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Testbericht: Logitech UE Boom – kabelloser 360° Sound

Logitech UE Boom Review

Ich hatte schon einige Lautsprecher ausprobiert und davon war auch manche mit Akku und Bluetooth-Interface, damit man sie immer und überall nutzen kann. Der populärste mobile Lautsprecher war lange die Jambox, mittlerweile aber würde ich meinen die UE Boom hat diese abgelöst. Also habe ich mir die UE Boom einmal besorgt und genauer angesehen, zumal aktuell eine Sonderedition auf den Markt gekommen ist. UE steht übrigens für Ultimate Ears, welches als eigenständige Marke auftritt, dahinter steht der Schweizer Hersteller Logitech für den Vertrieb.

Technische Daten

  • 360-Grad-Lautsprecher
  • Akkustikgehäuse mit Plasmabeschichtung schützt vor Wasser und Flecken
  • Bis zu 15 Stunden Akkulaufzeit für Musik ohne Unterbrechungen
  • Kabellose Verbindung von zwei UE BOOM in Stereo über die UE BOOM App zur Verbreiterung des Klangs und Erhöhung der Lautstärke
  • Konnektivität: 3.5mm Klinkenanschluss, Bluetooth, Laden über microUSB
  • Höhe : 18 cm, Breite : 6,91 cm, Gewicht : 540 g
Die Logitech UE Boom klingt am besten wenn sie steht.

Die Logitech UE Boom klingt am besten wenn sie steht.

Der Lieferumfang

Da hat sich Ultimate Ears wohl an Apple orientiert, der kleine Bluetooth-Lautsprecher steckt in einer zylinderförmigen Verpackung. Unter der Aussenhülle lässt sie diese wie eine Schatulle öffnen. Darin sind auch nebst dem UE Boom ein 10W-Netzteil, micro-USB-Kabel und Anleitung verstaut.

Der Einschalter und Bluetooth-Connect-Button liegen oben.

Der Einschalter und Bluetooth-Connect-Button liegen oben.

Verarbeitung und Bedienung

Praktisch sind die gummierten Oberflächen, oben, unten und auf einer Seite. Damit lässt sich die Boom gut halten und ist ziemlich robust. Das auch dank des farbigen Lautsprecherüberzugs, dank diesem ist die UE Boom Wasser- und Schmutzabweisend. Also ideal für einen Ausflug an den See.
Die Bedienung und Einrichtung ist eigentlich selbsterklärend, jeder der schonmal ein Bluetooth-Gerät mit dem Smartphone verbunden hat, kommt damit zu recht. Nach nach dem Verbinden wird einem gerade noch die passende Boom App (iOS / Android) empfohlen. In dieser kann man übrigens auch zwei Booms zu einem Stereopaar verbinden!
Das restliche ist schnell erzählt, die Lautstärke kann an den grossen Tasten an der Boom direkt reguliert werden, Pausieren oder Lieder überspringen muss man direkt am Wiedergabegerät. Einfache Bedienung, klares Konzept!

Mit dem D-Ring lässt sich die UE Boom hängend befestigen oder auf ein Stativ schrauben.

Mit dem D-Ring lässt sich die UE Boom hängend befestigen oder auf ein Stativ schrauben.

Sound

So viel gleich zu Beginn, die UE Boom klingt am besten stehend. Wenn sie liegt kommt die Abstrahlung nicht gut zur Geltung, daher wenn möglich stellen oder über den Ring an der Unterseite aufhängen. Dank der 360° Abstrahlung profitiert jeder um die Boom von der Musik, wer sogar zwei Booms dabei hat kann diese auch Stereo-Paar nutzen.

