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Preisvergleich der aktuellsten Cloud-Dienste: Dropbox, Google Drive, Skydrive, iCloud & Wuala

Vor wenigen Minuten habe ich noch über die neuen Cloud-Dienste Google Drive und Microsoft SkyDrive berichtet. Das ist alles ganz spannend, doch sind die Preise teils in Schweizer Franken, dann wieder in US-Dollar, dafür aber pro Monat statt pro Jahr gerechnet. Schluss damit!

Hier die Übersicht der aktuellsten Cloud-Dienste und deren Preispläne bis zu 100GB:

Preisvergleich Cloud-Dienste

Preisvergleich Cloud-Dienste in Jahreskosten pro GB (US-$)

Preisvergleich Cloud-Dienste in Jahreskosten pro GB (US-$)

Preispläne der Cloud-Dienste

Speicher [GB] Google Drive Microsoft SkyDrive Dropbox Apple iCloud Wuala
2 gratis
5 gratis gratis  gratis
7 gratis
10 10$/J
20 10$/J 20$/J 39$/J
25 29.88$/J 100$/J
50 25$/J 99$/J  79$/J
100 59.88$/J 50$/J 199$/J  129$/J

Fazit

Wie man sieht haut Microsoft mit dem Preis ganz schön tief rein während Dropbox noch oben auf schwimmt. Beeinflusst dieses Diagramm euren Entscheid bei der Wahl eurer Cloud?

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Google Drive und Microsoft SkyDrive – die Cloud wird günstiger

Es geht momentan gerade so einiges in Sachen Cloud-Speicher. Bisher waren diesbezüglich vor allem Dropbox und Wuala die Platzhirschen, nun gesellen sich Microsoft und Google dazu. Während ich es bei Dropbox auf satte 47GB Gratis-Speicher geschafft habe, durch anwerben und die Nutzung eins HTC One S, machen Microsoft und Google vor allem durch einen tiefen Preis Druck auf die Konkurrenz.

Microsoft SkyDrive

Microsoft hat für das SkyDrive Software für fast alle Plattformen veröffentlicht und will damit so richtig durchstarten. Das erscheint mir auch gut möglich, denn die Preise für bis zu 107GB Speicherplatz sind ganz schön tief:

  • 7GB Speicher für jeden gratis
  • bestehende SkyDrive-Benutzer bekommen 25 GB kostenlos
  • 20GB zusätzlich für 9.- CHF pro Jahr
  • 50GB für 23.- CHF  pro Jahr
  • 100GB für 46.- CHF pro Jahr
Microsoft SkyDrive Preispläne

Google Drive

Google hat auch mitgezogen und Google Drive heute vorgestellt. Eine Android-App steht natürlich auch bereit, sowie ein Client für Mac und Windows. Hier gelten Speicherupgrades auch für Googles Picasa und nach wie vor sollen Google Docs dazu dienen einfach zusammen zu arbeiten. Die Preise sehen wie folgt aus:

  • 5 GB gibt es kostenlos
  • 25 GB kosten 2,49 US-Dollar pro Monat
  • 100 GB gibts für 4,99$  pro Monat
  • 1 TB  für 49,99$ pro Monat
Google Drive Preispläne

Google Drive Preispläne

Fazit

Der Kampf um die besten Cloud-Angebote hat also begonnen. Die Konkurrenz von Google und Microsoft hat heute euch sofort reagiert und den Gratis-Speicher erhöht. Ich werde die Dienste mal anschauen und auch gerne darüber berichten. Ich werde aber hauptsächlich wohl bei Dropbox bleiben und für Fotos und persönliche Daten ist mir mein geniales NAS immer noch am Liebsten!

Wie sieht es bei euch aus, werdet ihr umsteigen oder erst einsteigen?

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Spätestens nach diesem Video, will jederman(n) einen Quadcopter

Bikini Shooting mit dem Quadcopter | ©quadrocopter

Bikini Shooting mit dem Quadcopter | ©quadrocopter

Ich habe schonmal über die Mikrokopter berichtet, welche mit GPS-Verfolgung autonom fliegen.  Solche Projekte finde ich extrem spannend, dass es aber auch weitere nette Nebeneffekte gibt, wenn man eine Drohne mit guter Kamera besitzt, zeigt das folgende Video. Simon Jardine durfte für Hive Swimwear das Shooting mit einer solchen Drohne filmen. Da freu ich mich doch gleich doppelt auf die Parrot AR Drone 2.0 mit 720p Live-Videofeed.

