Permalink

Testbericht: Fujifilm FinePix X10 – Die immerdabei-Kamera für hohe Ansprüche

Fujifilm Finepix X10 Front

Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von Michael Eugster. Michi bloggt selber auch und arbeitet bis Ende Juli als Videojournalist. Die Fuji X10 hat er sich als handlichen Spiegelreflex-Ersatz gekauft. Nach meinem Bericht zur X100 ist der Bericht zur X10 von Michi die ideale Ergänzung hier im Blog:

Man sieht es ihr eigentlich kaum an, was sie alles leisten kann. Sie leistet viel und schnell, wenn man sich sie leisten kann. Denn billig ist sie nicht, sie lässt sich schon gut bezahlen, wenn man sie haben will. Die Rede ist natürlich von dieser Kamera, die ihr hier sehen könnt. Im schönsten Retro-Design hat Fujifilm eine Kamera auf den Markt gebracht, die mein Fotografen-Herz höher schlagen lässt. Klar, hätte man ein grösseres Budget, könnte man auch eine Leica kaufen oder bei einer der beiden teureren Modell von Fujifilm X100 oder X-Pro1 zugreifen. Ich habe mich im Januar für die Fujifilm X10 entschieden und bin begeistert.

Wer kauft eine solche Kamera?

Die X10 richtet sich an Leute, die höhere Ansprüche an eine kompakte Kamera stellen. Ich denke da an semiprofessionelle Hobbyfotografen, die ihre Leidenschaft auch ohne die ganze schwere Ausrüstung ausüben möchten. Es ist eine Kamera, die man gut mitnehmen kann und doch die Einstellungsmöglichkeiten biete, die man sich von gängigen DSLR-Kameras gewohnt ist.

Bedienung

Die Bedienung ist anfangs noch etwas gewöhnungsbedürftig, wie bei jeder neuen Kamera, nach etwas Übung findet man sich aber damit gut zurecht. Einschalten kann man die Kamera voren beim (fest installierten) Objektiv, man zoomt von Hand. Wahrscheinlich hilft dieses Detail auch der gefühlten guten Akkulaufzeit, da kein Motor zum Zoomen benötigt wird.

Die Kamera lässt sich durch ein Funktionsrad oben, verschiedene Knöpfe rund ums grosse Display und über zwei weitere Auswahlräder gut und schnell bedienen. Anstatt der Belichtungskorrektur, die man oben mit einem seperaten Rad einstellen kann, hätte ich persönlich zwar lieber einen Blenden-Ringe gehabt, aber man kann nicht alles haben.

Fujifilm Finepix X10 Bedienelemente

Technisches Zeug, Fakten und so

Der optische Sucher ist zwar cool und zoomt auch mit, wird von mir jedoch noch gross gebraucht. Kann jedoch je nach vorherrschenden Lichtverhältnissen nützlich sein. Der Blitz lässt sich einfach ausklappen und leuchtet kleine Bereiche im dunkeln easy auf. Wer mehr will, könnte auch einen externen Blitz verwenden. Das integrierte Objektiv bietet eine Brennweite von 28-112mm mit einer Blende von f/2.0 bei 28mm und f/2.8 bei 112mm schlägt sich auch bei wenig Licht sehr gut. Die Lichtempfindlichkeit bis ISO 6’400 (es gibt auch di Auswahl von ISO 12’800, jedoch ist dort die Bildgrösse kleiner…) ist für eine Kompaktkamera erstaunlich gut. Logischerweise wird das Bildrauschen bei hoher ISO auch entsprechend hoch, kann sich aber trotzdem sehen lassen.

Einstellungsmöglichkeiten

Der wohl zweitwichtigste Punkt (denn am wichtigsten sind immer noch die Bilder, die man mit der Kamera macht) ist die Möglichkeit, Einstellungen zu machen. Man kann bei der Fuji X10 wirklich alles einstellen, was man von eine DSLR gewohnt ist. Blende, Belichtungszeit, ISO sind sind selbstverständlich manuell verstellbar. Nach belieben kann man gar den Fokus manuell einstellen. Die Kamera bietet dazu auch von Haus aus einige Fotofilter und Schwarzweiss-Modi. Da gibt es absolut nichts zu bemängeln.

Fujifilm Finepix X10 mit ausgefahrenem Objektiv

Ansonsten

Die Verarbeitung der Kamera ist wunderbar. Man möchte die Kamera eigentlich nur schon aufgrund des tollen Retrodesigns kaufen. Mit dem Videomodus konnte ich mich nie wirklich anfreunden, denn im Gegensatz zum Bildmodus bietet er keine Möglichkeit, den Fokus manuell einzustellen. Der Ton des integrierten Mikrofons überzeugt dank Autofokus-Geräuschen und Lärm vom Bedienen am Gehäuse nicht wirklich, die Bildqualität kann sich zwar sehen lassen, ist aber kein herausstechendes Merkmal der Kamera. Bestechend ist die Panoramafunktion der Kamera: Einschalten, abdrücken, schwenken, fertig. Der Makromodus ist echt geil. Wer möchte, kann seine Bilddateien auch im RAW-Format abspeichern. Der Objektivdeckel hält irgendwie einfach, keine Ahnung, wie die das gemacht haben. Die Grösse der Kamera ist so, dass sie in jede Tasche ausser der Hostentasche passt und nicht wirklich ins Gewicht fällt.