Erstaunlich waren für mich aber zwei Dinge, einerseits die Soundqualität. Für einen Bluetooth-Speaker der batteriebetrieben ist, kommt die Musik kraftvoll mit einer guten Prise Bass daher. Bei ganz tiefen Tönen muss sie dann aber ein wenig passen, wie auch bei sehr hohen Tönen. Bei zweitgenanntem vor allem bei grosser Lautstärke, im Vergleich aber mit Konkurrenzprodukten liegt die Boom vorne.
Was mich ebenfalls erstaunt hat ist die Akkulaufzeit, nahm ich doch die angegeben 15 Stunden nicht ganz als die Wahrheit an. Mit vernünftiger Lautstärke aber sind die 15 Stunden kein Problem, die werden locker eingehalten und mein Testgerät war nicht fabrikneu. 

Logitech UE Boom

Fazit

Ich persönlich finde diese portablen Lautsprecher mit Bluetooth-Anbindung sehr spannend und interessante Produkte, selber brauch ich sie aber eigentlich nie. Zu Hause nutze ich Sonos und überallhin muss ich meine Musik nicht nehmen. Wer aber gerne etwas Musik für sich und seine Kollegen hören möchte, dem kann ich die UE Boom vorbehaltlos empfehlen. Ein tolles Produkt das überzeugt, dafür muss man aber etwas Geld in die Hand nehmen.

Die UE Boom von Logitech gibt es im Apple Store für 249.- CHF, bei Conrad für 249.- CHF oder in Deutschland bei Amazon für 199.- €.

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Timex Ironman One GPS+: Smartwatch mit GPS & GSM-Modul

Timex Ironman One GPS+

Ich habe hier schon einige Uhren für Sportler mit GPS getestet und aktuell kommen Smartwatches immer mehr auf. Warum nicht gleich beides kombinieren, dachten sich wohl die Entwickler beim US-Unternehmen Timex. Das Resultat ist die Ironman One GPS+, eine Smartwatch mit integriertem GPS für Sportler. Das geniale an der Ironman One, sie hat bereits ein integriertes Mobilfunkmodul und kommt daher ohne Smartphone aus!

Features

  • Netzverbindung ohne Smartphone
  • auf E-Mail basierender Messaging-Dienst
  • Aufzeichnungsmöglichkeit, die den Ort des Nutzers an Freunde und Familie weitergeben kann
  • eigens erstelltes Notrufsystem “Finde Me Mode”, mit dem der aktuelle Standort im Notfall gesendet werden kann
  • Aufzeichnung und direktes Sharing von Geschwindigkeit, Distanz und Schrittfrequenz
  • bis zu 50 Meter wasserdicht
  • integrierter MP3-Player mit 4 GB Speicher, Soundausgabe via Bluetooth
  • Always-on Display, Ablesbarkeit in der Sonne, Touch
  • 1 Jahr kostenlose Datennutzung (bei AT&T in USA und Kanada)

Im Innern der Timex Ironman One GPS+ wekelt ein Qualcomm-Prozessor mit eingebautem Modem und weiteren Parts von Qualcomm. Dazu gehört auch ein “Intelligent Device and Network Connectivity Management”, sowie ein Qualcomm Mirasol-Display. Letzteres ist sehr interessant, weil die Mirasol-Technik auch noch bei hellem Sonnenlicht funktionier, da sie per Reflexion arbeitet und nicht zwangsweise auf eine Hintergrundbeleuchtung angewiesen ist wie LCDs. Dank dem Mobilfunkmodul braucht der Sportler nicht ein Smartphone mit sich herumschleppen, was ich besonders interessant finde. In den USA und Kanada ist der passende Mobilfunkvertrag inklusive einem Jahr Nutzungsdauer Teil des Verkaufspakets. Ebenfalls Teil der Uhr ist ein 4GB grosser, interner Speicher, darauf können auch Musikdateien abgelegt werden.