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Testbericht: Nike+ Fuelband – der erste Eindruck

Nike Fuelband im Hands-on TestSeit einigen Tagen habe ich nun ein Nike+ Fuelband und möchte hier meinen ersten Eindruck wiedergeben. Ein ähnliches Produkt, das Jawbone UP, habe ich bereits im letzten Jahr ausführlich getestet. Das Fuelband ist hierzulande noch nicht erhältlich, geplant ist die Einführung in Europa erst im Herbst 2012. Das Armband gibt es in den USA für 150 US$ oder ist für uns zum Beispiel über Amazon erhältlich.

Das Fuelband

Das Armband zeichnet alle Bewegungen seines Trägers auf und stellt vergleichbare Werte zur Verfügung. Dank eines Drei-Achsen-Beschleunigungssensors werden Bewegungen gemessen und zusammengefasst. Im Unterschied zu Jawbone werden die Resultate in eine neue Einheit verpackt, die sogenannte NikeFuel. Je mehr Sport man macht, dest mehr Fuel kriegt man. Diese Werte kann man mit anderen Nutzern vergleichen. Die Punkte werden auf dem Armband mit Hilfe von LEDs angezeigt und man sieht den persönlichen Fortschritt für das selber gesetzte Tagesziel. Wer möchte kann die Resultate auch per USB auf die Nike+ Website laden oder per Bluetooth über das Smartphone und sich mit anderen messen.

Nike Fuelband - Erweiterung zur Anpassung an jedes Handgelenk

Nike Fuelband – Erweiterung zur Anpassung an jedes Handgelenk

Verarbeitung

Das Armband ist sehr hochwertig gefertigt, vor allem über den hochwertigen aus Metall gefertigten Verschluss war ich sehr erstaunt. Dieser scheint mir extrem langzeitbeständig zu sein, wobei ich das natürlich erst nach längerem benutzen wirklich beurteilen kann. Das gummige Material des Bandes ist angenehm zu tragen, insgesamt wirklich sehr gut verarbeitet. Einzig den Taster kann ich etwas bemängeln, der hat keinen klaren Druckpunkt. Wobei ich nicht weis ob das ein Einzelfall ist oder bei allen Bändern.

Toll sind die beiden mitgelieferten Adapter zur Änderung des Grösse des Fuelbands. Grundsätzlich sollte man aber beim Kauf schon auf die Grösse achten, das Fuelband gibt es in den Grössen S, M und L – welches ihr braucht könnt ihr mit dem Size Guide prüfen.

NIke Fuelband - USB Ladestation

NIke Fuelband – USB Ladestation

Genauigkeit

Vergleich Fuelband und Sportwatch

Vergleich Fuelband und Sportwatch

Wie genau die Fuels ermittelt werden weis ich nicht, es hängt aber von der gesamten Aktivität tagsüber ab. Interessant fand ich, dass das Band scheinbar auch die zurückgelegt Distanz anhand von Schritten ermitteln, das wollte ich natürlich genauer wissen und habe zusammen mit der Nike+ SportWatch zweimal eine Jogging-Runde gedreht und danach die Werte verglichen. Die Nike+ SportWatch arbeitet ja mit einem GPS Signal zusammen und kann die zurückgelegte Strecke bis auf wenige Meter genau bestimmen. In beiden Fällen lag die Angabe des Fuelbands rund 0.3km unter der Gesamtstrecke. Ich werde das bei weiterem Tragen auch verfolgen, bin aber erstaunt über diese Genauigkeit, da ich eine grössere Abweichung erwartet hatte. Wer seine Lauftrainings auswerten möchte, der setzt also besser auf die Nike+ SportWatch oder gleich auf eine Garmin Forerunner, welche nach wie vor mein Begleiter bei Biketouren ist.

NIke Fuelband - hochwertiger Verschluss aus Metall

Fazit

Momentan habe ich noch zwei grosse Probleme mit dem Fuelband. Das erstere ist die eingeschränkte Funktion, das Fuelband ist für den normalen Alltag und für Jogging durchaus sehr gut geeignet, wie auch die Nike+ SportWatch. Für Aktivitäten wie Schwimmen oder Biken die ich oft ausübe bringt es aber nichts und verfälscht von dem her für mich das Bild der täglichen Aktivität, da solche Betätigungen einfach nicht gewertet werden.
Das zweite Problem ist das Tragen, das Fuelband stört zwar nicht, ich ziehe es aber zum Schlafen, fürs Duschen und Schwimmen aus und vergesse es danach oft wieder anzuziehen. Das liegt wohl an der Gewohnheit. Bei der täglichen Arbeit am Computer hat mich das Band zwar nicht gestört, war aber etwas ungewohnt, mal schauen wie sich das entwickelt.

