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Airplay Wiedergabe am Mac Mini aktivieren – dank Plex

AirPlay am Mac Mini aktivierenIch habe bereits einmal über den Mac Mini als Media Center berichtet. Dabei gibt es diverse Oberflächen die man nutzen kann, unter anderem sehr beliebt ist Plex. Das geniale an Plex ist nebst der eigentlichen Oberfläche auch die Plex – Remote App und neu die Möglichkeit den Mac Mini als AirPlay Empfänger nutzen zu können (Danke Lukas für den Hinweis). Damit das klappt könnt ihr einfach folgende Zeilen ins Terminal am Mac Mini hacken:

curl -O http://www.joshuaochs.com/Misc/install_airplayer_plex.sh
chmod +x install_airplayer_plex.sh
sudo ./install_airplayer_plex.sh

Jetzt könnt ihr Videos über AirPlay auch auf dem Mac Mini in Plex betrachten. Der Screenshot oben vom iPad zeigt genau das, klappt einwandfrei. Einen Hacken hat die Ganze Sache aber, die Übertragung klappt ausschliesslich mit Videos, Audio wird nicht unterstützt. Ob das jemals möglich sein wird ist fraglich, da Apple für Audio über Airplay auf ein verschlüsseltes Verfahren setzt, dass einen kostenpflichtigen Empfangschip voraussetzt. Dritthersteller von Airplay-Lautsprechern beispielsweise bezahlen genau für die solchen Gebühren. Falls sich was ändert informiere ich euch gerne!

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Hochauflösende 2K und 4K Videos für das neue iPad mit Retina

iPad3 vs. FullHD

Pixelschlacht: iPad3 vs. FullHD

Das neue iPad hat ja bekanntlich ein Retina Display mit satten 2048 x 1536 Bildpunkten Auflösung. Das sind rund eine Million mehr Pixel als 1080p aufweist. Klingt erstmal toll,  aber wir brauchen nun Videos die auch diese hohe Pixeldichte abdecken. Über passende Wallpaper die das Retina Display ausnützen habe ich bereit berichtet, hier geht es nun also um bewegte Bilder. Heutzutage wird in den meisten Fällen in 16:9 oder Cinemascope 21:9 gefilmt, weswegen beim iPad im 4:3 Format noch Balken übrigbleiben. Der Rest des Bildschirms wird aber mit hochauflösendem Material extrem scharf abgebildet, vor allem bei der hohen Pixeldichte des Retina Displays. Lest weiter und probiert es aus:

Übersicht: Auflösung Videoformate

Hier noch eine kleine Übersicht zu aktuell gängigen Videoformaten, wobei DVD – 1080p momentan die üblichen Verdächtigen sein dürften und 2K bis 8K noch rar sind:

  • DVD PAL: 720×576 Pixel
  • 720p: 1280×720 Pixel
  • 1080p: 1920×1080 Pixel bei 16:9
  • 2K: 2048×872 bis zu 1920×1080 Pixel
  • 4K: 4096×1744 bis zu 3840×2160 Pixel
  • 8K: 8192×3488 Pixel

Quellen für hochauflösende Videos

Ich habe mit ein wenig umgesehen nach Quellen für 2K und 4K Videos um das Retina Display richtig auszunützen. Es gibt natürlich diverse Downloadmöglichkeiten, oft wird danach aber einer Konvertierung zu einem iPad-kompatiblen Format nötig. Daher war es nahe liegend als Quellen einfach Youtube und Vimeo zu nutzen, dann entfällt das mühsame verarbeiten. Damit ihr in den Genuss der vollen Auflösung von 2K bzw. 4K kommt, müsst ihr bei Youtube in der Videoeinstellung auf Original stellen, wie hier gezeigt:

4k Resolution in Youtube auswählen

Originalauflösung in Youtube auswählen - dann wird der Film mit der Auflösung der Originaldatei abgespielt

Meine Favoriten

Citysurfing in New York

Langer 4K Trailer der Lord of the Rings Trilogie

Timescapes – Der Amerikanische Südwesten

via Apfelblog

Fazit

Schon sehr eindrücklich wie solch hochauflösende Videos auf dem glasklaren und scharfen Retina Display aussehen. Wie sind eure Eindrücke wenn ihr die obigen Videos schaut und habt ihr weitere Videos oder Quellen die ich hier hinzufügen könnte?