Die Timex Ironman One GPS+ wiegt bei Abmessungen von 50 x 15,7 Millimetern 71 Gramm. Der 1,5 Zoll große Mirasol-Touchscreen bietet eine Auflösung von 288 x 192 Pixeln. Der Lithium-Ionen Akku reicht laut Timex für eine Standby-Zeit von 72 Stunden. Mit aktiviertem Mobilfunk und GPS schrumpft die Akkulaufzeit auf 8 Stunden. Kommt der Music Player dazu sind es nur noch 4 Stunden.

Die die Timex Ironman One GPS+ ist übrigens bis zu 50 Meter wasserdicht und kann mit gängigen “Sport-Apps” wir Runkeeper, Strava oder auch MapMyFitness synchronisieren.

Timex Ironman One GPS+ beim SurfenFazit

Spannend, sehr spannend sogar. Timex geht hier in Zusammenarbeit mit Qualcomm einen interessanten Weg, denn von Smartwatches mit integriertem GPS habe ich bisher noch gar nie was gelesen und mit eigenständigem Mobilfunkmodul gibt es bisher auch noch nichts auf dem Markt. Für die Timex Ironman One GPS+ gibt es aus meiner Sicht definitiv einen Markt, in unserer Region wird es spannend wie das mit den Mobilfunktverträgen aussieht. Aber das dauert ohnehin noch ein wenig, Marktstart in Europa wird erst 2015 sein, während die Ironman GPS+ in den USA und Kanada diesen Herbst erhältlich sein soll.
Die Smartwatch wird es in Grau oder Schwarz für jeweils rund 400 US-$ zu kaufen geben, will man den Pulsgurt ebenfalls dabei haben schlägt das Paket noch 50$ drauf.

 

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Neues zur Swisscom iO App

Swisscom iO (c)breezi.com

Bereits im Juni des letzten Jahres wurde hier über die Kommunikationsplattform Swisscom iO berichtet. iO ist eine plattformübergreifende App, die es vereinfacht ermöglicht miteinander zu kommnizieren, ob das nun mittels Nachrichten oder Telefonaten ist. Die Kommunikation erfolgt kostenlos und dank Push-Notifications erhält man Nachrichten von Freunden direkt auf das Smartphone. Bei mir ist die App mit der Zeit etwas untergegangen, mit den folgenden Neuerungen ist sie aber wieder attraktiver geworden.

Neuerungen und Features von iO

Swisscom iO erlaubt es mit einer einzigen App zu Telefonieren, Chatten, und Bilder oder Videos zu versenden. Dabei ist die App aber vor allem bezüglich Telefonieren aus dem Ausland interessant. Swisscom Natel infinity Kunden können von unbegrenzten Anrufe auf alle Schweizer Telefonnummern und Gratis-SMS profitieren. Kunden anderer Provider können sich iO Pakte kaufen, ab 2.- CHF pro Tag. Auch für Kommunikation ins Ausland mit iO sind Pakete verfügbar, hier aufgelistet.

Ein Hauptargument für Swisscom iO ist die Datensicherheit und der Schutz von der Privatsphäre. Sämtliche Daten werden gemäss Swisscom auch auf Schweizer Servern gespeichert, alle Nachrichten werden verschlüsselt versendet und die Kontaktdaten im Smartphone werden für keine weiteren Zwecke verwendet als Swisscom informiert.

Demnächst kommt mit einem Update ein neues, schlichtes und vereinfachtes Design für iO. Die vorher erwähnten Packages können dann direkt in der iO App bezogen werden. Die App gibt es aktuell für iOS und Android.
Ebenfalls neu ist der spezielle Klingelton “Simply the Best”, welcher in Zusammenarbeit mit Tina Turner erstellt wurde. Die Sängerin, welche seit einigen Jahren in der Schweiz wohnt, tritt als Werbefigure für iO auf. Zu ihrer Zusammenarbeit mit Swisscom sagt Tina Turner: “I like communicating, and with iO I support a product that features Swiss quality. The app is simple to use and my data are secure, things that are important to me”.

