Permalink

Media Center – Die Software

Ich habe vor einigen Wochen Monaten mein Media Center aus Sicht der Hardware fertiggestellt und auch hier dokumentiert. Ich habe mich seither mit der Software beschäftigt. Grund dafür war, dass ich mit MediaPortal nicht mehr ganz so zufrieden war. Schuld daran war eigentlich weniger MediaPortal an sich, sondern das Betriebssystem Windows 7. Versteht mich nicht falsch, Windows 7 finde ich an und für sich ganz gut, aber auf einem Media Center ist Windows einfach das falsche System. Das gilt übrigens auch für OS X! So habe ich mich entschieden XBMC zu nutzen. XBMC kann auf Linux genutzt werden und es werden auch die nötigen Treiber für ION Chipsätze mitgeliefert.

HowTo

Ich habe zuerst die neuste Distribution von ubuntu installiert und darauf dann XBMC, aber während ich so langsam am Aufsetzen war, entdeckte ich die Live-CD von XBMC. Hier also ein kleines How-To, wie man sich mit eben dieser CD sehr schnell ein Media Center aufsetzen kann:

Je nachdem was man zur Verfügung hat, brennt man entweder eine LiveCD oder erstellt einen bootbaren USB-Stick. Man kann das System dann direkt ab CD starten oder auf der Festplatte installieren, ich habe zweiteres gewählt und die passende Option zu meiner Hardware im Installationsmenü durchgeklickt. Die Installationen lief dann automatisch ab, der TV wurde gleich erkannt und mit Full HD angesteuert. Ich hatte sofort Zugriff auf mein Heimnetzwerk, die Wetterdaten kamen auch schon rein. Genial!

Als nächstes setzte ich unter den Videos die Pfade zu meinen Netzlaufwerken, dabei kann man angeben welchen Content diese haben. Ich habe meine beiden Filmorder (HD und SD-Auflösung) sowie den Serien-Ordner eingebunden und entsprechend markiert. Danach erhoffte ich mir dass die Filmdatenbank schnell alle passenden Medieninhalte findet und mir diese zusammenstellt. Das hat leider nicht ganz einwandfrei geklappt. Hier ist eine gute Namensgebung  und Ordnerstruktur von Filmen ganz nützlich. Für jemanden der gerne Ordnung in seiner Datenbank hat empfehle ich den  Ember Medie Manager um damit alle Medienfiles entsprechend mit Artwork und Infos zu versehen die dann von XBMC eingelesen werden (Stickwort NFO Files). Alternativ funktioniert das IMDB Scraper Addon mit englischen Titeln und mit Angabe das Jahres IMHO am Besten oder der OFDB Scraper wer seine Infos gerne in deutsch hat.

XBMC Filmansicht im Media Stream Theme

XBMC Filmansicht im Media Stream Theme

Wie das Bild oben zeigt, funktioniert das Auslesen der Filminformationen und das darstellen sehr gut. Ich wurde übrigens mehrmals gefragt wie ich das Media Center steure, bisher schalte ich es über die Media Center Remote von Microsoft ein, die Steuerung übernimmt aber die Logitech diNovo Mini, welche dank Tastatur sehr viele Möglichkeiten bietet. Wer übrigens auch die Live CD installiert hat und in die Linux-Konsole wechseln möchte, der kann das mit CTRL-ALT-F1 tun, zurück zu XBMC gehts mit demselben befehl und F7. Für den Zugang per SFTP braucht ihr eure IP und username/passwort sind xbmc. Viel Spass!

Bei mir geht es weiter mit etwas Feintuning, hier eine kleine Liste mit Ideen:

Weitere Ideen

  • IR-Empfänger mit Lirc für Media Center Remote programmieren
  • Aeon Skin einrichten und aufsetzen (genialer Skin mit anpassbaren Hintergründen)
  • Remote Tool von iPhone einrichten
  • SSH Zugang auf XBMC einrichten (Passwortproblem beheben)
Permalink

iPad und Squeezebox in Kombination

Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, bin ein Anhänger der Logitech Squeezebox Geräte. So habe ich hier bereits über das Squeezebox Radio, die Squeezebox Touch und die Kombination der Squeezebox Duet mit einer eee-Box berichtet und getestet. Dabei gefallen mir die Logitech Wiedergabegeräte in allen Belangen: Design, Bedienung und Funktionsumfang. Jetzt wurde ich auf die Squeezepad App fürs iPad aufmerksam, sie verbindet das iPad mit dem Squeezecenter.