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Wallpapers für das neue iPad 3 mit dem Retina Display

iPad 3 Wallpaper StarsMit dem Erscheinen des neuen iPad mit dem Retina Display, hier mein Review, gehören die Wallpaper von iPad und iPad 2 der Vergangenheit an. Die Auflösung ist nämlich von 1024 x 768 Pixel auf satte 2048 x 1536 Bildpunkte angewachsen. Die möchte man natürlich auch ausnützen.

Meine Lieblingsquelle für gute Wallpapers in allem möglichen Grössen ist InterfaceLIFT, das Portal ist übersichtlich und hat eine Sammlung an qualititativ hochstehenden Wallpapers im Peto. Dabei haben sie nun auch eine Sektion für iPad 3rd Generation Wallpapers eingefügt. Meine Favoriten sind unter anderem die Golden Gate Bridge in San Francisco, Stars over Acadia, The Road to Nowhere und natürlich eines aus der Schweiz Freezing Night in Switzerland.

Weitere Wallpaper Links

Selbermachen

Ich empfehle euch mal eigene Fotos als Wallpaper zu nutzen. Damit diese am Besten rüberkommen, empfehle ich die Fotos im Format 2048 x 2048 zu exportieren. Damit habt ihr im Landscape und Hochformat-Modus auf dem neuen iPad mit dem Retina Display ein schönes und passendes Hintergrundbild.

 

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Testbericht: Das neue iPad 3 im Test – schärfer und schneller

Seit einigen Stunden halte ich nun das neue iPad in meinen Händen. Ich habe es mir bei Dataquest geholt, dem Premium Reseller mit Hauptsitz in Dietikon. Das neue iPad oder sagen wir das iPad der 3. Generation trumpfte an der Keynote vor allem mit dem Retina Display, LTE, besserer Kamera und einem Geschwindigkeitsschub. In diesem Bericht gehe ich auf das neue iPad ein, mache einen Vergleich mit den beiden Vorgängern, ziehe ein persönliches Fazit und gebe eine Kaufempfehlung ab:

Welche Version?

Vor dem Kauf des iPad stellt sich die Frage nach der Version. Ich habe bereits das iPad der ersten Generation mit 3G gekauft und kann nun nach langer Nutzungsdauer sagen, dass ich das 3G so gut wie nie brauchte. Ergo stand für mich fest, 3G muss beim neuen iPad nicht sein. Nachdem ich dann auch selbst noch abgeklärt habe, dass die Frequenzbänder für die Nutzung von LTE in der Schweiz mit dem neuen iPad nicht kompatibel sind, war der Fall klar. Dass die WLAN-Variante keinen GPS Chip verbaut hat, finde ich für mich nicht weiter störend. Hier muss aber jeder selbst entscheiden, wie sein Nutzungsverhalten ist.

Dasselbe gilt für den Speicher auf dem iPad. Hier ist wohl entscheidend wie mobil man es nutzt. Wer viel unterwegs ist, dem ist sicher ein Speicher grösser 16GB anzuraten um Musik, Podcasts, Fotos und den ein oder anderen Film dabei zu haben. Ich persönlich habe mich für 32GB entschieden, das hat beim iPad 1 schon gereicht!

Das neue iPad, WLAN Ausführung mit 32GB Speicher

Das neue iPad, WLAN Ausführung mit 32GB Speicher

Vergleich der drei iPad Generationen

Im folgenden eine Übersicht der technischen Daten aller drei iPad Generationen:

Modell 1. Generation 2. Generation 3. Generation
Speicher 16, 32 und 64 GB
Akkulaufzeit 10 h
Gewicht 680 g (Wi-Fi)
730 g (Wi-Fi + 3G)
601 g (Wi-Fi)
613 g (Wi-Fi + 3G)
652 g (Wi-Fi)
662 g (Wi-Fi + 4G)
Abmessungen 242,8 × 189,7 × 13,4 mm 241,2 × 185,7 × 8,8 mm 241,2 × 185,7 × 9,4 mm
Display 9,7 Zoll mit 768 × 1024 Pixel, 132 ppi 9,7 Zoll mit 2048 × 1536 Pixel, 264 ppi
Kamera keine vorne: VGA
hinten: 720p
vorne: VGA
hinten:
Foto: 5 Megapixel
Video:1080p
Arbeitsspeicher 256 MB 512 MB 1024 MB
CPU-Takt 1 GHz Apple A4 (Single-Core) 1 GHz Apple A5 (Dual-Core) 1 GHz Apple A5X (Dual-Core, Quad-Core Grafikeinheit)
Konnektivität • WLAN (802.11a/b/g/n)
• Bluetooth 2.1Wi-Fi + 3G:
• GSM/EDGE (850/ 900/ 1800/ 1900 MHz)
• UMTS/HSDPA/HSUPA (850/ 900/ 1900/ 2100 MHz)
• WLAN (802.11a/b/g/n)
• Bluetooth 2.1Wi-Fi + 3G:
• GSM/EDGE (850/ 900/ 1800/ 1900 MHz)
• UMTS/HSDPA/HSUPA (850/ 900/ 1900/ 2100 MHz)
• WLAN (802.11a/b/g/n)
• Bluetooth 4.0Wi-Fi + 4G:
• GSM/EDGE (850/ 900/ 1800/ 1900 MHz)
• UMTS/HSPA/HSPA+/DC-HSDPA (850/ 900/ 1900/ 2100 MHz)
• LTE (700, 2100 MHz)

Review

Retina Display

Natürlich muss ich hier zuerst auf das Display zu sprechen kommen, Retina! Der Name steht beim neuen iPad für eine Auflösung von 2048 x 1536 Pixel, das 264dpi und doppelt so viel wie beim Vorgänger. Ich kann nur bestätigen, man sieht keine Pixel mehr, die Schrift erscheint gestochen scharf und wie gedruckt. Den Effekt kennen Nutzer vom iPhone 4 und 4S, auf dem iPad 3 kommts halt noch stärker daher weil der Bildschirm mit 9.7″ auch viel Grösser ist. Momentan sind nur wenig immer mehr Apps auf die höhere Auflösung angepasst (z.B. iPhoto, iMovie, Keynote, Pages usw.), aber diese machen schon mächtig Spass und Lust auf mehr!

Geschwindigkeit

Das neue iPad hat mit dem A5X Prozessor einen Geschwindigkeitsschub erhalten. Mir ist es wichtig dass bei einem Gerät, dass man mit einem Touch-Interface bedient jede Bewegung auch direkt und flüssig umgesetzt wird. Mein iPad der ersten Generation reagiert bei vielen Apps nicht mehr flüssig, die Intuitive Bedienung leidet sehr stark darunter. Der A5X bringt das neue iPad wieder auf den Stand der Zeit und es geht alles flüssig. Auch iMovie und iPhoto lassen sich damit deutlich angenehmer und schneller bedienen als selbst mit einem iPad 2, welches doch einen A5 beinhaltet! Hier spielt der erhöhte Arbeitsspeicher aber vielleicht auch eine grosse Rolle!

Grösse und Gewicht

Da ich vom iPad 1 komme, stimmt für mich die Grösse und Gewicht vollkommen. Nutzer des iPad 2 werden die Gewichtszunahme von rund 10% sicher spüren. Je nach Nutzungsort, ob man es hält oder das ipad liegend nutzt, stört es deinen einen mehr und den anderen weniger. Bisher kann ich aber sagen dass das neue iPad in die Hüllen von iPad 2 Cases passt, trotz 0.6mm Zunahme in der Dicke.

Kamera – Bilder und Videos

Vorweg möchte ich hier gleich mal sagen, Kamera an einem Tablet: Was soll ich damit? Wenn ich ein Tablet dabei habe, dann auch mein Mobiltelefon und in meinem Fall das iPhone 4S welches sowieso bessere Fotos als ein Tablet schiesst. Dazu kommt dass sich dieses angenehmer anfühlt um zu Fotografieren. Wie dem auch sei, es wird wohl Leute geben welche die Kamera nutzen, daher nachfolgend einige Schnappschüsse. Die Frontkamera sehe ich für Videotelefonie, beziehungsweise Facetime in “Apple-Sprache” als sinnvoll, wobei ich selbst immer wieder feststellen muss, dass ich dieses Feature kaum brauche.