Disclaimer: Gesponserter Artikel von Swisscom

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DVB Tuner für XBox One vorgestellt

Xbox One Digital TV TunerEin nettes Add-On wurde kürzlich von Microsoft präsentiert und dürfte vor allem die XBox One Besitzer hierzulande freuen. Den mittels dem vorgestellten Digital TV Adapter, kann man nun auch über die XBox One fernsehen mit einigen Zusatzfeatures. Der Empfänger für DVB-T, DVB-T2 und DVB-C wird in Deutschland für 29.99€ ab Oktober verkauft werden. Damit kann man sich dann direkt an den heimischen Kabelanschluss anschliessen und von den XBox One TV-Features profitieren. Will heissen, ihr könnt Live-TV pausieren oder im Snap Modus eine Sendung ansehen während daneben noch ein Spiel läuft – cool oder…

Weitere Features

  • HD-TV auf Xbox One Mit dem Xbox One Digital TV-Tuner ist es möglich über Xbox One HD-Fernsehen zu sehen und gleichzeitig Spieleinladungen und Benachrichtigungen zu erhalten.
  • Fernsehen im Snap Modus Im Snap Modus können Sendungen gesehen werden, während auf dem Hauptbildschirm Skype, Spiele oder andere Apps laufen.
  • Live-TV pausieren Ein Pausieren der Fernsehsendung ist jederzeit möglich.
  • Programmübersicht über OneGuide Im OneGuide ist es möglich, das TV-Programm abzurufen und direkt zu bestimmten Kanalübersichten zu navigieren.
  • Favorisierte TV-Kanäle im OneGuide Im OneGuide können bevorzugte TV-Kanäle angelegt werden.
  • Wechsel der TV-Kanäle mittels der Stimme OneGuide ermöglicht es mittels der eigenen Stimme den TV-Kanal zu wechseln (mit Kinect)
  • OneGuide auf Xbox SmartGlass Mit der neuen Xbox SmartGlass App können Kanäle komfortabel eingestellt werden.
  • TV-On-Demand OneGuide zeigt an, welche On-Demand-Sendungen über Video-Apps verfügbar sind.

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Timelapse aus Nordkoreas Hauptstadt Pjongjang

Timelapse aus Nordkoreas Hauptstadt Pyongyang

Ich möchte heute ein interessantes Video aus Pyongyang, der Hauptstadt von Nordkorea zeigen. Auf Grund der politischen Lage Nordkoreas sieht man ja wenige Bilder aus dem Land, das nachfolgende Video zeigt aber eine tolle Kombination aus Slow Motion, HD Aufnahmen und Timelapse-Elementen. Mir gefällt dabei sehr gut wie alles sehr stimmig zu einer geführten Reise durch die Stadt verbunden wurde. Schaut doch selbst:

(via theverge)

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TBS Gemini: Mini Hexacopter für Highspeed-Flüge

TBS GeminiIch fliege ja bekannterweise mit einem TBS Discovery Pro Quadcopter herum und bin damit extrem glücklich. Die Jungs von Team Blacksheep haben aber auch andere Fluggeräte im Angebot und ab Ende September kommt ein neuer Copter von TBS auf den Markt. Der TBS Gemini als sogenannter “fpv racer” ist ein kompakter Hexacopter der vor allem auf schnelle Flüge ausgelegt ist.

Der TBS Gemini wird als 5.8GHz und 2.4GHz FPV Version und in einem passenden Gehäuse geliefert. Der Zusammenbau soll dann nur wenige Minuten dauern, dabei soll ein Race, sowie ein Filmsetup dazugehören. Klingt schon einmal sehr spannend, schaut mal das Video an:

Features

  • Forward-tilting motors for efficient, high speed flight
  • Built-in FPV camera
  • Optional HD camera
  • CORE OSD/power supply with integrated current sensor
  • Ready for long range FPV
  • Custom 4A ESCs
  • Taulabs-based flight control
  • Crash-friendly, yet integrated layout