Squeezepad

Squeezepad App - sieht aus wie Logitechs OberflächeDer Entwickler von Squeezepad hat sich wohl einige gute Gedanken gemacht und die App genau so aufgebaut wie Logitechs Struktur auf Squeezebox Geräten. Oben links könnt ihr das Wiedergabegerät wählen und die Navigation links zeigt das Squeezebox Menü an wie man es kennt. Das Menü ist schön aufgebaut und lädt schnell die Daten, dabei werden Alben und Lieder schön mit Cover dargestellt. Auf dem rechten Teil des Bildschirm sind die Wiedergabe-Informationen, wie Cover, Steuerungselemente und die Wiedergabeliste dargestellt. Diese wird über einen Slider rechts eingeblendet und kann wieder schön im Hintergrund versteckt werden. Der Button rechts unten ist für die Einstellungen, dort sollte man beim erste Starten gleich mal die IP des Squeezebox-Servers angeben.

Alles in allem gefällt mir die Applikation sehr gut, die einfache und natürliche Bedienung des iPads kombiniert mit dem Squeezebox-Geräten ist genial und macht einfach Spass. Ich nutze die App seit geraumer Zeit und steuere fast ausschliesslich damit meine Anlage – sehr empfehlenswert, wie auch der folgende Wettbewerb:

Wettbewerb

ISqueezepad App - Wiedergabeliste als Slider von rechtsch verlose aus den Kommentaren die zu diesem Artikel bis zum 14. November 2010 08:00 Uhr eingehen, vier Squeezepad Apps. Diese werden vom Entwickler selbst zur Verfügung gestellt und können (leider) nur über einen US-Store gratis geladen werden, doch spätestens seit diesem Beitrag wisst ihr ja wie ihr zu so einem kommt.  Die Ziehung des Gewinners findet per Zahlen-Zufallsgenerator nach dem Ende der Eingabefrist statt. Der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt und auf TechnikBlog.ch veröffentlicht. Über die Auslosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung der Preise.

Permalink

Testbericht OneForAll Xsight

Ich hab gerade einen alten Testbericht gefunden, von den OneForAll Xsight Color & Touch – Universalfernbedienungen, den ich euch nicht vorenthalten möchte:

Einrichten der Xsight Touch

touchZum Einrichten der Xsight wird der PC (geht nicht mit Mac) verwendet, dazu muss eine Software installiert werden welche die Verbindung zwischen der Fernbedienung am USB-Anschluss und dem Browser herstellt. Danach muss man sich einmal online anmelden und kann dort seine Einstellungen in einem Profil vornehmen. Diese können vorzu auf die Xsight übertragen werden. Die Einrichtung der Xsight ist , neben der PC Einrichtung, auch ueber den Installationsassistenten auf der Xsight Fernbedienung selbst moeglich. Damit koennen die Geraete binnen Minuten installiert werden.

Ich habe mich also gleich einmal daran gemacht meine HomeCinema Geräte zu programmieren. Alle Geräte sind verschiedenen Jahrgangs, so ist mein 6 Kanal Receiver von Sony bald 10 Jahre alt, aber kein Problem, die Datenbank hat sofort die entsprechenden Codes gefunden. So erging es mir bei allen Geräten, ausser natürlich der Squeezebox (wird per WLAN gesteuert) und der Playstation 3 (Bluetooth). Wenn einmal auch diese Technologien unterstützt werden, wäre ich wunschlos glücklich! Aber so weit so gut. Das man mit einer Fernbedienung viele Geräte steuern kann ist seit langem keine Kunst mehr, ich ziele vor allem auf die multifunktionale Steuerung hin. Das heisst Aufgaben programmieren, “Fernseher einschalten” & “richtigen Input wählen” & “digitalen HD-Receiver einschalten” – so soll meine Aufgabe ablaufen. Das klappt einwandfrei, danach kann zugeordnet werden ob mit den Lautstärkereglern der TV oder der Receiver angesteuert werden soll usw. Also nichts dem Zufall überlassen, so gefällts mir!

