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Dexim Visible Green Charger – visualisierter Stromfluss

Dexim Visible Green Charger ReviewIn letzte Zeit gab es hier einige Beiträge zum Thema Energie sparen, bzw. Energie Monitoring, zum Beispiel mit den Berichte zu Ecowizz oder dem Wattcher. Direkt Strom sparen könnte man aber schon an der Quelle, zum Beispiel beim Laden eurer Mobilgeräte und dass ein solches Gerät dann auch noch optisch mehr her macht als das Original, das beweist Dexim mit ihrer Visible Green Linie!

Was ist Visible Green genau?

Das Ladegerät Visible Green ist besonders umweltfreundlich, da es sich dank seiner “grünen Technologie” nach dem Ladevorgang automatisch abschaltet. Die im Standby-Modus verbrauchte Energie wird so um bis zu 85 Prozent reduziert. Ein grosses Problem beim Aufladen von mobilen Geräten ist die Tatsache, dass die Ladegeräte auch dann weiter Strom aus der Steckdose zapfen, wenn das Gadget längst voll aufgeladen ist. Niemand steht neben dem Gadget und wartet auf den Moment, an dem der Ladebalken wieder bei 100% angelangt ist. Der Visible Green Charger macht genau zwei Dinge: Zum einen visualisiert er den Stromfluss mittels eines beleuchteten Kabels. Ist das iPhone komplett leer, “fliessen” die Lichter extrem schnell. Liegt der Ladestand zwischen 65 und 99 %, fliessen sie langsamer. Ist das Gerät zu 100 % aufgeladen, erlöschen die Lichter und das Ladegerät saugt keinen Strom mehr aus der Dose.

Visible Green Car Charger im Einsatz

Visible Green Car Charger im Einsatz

Review und Produkteigenschaften

Die Visible Green Produkte gibt es immer in einer weissen und schwarzen Ausführung. Dabei stehen Autoladegerät und Netzladegerät, sowie ein Kabel mit Apple Dock und micro USB zu Wahl beim Kauf. Ihr habt also die Möglichkeit so zu kombinieren wie es für euer Gerät am Besten passt, die Kabel gibt es auch separat ohne Ladegerät zu kaufen.

Also was man gleich beim ersten Laden eines Geräts sagen kann, die Leuchtanimation im Kabel macht Freude. Es visualisiert quasi den Energiefluss aus der Steckdose in das Mobilgerät, coole Sache. Der Effekt wird stärker je dunkler der Raum ist. Für mich wäre es im Schlafzimmer dann aber zuviel des Guten, dort würde ich ein herkömmliches Kabel ohne Lichter bevorzugen. Wichtiger ist für mich jedoch die Energiesparfunktion, schliesslich soll gemäss Werbung bis 85% Energie gespart werden können. Dazu habe ich gleich etwas nachgemessen:

Laden des iPhone 4S: 13.5mA
nach 100% Ladung:    2.3mA
nach Abschaltung:    0.3mA

Also die Messung unterstreicht somit die Aussagen von Dexim, nach dem Ladevorgang sind die Smart Charger deutlich genügsamer mit dem Stromverbrauch.

Visible Current

Wie das Teil in Betrieb aussieht, schaut ihr euch am Besten gleich selbst an:

Fazit

Ein tolles Gadget, wer es ein bisschen im LED-Style und leuchtend mag, für den genau das richtige. Wer ein bisschen Umweltbewusst das Handy laden möchte, für den ebenfalls das richtige. Das Kabel gibt es ab 25.- CHF und für 40.- CHF bekommt ihr es zusammen mit Auto- oder Netzladegerät. Ein vernünftiger Preis, erhältlich sind die Smart Charger auch bei Media Markt, Ingenodata und so weiter…

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Wochenrückblick Technikblog – 17/2012