Mittlerweile habe ich übrigens das Fuelband vollständig abgelegt und trage den Fitbit Zip, das Konzept hat mich mehr überzeugt.

Nike Fuelband App - Screenshot

Ausblick

Ich werde das Fuelband die nächsten Tage und Wochen weiterhin fleissig tragen und kann dann gerne mal ein Langzeit-Feedback niederschreiben, falls das von Interesse ist. Momentan ist das Fuelband in Europa und der Schweiz natürlich kaum verbreitet, dass lässt die Vergleichsfunktion mit Freunden halt sofort etwas nutzlos erscheinen. Ich bin gespannt wie sich das entwickelt wenn mehrere Kollegen und Freunde ein Fuelband haben. Wobei wiederum gilt, wer gerne und viel joggt, der ist der ideale Fuel-Topscorer, für andere Sportarten wird es schwierig. Ich würde mir wünschen dass Nike zum Beispiel für Schwimmen und Biken/Velofahren eine manuelle Funktion einbaut. Man kann zum Beispiel dann eintippen, dass man 1.5km in 35min geschwommen ist und das Fuelband errechnet dafür einen Score! Bescheissen würde man ja nur sich selbst.

Was meint ihr zum Nike+ Fuelband? Nur ein Hype oder könnte das Ding richtig interessant für die immer faulere Bevölkerung werden?

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Wochenrückblick Technikblog – 16/2012

Technikblog WochenrückblickEs ist wieder Sonntag und somit Zeit für einen kleinen Wochenrückblick. Diese Woche gab es zwei ausführliche Testberichte, einerseits über das neue Intuos5 Tablet und andererseits über das aktuellste HTC Smartphone, dem HTC One S. Logitech hat noch eine neue flachere Tastatur für das iPad vorgestellt und ich habe euch gezeigt wie man mit Google Currents Blogs auf dem Smartphone oder Tablet schön lesen kann.

Was euch sonst so interessierte zeigen euch die Top 5 eurer Lieblingsartikel der letzten 7 Tage:

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Pebble, die Smartphone Uhr – oder wenn ein Kickstarter-Projekt so richtig abgeht

Pepple - Uhr für SmartphonesDie letzten Tag hat jeder Blog und jede Tageszeitung über das Kickstarter Projekt, der Peppble Uhr berichtet. Ich habe mir als das Projekt erst kurz vor einer Million US-Dollar stand auch überlegt das Projekt zu finanzieren und mich dann auch durchgerungen. Zum ersten Mal war ich bei Kickstarter dabei und jetzt einige Tage danach gehören die Jungs mit der Pebble zum erfolgreichsten Projekt mit rund 6 Millionen $, Wahnsinn!

Die Pebble Uhr

Pebble ist eine Armbanduhr, welche sich per Bluetooth mit Android-Geräten und iPhones verbindet und verschiedene Informationen anzeigen kann. Zum Beispiel: neue SMS, den Anrufernamen oder die momentane Geschwindigkeit, ermittelt durch das GPS des Smartphones. Dahinter steckt eine raffinierte Hardware: Beim Display handelt es sich um ein E-Ink-Screen mit sehr geringem Stromverbrauch und einer Auflösung von 144 x 168 px, ein Vibrationsmotor ist verbaut sowie ein Beschleunigungssensor mit drei Achsen. Die Uhr soll sich trotz grossem Funktionsumfang mit vier Tasten bedienen lassen und wasserdicht sein.

Die Uhr soll ähnlich wie heutige Smartphones mit Apps bestückt werden können. So sollen bereits eine Golf-App, die den Amstand zum nächsten Loch anzeigt und eine Sport-App für zurückgelegte Distanz, Geschwindigkeit und Zeit auswertet bereit sein. Natürlich kann die Uhr auch den Musikplayer im Smartphone steuern und Titel anzeigen. So lange das Kickstarter-Projekt noch läuft gibts die Standard-Uhr in schwarz für 115.- $ und für andere Farben müssen zusätzlich 10$ berechnet werden. Für uns in Europa kommen 15$ Versand hinzu.