Unterschiede der beiden Modelle

Modell Xsight Touch Xsight Colour
Gewicht ca. 180g ca. 240g
Bedienung Touchscreen, Scroll-Leiste, Tasten Tasten
Stromversorgung Interner Akku 3x 1,5 AA Batterien
Docking-Station Mitgelieferte -
Farbe schwarz schwarz und grau
Preis ab 250 CHF ab 220 CHF
Weitere Infos Herstellerwebseite Herstellerwebseite

Vergleich mit Logitech Harmony 885

Den Vergleich mit der Harmony braucht die Xsight nicht zu scheuen. Für mich ein ganz klarer Pluspunkt ist der Bildschirm, sei es nun mit oder ohne Touchscreen, er ist einfach schön. Die Darstellung und Qualität übertrifft die Harmony. Von der Verarbeitung bin ich von beiden Geräten überzeugt, was die Docking-Station angeht ist die Touch der Harmony etwas voraus, die Verbindung klappt immer und die FB sitzt fest. Was Ergonomie angeht hat die Logitech die Nase vorne, auch habe ich mich an den Bewegungssensor schon gewöhnt, welcher die Harmony bei Berührung immer schön einschaltet.
Achtung, dieser Vergleich mit der Harmony 885 wiederspiegelt nicht die Harmony 900, die ich auch schon getestet habe.

Fazit

Die Xsight ist gelungen, das Gerät präsentiert sich ausgereift und funktioniert toll. Wer aber denkt er kaufe sich schnell mal eine Universalfernbedienung um sich den Wirrwarr zu Hause zu ersparen, der könnte sich täuschen: Einrichten und programmieren braucht seine Zeit, unabhängig von Modell und Hersteller, aber ist das erst einmal geschafft, macht es Spass!!

Permalink

HowTo: Fotos sinnvoll umbennen

Nach meinem USA Urlaub habe ich es wieder gemerkt, viele Fotos zu sortieren ist einfach sehr umständlich und mühsam. Man kann unter anderem Tools dafür benutzen, doch ich hätte auch gerne schön benannte Dateien in meinem Ordner. Also habe ich versucht mit Automator meine Fotos automatisch zu “renamen”, doch Automator kann scheinbar das Aufnahmedatum nicht verwenden. Ich habe mich ein wenig umgeschaut und bin auf den ExifRenamer von Stefan Robl gestossen. Das Tool benennt die Fotos auf Grund ihres Aufnahmedatums welches im EXIF abgelegt ist – genau das was ich suchte. Denn die alphabetische Reihenfolge ist nicht immer die ideale Ansicht der Fotos, da ich zwei Kamera dabei hatte ist chronologisch ungleich alphabetisch. Dieses Dilemma behebt der ExifRenamer:

Der ExifRenamer bietet einige Einstellungsmöglichkeiten, so z.B. das Zielformat der Bilder. Standardmässig ist diese auf YYYY-MM-DD_hh-mm-ss.jpg eingestellt, genau so wie ich es wollte. Nun kann man noch einen passenden Präfix oder Suffix anhängen und die Bilder sind ideal abgelegt durch ihre Namensgebung. Das geniale am Tool sind die unterstützten Dateiformate, so wird nebst JPEG auch RAW (Minolta, Nikon und Canon) unterstützt, sowie die Filmformate MOV und AVI.

Windows

Als ich Bildbearbeitung noch mit Windows gemacht hatte, habe ich sehr oft das Tool Exifer genutzt und kann es durchaus empfehlen.

Permalink

Back to Mac: Special Event Zusammenfassung

Heute am 20. Oktober um 19.00 Uhr MEZ startet der Apple Special Event mit dem Thema “Back to Mac”. Vorgängig gingen Gerüchte um für ein neues OS X Lion (sehr wahrscheinlich), iLife ’11 (wahrscheinlich), neues MacBook Air (wahrscheinlich) und ein 7″ iPad (sehr unwahrscheinlich). Dieser Blogeintrag wird ständig aktualisiert und meine Einschätzungen werden vielleicht eines besseren belehrt:

iLife ’11

Steve Jobs und seine Entwickler stellen iLife ’11 vor. Ausführlich wird dabei auf iPhoto, iMovie und GarageBand eingegangen. iPhoto glänze vor allem durch einen erweiterten Vollbildmodus und Integration von Fotoalben und Social Netzwerken. iMovie hat per sofort auch eine Personenerkennung und viele neue tolle Intros für eigene Filmchen. GarageBand hat nun Lernprogramme für Instrumente integriert. iLife 11 ist ab sofort für 59.- als Upgrade im Apple Store zu haben.