Lieferumfang (Package)

  • TBS Gemini main frame and plastic parts
  • Canopy for Race and Film (Mobius camera)
  • 6 motors, ESCs and props
  • Flight control, pre-configured
  • CORE PNP25 (optionally upgrade to CORE PRO)
  • FPV camera
  • TBS BOSS 5.8GHz (optionally upgrade to 2.4GHz)
  • 1x 3S Battery
TBS Gemini Prototyp (gemäss pvhub Forum)

TBS Gemini Prototyp (gemäss pvhub Forum)

Preis & Verfügbarkeit

Der TBS Gemini kann ab Ende August bei TBS selbst oder Dronefactory bestellt werden. Der erste Produktions-Batch wird Ende September ausgeliefert, die zweite Ladung soll 3-4 Wochen später folgen. Preislich soll das “ready to fly”-Package unter 600.- USD liegen, Dronefactory schreibt ihn aktuell für 599.- CHF aus.
Ich bin gerade geneigt mir einen Mini-Hexacopter zuzulegen ;-)

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Rip Curl SearchGPS: Smartwatch mit GPS für Surfer

RipCurl SearchGPSMittlerweile sind ja Uhren mit verbauten GPS keine Besonderheit mehr und ich habe schon einige davon getestet. Moderne Geräte decken dabei nicht nur Running als Sportart ab, sondern auch Radfahren und Schwimmen. Rip Curl, ein australischer Hersteller von Surfmaterial und -bekleidung, bringt nun eine Smartwatch für Surfer auf den Markt. Die Rip Curl SearchGPS zeigt dem Surfer dabei wie viele Wellen er geritten hat, wie lange er im Wasser war oder wie schnell er auf dem Surfbrett unterwegs ist. Die Uhr ist selbstverstänlich wasserdicht und dank monochromen Display soll der Akku einen Sommer lang halten, was mich bei Verwendung von GPS verwundern würde.

Das einfache monochrome Display soll seinen Vorteil im direktem Sonnenlicht und auch in trüben Wasser ausspielen und immer gut ablesbar sein. Die SearchGPS kann im Modus “Go Surf” als Aktivitätstracker genutzt werden, dabei zeichnet sie Geschwindigkeiten, Wellenanzahl und Länge des Wellenritts auf. Die GPS-Positionen werden ebenfalls aufgenommen und so kam nach einem Ritt über die passende APP die Daten sortieren und sich die letzten Fahrten nochmals ansehen. Ebenfalls dabei ist ein Ranking anhand gerittener Wellen, damit man sich mit seinen Surfbuddies messen kann.

SearchGPS

Natürlich können die Daten auch an Freunde geschickt oder über soziale Medien geteilt werden, wers denn braucht. Die App wird laut Rip Curl für Apples iOS und Googles Android zur Verfügung stehen. Die RipCurl SearchGPS soll ab Oktober 2014 in Australien und den USA für rund 400$ auf den Markt kommen, über einen Marktstart in unserer Region ist noch nichts bekannt.

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SynoLocker: Synology NAS werden von aussen angegriffen

Meine Synology DiskStation DS412+Seit gestern ist das Thema SynoLocker in aller Munde, es handelt sich um eine Malware die euer Synology NAS beschädigen kann. Dabei ist die Gefahr für alle akut, welche einen Zugriff auf das NAS auch von ausserhalb des eigenen Netzwerks erlauben. Scheinbar ist es aktuell möglich von aussen so auf das NAS zuzugreifen, dass der Angreifer die gesamten Daten verschlüsseln kann. Der eigentliche Besitzer der Daten und des NAS hat dann keinen Zugriff mehr und wird auf  eine externe Seite geleitet, wo er Lösegeld bezahlen soll um wieder Zugriff auf die Daten zu erhalten.

