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Da staunte ich als Elektrotechniker nicht schlecht, als ich gestern diese Regelungstechnische Meisterleistung in folgenden Video gesehen hatte: Ein selbstnivellierender Billardtisch auf einem Kreuzfahrtschiff, der Radiance of the Seas von Royal Caribbean. Dabei gleicht die Tischplatte die Bewegungen des Schiffes aus und ermöglicht so ein Spiel während der Fahrt. Genial! (via)

Jetzt hätte ich persönlich noch gerne eine Gyroskop-Halterung für meine GoPro HD Hero 2, wie es Valentino Rossi auf seiner MotoGP-Maschine fährt:

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ABC News berichtet Exklusiv über Foxconn & Apple Produktion

Pascal Bösch hat mich netterweise auf das folgende Video von ABC News aufmerksam gemacht, hier berichtet der US-Sender exklusiv von Foxconn aus China. Foxconn ist die umstrittene Firma, welche auch für Apple produziert und in immer wieder in Medien erwähnt wird auf Grund miserabler Arbeitsbedingungen:

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Studentenrabatte bis 5.März 2012 – Projekt Neptun ETHZ

Projekt Neptun der ETHZWie zu jedem Semesterbeginn an Schweizer Universitäten und Hochschulen gibt es wieder saftige Rabatte auf IT-Geräte. Das gilt vor allem auch für eigens dafür eingerichtete Apple Stores, wo ihr eure Wunschkonfiguration zusammenstellen könnt.

Den grössten Rabatt bringt wie immer der Apple Store des Projekt Neptun, dieser ist noch bis und mit dem 5.März 2012 geöffnet. Beeilt euch also wenn ihr eine Bestellung plant. iPhones, iPads und der Apple TV sind übrigens von der Auktion ausgeschlossen, für das iPad gibt es ein wenig Rabatt, aber schaut euch am besten selbst um.

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Testbericht: Eye-Fi Pro X2 – 8GB WiFi SD-Karte

Seit einiger Zeit besitze ich eine Eye-Fi Pro X2 – das ist eine Kombination aus SD-Speicherkarte und WLAN-Netzwerkadapter. Dabei passt die SDHC Karte mit 8GB Speicher in herkömmliche Digitalkameras und erweitert diese um die eigene WiFi-Funktion, damit können Fotos und Videos kabellos direkt ins Netzwerk und Internet übertragen werden. Wem das noch nicht genau genug ist, hier ein kleines Einführungsvideo zu Eye-Fi!

Einrichtung

Eye-Fi Pro X2 Verpackung

Verpackung

Als erstes muss man die Eye-Fi Karte im Computer einstecken, entweder über einen Slot oder per USB danke dem mitgelieferten Kartenleser. Hier befindet sich die Software die ihr sogleich installieren solltet, danach startete bei mir gleich ein Update der neusten Version. Nachdem dieses geladen und installiert ist startet die Software und macht ein Firmware-Update eurer Eye-Fi Karte. Hier besser nicht ausstecken während dem Vorgang! Nun könnt ihr ein Konto einrichten und euer Heimnetzwerk der Karte mit Passwort hinzufügen!

Jetzt geht es ans Einrichten, wohin möchtet ihr JPGs, RAWs und Bilder auf eurem Computer gespeichert haben möchtet. Wie sich die Eye-Fi verhalten soll wenn sie voll wird, welche Online-Dienste ihr nutzen möchtet (flickr, Picasa, Facebook, Mobile Me und 20 weitere). Einzig Dropbox vermisse ich auf der Liste. Ja danach kann es schon losgehen, Eye-Fi Pro X2 erledigt den Rest und zu Hause braucht ihr eure Speicherkarte nicht mehr aus der Kamera zu nehmen, die Übertragung klappt automatisch über WLAN.

Geotagging

Die Karte hat auch integriertes Geotagging. Ich persönlich mag Fotos mit Geotags und mache das meist manuell nach einem Urlaub aber so automatisch fänd ich schon ganz praktisch. Aber Vorsicht, die Eye-Fi Pro X2 hat natürlich keinen GPS-Chip an Board, sondern arbeitet mit WPS:

Wie funktioniert der Eye-Fi Geotagging-Dienst?