Die Pepple gibt es in drei Farben - Skins gibt es beliebig viele

Die Pepple gibt es in drei Farben - Skins gibt es "beliebig" viele

Kickstarter

Kickstarter ist die erste Crowdfunding-Plattform und wurde 2009 in den USA gegründet. Die Crowdfunding-Plattform sammelt für Projekte, denen Geldgeber fehlen, die benötigten Mittel von der Masse ein. Dabei gibt der Initiator eines Projekts bei Kickstarter an, wie viel Geld er dafür benötigt. Danach wird eine Art Entlohnungssystem auf die Beine gestellt. Meist bekommen Spender für 1$ ein Danke und dann geht es aufwärts, über T-Shirts bis hin zum eigentlichen Produkt. Wer ein Theater auf die Beine stellt gibt Tickets, wer etwas erfindet und baut (wie bei Pebble) verkauft das Produkt.

Mit diesem simplen Prinzip wurden über Kickstarter mittlerweile zahlreiche Projekte realisiert. Zum einen wurde so auch der Jot Pro, welchen ich zu Hause habe, realisiert und auch das verbesserte GoPro Gehäuse. Die Finanzierungsidee durch die Masse ist genial, leider kann man als nicht-US-Bürger keine Kickstarter-Projekte einstellen und europäische Portale starten bei weitem nicht so durch…

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Testbericht: HTC One S – superflaches, schnelles Android 4.0 Smartphone

Testbericht HTC One SVor einigen Wochen hat HTC die One Family vorgestellt und wie ich versprochen hatte, habe ich mir eines der drei Geräte geholt. Ich habe mich für das HTC One S entschieden, das One X mit einem Quadcore Prozessor finde ich zuviel des Guten für die Hosentasche, das One X ist dem Legend äusserlich noch sehr ähnlich, also wollte ich das S testen! Neue Hardware, mit neuem Android System in einem schönen und flachen Gehäuse, packen wirs an:

Technische Daten

HTC One S - Detailaufnahme Kameramodul

Detailaufnahme Kamera

  • Android OS Version 4.0.3 (Ice Cream Sandwich) mit HTC Sense Oberfläche 4.0
  • 4,3″ AMOLED-Display mit Gorilla-Glas-Verschalung und 960 x 540 Pixeln Auflösung
  • Zweikern-Prozessor – 1,5 GHz: Qualcomm Snapdragon S4
  • Arbeitsspeicher: 1GB
  • Speichergrösse: 16GB – nicht erweiterbar
  • Kamera 8 Megapixel für Fotos und 1080p Videoaufnahmen

Verarbeitung & Lieferumfang

Das HTC One S kommt in einer netten, handlichen und weissen Schachtel verpackt daher. Darin befindet sich nebst dem Smartphone ein Netzteil, ein Micro-USB-Kabel und natürlich ein Headset und der obligate Papierkram. Das One S ist das erste Handy von HTC bei dem ich nicht zuerst den Akku einsetzen musste nachdem ich es auspackte, denn das geht auch gar nicht. HTC hat hier den Weg von Apple gewählt und bietet keinen austauschbaren Akku mehr an. Der kleine Deckel oberhalb der rückseiten Kamera kann man mit etwas murksen entfernen und eine microSIM einlegen, das wars dann auch schon. Auch der SD-Slot ist gewichen. Dafür hat es HTC geschaft das One S in ein wunderschönes 7.9mm dickes Gehäuse zu verpacken. Das Ding fühlt sich super an in den Händen und ist auch schön leicht. Trotzdem besteht es aus einem hochwertigen Unibody-Aluminiumgehäuse mit einer etwas rauhen Oberfläche, die sich aber hochwertig anfühlt. Das Herstelltverfahren ist für Mobiltelefone gemäss HTC eine Neuheit.

Die Verarbeitung, Haptik und erste Eindruck des HTC One S stimmen. Das Smartphone macht richtig was her und ist trotz des, aus meiner Sicht, grossen 4,3″ Bildschirm angenehm zu halten.

HTC One S - die Rückseite, schön und schlicht

Leistung und Geschwindigkeit

Dass HTC One S wird von einem Qualcomm Snapdragon S4 mit zwei Kernen zu je 1,5 GHz angetrieben. Damit hat es mächtig Dampf unter der Haube und das ohne einen, aus meiner Sicht brutal überdimensionierten, Quad-Core-Prozessor wie das One X. Man muss auch bemerken dass der verbaute Dual-Core das zur Zeit schnellste im mobilen Zweikern-Markt darstellt. Das Smartphone reagiert auf alle Befehle zackig, Spiele und Animationen laufen flüssig, starten schnell und machen so Spass. Bei starker Nutzung mit hoher Prozessorlast (Spiele) wird das Telefon aber schnell wärmer, doch es bleibt im Rahmen, wie man es von anderen aktuellen und leistungsstarken Telefonen kennt. Da bleibt die Frage nach der Akkuleistung bei einem so Leistungsfähigen Smartphone. Hier kann ich nur eine beschränkte Aussagen nach mehreren Tagen testen machen: Auch das One S muss täglich an Dose! Wie mein iPhone 4S halte ich mit dem HTC One S einen Tag mit intensiver Nutzung gut durch, ein zweiter liegt aber drin – über Nacht aufladen ist ein Muss!