Genauere Infos zur Lücke gibt es aktuell noch nicht. Es wird aber dringend empfohlen alle nach aussen offenen Synology-Dienste zu beenden, die Verbindungen per Firewall zu unterdrücken oder notfalls das NAS gar vom Netz zu nehmen. Ich empfehle euch ein Backup der Daten auf eine externe HDD zu machen und die neuste Firmware zu installieren. Betroffene User sollten sich umgehend bei Synology melden: security@synology.com

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Testbericht: TomTom Runner Cardio – GPS Uhr mit Pulssensor im Armband

TomTom Runner Cardio ReviewIch hatte in letzter Zeit viele Aktivitätstracker im Test und nun darf wieder mal eine GPS Trainingsuhr ran, diesmal die TomTom Runner Cardio. Ich hatte die Cardio-Serie von TomTom hier bereits angekündigt und auch ihr Vorgänger, die TomTom MultiSport Watch wurde hier in einem Testbericht behandelt. Das besondere am neuen Modell dürfte wohl die in der Uhr integrierte Pulsmessung sein, schauen wir uns das Gerät doch mal genauer an.

Runner Cardio vs. Runner MultiSport

Der Unterschied zwischen den Modellen liegt in der Anwendung, während die TomTom Runner Cardio rein auf Läufer ausgelegt ist, unterstützt die MultiSport auch Schwimmen und Radfahren. Im Test habe ich die Runner Cardio, die MultiSport-Version war leider noch nicht verfügbar.

Lieferumfang & Einrichtung

Bei der TomTom Runner Cardio scheint der Lieferumfang auf den ersten Blick spärlich, hat aber mit der Technologie zu tun. So sind in der Verpackung neben der Uhr und dem obligaten Ladekabel nur eine kurze Anleitung mitgeliefert. Mehr ist auch nicht nötig, der Herzfrequenzgurt ist ja obsolet.

TomTom Runner Cardio mit Ladestation

TomTom Runner Cardio mit Ladestation

Da die neue TomTom Runner Cardio auch über Bluetooth verfügt, kann ich sie einfach mit meinem Smartphone verbinden, das klappt wie mit jedem andere Bluetooth-Gerät auch. Dank der TomTom Smartphone App kann ich so bereits unterwegs synchronisieren und meine Aktivitäten auswerten. An den Computer muss sie dann nur noch um in der mitgelieferten Dock geladen zu werden. Am Computer sollte man TomTom MySports Connect installieren, das Programm synchronisiert ebenfalls die Daten, macht Firmware Updates und lässt einem einige Einstellungen vornehmen. Kompliment übrigens an TomTom, bei einem anstehenden Firmware-Update wurde ich per Mail sofort informiert!

TomTom Runner Cardio - UpdatemeldungTragekomfort

Im Gegensatz zum Vorgänger hält die Uhr nun viel stabiler im Armband und rastet richtig ein. Damit fällt der Kern der Uhr nicht mir einfach aus dem Armband, hier hat TomTom scheinbar Kundenfeedback ernst genommen und richtig umgesetzt. Das Armband wurde noch ein Stück verbessert und lässt sich noch angenehmer Tragen, ich hatte selten eine Sport-Uhr die sich beim ersten Tragen sofort gut anfühlt. Die Schlaufe für das überstehende Armband wurde auch entfernt, die Cardio kann mittels drei Noppen am gelochten Band eingerastet werden. Well Done TomTom, die Runner Cardio ist in Sachen Tragekomfort top.

TomTom Runner Cardio bietet einen hohen Tragekomfort

Synchronisation & Laden

Wie schon erwähnt kann entweder via Bluetooth zum Smartphone oder per Dock an der Uhr synchronisiert werden. Wer über den Computer synchronisiert kann auch zusätzliche Plattformen wie Runkeeper integrieren, sehr vorbildlich. Nach wie das grosse Manko ist die Ladedock, ohne Diese kann man den Akku der Runner Cardio nicht aufladen. Wer also die Uhr mit in die Ferien nimmt, sollte das Kabel nicht vergessen, laden per micro oder miniUSB ist nicht möglich.

