nach dem Umbau immer noch kleben

Ist die Folie entfernt hat man Zugang zu 6 Schrauben die man alle lösen muss.

Ist die Folie entfernt hat man Zugang zu 6 Schrauben die man alle lösen muss.

Die Boxee Box lässt sich jetzt einfach öffnen, unter dem mittigen Kühlkörper befindet sich der Lüfter

Die Boxee Box lässt sich jetzt einfach öffnen, unter dem mittigen Kühlkörper befindet sich der Lüfter

Diesen Lüfter wollen wir ersetzen

Diesen Lüfter wollen wir ersetzen

Der Lüfter

Der verbaute Lüfter ist ein Sunon HA40101V4-0000-C99, dieser läuft mit 4500U/min und macht 18.2dBA “Lärm”. Um ihn zu ersetzen braucht es einen baugleichen mit den Massen 40x40x10mm. Es wäre sicher auch denkbar die Box ohne Lüfter in Betrieb zu lassen, doch ganz ohne Luftzirkulation ist mir dass dann doch zu heikel. So habe ich mir einen Scythe Kaze mini bestellt, der Preis von 6.- CHF für eine leisere Box ist doch ganz fair. Zumal dieser mit 14,0dBA doch einiges leiser sein soll als der Sunon-Fan.

Die seitliche Abdeckung kann entfernt werden, dazu den rechten Stecker ausziehen

Die seitliche Abdeckung kann entfernt werden, dazu den rechten Stecker ausziehen

Der Scythe kaze mini vor seinem Einsatzort

Der Scythe kaze mini vor seinem Einsatzort

Das ist der besagte Kühlkörper ohne Lüfter

Das ist der besagte Kühlkörper ohne Lüfter

Der Scythe Kaze kann mit dem beiligenden 3pol-Adapter einfach angeschlossen werden

Der Scythe Kaze kann mit dem beiligenden 3pol-Adapter einfach angeschlossen werden

Resultat

Nach dem Lüftereinbau kann man die Box in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammenbauen. ich habe nun ein deutlich leiseres Lüftergeräusch das nicht mehr während einer Medienwiedergabe störend erscheint. Genau das war mein Kriterium und nun wird es von der Boxee Box erfüllt. Ich bin in diesem Punk auch etwas heikel, aber wem es ebenfall zu laut ist, der kann den Umbau auch wagen – ist schliesslich keine Hexerei dabei.

Die D-Link Boxee Box gibt es ab 199.- CHF zu kaufen, beziehungsweise für deren 140.- € in Deutschland zu erstehen

Seite 45 von 115« Erste...102030...4344454647...506070...Letzte »