Technikblog WochenrückblickEs ist wieder Sonntag und somit Zeit für einen kleinen Wochenrückblick. Für mich war es die Woche der Cloud-Dienste. Google und Microsoft haben ihre Dienste nun definitiv auf den Markt gebracht und das mit tiefen Preisen. Deswegen habe ich gleich mal einen Preisvergleich der bekanntesten Cloud-Anbieter gemacht um etwas die Übersicht zu behalten. Anfangs Woche gab es dann meinen ersten Bericht zum Nike+ Fuelband, der dank grossem Interesse sicher noch einmal mit einem Langzeittest aufgegriffen wird. Ansonsten sind Quadcopter eindeutig das Spielzeug der Wahl bei erwachsenen Männern und die Universalfernbedienung mit dem iPad hat bei mir nicht so richtig eingeschlagen.

Was euch sonst so interessierte zeigen euch die Top 5 eurer Lieblingsartikel der letzten 7 Tage:

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Testbericht: Logitech Harmony Link – Heimkino mit iPad fernsteuern

Logitech Harmony Link - Universalfernbedienung mit dem iPadIch habe eigentlich seit längerem eine Logitech Harmony Link zu Hause und irgendwie kam ich nie dazu ein Review zu posten. Das hole ich jetzt gerne nach, ich hätte erwartet das man das gute Stück nun in Europa auch kaufen kann, was aber leider nach wie vor nicht der Fall ist. Über Amazon kann man die Harmony Link für 129.-$ bestellen.

Funktion der Harmony Link

Logitechs Harmony Reihe sind Universalfernbedienungen, welche es erlauben mehrere Geräte im Haushalt über eine Fernbedienung zu steuern. Ich habe vor 2 Jahren die Harmony 900 getestet und vorgestellt. Mit der Harmony Link stellt Logitech eine abgerundete, kleine, schwarze Box ins Wohnzimmer, welche über das heimische WLAN verbunden ist. Mit dem Smartphone oder Tablet kann man sich so mit dem glänzenden Winzling verbinden und Infrarot-Befehle für Stereoanlage, Fernseher und so weiter versenden. Das ganze ist in einer netten Oberfläche verpackt und erlaubt eine Konfiguration über ein Web-Interface. Man kann sich Aktivitäten zusammenstellen, so starten bei einem Klick auf “DVD-schauen” zum Beispiel Fernseher, AV-Receiver und DVD-Player alle schön nacheinander und die richtigen Kanäle werden gleich eingestellt. Klingt toll oder?

Logitech Harmony Link: Fernbedienung in der Überischt

Review

Die Harmony Link lässt sich genau wie alle anderen Harmony Fernbedienung über das Web-Interface von Logitech einrichten. So richtig bin ich damit noch nie warm geworden, schlussendlich hat die Konfiguration aber immer geklappt – manchmal gings halt etwas länger. Das tolle am Harmony Link sind die beiden zusätzlichen Ausgänge an der Rückseite, damit kann man auch Geräte steuern welche ihre IR-Empfänger nicht gut zugänglich haben, toll!

Logitech Harmony Link - Anschlüsse

Logitech Harmony Link - Anschlüsse

Was für mich aber als genialstes Feature der Harmony Link gilt ist das TV-Programm, doch hier kommt auch gleich der grösste Wermutstropfen. Genau dieses Feature ist den Nordamerikanern vorbehalten. Man stellt bei der Einrichtung nämlich ein wo man wohnt und bei welchem TV-Provider man angemeldet ist, danach hat man das aktuelle TV-Programm schön auf dem Tablet. Einfacher eine Sendung anwählen geht wohl nicht, der TV schaltet direkt aufs passende Programm um. Ein Feature das ich mir hierzulande auch wünschen würde. Die Grundelemente zur Steuerung sind auf der rechten  Seite schön versteckt und können in zwei Stufen hervorgeholt werden. Das Interface gefällt mir sehr gut, ist durchdacht und erleichtert die Bedienung der heimischen Anlage wirklich massiv. Eine gute Idee, die auch gut umgesetzt wurden. Entsprechend hier einige Bilder aus der Oberfläche.