Testbilder

Testbilder in voller Auflösung habe ich auf Flickr gepostet, einige Auszüge, die aber bereits die Qualität erahnen lassen könnt ihr euch direkt hier anschauen:

Sieht doch ganz gut aus oder? Ich bin erstaunt, die Kamera ist wirklich für ein Tablet sehr gut ausgefallen. Ich gehe aber davon aus dass ich diese trotzdem kaum brauchen werde – es ist aber toll zu wissen dass im Falle eines Falles das Ding keine schlechte Bilder schiesst.

Testvideo

Aufgenommen in Windisch an der FHNW Baustelle zum neuen Campus:

Auch zu diesem Video in 1080p aufgenommen kann man nicht viel meckern. Der Bildstabilisator hat seinen Job bei der Aufnahme ganz gut gemacht. Hier ist dieser noch viel nötiger als beim iPhone 4S, da ich das iPad irgendwie nicht so ruhig halten kann. Ich kam mir übrigens etwas komisch vor, beim Filmen mit einem 9,7″ Bildschirm…

LTE mit dem neuen iPad in Deutschland und der Schweiz

Der Vollständigkeit halber gehe ich auch gerne auf diesen Punkt ein. Apple hat im iPad der 3. Generationen einen LTE-Chip verbaut, dieser unterstützt den Funkstandards LTE in den Frequenzbereichen 700 und 2100 MHz. In Deutschland besteht bereits ein LTE Netz und in der Schweiz wird dieses im kommenden Jahr (zwei Jahren) erschlossen – die Frequenzbereiche liegen aber bei 800, 1800 und 2600 MHz. Dadurch wird LTE mit dem neuen iPad bei uns nicht funktionieren, auf Grund des verbauten Chips ist das auch nicht durch ein Firmware Update nachträglich zu ändern! Wen es tröstet, dank dem mit HSDPA aufgerüsteten UMTS-Netzen hierzulande erreicht man Raten bis maximal 43 MBit/s, was wohl auch ausreichend sein dürfte.

Kaufempfehlung

Wie es im Titel steht, ist nur eine Empfehlung. Ich hatte bewusst das iPad ausgelassen, da ich den Mehrwert von Geschwindigkeit und Kamera nicht sah. Jetzt kommt die 3.Generation, mein iPad 1 unterstützt nicht mehr alle Apps, ist in die Tage gekommen und ein Wechsel ist ideal. Das ist auch genau meine Empfehlung, Besitzer eines der ersten iPads können auf das neue iPad setzen und von Geschwindigkeitsschub, Display, Kameras usw. profitieren. Bei allen die ein iPad 2 haben, da würde ich es mir zweimal überlegen. Vielleicht mal abwarten, in einen Store gehen und mir das Retina Display anschauen. Wem es der Aufpreis wert ist, der soll zuschlagen. Das tolle an Apple Devices ist der hohe Wiederverkaufswert. Wer noch gar kein Tablet hat, los zuschlagen. Entweder das neue iPad oder nun von den Occasionsangeboten beim 2er profitieren.

Bilder des neuen iPads

Fazit

Apples neues iPad der dritten Generation hat das Rad nicht neu erfunden, das steht fest. Man hat das bewährte Konzept konsequent weitergezogen, dem Display ein brutales Update spendiert und den Rest auf den Stand der Zeit gebracht. Natürlich bemängeln “Apple-Basher” fehlende USB und SD-Slots, aber es gibt dafür Alternativen und wirklich vermisst habe ich diese bisher noch nicht. Ich bin jedenfalls nach den ersten Stunden vom neuen iPad überzeugt, bin aber auch Nutzer der ersten Generation. Für Besitzer des iPad 2 wird der Schritt sicher kleiner ausfallen. Zu kaufen gibt es neue iPad ab 529.- CHF für das 16GB WiFi Modell, zum Beispiel bei Dataquest.