Facetime

Facetime auch auf dem MacSteve zeigt auf das innerhalb der 4 Monate seit dem iPhone 4 und FaceTime bereits 19 Millionen Anrufe darüber stattgefunden haben. Facetime wird nun auch auf OS X möglich sein, scheinbar ohne grosse Konfiguration. Damit ist Facetime Mac ab sofort als Beta release verfügbar. Facetime soll keine grosse Konfiguration benötigen und erkannte an der Demo automatisch den Landscape mode.

Mac OS X 10 – Lion

Mac OS X LionDas neue Mac OS wird von Steve jetzt vorgestellt, unter dem Namen Lion wird dieses präsentiert. Die Vorteile aus den Erfahrungen mit dem iPad sollen in das neue OS X einfliessen. So wird es einen AppStore für den Mac geben, wo Programme oder besser gesagt Apps im selben Stil wie auf iOS Devices gekauft und installiert werden können. Der Store wird auch für Snow Leopard geöffnet sein und das soll in den nächsten 90 Tagen der Fall sein.

MacBook Air

MacBook AirEbenfalls vorgestellt wurde, wie erwartet, das MacBook Air. Mit 11 und 13″ Bildschirmdiagonalen sind die handlichen MacBook Airs mit 1366×768 bzw. 1440×900 Pixel Auflösung ausgestattet. Die Leichtgewichte werden mit Flash-Speicher ausgeliefert, von 64 – 256GB und sind mit Intel Core 2 Duo Prozessoren ausgerüstet von 1.4GHz – 1.6GHz. Arbeitsspeicher gibt es 2-4GB und das alles gibt es ab 999.- Dollar bis hoch zu 1599.- Dollar, in der Schweiz beginnts bei 1199.- CHF.

Permalink

Testbericht: Apple LED Cinema Display 27 Zoll

CinemaDisplaySeit rund einem Monat werden die  Apple LED Cinema Display 27″ ausgeliefert. Hier ein kleiner Testbericht zum zweitgrösstem momentan erhältlichem Display im Apple Store. Anstatt wie auf dem Netz so überlich ein unboxing Video zu erstellen, wurden einfach einige Bilder vom schönen Moment gemacht.

Beim Auspacken schon bemerkt man die hohe Qualität des Bildschirms, mit der gewohnt hochwertigen Verarbeitung aus dem Hause Apple. Hat man den Bildschirm dann mal schön auf dem Pult platziert – ein Blickfang ist er sowieso allemal – muss man ihn an sein MacBook anschliessen. Hier habe ich bewusst MacBook geschrieben, denn der Bildschirm zielt ganz klar auf Kunden mit einem MacBook bzw. MacBook Pro. Die Anschlusskabel sind nämlich so kurz gehalten, dass sie ein Notebook auf dem Tisch problemlos erreichen, für einen MacPro unter dem Tisch wird es aber kaum reichen. Die MacBooks werden dafür gleich direkt vom Monitor mit Strom versorgt dank einem Universal MagSafe (bis zu 85 W). Der Bildschirm wird über einen Mini DisplayPort angeschlossen und hat einen integrierten USB-Hub mit drei Anschlüssen, welche eine eigene Stromversorgung haben.