Interface auf dem iPad

Fazit

“Old habits die hard”  - Ich muss feststellen, ich bin kein Universalfernbedienungs-Typ – alle Harmony Geräte mussten weichen, wie auch alternative Produkte mit demselben Ziel. Von der Harmony Link versprach ich mir Besserung, aber wenn ich einen Film sehen möchte oder die Stereoanlage anschalten nutze ich einfach nach wie vor die mitgelieferten Fernbedienungen. Das ist aber ein persönliches Fazit – wer auf Universalsteuerungen abfährt – dem kann ich die Harmony Link empfehlen. Sie stört optisch nicht neben der Anlage, braucht nicht viel Platz und ist nach einmaliger Einrichtung auch genial zu Nutzen. Für die Konfiguration sollte man sich etwas Zeit nehmen, danach aber stimmt das Paket. Wenn das TV-Programm auf dem iPad in Europa auch noch funktioniert wäre die Harmony Link fast perfekt. Mit der Einbindung von meinen Filmen auf meinem XBMC Media Center dürfte man die Harmony Link als vollkommen bezeichnen…

Vielleicht besitzt jemand von euch die einfacher erhältliche Gear4 UnityRemote als Alternative, taugt die was?

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Preisvergleich der aktuellsten Cloud-Dienste: Dropbox, Google Drive, Skydrive, iCloud & Wuala

Vor wenigen Minuten habe ich noch über die neuen Cloud-Dienste Google Drive und Microsoft SkyDrive berichtet. Das ist alles ganz spannend, doch sind die Preise teils in Schweizer Franken, dann wieder in US-Dollar, dafür aber pro Monat statt pro Jahr gerechnet. Schluss damit!

Hier die Übersicht der aktuellsten Cloud-Dienste und deren Preispläne bis zu 100GB:

Preisvergleich Cloud-Dienste

Preisvergleich Cloud-Dienste in Jahreskosten pro GB (US-$)

Preisvergleich Cloud-Dienste in Jahreskosten pro GB (US-$)

Preispläne der Cloud-Dienste

Speicher [GB] Google Drive Microsoft SkyDrive Dropbox Apple iCloud Wuala
2 gratis
5 gratis gratis  gratis
7 gratis
10 10$/J
20 10$/J 20$/J 39$/J
25 29.88$/J 100$/J
50 25$/J 99$/J  79$/J
100 59.88$/J 50$/J 199$/J  129$/J

Fazit

Wie man sieht haut Microsoft mit dem Preis ganz schön tief rein während Dropbox noch oben auf schwimmt. Beeinflusst dieses Diagramm euren Entscheid bei der Wahl eurer Cloud?

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Google Drive und Microsoft SkyDrive – die Cloud wird günstiger

Es geht momentan gerade so einiges in Sachen Cloud-Speicher. Bisher waren diesbezüglich vor allem Dropbox und Wuala die Platzhirschen, nun gesellen sich Microsoft und Google dazu. Während ich es bei Dropbox auf satte 47GB Gratis-Speicher geschafft habe, durch anwerben und die Nutzung eins HTC One S, machen Microsoft und Google vor allem durch einen tiefen Preis Druck auf die Konkurrenz.

Microsoft SkyDrive

Microsoft hat für das SkyDrive Software für fast alle Plattformen veröffentlicht und will damit so richtig durchstarten. Das erscheint mir auch gut möglich, denn die Preise für bis zu 107GB Speicherplatz sind ganz schön tief:

  • 7GB Speicher für jeden gratis
  • bestehende SkyDrive-Benutzer bekommen 25 GB kostenlos
  • 20GB zusätzlich für 9.- CHF pro Jahr
  • 50GB für 23.- CHF  pro Jahr
  • 100GB für 46.- CHF pro Jahr
Microsoft SkyDrive Preispläne

Google Drive

Google hat auch mitgezogen und Google Drive heute vorgestellt. Eine Android-App steht natürlich auch bereit, sowie ein Client für Mac und Windows. Hier gelten Speicherupgrades auch für Googles Picasa und nach wie vor sollen Google Docs dazu dienen einfach zusammen zu arbeiten. Die Preise sehen wie folgt aus:

  • 5 GB gibt es kostenlos
  • 25 GB kosten 2,49 US-Dollar pro Monat
  • 100 GB gibts für 4,99$  pro Monat
  • 1 TB  für 49,99$ pro Monat
Google Drive Preispläne

Google Drive Preispläne

Fazit

Der Kampf um die besten Cloud-Angebote hat also begonnen. Die Konkurrenz von Google und Microsoft hat heute euch sofort reagiert und den Gratis-Speicher erhöht. Ich werde die Dienste mal anschauen und auch gerne darüber berichten. Ich werde aber hauptsächlich wohl bei Dropbox bleiben und für Fotos und persönliche Daten ist mir mein geniales NAS immer noch am Liebsten!

Wie sieht es bei euch aus, werdet ihr umsteigen oder erst einsteigen?

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Spätestens nach diesem Video, will jederman(n) einen Quadcopter

Bikini Shooting mit dem Quadcopter | ©quadrocopter

Bikini Shooting mit dem Quadcopter | ©quadrocopter

Ich habe schonmal über die Mikrokopter berichtet, welche mit GPS-Verfolgung autonom fliegen.  Solche Projekte finde ich extrem spannend, dass es aber auch weitere nette Nebeneffekte gibt, wenn man eine Drohne mit guter Kamera besitzt, zeigt das folgende Video. Simon Jardine durfte für Hive Swimwear das Shooting mit einer solchen Drohne filmen. Da freu ich mich doch gleich doppelt auf die Parrot AR Drone 2.0 mit 720p Live-Videofeed.

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Testbericht: Nike+ Fuelband – der erste Eindruck

Nike Fuelband im Hands-on TestSeit einigen Tagen habe ich nun ein Nike+ Fuelband und möchte hier meinen ersten Eindruck wiedergeben. Ein ähnliches Produkt, das Jawbone UP, habe ich bereits im letzten Jahr ausführlich getestet. Das Fuelband ist hierzulande noch nicht erhältlich, geplant ist die Einführung in Europa erst im Herbst 2012. Das Armband gibt es in den USA für 150 US$ oder ist für uns zum Beispiel über Amazon erhältlich.

Das Fuelband

Das Armband zeichnet alle Bewegungen seines Trägers auf und stellt vergleichbare Werte zur Verfügung. Dank eines Drei-Achsen-Beschleunigungssensors werden Bewegungen gemessen und zusammengefasst. Im Unterschied zu Jawbone werden die Resultate in eine neue Einheit verpackt, die sogenannte NikeFuel. Je mehr Sport man macht, dest mehr Fuel kriegt man. Diese Werte kann man mit anderen Nutzern vergleichen. Die Punkte werden auf dem Armband mit Hilfe von LEDs angezeigt und man sieht den persönlichen Fortschritt für das selber gesetzte Tagesziel. Wer möchte kann die Resultate auch per USB auf die Nike+ Website laden oder per Bluetooth über das Smartphone und sich mit anderen messen.

Nike Fuelband - Erweiterung zur Anpassung an jedes Handgelenk

Nike Fuelband – Erweiterung zur Anpassung an jedes Handgelenk

Verarbeitung

Das Armband ist sehr hochwertig gefertigt, vor allem über den hochwertigen aus Metall gefertigten Verschluss war ich sehr erstaunt. Dieser scheint mir extrem langzeitbeständig zu sein, wobei ich das natürlich erst nach längerem benutzen wirklich beurteilen kann. Das gummige Material des Bandes ist angenehm zu tragen, insgesamt wirklich sehr gut verarbeitet. Einzig den Taster kann ich etwas bemängeln, der hat keinen klaren Druckpunkt. Wobei ich nicht weis ob das ein Einzelfall ist oder bei allen Bändern.

Toll sind die beiden mitgelieferten Adapter zur Änderung des Grösse des Fuelbands. Grundsätzlich sollte man aber beim Kauf schon auf die Grösse achten, das Fuelband gibt es in den Grössen S, M und L – welches ihr braucht könnt ihr mit dem Size Guide prüfen.