HTC One S - kein austauschbarer Akku oder Speicherererweiterung mehr

HTC One S - kein austauschbarer Akku oder Speicherererweiterung mehr

HTC hat beim One S zwei fast gesetzte Features wieder entfernt. Zum einen ist keine Speichererweiterung über eine Micro-SD-Karte mehr möglich, das ist insofern schade weil es das Telefon nur mit 16GB Speicher zu kaufen gibt, bei Apple kann man immerhin auf 32, bzw 64GB Varianten ausweichen. Zum anderen musste der auswechselbare Akku auf Kosten des schmalen Designs weichen, so wird es nicht möglich sein (auf einfache Art und Weise) den serienmässigen Akku durch einen Hochleistungsakku zu ersetzen um die Lebensdauer zu erhöhen – schade!

Betriebssystem: Android 4.0 & Sense 4

Von allen Android-Phones die ich bisher in den Händen hielt, haben mir die HTC Geräte mit der Sense Oberfläche am Besten gefallen. Auch hier wieder passt die Kombination aus Android 4.0.5 und HTC Sense 4. Wer schon ein HTC hatte findet sich sofort wieder zurecht, mir scheint als wäre alles etwas intuitiver zu erreichen und ein bisschen entschlackt. Ich würde mir von Haus aus weniger vorinstallierte (aufgezwungene) Apps wünschen, ganze 3 Screens sind gefüllt mit solchen. Nach wie vor finde ich an Android einfach schön wie man sich den Homescreen gestalten kann und alle gewünschten Infos auf einen Blick hat.

HTC One S mit Android 4.0 und Sense 4

HTC One S mit Android 4.0 und Sense 4

Toll ist die Zusammenarbeit mit Dropbox! Anstelle der üblichen zwei Gigabyte gibt es für Kunden der One-Familie ganze 23 Gigabyte Cloud-Speicherplatz zusätzlich und zwar kostenlos. Dieser Zusatzspeicher gibt es allerdings nur für zwei Jahre. Hier würde ich übrigens empfehlen die Einstellungen zu überprüfen, denn Dropbox Daten würde ich nur im WLAN und nicht im 3G-Netz synchronisieren. Zumal die nette Funktion “Kamera-Upload” nach jedem gemachten Foto gleich die Datei in die Cloud synchronisiert, ganz Apple Fotostream-like!

Wer übrigens seinen Online-Speicher nicht direkt bekommt sollte die ersten 5 Schritte in der Dropbox Anleitung durchgehen, selbst danach hat es bei mir zwar nicht geklappt. Nach einer Woche wurde mir der Speicher dann aber gutgeschrieben – einfach Geduld haben!

Bilder & Videos

Ich habe natürlich die Kamera ein wenig ausprobiert, mir scheint dass sich Fokus nicht immer sauber auf das Motiv setzt, auch wenn ich es manuell mache. Wenn der Fokus aber passt, sehen die Fotos toll aus. Ganz genial ist das Feature dass während einer Filmaufnahme auch Fotos geschossen werden können. Die Testbilder sind in voller Auflösung auf Flickr zu finden!

Testbild aufgenommen mit der Kamera des HTC One S

Testbild aufgenommen mit der Kamera des HTC One S

Die Qualität des 1080p Full HD Videos gefällt mir gut, hier zeigt die Kamera was alles möglich ist. Im Vergleich zum Testvideo mit dem iPhone 4S finde ich das bei einem grossen Dynamikbereich das iPhone die besseren Aufnahmen macht. Ansonsten aber gefällt mir die Videofunktion des HTC One S sehr gut, die Qualität stimmt und das Resultat sieht doch toll aus:

Fazit

Das HTC One S macht Freude, es ist unglaublich schlank, leicht und schön. Android 4.0 macht Spass und scheint mir auch für Android-Einsteiger das richtige zu sein. Vor allem mit der schönen Sense Oberfläche kommt man gut zurecht, ein gut geschnürtes Paket das HTC hier abliefert. Die Kamera ist gut und zusammen mit dem Dropbox Paket hat man trotz beschränkten 16GB Speicherkapazität ein tolles Bundle. Von meiner Seite eine klare Empfehlung!