Geotagging basiert auf der Wi-Fi Positioning System (WPS)-Technologie. Die Eye-Fi-Karte nutzt ihre integrierte Wi-Fi-Funktion und erkennt umgebende Wi-Fi-Netze, während Sie fotografieren. Wenn Sie Fotos drahtlos hochladen, versieht der Eye-Fi-Dienst Ihre Fotos automatisch mit Geotags. Das WPS-System kennt die Standorte von Millionen Wi-Fi-Netzwerken auf der ganzen Welt. Der Eye-Fi-Dienst fügt das Geotag während des Upload-Vorgangs in die Metadaten (den EXIF-Header) der Fotos ein.

Direkt auf das Mobilgerät mit den Fotos

Wenn man schon Fotos macht und unterwegs ist, hätte man diese doch auch gerne auf seinem Smartphone oder iPad. Das klappt seit neuem auch einwandfrei mit der iPhone und iPad App von Eye-Fi. Das folgende Video zeigt mehr dazu:

Review

Eye-Fi Pro X2 - WLAN und Speicher in einemIch habe die Eye-Fi bisher sehr genossen, sie ist wirklich praktisch. In Sachen Geotagging funktioniert sie in urbanen Gebieten sehr gut, in der Natur bringt das natürlich gar nichts. Auch gilt es zu beachten, dass die Karte einen deutlich höheren Stromverbrauch als herkömmliche SD-Karten aufweist und zudem gilt es beim Kauf auch darauf zu achten, dass eure Kamera mit Eye-Fi kompatibel ist. Ganz praktisch empfinde ich vor allem den “Endlos-Speicher”, dabei überschreibt die Karte selbstständig ältere Bilder im Speicher nachdem diese bereits an Computer/Online-Dienste übertragen wurden.

Fazit

Die Eye-Fi X2 ist ein Komfort-Produkt. Man kann seine Fotos auf deutlich billigeren und herkömmlichen SD-Karten abspeichern oder sie eben über WLAN automatisiert verwalten. Auf Reisen sehe ich in der Eye-Fi nicht nur Komfort sondern eine Online-Sicherung der Fotos, bei Verlust der Kamera bzw. Speicherkarte wäre man sicher froh die bisherigen Abzüge sind sicher gespeichert. Für genau diesen Fall wünschte ich mir aber eine Dropbox Anbindung, schliesslich möchte ich meine Urlaubsbilder nicht in Facebook oder Flickr öffentlich sichern. Leider war ich nie mit Kamera und Eye-Fi im Urlaub und meine neue DSLR läuft nur noch mit CF-Karten – mal schauen wo mich das hinführt….

Die Eye-Fi Pro X2 gibt es für 85.- Euro bei Amazon oder ein Nachfolgeprodukt für 80.- CHF bei Brack.

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Das grosse Problem von iMessage & ein möglicher Lösungsansatz

iMessageSeit dem Erscheinen von iOS 5 ist iMessage ein fester Bestandteil von iPhones und iPads geworden. Nun ist seit gestern auch eine Desktop-Version von iMessage in der Beta-Phase erhältlich und schliesst damit den Kreis. Das Nachrichtensystem iMessage hat also in alle Apple-Devices Einzug gehalten und wird somit, zumindest im Apple-Universum, extrem universell. Nebst der Tatsache dass iMessage aber für die Apple-Welt geschlossen bleibt, sehe ich ein anderes grosses Problem hinter dem System, wie gestern schon Michael twitterte:

Problem

iMessage funktioniert unter iPhones entweder über die Telefonnummer oder die E-Mail der Apple-ID, beziehungsweise einer weiteren verifizierten E-Mail-Adresse. So weit so gut, wenn man nun aber iPad und/oder einen OS X Rechner mit Messages dazunehmen möchte sollte man sich für etwas entscheiden. Will man auf allen Systemen die Nachrichten komplett abgebildet haben, so müssen alle mit dergleichen E-Mail arbeiten. Wie ihr schon richtig gelesen habt E-Mail, das geht ausserhalb des iPhones eben nur mit einer solchen und nicht mit einer Telefonnummer. Genau diesen Punkt bemängle ich und viele weitere am iMessage-System:

  • Wenn mir jemand eine iMessage vom iPhone aus schickt, werd er/sie als Empfänger in den meisten Fällen meine Telefonnummer wählen, die Nachricht trifft also ausschliesslich auf meinem iPhone ein!
  • Wenn ich mit der E-Mail-Adresse als Absender antworte, kommen weitere Antworten vom Gegenüber auf allen meinen Systemen an.
  • Schickt mir jemand eine SMS, habe ich diese sowieso nur auf dem iPhone.