NIke Fuelband - USB Ladestation

NIke Fuelband – USB Ladestation

Genauigkeit

Vergleich Fuelband und Sportwatch

Vergleich Fuelband und Sportwatch

Wie genau die Fuels ermittelt werden weis ich nicht, es hängt aber von der gesamten Aktivität tagsüber ab. Interessant fand ich, dass das Band scheinbar auch die zurückgelegt Distanz anhand von Schritten ermitteln, das wollte ich natürlich genauer wissen und habe zusammen mit der Nike+ SportWatch zweimal eine Jogging-Runde gedreht und danach die Werte verglichen. Die Nike+ SportWatch arbeitet ja mit einem GPS Signal zusammen und kann die zurückgelegte Strecke bis auf wenige Meter genau bestimmen. In beiden Fällen lag die Angabe des Fuelbands rund 0.3km unter der Gesamtstrecke. Ich werde das bei weiterem Tragen auch verfolgen, bin aber erstaunt über diese Genauigkeit, da ich eine grössere Abweichung erwartet hatte. Wer seine Lauftrainings auswerten möchte, der setzt also besser auf die Nike+ SportWatch oder gleich auf eine Garmin Forerunner, welche nach wie vor mein Begleiter bei Biketouren ist.

NIke Fuelband - hochwertiger Verschluss aus Metall

Fazit

Momentan habe ich noch zwei grosse Probleme mit dem Fuelband. Das erstere ist die eingeschränkte Funktion, das Fuelband ist für den normalen Alltag und für Jogging durchaus sehr gut geeignet, wie auch die Nike+ SportWatch. Für Aktivitäten wie Schwimmen oder Biken die ich oft ausübe bringt es aber nichts und verfälscht von dem her für mich das Bild der täglichen Aktivität, da solche Betätigungen einfach nicht gewertet werden.
Das zweite Problem ist das Tragen, das Fuelband stört zwar nicht, ich ziehe es aber zum Schlafen, fürs Duschen und Schwimmen aus und vergesse es danach oft wieder anzuziehen. Das liegt wohl an der Gewohnheit. Bei der täglichen Arbeit am Computer hat mich das Band zwar nicht gestört, war aber etwas ungewohnt, mal schauen wie sich das entwickelt.

Mittlerweile habe ich übrigens das Fuelband vollständig abgelegt und trage den Fitbit Zip, das Konzept hat mich mehr überzeugt.

Nike Fuelband App - Screenshot

Ausblick

Ich werde das Fuelband die nächsten Tage und Wochen weiterhin fleissig tragen und kann dann gerne mal ein Langzeit-Feedback niederschreiben, falls das von Interesse ist. Momentan ist das Fuelband in Europa und der Schweiz natürlich kaum verbreitet, dass lässt die Vergleichsfunktion mit Freunden halt sofort etwas nutzlos erscheinen. Ich bin gespannt wie sich das entwickelt wenn mehrere Kollegen und Freunde ein Fuelband haben. Wobei wiederum gilt, wer gerne und viel joggt, der ist der ideale Fuel-Topscorer, für andere Sportarten wird es schwierig. Ich würde mir wünschen dass Nike zum Beispiel für Schwimmen und Biken/Velofahren eine manuelle Funktion einbaut. Man kann zum Beispiel dann eintippen, dass man 1.5km in 35min geschwommen ist und das Fuelband errechnet dafür einen Score! Bescheissen würde man ja nur sich selbst.

Was meint ihr zum Nike+ Fuelband? Nur ein Hype oder könnte das Ding richtig interessant für die immer faulere Bevölkerung werden?

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Wochenrückblick Technikblog – 16/2012

Technikblog WochenrückblickEs ist wieder Sonntag und somit Zeit für einen kleinen Wochenrückblick. Diese Woche gab es zwei ausführliche Testberichte, einerseits über das neue Intuos5 Tablet und andererseits über das aktuellste HTC Smartphone, dem HTC One S. Logitech hat noch eine neue flachere Tastatur für das iPad vorgestellt und ich habe euch gezeigt wie man mit Google Currents Blogs auf dem Smartphone oder Tablet schön lesen kann.