Ich berichte hier sicher wieder in einigen Tagen/Wochen mit einem Langzeitbericht. Bis dahin bin ich hier sehr auf eure Kommentare, Eindrücke und Feedbacks gespannt…

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Sparrow – der bessere E-Mail Client – nun auch für iOS verfügbar

Ganz grosses Kino. Mein Lieblings-Email-Client Sparrow für den Mac wurde nun endlich auch fürs iPhone umgesetzt und steht zum Download bereit! Der grosse Pluspunkt von Sparrow ist die Unterstützung von Google Mail mit Labels und die Einbindung von Facebook Profilbildern in die E-Mailansicht. Aber schaut doch gleich selbst:

Was macht die Sparrow-Mail App besser als die Apple Mail?

  • E-Mail Kontakte werden mit den Facebook Bildern angezeigt
  • Gravatar Unterstützung bei der Bildvorschau
  • Unified Inbox
  • Label-Unterstützung von Google Mail
  • Schön umgesetztes Interface

Fazit

Sparrow für iOS ist ab sofort meine neue Standard-Mail-App auf dem iPhone, wie sich das im Langzeitbetrieb eignet wird sich zeigen, ich bin jedoch jetzt schon begeistert!

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XtraFinder – OS X Finder etwas aufpeppen

XtraFinder

Ich kam von Windows auf OS X und was mich seither immer nervte, war die Tatsache dass der Finder Dateien UND Ordner alphabetisch anordnet. Im Explorer waren die Ordner immer an erster Stelle, schön geordnet und danach die Dateien. So wünsche ich mich das auch auf dem Mac und dank dem XtraFinder, über den ich bei Caschy per Zufall stolperte, ist das auch möglich.

Nebst der Option alle Ordner zuoberst anzuzeigen, hat man noch weitere Einstellungsmöglichkeiten wie der Screenshot rechts zeigt. Viel Spass damit!

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Synology DiskStation DS411+II – Ein NAS für alle Fälle

Synology Diskstation DS411+II Review

Bei mir zu Hause werkelt seit einiger Zeit ein Synology DS211+, das NAS ist genial und das Beste was ich bisher in den Händen hielt. Nachdem die ich DS411slim getestet hatte, wurde ich auf 4Bay-NAS aufmerksam und sie könnten mein Problem mit der bald befüllten 2er Lösen. So habe ich mir eine Synology Diskstation DS411+II geholt, hier passen auch vier Festplatten rein, ein starker Prozessor verspricht tolle Performance, klingt soweit ganz gut. Hier mein Review:

Leistungsmerkmale

Das DS411+II ist das am Besten bestückte NAS das ich je zu Hause im Einsatz hatte. Das zeigt schon ein Blick auf die verbauten Komponenten und Anschlüsse:

  • Prozessor: Intel Atom D525, 1,8 GHz, Dual Core
  • Arbeitsspeicher: 1 GB RAM (normales Modul, nicht verlötet)
  • Einschübe: 4 HDD Bays für 2.5″ oder 3.5″ Discs mit SATA II
  • Netzwerk: 1x RJ-45 Gigabit LAN
  • Erweiterungen: 2x USB 2.0, 1x eSATA
Bevor ihr Festplatten verbaut, schaut doch mal in die offizielle Liste von unterstützten Modellen bei Synology! Wie ihr der obigen Aufzählung entnehmen konntet, ist die DS411+II auch mit den handlichen 2.5″ Festplatten kompatibel – vielleicht für den ein oder anderen interessant.

Inbetriebnahme

Wie man es von Synology kennt: Nachdem die Diskstation mit Festplatten ausgestattet wurde, kann sie am Netz angeschlossen und gestartet werden. Nach dem Piepston ist sie für die erste Verwendung verfügbar, dafür braucht ihr den Synology Assistant aus dem Synology Download Center, dort findet übrigens auch Firmware Updates und alle weiteren Tools zu allen DiskStation Modellen. Nebst dem Assistant solltet ihr euch auch dringend das aktuelle DSM, das Betriebssystem der DS, downloaden. Denn nachdem der Assistant euer NAS gefunden hat, müsst ihr als erstes das Betriebsystem aufspielen. Ich finde die Lösung gut, dass die Geräte beim ersten Starten mit dem aktuellsten OS aufgesetzt werden müssen.
Das *.pat File kann dann im Assistant angewählt werden, die Installationsroutine möchte dann noch ein paar Kleinigkeiten wissen und schon beginnt die Installation auf der Diskstation. Nach einigen Minuten ist die Installation abgeschlossen und das NAS über den Browser und die IP erreichbar – notfalls noch Port 5000 anhängen.