Bilder!

Was schlussendlich wirklich interessiert, sind Bilder. Die Kamera ist ja nun schon seit Januar in meinem Besitz und in dieser Zeit hatte ich reichlich Gelegenheiten, sie auch einzusetzen. Hier eine Auswahl meiner Bilder, jeweils mit einem kurzen Kommentar. Sofern nicht anders vermerkt, sind die Bilder unbearbeitet.

Der Kommentar erscheint beim Klick aufs Bild in der Beschreibung.

Kaufen

Zu kaufen gibt es die Fujifilm X10 bei Brack für 559.- CHF oder bei Amazon für 460.- Euro!

Permalink

Spielzeug für Männer (und Frauen) – Arduino Mikrokontroller Umgebung

Arduino Uno und einige ShieldsDie letzten Tage und Wochen habe ich hier nicht mit der gleichen Frequenz wie sonst gepostet. Das liegt unter anderem an einem Arduino Uno und passenden Shields. Arduino ist eine open-source physical computing platform und basiert auf Mikrokontrollerboards und einer einfachen und benutzerfreundlichen Entwicklungsumgebung. So kann mit einem Arduino Board eigenständige Lösungen erarbeitet werden, ohne eine Elektroniker-Lehre oder Studium. Ein wenig Grundwissen ist schon nötig, der Einstieg aber gelingt schnell. Wer also auch damit starten will hier einige Links die euch weiterhelfen:

Das schöne an Arduino sind die Beispielprojekte in der Entwicklungsumgebung wie kleine Webserver, fertige LCD- und Motorenansteuerung. Lasst euren Ideen also freien Lauf!
Meine Projekte sind noch in der Entwicklungsphase, sobald mehr läuft informiere ich hier natürlich gerne. Was habt ihr so am Laufen?

Tipp: Kauft euch zu Beginn ein Arduino Uno Board, das Mini beispielsweise lies sich bei mir nicht einfach und ohne Umwege in Betrieb nehmen! Genial zum Starten sind Sets mit Board, Displays, LEDs und einigem anderen an Peripherie wie es Play-Zone anbietet!

Tolle Arduino Projekte

Permalink

Raspberry Pi Alternative aus China: Allwinner A10

Allwinner MK802Ich habe mein Raspberry Pi ja bereits im Betrieb und nun kommt eine durchaus attraktive Alternative aus Fernost, der MK802 von Allwinner. Der MK802 glänzt wie das RPi durch eine Kombination von niedrigem Preis und angenehm leistungsfähigen Komponenten bei kleinem Formfaktor.

In dem USB-Stick ähnlichen Gehäuse steckt ein 1,5 GHz getakteter ARM-10 Dualcore-CPU. Für Grafikbeschleunigung sorgt ein Mali-400 Modul und es stehen dem Benutzer 512MB RAM zur Verfügung. Im Vergleich zum Raspberry Pi (CPU 800MHz / 256MB RAM) steht der kleine Computer viel besser da. Er wird sich auch dafür empfehlen Full-HD-Inhalte wiederzugeben.
Für die Verbindung in die Aussenwelt steht ein  USB-Anschluss sowie ein WLAN-Modul nach 802.11n-Standard zur Verfügung. Ein 4GB grosser interner Speicher hat Android als Betriebssystem an Board. Für den ganzen Spass muss man 75 US-Dollar berappen, in Anbetracht der Leistung und Möglichkeiten mit dem Board ein extrem guter Preis und faires Angebot!

Permalink

Umfrage zu Datennetzproblemen mit Sunrise und dem iPhone

Vor bald zwei Wochen habe ich mein Datennetzproblem mit Sunrise hier publiziert. Sunrise hat mich danach kontaktiert und ich habe nun immer wieder mit einem Techniker Telefonate betreffend der Probleme. So wurde aber unter anderem vermutet, dass es an einer Antenne in meiner Region und/oder an meinem iPhone liegt. Nach wie vor kann ich diesen Fall ausschliessen, das iPhone 4S wurde bereits ersetzt und funktioniert mit anderen Providern tadellos.