Was euch sonst so interessierte zeigen euch die Top 5 eurer Lieblingsartikel der letzten 7 Tage:

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Pebble, die Smartphone Uhr – oder wenn ein Kickstarter-Projekt so richtig abgeht

Pepple - Uhr für SmartphonesDie letzten Tag hat jeder Blog und jede Tageszeitung über das Kickstarter Projekt, der Peppble Uhr berichtet. Ich habe mir als das Projekt erst kurz vor einer Million US-Dollar stand auch überlegt das Projekt zu finanzieren und mich dann auch durchgerungen. Zum ersten Mal war ich bei Kickstarter dabei und jetzt einige Tage danach gehören die Jungs mit der Pebble zum erfolgreichsten Projekt mit rund 6 Millionen $, Wahnsinn!

Die Pebble Uhr

Pebble ist eine Armbanduhr, welche sich per Bluetooth mit Android-Geräten und iPhones verbindet und verschiedene Informationen anzeigen kann. Zum Beispiel: neue SMS, den Anrufernamen oder die momentane Geschwindigkeit, ermittelt durch das GPS des Smartphones. Dahinter steckt eine raffinierte Hardware: Beim Display handelt es sich um ein E-Ink-Screen mit sehr geringem Stromverbrauch und einer Auflösung von 144 x 168 px, ein Vibrationsmotor ist verbaut sowie ein Beschleunigungssensor mit drei Achsen. Die Uhr soll sich trotz grossem Funktionsumfang mit vier Tasten bedienen lassen und wasserdicht sein.

Die Uhr soll ähnlich wie heutige Smartphones mit Apps bestückt werden können. So sollen bereits eine Golf-App, die den Amstand zum nächsten Loch anzeigt und eine Sport-App für zurückgelegte Distanz, Geschwindigkeit und Zeit auswertet bereit sein. Natürlich kann die Uhr auch den Musikplayer im Smartphone steuern und Titel anzeigen. So lange das Kickstarter-Projekt noch läuft gibts die Standard-Uhr in schwarz für 115.- $ und für andere Farben müssen zusätzlich 10$ berechnet werden. Für uns in Europa kommen 15$ Versand hinzu.

Die Pepple gibt es in drei Farben - Skins gibt es beliebig viele

Die Pepple gibt es in drei Farben - Skins gibt es "beliebig" viele

Kickstarter

Kickstarter ist die erste Crowdfunding-Plattform und wurde 2009 in den USA gegründet. Die Crowdfunding-Plattform sammelt für Projekte, denen Geldgeber fehlen, die benötigten Mittel von der Masse ein. Dabei gibt der Initiator eines Projekts bei Kickstarter an, wie viel Geld er dafür benötigt. Danach wird eine Art Entlohnungssystem auf die Beine gestellt. Meist bekommen Spender für 1$ ein Danke und dann geht es aufwärts, über T-Shirts bis hin zum eigentlichen Produkt. Wer ein Theater auf die Beine stellt gibt Tickets, wer etwas erfindet und baut (wie bei Pebble) verkauft das Produkt.

Mit diesem simplen Prinzip wurden über Kickstarter mittlerweile zahlreiche Projekte realisiert. Zum einen wurde so auch der Jot Pro, welchen ich zu Hause habe, realisiert und auch das verbesserte GoPro Gehäuse. Die Finanzierungsidee durch die Masse ist genial, leider kann man als nicht-US-Bürger keine Kickstarter-Projekte einstellen und europäische Portale starten bei weitem nicht so durch…

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Testbericht: HTC One S – superflaches, schnelles Android 4.0 Smartphone