TomTom Runner Cardio SyncTomTom Runner Cardio im Einsatz

Dank der “Ein-Knopf-Steuerung” ist die Bedienung sehr einfach, das Menü wirkt aufgeräumt und minimal, auf das nötigste reduziert. Trotzdem schafft man es intuitiv und einfach die Funktionen wie Pulszonen, Intervalltraining, vordefinierte Ziele oder Renntempo zu nutzen. Gross Kompliment für das extrem schnelle GPS, den schneller fand bisher noch keines meiner Testgeräte ein GPS Signal. “QuickGPSfix” nennt TomTom diese Technologie, die es ermöglichst den Standort von Satelliten sieben Tage lang zu speichern. Ist man mit dem Smartphone verbunden, hilft dieses beim unterstützten Abgleich, genial!

Die TomTom Runner Cardio unterstütz zwei Laufmodi, der Laufband- und Laufen-Modus unterscheiden sich in der Verwendung des GPS. Bewege ich mich innerhalb von Räumen, wo ich kein oder nur ein schwaches Signal habe, verwende ich den Laufband-Modus. Bin ich draussen aktiv, wähle ich den Laufenmodus in Verbindung mit GPS um meine Strecke aufzuzeichnen. Das klappt einwandfrei!
Vor einem Training sollte ich mir Gedanken machen, was ich trainieren will. Ich kann auch einfach loslaufen, aber ich habe mir mal eine Pulszone definiert, in welche ich Laufen möchte. Das geht direkt auf der Uhr, intuitiv und einfach. Während dem Training informiert mit die Uhr dann akustisch, optisch und haptisch, vor allem letzteres ist genial. Ich muss nicht zwingend auf die Uhr schauen. Mittels Pfeilen wird dort dargestellt ob man sich steigern soll oder eher gemächlicher laufen – wer ein wenig Laufsport betreibt sollte das aber auch selbst merken.
Ein nettes Feature ist die Wettkampffunktion, ich kann anhand eines bereits absolvierten Laufs gegen mich selbst antreten – die Cardio zeigt mir den ähnlich dem Pulsbereich an wie gut ich im Rennen bin.

Die Pulsmessung der Runner Cardio hat ihre Schwächen!

Die Pulsmessung der Runner Cardio hat ihre Schwächen!

Die Probleme mit der Pulsmessung

Ich hatte nach meinem ersten Lauf mit der TomTom Runner Cardio leider Probleme mit der Pulsmessung, diese setzte nach bereits wenigen Minuten Laufzeit aus und blieb konstant auf dem letzten Wert. Komisch dachte ich mir als zu Hause war und stellte einige Tage später bei einem Indoor-Training dasselbe fest. Mit ein wenig Suche im Internet bin ich auf einen Beitrag im TomTom Forum gestossen, auf dem dasselbe Phänomen auftrat. Der Support Hinweis auf die Position der Uhr hatte ich beim ersten Mal zwar beachtet, aber ich probierte es erneut, mit demselben Resultat. Ich habe dir Uhr noch einem Arbeitskollegen geliehen, der stellte nach 2km Laufen ebenfalls ein Ausfall der Pulsmessung fest.

Problem mit Herzfrequenz Sensor der TomTom Runner Cardio

Problem mit Herzfrequenz Sensor der TomTom Runner Cardio

Ich gehe von einem Problem mit der optischen Messung des Pulses aus, wenn man schwitzt. So konnte ich die Pulsmessung nach einem Ausfall nämlich wieder reaktivieren, in dem ich die Runner Cardio kurz vom Handgelenk nahm und dieses, sowie die Uhr vom nassen Schweiss befreite und danach weiter lief. Die Pulsmessung setzte wieder ein und funktionierte wieder bis wieder zuviel Schweiss auf dem Handgelenk war. Scheinbar gibt es hier ein technischen Problem, auf jeden Fall scheint sich TomTom Mühe zu geben und gemäss dem Foreneintrag kann man sich bei dem Problemfall direkt an den Kundendienst melden.