 

Verfügbarkeit und Preise

Die HTC One-Produktfamilie ist seit Anfang April zu haben und momentan gelten folgende Preise:

 

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iPad mit Tastatur: Logitech bringt Ultrathin iPad Keyboard Cover

Ultrathin Keyboard CoverLogitech hat den Nachfolger des iPad Keyboard Cases vorgestellt. Das Logitech Ultrathin Keyboard Cover für das iPad 3 und iPad 2. Das Cover passt wie eine zweite Haut auf das Tablet, schützt es vor Kratzern und integriert eine wiederaufladbare Tastatur mit Aluminiumunterseite, die sich mit einem Magnetclip am iPad befestigen lässt.

Logitech Ultrathin KeyBoard Cover mit dem iPad

Logitech Ultrathin KeyBoard Cover mit dem iPad

„Mit dem neuen iPad und den passenden Apps macht es jetzt noch mehr Spass Musik zu hören, Fotos zu bearbeiten, Filme anzuschauen, im Web zu surfen oder Briefe zu schreiben“, sagt Diego Gabathuler, Country Manager Logitech Schweiz. „Ideal ergänzt werden die Tablets zudem mit den neuen Keyboard Cases von Logitech, wodurch sie noch einfacher und produktiver zu bedienen sind.“
Hohe Qualität in allen Details, Zuverlässigkeit und ein elegantes Design haben Logitech zu einem international führenden Anbieter von Tastaturen gemacht. Diese Tradition setzt Logitech nun mit den neuen Keyboard Cases für das iPad fort.

Komfortabel und ausdauernd
Als ultradünner Begleiter schützt das Logitech Ultrathin Keyboard Cover den iPad-Bildschirm mit einer eleganten Aluminiumabdeckung die sich sicher mit einem Magnetclip am iPad befestigen lässt. Die eingebaute Tastatur wird über Bluetooth angebunden. Die Halterung des Ultrathin Keyboard Cover garantiert einen optimalen Aufstellwinkel für den entsprechenden Einsatz: sei es um E-Mails zu schreiben, im Web zu surfen oder um Filme anzuschauen. Da eine Akkuladung bei zwei Stunden täglicher Nutzung bis zu einem halben Jahr ausreicht, können sich Anwender ganz auf ihre Aktivitäten mit dem Tablet konzentrieren. Praktisch sind zudem die Ein-/Ausschaltfunktionen der Tastaturabdeckung. Wird der Deckel geöffnet, schaltet sich das iPad automatisch ein, wird es geschlossen, stellt es in den Standby-Modus. Die zusätzlichen Funktionstasten für eine einfachere Navigation und die edle Oberfläche aus Aluminium und schwarzem Klavierlack machen das Ultrathin Keyboard Cover zum perfekten iPad-Begleiter.
Aus dem aktuellen Logitech Sortiment an Tablet-Zubehör sind das Logitech Keyboard Case for iPad 2 und das Logitech Tablet Keyboard for iPad uneingeschränkt mit den iPads der zweiten und dritten Generation kompatibel.

Preise und Verfügbarkeit

Das Logitech Ultrathin Keyboard Cover ist in der Schweiz voraussichtlich ab Mai 2012 zum empfohlenen Einzelhandelspreisen von CHF 129.00 verfügbar.

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Mit Google Currents News und Blogs schöner und personalisiert lesen

Google Currents OverviewGoogle Currents ist global verfügbar – endlich! Den Google Currents ist ein neuer attraktiver mobiler Reader für Inhalte aus dem Netz. Man kann sich seine eigene Zeitung zusammenstellen und sich so auf dem Stand der Dinge halten – eigentlich. Mal schauen ob es Google Currents schafft mir den geliebten Reeder auszutreiben…

Ich habe also auch den Technikblog bei Google Currents eingestellt und das geht wirklich ganz easy, inklusive einbinden von Google+, Youtube und alles was einem Lieb ist. Das dauert wirklich nur wenige Minuten, am einfachsten gehts mit Caschys Anleitung!

Google Currents stellt Bloginhalte auch noch schön dar

Google Currents stellt Bloginhalte auch noch schön dar

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Testbericht: Wacom Intuos5 Medium – das Tablet für den Computer

Der heutige Artikel ist wieder ein Gastbeitrag von Leonard Bürk.

Intuos 5 Review
Wacom hat vor einigen Wochen ihre Grafiktablets für den professionellen Einsatz erneuert und ich hatte die Möglichkeit das Wacom Intuos5 Medium zu testen.