Lösungsansatz

Es wäre doch ein einfaches von Apple, die Telefonnummer ähnlich wie das WhatsApp tut, zu verifizieren und diese auch von iPad und vom Mac aus als Absender beziehungsweise Empfangsadresse nutzen zu können. Genial wäre dann noch die Weiterleitung einer SMS an die weiteren Systeme vom iPhone aus, wobei man von allen antworten könnte, die SMS würde aber über das iPhone versandt. Auf iPad/Mac könnte das wiederum farblich hervorgehoben werden, damit dem Benutzer klar ist, dass weitere Kosten entstehen.
Was meint ihr?

asdf

 

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iMessage für OS X Lion bereits als Beta nutzbar

Als ich gestern noch berichtete dass Apple Mac OS X 10.8 Mountain Lion vorgestellte, war kurz danach auch schon der neue Messenger, genannt Messages, für OS X in der Beta online. Messages, das iMessage für OS X, funktioniert einwandfrei, ich habe es gestern reichlich getestet. Nachrichten vom Desktop an iOS Devices und zurück – kein Problem funktioniert alles. Wer auch möchte, hier könnt ihr euch Messages laden – viel Spass!

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Apple präsentiert OS X 10.8 Mountain Lion – mit iMessage Integration

Apple stellt den OS X Lion Nachfolger mit dem Namen Mountain Lion vor.  Die Developer Preview ist seit heute verfügbar. Die finale Version soll im Sommer diesen Jahres erscheinen, dabei sind die Neuerungen in Mountain Lion vor allem basierend auf iOS Geräten zu finden. Hier einen kurzen Überblick was OS X 10.8 zu bieten hat:

Mountain Lion Features

  • AirPlay: Endlich, das Streaming auf den Apple TV wird direkt im System integriert – Zusatztools adieu!
  • Game Center: auch auf dem normalen Rechner gegen Freude spielen.
  • Notification Center: Kennt man seit iOS 5, wird wohl so was ähnliches wie Growl sein. Haut mich jetzt nicht aus den Socken…
  • Erinnerungen und Notizen: Kennt man auch von iOS, eine gute Synchronisation wird die eigenen Dienste von Apple gegenüber Dritten sicher pushen!
  • iCloud: Synchrone Bearbeitung von Dokumenten, was mobil erstellt wird ist auf dem Desktop verfügbar und umgekehrt. Sicher der richtige Weg in die Zukunft…
  • iMessage: YEAH! Das kostenlose iMessage System findet auch die Integration in OS X als eigene App. Vorerst scheinbar als Beta.
  • Twitter: Integration in OS X 10.8 dabei können Dokumente mit einem Mausklick geshared werden.
  • Gatekeeper: Sicherheitsfunktion für App-Installation mit 3 Stufen: Free, Certified und Mac Store Only!

Ich freu mich auf das neue OS X – vor allem die iMessage und AirPlay Integration freut doch sehr – wer von euch zieht sich die Developer Preview?

 

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Testbericht: Orange HD Voice mit dem HTC Sensation

HD Voice von OrangeHD Voice ist momentan in aller Munde, seit Swisscom kürzlich auch damit online gegangen ist. Ich habe HD Voice von Orange nun einige Zeit testen dürfen im Rahmen des Orange Blogger Dialogs wo ich ein kleines Interview gegeben habe – natürlich über HD Voice. Nun möchte ich meine Erfahrung damit hier veröffentlichen.

Was ist HD Voice?

In einem Satz gesagt, ist HD Voice zur Verbesserung der Gesprächsqualität in GSM-Netzen entstanden. Das wird erreicht durch eine grössere Bandbreite pro Telefongespräch, so muss die Datenrate nicht ständig an den Kanal, beziehungsweise dessen Qualität, angepasst werden. Bei dieser Anpassung werden Frequenzteile nicht übertragen und damit wird die Qualität schlechter. Bei HD Voice steht nun mehr Bandbreite zur Verfügung, was auch weniger Filterung bedeutet und somit profitiert der Benutzer von einer natürlicheren Stimme des “Gegenübers” und weniger Hintergrundgeräuschen.

Wie kann ich HD Voice nutzen?