Testbericht HTC One SVor einigen Wochen hat HTC die One Family vorgestellt und wie ich versprochen hatte, habe ich mir eines der drei Geräte geholt. Ich habe mich für das HTC One S entschieden, das One X mit einem Quadcore Prozessor finde ich zuviel des Guten für die Hosentasche, das One X ist dem Legend äusserlich noch sehr ähnlich, also wollte ich das S testen! Neue Hardware, mit neuem Android System in einem schönen und flachen Gehäuse, packen wirs an:

Technische Daten

HTC One S - Detailaufnahme Kameramodul

Detailaufnahme Kamera

  • Android OS Version 4.0.3 (Ice Cream Sandwich) mit HTC Sense Oberfläche 4.0
  • 4,3″ AMOLED-Display mit Gorilla-Glas-Verschalung und 960 x 540 Pixeln Auflösung
  • Zweikern-Prozessor – 1,5 GHz: Qualcomm Snapdragon S4
  • Arbeitsspeicher: 1GB
  • Speichergrösse: 16GB – nicht erweiterbar
  • Kamera 8 Megapixel für Fotos und 1080p Videoaufnahmen

Verarbeitung & Lieferumfang

Das HTC One S kommt in einer netten, handlichen und weissen Schachtel verpackt daher. Darin befindet sich nebst dem Smartphone ein Netzteil, ein Micro-USB-Kabel und natürlich ein Headset und der obligate Papierkram. Das One S ist das erste Handy von HTC bei dem ich nicht zuerst den Akku einsetzen musste nachdem ich es auspackte, denn das geht auch gar nicht. HTC hat hier den Weg von Apple gewählt und bietet keinen austauschbaren Akku mehr an. Der kleine Deckel oberhalb der rückseiten Kamera kann man mit etwas murksen entfernen und eine microSIM einlegen, das wars dann auch schon. Auch der SD-Slot ist gewichen. Dafür hat es HTC geschaft das One S in ein wunderschönes 7.9mm dickes Gehäuse zu verpacken. Das Ding fühlt sich super an in den Händen und ist auch schön leicht. Trotzdem besteht es aus einem hochwertigen Unibody-Aluminiumgehäuse mit einer etwas rauhen Oberfläche, die sich aber hochwertig anfühlt. Das Herstelltverfahren ist für Mobiltelefone gemäss HTC eine Neuheit.

Die Verarbeitung, Haptik und erste Eindruck des HTC One S stimmen. Das Smartphone macht richtig was her und ist trotz des, aus meiner Sicht, grossen 4,3″ Bildschirm angenehm zu halten.

HTC One S - die Rückseite, schön und schlicht

Leistung und Geschwindigkeit

Dass HTC One S wird von einem Qualcomm Snapdragon S4 mit zwei Kernen zu je 1,5 GHz angetrieben. Damit hat es mächtig Dampf unter der Haube und das ohne einen, aus meiner Sicht brutal überdimensionierten, Quad-Core-Prozessor wie das One X. Man muss auch bemerken dass der verbaute Dual-Core das zur Zeit schnellste im mobilen Zweikern-Markt darstellt. Das Smartphone reagiert auf alle Befehle zackig, Spiele und Animationen laufen flüssig, starten schnell und machen so Spass. Bei starker Nutzung mit hoher Prozessorlast (Spiele) wird das Telefon aber schnell wärmer, doch es bleibt im Rahmen, wie man es von anderen aktuellen und leistungsstarken Telefonen kennt. Da bleibt die Frage nach der Akkuleistung bei einem so Leistungsfähigen Smartphone. Hier kann ich nur eine beschränkte Aussagen nach mehreren Tagen testen machen: Auch das One S muss täglich an Dose! Wie mein iPhone 4S halte ich mit dem HTC One S einen Tag mit intensiver Nutzung gut durch, ein zweiter liegt aber drin – über Nacht aufladen ist ein Muss!