Der Bildschirm startet dank LED Hintergrundbeleuchtung sofort und bringt das Signal das Macs mit einer Auflösung von 2560 x 1440 Pixel auf den Bildschirm.  Sofern keine Sonnenstrahlen auf den Schirm treffen, sieht das Bild genial aus und der Bildschirm macht dank der immensen Fläche einfach Spass. Die integrierte iSight Kamera ist ganz okay und passt ins Konzept, die integrierten Lautsprecher hingegen konnten nicht wirklich überzeugen, da ist mit zusätzlichen Lautsprechern besser bedient. Der Bildschirm besitzt übrigens keine Bedienelemente, die Steuerung erfolgt komplett über den Mac. Das 27″ Cinema Display kostet etwas mehr als die Hälfte eines 30 Zöllers von Apple und ist daher sicher die Kaufempfehlung für einen grossen Bildschirm von Apple, das Konzept überzeugt und dank integriertem Notebook-Netzteil hat man auch etwas Kabelsalat weniger auf dem Tisch.

 

Permalink

Sony & Google TV

Nachdem ich über Logitechs Revo als Google TV taugliches Gerät berichtet hatte, hat nun Sony auch seine Geräte für Google TV vorgestellt. Wie schon vorher bekannt war, wird Google TV direkt in Sony Fernseher integriert sein, vier solche TV-Geräte wurden vorgestellt (24-, 32- , 40- und 46-Zoll), die Preise liegen zwischen 599$ und 1399$. Ähnlich wie Logitech Revos wird es von Sony eine Set-Top Box mit Bluray-Player für 399 Dollar geben. Nebst Amazon wird auch Netflix mit an Board sein, sowie Pandora, Twitter und Napster. Erschreckend klobig ausgefallen ist die Fernbedienung mit integrierter QWERTY-Tastatur, sie soll ein komfortables Surfen ermöglichen. Den Bildschirm kann mal zweiteilen lassen und auf der einen Hälfte Android-Apps laufen lassen und auf der anderen läuft der TV.

Interessant wird sein wie sich Google TV verkaufen wird, für einen Fernseher von Sony der das System bereits mit an Board hat, wäre ich bereit mehr Geld in die Hände zu nehmen. Für die Box 399 Dollar (bzw. 299 bei Logitechs Revo) zu bezahlen, wo Apple gerade mal 99 Dollar verlangt, sehe ich den Trend eher Richtung Apple TV.

Sony Google TV RemoteSony Google TV - Set-Top BoxSony Google TV Gerät

Permalink

Geschichte des iPods

Eine schöne Zusammenstellung der Geschichte des iPods. Der Startschuss fiel am  23. Oktober 2001 als der erste iPod von Steve Jobs mit einer 5 Gigabyte-Festplatte vorgestellt wurde. Danach ging es rasant weiter, die folgende Graphik zeigt die Entwicklung des iPods.


Permalink

TechnikBlog Facelift

Liebe Leserinnen und Leser von TechnikBlog. Heute ist es endlich so weit und das neue Design wird aufgeschalten. An dieser Stelle möchte ich Lukas für die tatkräftige Unterstützung danken.

Leider sind noch nicht alle Funktionen so wie sie sein sollten, in den nächsten Tagen wird es also ab zu kleine Verbesserungen geben. Ich hoffe euch gefällts und das ihr nach wie vor öfters hier reinschaut. Erreichbar ist TechnikBlog auch hier:

RSS RSS
twitter Twitter
Facebook Fanpage Facebook FanPage
Permalink

Testbericht: Apple TV in der Schweiz

Nachdem ich gestern berichtet habe, wie man einen US-iTunes Account erstellt um Apple TV in der Schweiz nutzen zu können, ist heute das lang ersehnte Gerät bei mir eingetroffen. Dies dank der Massenbestellung in den USA von Martin – vielen Dank an dieser Stelle. Der Apple TV ist in den Staaten für 99.- $ zu haben, in Deutschland schlägt das Gerät mit 119.-€ zu buche.