Um in den Genuss von HD Voice zu kommen, benötigen beide Gesprächspartner ein Mobiltelefon, das den Standard unterstützt. Dabei müssen auch beide Teilnehmer in einem HD Voice fähigen Netz sein, dann klappt aber alles ohne weiteres Zutun. Das Telefonat wird automatisch in HD Voice geführt. Die kompatiblen Smartphones sind aber noch auf rund 2 Dutzend Modelle beschränkt, alle iPhones scheiden hier zum Beispiel schon aus. Im folgenden habe ich euch eine Liste mit Modellen die mit HD Voice kompatibel sind zusammengestellt:

  • HTC: ChaCha, Desire HD, Desire S, Sensation
  • Nokia: Lumia 710, Lumia 800, N8, X6, 5230, 700, C5, C7, E6, E7, E72, X3
  • Samsung: Galaxy Ace, Galaxy S II, Galaxy S Plus, Omnia 7
  • Sony Ericsson: X10 Mini, Xperia Arc, Neo und Ray
HD Voice mit HTC Sensation und Orange im Auto

HD Voice mit HTC Sensation und Orange im Auto

Erfahrungsbericht zu HD Voice

Ich habe HD Voice mit zwei HTC Sensation und einem Kollegen im Orange Netz getestet. Dabei fanden die Gespräche in hauptsächlich drei Umgebungen statt: während eines WK in einer Kaserne,  zu Hause und im Auto. Dabei ist mir vor allem in der Kaserne und im Auto über die Freisprechanlage mit dem Sony-Autoradio aufgefallen, dass die Hintergrundgeräusche massiv gedämpft werden. Dabei meinte vor allem mein Gesprächspartner mich viel besser zu hören, im Auto gab es bisher oft Verständigungsprobleme wegen den Nebengeräuschen! Die klarere Stimme sehe ich etwas differenziert, man hört das gegenüber mit einer anderen Stimme als vorher, das merkt man. Die Stimme wirkt eher natürlich und weniger digitalisiert, diesen Effekt hörte ich auch weil ich mich darauf geachtet habe. Er war mir weniger bewusst, die Hintergrundgeräusch-Unterdrückung aber fiel mir sofort auf und ist für mich ein deutlicher Mehrwert für die Telefonie mit HD Voice!

Fazit

Es ist schon erstaunlich – Mobiltelefone wurden in den letzten Jahren stetig besser, doch die Telefonqualität hat sich nie massiv verbessert. Jetzt kommt mit HD Voice endlich ein Schub in die richtige Richtung, vor allem nerviges Hintergrundrauschen wird so wirklich gut unterdrückt und steigert meiner Meinung nach den Komfort beim Telefonieren. Ich erhoffe mir so auch dass an öffentlichen Orten weniger lautstark telefoniert werden muss, da man sich nun schon vom technischen Aspekt her besser versteht. Mir viel der Unterschied zum meinem iPhone 4S im Auto und der Freisprechanlage am deutlichsten auf – hier hörte mein Kollege mich jeweils massiv besser dank der besseren Sprachqualität. Wer also die Gerätschaft für HD Voice besitzt, probiert es mit einem “kompatiblen” Gesprächspartner einmal aus – wirklich cool und auch gratis!

 

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Wenn es schon mal jemanden gibt der ein schönes Timelapse Video aus meiner Region macht, dann muss es auch hier rein. Dieses Timelapse / Tiltshift Video stammt von Ralph Bolliger, wurde mit einer Canon EOS 600D und einem Sigma Zoom gedreht, viel Spass und ein schönes Wochenende:

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Testbericht: Wattcher – kabelloses Energiemessgerät für den Haushalt

Wattcher - EnergiemessgerätAuf Ende 2011 habe ich Ecowizz getestet, eine Möglichkeit Strom zu sparen mit Hilfe von einer Stromschlaufe die den Verbrauch misst und sich per Web-Interface steuern lässt. Nachteilig daran ist, dass die Messung sich auf eine Steckdose und Phase bezieht, es wäre doch toll den gesamten Haushalt zu erfassen. Der Leumund hat sich im 2009 bereits zu diesem Thema Gedanken gemacht, ich habe mir darum einmal den Wattcher besorgt:

Funktionen und Möglichkeiten des Wattchers

Der Wattcher besteht grundsätzlich aus zwei Elementen, dem Messgerät mit Sonde und Transmitter, sowie dem Anzeigegerät. Während die Messeinheit im Schrank des Stromzählers Platz findet, wird das Anzeigegerät an einer Steckdose im Haushalt eingesteckt und zeigt den Energieverbrauch an. Der Wattcher kann folgendes anzeigen:

  • Aktuellen Verbrauch (in Watt): wie viel Energie in diesem Moment verwendet wird.
  • Täglichen Verbrauch (in kilo Watt/Tag): den gesamten Stromverbrauch der letzten 24 Stunden.
  • Ziel Verbrauch (in %): wie hoch ist der Tagesverbrauch verglichen mit der angestrebten Menge?
Wattcher - Lieferumfang

Wattcher – Lieferumfang

Wie funktioniert der Wattcher?

Der Sensor kann auf jedem beliebigen Stromzähler (analoge Messinstrumente mit einem Dreh-Impulsgeber, digitale Messinstrumente mit LED-Anzeige und smart meters) angebracht werden und erkennt den momentante Energieverbrauch. Dank des batteriebetriebenen Transmitters wird dieses Signal per Funk an die Empfangseinheit übermittelt. So kann der Sensor und der Transmitter im Schrank/Kasten wo der Stromzähler platziert ist verstaut werden – während die Empfangseinheit, der Wattcher, in der Wohnung den Verbrauch anzeigt.

Wer sich lieber in Form eines Videos informiert, seht her:

Installation

Wattcher - Montage am Stromzähler

Montage am Stromzähler

Die Installation des Sensors auf dem Stromzähler ist eine simple Sache. So verkauft es die Firma Wattcher und so sehe ich es auch. Es ist kein elektrotechnisches KnowHow nötig, einzig den Zugang zum heimischen Stromzähler sollte man haben. Dabei gilt es zu beachten in einer Mietwohnung den richtigen zu erwischen ;-)

Ein zugeschnittenes Klett-Klebeband positioniert man nach Anleitung unterhalb, mittig auf der Drehscheibe. Der Sensor kann danach darauf festgedrückt werden. Schliesst man das Kabel kurz an der Sendeeinheit an, kann man überprüfen ob die grüne LED nach einer Umdrehung blinkt, wenn dass der Fall ist kanns weiter gehen. Die Sendeeinheit kann mit einer mitgeliefert Schraube im Schrank befestigt werden, oder man legt sie auf den Zähler wie ich es gemacht habe. Nun muss man den Wattcher in der Wohnung oder im Haus an einer Steckdose anschliessen, danach wird man nach dem C-Wert gefragt. Dieser ist auf dem Stromzähler vermerkt (in meinem Fall in r/kWh) und kann durch Drücken des roten Knopfs eingestellt werden. Das wars au schon, der Wattcher verbindet sich nun mit der Sendeeinheit und Sensor und liefert die Resultate. Es wird empfohlen ein Gerät mit einem bekannten Verbrauch ein- und auszuschalten um die Anzeige des Wattchers zu überprüfen!

Fazit

Wattcher - Anzeigegerät in der Wohnung

Anzeigegerät in der Wohnung

Wenn man ein zusätzliches Gerät braucht um seinen Verbrauch zu optimieren, stellt sich immer die Frage nach dem Eigenverbrauch von jenem. Der Wattcher hat einen sehr niedrigen eigenen Energieverbrauch, der sich unter 1 Watt befindet wenn man Sensor, Sendegerät und Anzeige kumuliert.
Über die Reichweite des Funksenders kann ich nur sagen, dass der Wattcher bei mir über ein Stockwerk sauber funktioniert, vielleicht können andere Wattcher-User hier Ihre Erfahrungen posten!?

Den Wattcher gibt es bei Brack für 119.- CHF und ich ich sehe in solchen Geräten die Zukunft. Man kann sicher persönliche Ziele setzen den Stromverbrauch zu minimieren. Andererseits wird einem auch mal bewusst wie viel Strom welches Gerät überhaupt so braucht und vielleicht kann der eine oder andere auch dank des Wattchers einen verborgenen Verbraucher finden, der so eigentlich nicht nötig wäre.

Bemängeln kann ich eigentlich nichts bis wenig am Wattcher. Das Nonplusultra wäre eine Anbindung ans Internet und die Erfassung der Daten in einem Web-Interface, ähnlich wie ich es von  Ecowizz kenne. Ansonsten ein geniales und durchdachtes Produkt dass auch durch extrem einfache Installation glänzt!

 

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