Nun sind in diesen Tagen seit der Publizierung des Artikels nebst zahlreichen Mails auch viele Kommentare eingegangen und eines steht fest: Ich stehe mit dem Datennetzproblem bei Sunrise in Kombination mit dem iPhone bei weitem nicht alleine da! Daher einmal diese Umfrage, vielleicht kann man es auf ein iPhone Model eingrenzen, eventuell liegt es auch an der Kombination mit der Firmware. Danke fürs mitmachen!

Permalink

Sphero – das Spielzeug 2.0 macht Murmelspiel wieder modern

spheroNebst der bald erhältliche  die Parrot AR Drone 2.0 mit 720p Live-Videofeed gibt es diesen Sommer ein weiteres geniales Gadget zu haben, den Sphero.  Das 129.- Dollar teure Spielzeug besteht aus einem Ball der Grösse eines Baseballs und dieser lässt sich mit dem Smartphone über Bluetooth fernsteuern. Der Roboterball wird über Induktion geladen und kann nebst rollen auch leuchten und kann bis zu einem Meter pro Sekunde zurücklegen. Daraus ergeben sich diverse Anwendungsmöglichkeiten, seht selbst:

Selbst US-Präsident Obama findet gefallen am steuerbaren Ball! Zu kaufen gibt es den Sphero in den Staaten für 129.- Dollar oder  auch bei Amazon Deutschland für 199. Euro.

Permalink

Wochenrückblick Technikblog – 21/2012

Technikblog WochenrückblickDas war eine kurze Woche, die ich im Militär verbrachte. Ich habe die Zeit genutzt eine Umfrage zu starten wie ihr Musik hört und diese dann ausgewertet. Mitte der Woche gabs einen Bericht zur genialen Gestensteuerung für den Computer die Ende Jahr auf den Markt kommen sollte.
Ich habe mich zudem entschieden mein Nike+ Fuelband zu verkaufen, habe es auf ebay angeboten.

Was euch sonst so interessierte zeigen euch die Top 5 eurer Lieblingsartikel der letzten 7 Tage:

Permalink

So hört ihr Musik: Airplay und am Computer

Ich hatte vor einigen Tagen gefragt worüber ihr euch Musik anhört. Mich interessierte vor allem ob sich den Airplay schon durchgesetzt hat und auch genutzt wird und siehe da, Airplay wird reichlich gebraucht. Das hat mich gefreut, mir ist aber klar dass mein Zielpublikum der Umfrage wohl eher zu der technisch versierteren Schicht der Bevölkerung gehört, trotzdem ein erfreuliches Resultat! Bin aber etwas enttäuscht wie wenig Squeezebox und Sonos genutzt werden, beides ja auch tolle Systeme. Aber seht euch die Resultate selbst an:

Permalink

The Leap – Gestensteuerung 100mal genauer als Kinect

The LeapEinige von euch werden The Leap schon irgendwo im Netz gesehen haben, wers noch nicht kennt: Ab Dezember diesen Jahres soll mit dem kleinen Kästchen vor dem Bildschirm der Computer / Mac mit Finger- und Handgesten bedienbar sein. Dabei soll das Ganze 100mal genauer sein als Kinect. Mehr im nachfolgenden Video, das Gerät ist übrigens bereits vorbestellbar für günstige 70 US Dollar.

Permalink

Wie hörst du zu Hause Musik? Airplay, Squeezebox, Sonos,… ?

Braun 66UKW RöhrenradioMittlerweile hat bei mir zu Hause Apples Airplay den Logitech Squeezebox Geräten stark den Rang abgelaufen. Daher frage ich mich wie es bei euch so aussieht, ist Airplay und ähnliche Technologien noch Zukunftsmusik oder hat es schon Einzug gehalten? Füllt doch mal die folgende Umfrage aus, bin gespannt was ihr so zu Hause rumstehen habt:

Wer Lust und Zeit hat, darf gerne seine genaue Konfiguration in den Kommentaren zum Besten geben!

Permalink

Wochenrückblick Technikblog – 20/2012

Technikblog WochenrückblickAuch nach einer ruhigen Woche hier auf dem Blog gibt es trotzdem einen Rückblick. Anfangs Woche habe ich die genialen Werbevideos aus Graubünden für die neue Bikesaison gezeigt. Nur schon wegen solchen Szenen sollte man immer eine GoPro dabei haben. Nachdem ich mich schon oft über Datenausfälle im Netz von Sunrise mit dem iPhone 4S geärgert hatte, habe ich die Tatsachen diese Woche hier verbloggt. Erstaunlicherweise mit vielen Rückmeldungen und dabei sind einige, welche dasselbe Problem plagt. Sunrise hat sich zwischenzeitlich bei mir gemolden, ich bin gespannt wie es weitergeht – Ich lasse es euch wissen!

Was euch sonst so interessierte zeigen euch die Top 5 eurer Lieblingsartikel der letzten 7 Tage:

Seite 65 von 111« Erste...102030...6364656667...708090...Letzte »