Vorbemerkung

Ich habe bisher das Postprocessing meiner Bilder (grösstenteils in Aperture/Lightroom) ohne Grafiktablett vorgenommen. Als die neuen Intuos5 Tablets vorgestellt wurden war es für mich an der Zeit sie testweise in meinen Workflow einzubinden.

Ich muss sagen, dass ich am ersten Tag teilweise (sehr) frustriert war und mich mehrfach gefragt habe ob sich dieser Schritt wirklich gelohnt hat.Nach einigen Stunden intensiver Nutzung klappte dann aber schon das meiste reibungsfrei.Nun habe ich das Tablet etwa einen Monat und kann mir nur noch schwer vorstellen wie ich alle die Jahre ohne es ausgekommen bin.Es braucht einige Stunden sich einzuarbeiten, vor allem, da ein Tablet eben kein grosses Trackpad eines Laptops ist, aber danach arbeitet es sich schneller und präziser als mit der Maus.

Intuos 5 in Medium

Spezifikationen & Neuerungen

Das Intuos5 ist in drei Grössen erhältlich (S/M/L). Ausserdem kann jede Grösse mit oder ohne Multitouch gekauft werden. Somit kommt man auf sechs Varianten in einer Preisspanne von etwa 225EUR bis 480EUR.
Das hier getestete Modell ist das Model M ohne Multitouch und hat folgende Features:

  • Abmessungen (H x T x B): 380 mm x 251 mm x 12 mmAktive Fläche für Stift (B x T): 224 mm x 140 mmGewicht: 970 g
  • Multitouch Support: nein
  • Wireless Accessory Support: ja
  • Auflösung (pro Punkt): 0,005 mm (5.080 Linien pro Zoll)
  • Neigungssensitivität: ± 60°
  • Maximale Erkennungshöhe (Stift): 10 mm
  • Tablet Keys / ExpressKeys: 8 kapazitive Tasten
  • Touch Ring: 1
  • 2048 Druckstufen

Gegenüber der Vorgängerversion gibt es folgende Neuerungen:

Kapazitive Tasten

Bei der V5 sind die ExpressKey Tasten kapazitiv. Dies heisst nicht, dass man nicht mehr “drücken” muss um eine Taste zu aktivieren. Man kann jedoch seine Finger auf einer der Tasten ruhen lassen und sofort erscheint im Bildschirm ein HeadUp Display, dass anzeigt auf welcher Taste der Finger ruht und was für Funktionen man den einzelnen Tasten zugewiesen hat.
Ich fand dieses Feature sehr hilfreich, da man sich, zumindest zu Beginn, teilweise unsicher ist welche Taste jetzt welche Funktion besitzt. Auch braucht man seinen Blick nicht mehr vom Bildschirm abzuwenden um zu schauen auf welcher Taste der Finger ruht. Hierdurch wird das Arbeiten deutlich flüssiger. Mit der Zeit braucht man diese Funktion immer weniger, da man sich an deine Einstellung gewöhnt hat aber am Anfang, nach einer Pause oder wenn man den Tasten andere Funktionen zuweist, erleichtert sie einem die Arbeit erheblich.

Unterstützung WirelessKit

Bei der Vorgängerversion konnte man ein Bluetooth Tablet kaufen, nun ist die Wirelessfunktion es für sämtliche Tablets als Kit nachrüstbar.
Meine Version war ohne Wireless Kit und ich sehe für mich persönlich im Moment auch keinen Grund eines nachzurüsten. Praktisch ist es allemal wenn man sich zu einem späteren Zeitpunkt dazu entscheidet und sich nicht ein neues Tablet kaufen muss.

Multitouch

Neben der Stifteingabe unterstützen drei der Modelle die Verwendung von Multitouch. Dies kann sowohl zum Surfen, als auch zum zoomen, drehen und schieben in Photoshop, Lightroom o.ä. verwendet werden.
Das von mir getestete Tablet kam ohne Multitouch. Nach dem ich das Tablet in meinen Workflow integriert habe, hat sich herausgestellt, dass Multitouch teilweise doch sehr hilfreich gewesen wäre. Hier steht wahrscheinlich in naher Zukunft ein Upgrade an.

Verarbeitung

Im Vergleich zur Version 4 ist das Intuos nun mit einer gummierten Oberfläche versehen. Hierdurch ist es griffiger, was mir sehr gefällt. Die Verarbeitung ist super. Es macht einen sehr hochwertigen Eindruck und liegt toll in der Hand. Allerdings ist die Oberfläche doch recht anfällig für Fusseln. Intuos 5 - Verarbeitung

Installation und Inbetriebnahme

Geht kinderleicht. Tablet wird nach der Softwareinstallation ohne Probleme erkannt. In den Systemsteuerungen kann das Tablet nach Herzenswünschen angepasst werden.