HTC One S - kein austauschbarer Akku oder Speicherererweiterung mehr

HTC One S - kein austauschbarer Akku oder Speicherererweiterung mehr

HTC hat beim One S zwei fast gesetzte Features wieder entfernt. Zum einen ist keine Speichererweiterung über eine Micro-SD-Karte mehr möglich, das ist insofern schade weil es das Telefon nur mit 16GB Speicher zu kaufen gibt, bei Apple kann man immerhin auf 32, bzw 64GB Varianten ausweichen. Zum anderen musste der auswechselbare Akku auf Kosten des schmalen Designs weichen, so wird es nicht möglich sein (auf einfache Art und Weise) den serienmässigen Akku durch einen Hochleistungsakku zu ersetzen um die Lebensdauer zu erhöhen – schade!

Betriebssystem: Android 4.0 & Sense 4

Von allen Android-Phones die ich bisher in den Händen hielt, haben mir die HTC Geräte mit der Sense Oberfläche am Besten gefallen. Auch hier wieder passt die Kombination aus Android 4.0.5 und HTC Sense 4. Wer schon ein HTC hatte findet sich sofort wieder zurecht, mir scheint als wäre alles etwas intuitiver zu erreichen und ein bisschen entschlackt. Ich würde mir von Haus aus weniger vorinstallierte (aufgezwungene) Apps wünschen, ganze 3 Screens sind gefüllt mit solchen. Nach wie vor finde ich an Android einfach schön wie man sich den Homescreen gestalten kann und alle gewünschten Infos auf einen Blick hat.

HTC One S mit Android 4.0 und Sense 4

HTC One S mit Android 4.0 und Sense 4

Toll ist die Zusammenarbeit mit Dropbox! Anstelle der üblichen zwei Gigabyte gibt es für Kunden der One-Familie ganze 23 Gigabyte Cloud-Speicherplatz zusätzlich und zwar kostenlos. Dieser Zusatzspeicher gibt es allerdings nur für zwei Jahre. Hier würde ich übrigens empfehlen die Einstellungen zu überprüfen, denn Dropbox Daten würde ich nur im WLAN und nicht im 3G-Netz synchronisieren. Zumal die nette Funktion “Kamera-Upload” nach jedem gemachten Foto gleich die Datei in die Cloud synchronisiert, ganz Apple Fotostream-like!

Wer übrigens seinen Online-Speicher nicht direkt bekommt sollte die ersten 5 Schritte in der Dropbox Anleitung durchgehen, selbst danach hat es bei mir zwar nicht geklappt. Nach einer Woche wurde mir der Speicher dann aber gutgeschrieben – einfach Geduld haben!

Bilder & Videos

Ich habe natürlich die Kamera ein wenig ausprobiert, mir scheint dass sich Fokus nicht immer sauber auf das Motiv setzt, auch wenn ich es manuell mache. Wenn der Fokus aber passt, sehen die Fotos toll aus. Ganz genial ist das Feature dass während einer Filmaufnahme auch Fotos geschossen werden können. Die Testbilder sind in voller Auflösung auf Flickr zu finden!

Testbild aufgenommen mit der Kamera des HTC One S

Testbild aufgenommen mit der Kamera des HTC One S

Die Qualität des 1080p Full HD Videos gefällt mir gut, hier zeigt die Kamera was alles möglich ist. Im Vergleich zum Testvideo mit dem iPhone 4S finde ich das bei einem grossen Dynamikbereich das iPhone die besseren Aufnahmen macht. Ansonsten aber gefällt mir die Videofunktion des HTC One S sehr gut, die Qualität stimmt und das Resultat sieht doch toll aus:

Fazit

Das HTC One S macht Freude, es ist unglaublich schlank, leicht und schön. Android 4.0 macht Spass und scheint mir auch für Android-Einsteiger das richtige zu sein. Vor allem mit der schönen Sense Oberfläche kommt man gut zurecht, ein gut geschnürtes Paket das HTC hier abliefert. Die Kamera ist gut und zusammen mit dem Dropbox Paket hat man trotz beschränkten 16GB Speicherkapazität ein tolles Bundle. Von meiner Seite eine klare Empfehlung!

 

Verfügbarkeit und Preise

Die HTC One-Produktfamilie ist seit Anfang April zu haben und momentan gelten folgende Preise:

 

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