Synology Diskstation DS411+II von Innen

Synology Diskstation DS411+II von Innen

Betrieb und Funktionen

Das Thema Lautstärke der DS411+II ist ein heikles. Gemäss Synology liegt der Unterschied zu meiner flüsterleisten DS211+ noch unter 3dB (ich möchte hier nicht näher auf die Dezibel Skala eingehen), für mich fühlt sich die 411er aber massiv lauter an. Sie steht einiges vom Bürotisch entfern am Boden, aber das ständige, monotone Lüftergeräusch nervt! Schlussendlich aber ist die akustische Wahrnehmung eine rein subjektive Erfahrung – für mich ist die DS411+II für das Arbeitszimmer definitiv zu laut – für andere wiederum stimmts. Ich habe mal empirisch nach dem Herd des Lärms gesucht und für mich ist klar, dass der kleine, hochdrehende Lüfter Ursache des Übels ist. Vielleicht könnte man ihn ersetzen oder gar ganz weglassen, wobei man dann den Stecker überbrücken müsste Zwecks Fehlermeldung des Systems!
Bezüglich Stromverbrauch kann sich die DS411+II sehen lassen, die 41,8 W im Betrieb sind fair für die gebotene Leistung und 4 Disks, die 16,5 W im Ruhezustand finde ich hingegen etwas viel.
Nach wie vor finde ich bei Synology das “Betriebssystem” DSM – DiskStation Manager – genial. Momentan in der Version 3.2 sind einfach viele tolle Erweiterungen, beziehungsweise Apps sagt man ja heute, erhältlich. So habe ich mir wie bei meiner DS211+  die PhotoStation eingerichtet, diese finde ich in Kombination mit der iPhone App DS photo+ einfach genial. Dank der leistungsstärkeren CPU werden hier Thumbnails massiv schneller berechnet und die Diskstation kann Fotos so einfacher handeln. Ganz praktisch ist der musik-Ordern, darauf kann der Squeezebox Server für die Logitech Squeezebox Geräte zugreifen und auch der iTunes Server auf der DiskStation – Sharing der Musikfiles quasi.
Weiter habe ich natürlich die Backup-Funktion kurz angetestet, die ist nach wie verlässlich und lässt das Backup als Time-Machine vom Mac aus ausführen. Neu habe ich mir mal die Surveillance Station angeschaut, habe ein kompatible Netzwerkkamera rumliegen. Einfach anschliessen, über die Syno verbinden und schon klappt das, auch direkt vom iPhone mit der passenden App. So genial und trotzdem so einfach!
Synology Diskstation DS411+II - schöne Front

Synology Diskstation DS411+II – schöne Front

NAS Performance Vergleich

DS411+ Performance

DS411+ Performance

Ich habe bereits im 2011 einen Vergleich von Netzwerkperformance von bisher getesteten Systemen gemachtund das hat jetzt ein Update verdient. Ich Habe die Testroutine für Gigabit Netzwerke in LanTest gewählt, dabei werden unter anderem testweise 300MB Files geschrieben und gelesen. Ich habe die Anzahl der Testwiederholungen auf 20 Iterationen hochgeschraubt. Das Tool ermittelt dann die Mittelwerte aller Tests.