Auch für unterschiedliche Anwendungen können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Mir gefällt die Option alles bis ins Detail anpassen zu können, auch wenn ich es bisher noch nicht wirklich ausgereizt habe. Aber ich denke das kommt früher oder später noch ;-)

Grösse

Im Nachhinein war das mittelgrosse Tablet (Medium) die richtige Entscheidung. Insbesondere wenn man mit zwei Bildschirmen arbeitet kommt einem die grosse, sensitive Fläche zu gute. Das kleine Intuos wäre hier glaube ich doch etwas zu klein gewesen.

Verwendet man es jedoch an einem einzelnen Display oder Laptop kann man denke ich getrost beim Kleinen bleiben. Teilweise ist es sogar von Vorteil. An meinem Mac Book Pro 13 Zoll ist die sensitive Fläche des Mediums fast so gross wie der Display. (Okay nicht ganz, aber fast). Was sich toll anhört kann schnell zu einer müden Hand führen, da man eine viel grössere Wegstrecke auf dem Tablet zurücklegt. Von dem her ist hier meiner Meinung nach “bigger” nicht unbedingt “better”.

Mit Hilfe einer der ExpressKeys lässt sich das Tablet von beiden Displays schnell auf einen Display umschalten. Dies ist super, wenn man für einen bestimmten Arbeitsschritt eine detailliertere Kontrolle benötigt.

Stift

Viel ist zum Stift nicht zu sagen. Ich finde er liegt sehr gut in der Hand. Auch das Gewicht sagt mir sehr zu. Hier fand ich bei einer der früheren Bamboo Serien (die neue kenne ich nicht) den Stift viel zu leicht und deshalb unangenehm zu bedienen.

Als Zubehör sind etliche Stiftformen erhältlich, falls jemandem die Ergonomie des mitgelieferten Stiftes nicht mag. Im Halter für den Stift sind eine ganze Auswahl von unterschiedlichen Mienen versteckt. Um ehrlich zu sein, hatte ich bisher noch nicht das Bedürfnis diese zu wechseln. Das kommt dann in den nächsten Wochen…
Die Druckempfindlichkeit des Stiftes ist super wenn es darum geht bestimmte Bereiche des Bildes aufzuhellen, abzudunkeln, o.Ä. Ich persönlich habe die Druckempfindlichkeit an die Intensität gekoppelt. Vorstellbar wäre hier u.A. auch eine Kopplung an den Durchmesser des Werkzeuges. Intuos 5 Stift

Multi Touch

Das Feature, dass mein Tablet leider nicht hatte und eigentlich der einzige Grund weswegen ich im Workflow immer wieder mal zur Maus/Tastatur greifen musste. Ich kann nicht beurteilen wie gut dieses Feature gelöst wurde. Die Beispielvideos von Wacom sehen für mich jedoch sehr überzeugend aus.

Fazit

Das Tablet an sich hat mich in Verarbeitung und Qualität vollends überzeugt. Ob es nun eine enorme Weiterentwicklung vom Intuos4 ist? Ich weiss es nicht. Ich habe das Intuos4 nur einige wenige Male in der Hand gehabt und nie wirklich genutzt. Mit Sicherheit sind die berührungsempfindlichen Tasten mit dem HeadUp Display extrem hilfreich wenn man nicht jede Minute am Tablet verbringt oder die Einstellungen gerne mal ändert.

Ich hätte vor dem Test nie gedacht, dass ich mich das Intuos5 so überzeugt. Nicht einmal in Sachen Qualität, hier war ich mir ziemlich sicher, dass Wacom einen guten Job macht. Mehr im Bereich Workflow und gut das Tablet, nach einigen Stunden Einarbeit, in dein Workflow passt. Einzige Änderung in meinem Aufbau wäre, oder wird, die Touchoption sein. Ich glaube, dass der Mehrpreis absolut gerechtfertigt ist. Je nach Einsatz und Displaygrösse wäre mein Ansatz lieber das kleinere Tablet und dafür mit Multitouch zu kaufen. Von dem her kann ich jedem der im Bereich Fotografie oder Grafik arbeitet, sei es nun beruflich oder als Hobby, die Intuos5 reihe voll und ganz empfehlen.

Zu kaufen gibt es die Tabets bei Amazon (Deutschland) oder bei Brack.ch (Schweiz).

 

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