Apple TV Verpackung

Lieferumfang

Der Apple TV ist einer kleinen, handlichen Schachtel verpackt. Mitgeliefert wird folgendes:

  • Apple TV Gerät
  • Apple TV Remote
  • US Netzkabel
  • kleine Bedienungsanleitung

technische Daten

Apple TV Lieferumfang

Apple TV Lieferumfang

  • Prozessor: Apple 1GHz A4 (wie im iPhone 4 und iPad)
  • RAM: 256MB
  • Speicher: 8GB Flash
  • Anschlüsse: HDMI, Optischer Audioanschluss, 10/100BASE-T Ethernet, Micro-USB, Integrierter IR-Empfänger
  • WLAN: 802.11n Wi-Fi (a/b/g kompatibel)

erster Eindruck

Apple TV Anschlüsse

Apple TV Anschlüsse

Der Apple TV ist ungewohnt klein und leicht, das verwundert jedoch nicht, wenn man bedenkt das eigentlich Mobiltelefon-Technolofie im kleinen Mediacenter steckt. Die Verarbeitung sehe ich als hochwertig an, schwarzer Plastik umschlingt die ganze Hardware. Oben und unten sind die Flächen Matt, während der Rand Klavierlack ähnlich beschichtet ist. Die Fernbedienung ist schmal und rudimentär, die Frage bleibt wieviel sie überhautp genutzt wird, denn iPhone und iPad können als komfortable Fernbedienungen genutzt werden.

Inbetriebnahme

Apple TV HomescreenApple TV per HDMI am Fernseher anschliessen und mit US-Adapter Stromkabel anschliessen oder eines mit Schweizer Netzstecker besorgen. Apple TV startet dann automatisch, man muss Sprache wählen und das Netzwerk konfigurieren und schon startet die Oberfläche von Apple TV. Auf Internetapplikationen wie youtube kann man jetzt schon zugreifen und von aktuellen Kinofilmen können Trailer (in HD) betrachtet werden.

Als nächstes würde ich empfehlen die Remote App des iPhones einzurichten. Dazu unter Einstellungen, Fernbedienungen die Remote App wählen und die Privatfreigabe aktivieren. Hier den US-Account den ihr erstellt habt verwenden. In iTunes sollte man die Privatfreigabe ebenfalls aktiviert haben, unter Erweitert – Privatfreigabe aktivieren. Danach kann man alle Inhalte der iTunes Mediathek auch auf dem Apple TV direkt ansteuern und betrachten. Jetzt seit ihr eigentlich gerüstet, nur erscheinen noch keine Verleihfilme auf eurem System. Dazu unter Einstellungen – iTunes Store noch das Land von Schweiz auf United States wechseln und schon ist das Startmenü voll mit einer Filmauswahl!

Übrigens, wenn ihr euer MacBook in der Nähe habt, steuert die IR Fernbedienung des Apple TVs das MacBook gleich mit. Unter Einstellungen – Sicherheit kann man den IR-Empfänger deaktivieren.

iTunes: Filme und Serien ausleihen

Ich habe die Videothek des iTunes Stores mal durchgeschaut, Filme in HD zu mieten kostet je nach Film 3.99$ oder 4.99$, bei den Serien sind es 0.99$ und 1.99$. Miete bedeutet in diesem Fall, das der Film / die Serie innerhalb von 30 Tagen geschaut werden muss. Ist die Wiedergabe einmal gestartet kann man die nächsten 48 Stunden den Video schauen, danach ist fertig. Wie lange ein Video noch zur Verfügung steht wird direkt auf dem Bildschirm angezeigt. Zum einfachen Test gibt es übrigens bei den Serien sogenannte “Free Episodes”. Bei der ersten Miete kann die Meldung “Verification Required” auftreten, sollte das bei euch der Fall sein, loggt ihr euch am besten mit iTunes in den Store ein und ladet eine Gratis-Folge. Danach hats bei mir auch direkt am Apple TV geklappt.

Netflix in der Schweiz

Eigentlich hatte ich auch noch vor Netflix auszuprobieren. Das Angebot ist riesig, das habe ich während meiner USA-Reise festgestellt und der Preis stimmt. Den für 7.99$ monatlich kann man unlimitiert TV-Serien und Filme übers Internet auf seine XBOX, PS3, Wii, PC oder Mac streamen. Neu jetzt auch auf den Apple TV. Scheinbar wird aber bei Netflix die IP geprüft und die Verbindung muss aus den USA kommen. Also mit dem PC oder Mac einfach eine VPN-Verbindung in die Staaten und schon klappts, beim Apple TV müsste der Router diese Verbindung herstellen, Apple TV selbst unterstützt kein VPN!

Hier mein Artikel zu Netflix in der Schweiz!

Seite 65 von 78« Erste...102030...6364656667...70...Letzte »