Für mich sind das Lesen und Schreiben der 300MB besonders wichtig, da ich viel mit grossen Dateien und Backups arbeite. Vor allem aber gibt mir diese Messung eine Aussage darüber, in welcher Geschwindigkeit ich Daten speichern kann. Der Vergleich aller Testkandidaten in diesem Bereich ist in folgender Grafik zusammengefasst:

NAS Performance Vergleich verschiedener Netzwerkspeicher

NAS Performance Vergleich verschiedener Netzwerkspeicher

Wenn man die in allen Bereichen langsame W My Book Live aussenvor lässt, so sind beim Lesen alle Konkurrenten ähnlich gut. Im Schreiben hebt sich der Eigenbau Server von der DS411+II ab, diese wiederum hängt den Mac Mini Server und die DS211+ ab. Die DS411+II läuft aber auch als einzige mit RAID 5, alle anderen mit RAID 1 oder einer einzelnen Platte!

Bilder

Fazit

Die DS411+II macht wirklich Spass, viel Leistung auf wenig Platz, gutes Betriebssystem und viele Applikationen die das Gerät einfach toll machen. Negativ sind mir vor allem die Lautstärke und der hohe Stromverbrauch im Ruhezustand aufgefallen, ansonsten kann ich nicht meckern. Wer sich ein solides, leistungsfähiges NAS mit viel Speicher, bzw. Erweiterungsmöglichkeit kaufen möchte ist mit dem DS411+II sicher richtig beraten.

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Genau, ich finde Quadcopter genial, das hat man hier sicher schon bemerkt. Aber als bekennender “Back to the Future”-Fan gibt es wohl keinen genialeren Aufbau als den obigen für einen Quadcopter, muss man gesehen haben!

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Lytro Lichtfeldkamera – zuerst das Foto, dann der Fokus

Lytro LichtfeldkameraDie Kollegen drüben bei Engadget hatten die Möglichkeit bereits eine Lytro Lichtfeldkamera zu testen. Ein Gerät dass definitiv der Anfang einer Fotorevolution sein wird/könnte. Das spezielle an einer Lichtfeldkamera ist die Tatsache, dass das Foto so gespeichert wird, dass ihr den Fokus erst zu Hause am Computer setzen müsst. Schwer vorstellbar? Dann schau dir am Besten gleich die Galerie von Engadget auf dem Lytro Server an, dort könnt ihr bei jedem Bild nämlich selbst den Fokus wählen wie im folgenden Bild, ganz cool oder?

Die Kamera gibt es für 399.- $ mit 8GB Speicher und für 499$ mit 16GB Speicher und in verschiedenen Farben. Die Bedienung erfolgt über einen 1.5″ grossen Touchscreen auf der Rückseite und sie wiegt 214 Gramm. Leider wird die Kamera momentan nur in den USA vertrieben, aber an einem Test wär ich schon sehr interesssiert.

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Bilder aus Fotostream löschen dank iOS 5.1 und iPhoto Update

iCloud - Bilder aus dem Fotostream löschenMit iOS 5 und der iCloud kam der Fotostream auf Apple Geräte und wurde eine meiner Lieblingsfunktionen. Der Fotostream schiebt automatisch alle gemachten Fotos zwischen den Devices hin und her und hält alle synchron. Man muss sich nicht darum kümmern die Fotos vom iPhone manuell zu sichern. Find ich eigentlich ganz praktisch. Doch einen Hacken hatte die Sache bis vor kurzem, man kann die Bilder im Fotostream nicht einfach löschen – bis vorgestern:

Bilder aus dem Fotostream löschen mit iPhone oder iPad

Mit dem Update auf iOS 5.1 erhalten iPad und iPhone nun auch die Option Bilder aus dem Fotostream zu löschen. Diese Funktion wurde von mir und vielen anderen Usern vermisst und damit endlich nachgereicht. Leider hat die Sache einen kleinen Hacken. Die Bilder werden “nur” vom Fotostream auf dem Gerät gelöscht, also den Vorgang müsste man bei jedem anderen Gerät wiederholen!

Bilder aus dem Fotostream löschen - leider nur lokal

Bilder aus dem Fotostream löschen - leider nur lokal

Bilder aus dem Fotostream löschen mit iPhoto

Dank dem Update das am gleichen Tag für iPhoto bereitstand, ist es damit auch möglich einzelne Bilder aus dem Fotostream zu löschen. Dazu genügt ein einfacher Rechts-Klick auf ein Foto und dann “Aus Fotostream entfernen” auswählen.

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