Weit weniger tragisch ist die verzögerte Pulsmessung, den während des GPS ultraschnell arbeitet, gibt es beim Puls merkliche Verzögerungen von mehreren Sekunden. Lief ich zusammen mit meiner Ambit 2S, war der Puls der Runner Cardio stehts 5-10 Sekunden hinterher. Je nach Ambitionen und Trainingsart ist das nicht sonderlich schlimm, jedoch merkt man die Verzögerung wenn man im Pulszonen-Bereich trainiert.

Review zur TomTom Runner Cardio

Fazit

Ein Fazit zu ziehen ist in diesem Fall schwierig, das Konzept hinter der Uhr ist nämlich genial. Das GPS funktioniert einwandfrei und schnell, wohl eines der besten dass ich je nutzte und die Synchronisierung mittels Bluetooth zum Smartphone ist toll. Das genau das Top-Feature der Pulsmessung seine Schwächen hat, macht es schwierig hier eine Empfehlung auszusprechen. Scheinbar gibt es Käufer die keinerlei Aussetzer und Probleme mit der Pulsmessung hatten, insofern bleibt nur noch die verzögerte Pulsmessung mit der wohl die meisten Leben können. Wer auf einen Pulsgurt verzichten möchte und die TomTom Runner Cardio ins Auge fasst, dem empfehle ich abzuklären ob sie nach einem Kauf trotz Tragen wieder einfach zurückgegeben werden kann. Je nach Handgelenk und Schweissproduktion wird die Uhr wohl beim ein oder anderen gut oder eben nicht funktionieren.

Die TomTom Runner Cardio gibt es für 329.- CHFwährend sie in Deutschland 269.- € kostet.

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XBMC: Media Center Software mit neuem Namen – Kodi 14

Kodi 14Ich schreibe hier immer wieder über das XBMC Media Center und habe bereits mehrmals Hardware gebaut, auf welcher XBMC lief. Nach wie vor setze ich zu Hause voll auf XBMC, meines Erachtens nach wie vor die beste Media Center Lösung. Die Entwickler haben sich nun entschieden XBMC mit der kommenden Version 14 in Kodi Entertainment Center umzubenennen.

Angefangen hat XBMC eigentlich schon 2002, als Xbox Media Player für die Xbox, später wurde es zu Xbox Media Center erweitert und nach der Portierung auf andere Plattformen im Jahr 2008 schliesslich in XBMC umbenannt. Die Entwickler geben für die Namensänderung mehrere Gründe an, unter anderem dass XB immer noch den XBox-Ursprung andeutet und zu Verwirrung führt, zumal XBMC auf der Xbox 360 und der XBox One gar nicht erst funktionieren. Zudem sei Kodi mittlerweile aus dem Begriff “Media Center” rausgewachsen, Dank Add-ons sei Streaming, Spiele, Newsfeed und vieles weitere auch möglich, daher “Entertainment Center”. Als wichtigster Grund gilt aber wohl die klare Trennung zur Spielkonsole von Microsoft, zumal sich der Name von dieser ableitete konnte man sich nie sicher sein nicht irgendwo abgemahnt zu werden.

Wie dem auch sei, mir ist der Name eigentlich “egal”, ich muss mich erstmal einfach daran gewöhnen. Ich hoffe die Plattform bleibt länger bestehen, zumal sie mir auch optisch gut gefällt. Für den Anwendern ändert sich sowieso wenig, bis nichts. Ausser einem neuen Namen bleibt alles beim Alten. Die Software wird weiterhin unter GNU Public License 2.0 veröffentlicht, wie die erste Entwicklerversion unter dem neuen Namen Kodi 14.0 “Helix” alpha2.

 

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