WLAN Router mit DD WRT

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Ich hatte lange Zeit kein WLAN in der Wohnung, aber mit zwei iPhones (und seit diesem Jahr einem iPad) im Haushalt lebt sich damit aber schon deutlich angenehmer und für das Notebook (z.B. Asus Aktion) ist es ja auch ganz praktisch. So hatte ich mich beim Daydeal anfangs des Jahres gleich für den Kauf eines LevelOne WBR-6002 entschieden, für 29.- CHF kann man nicht viel falsch machen. Dieser Router taugte gerade fürs nötigste, mit steigender Anzahl Clients gab es je länger je mehr Verbindungsprobleme und mit dem Wechsel zu Cablecom war sowieso ein guter Router von Nöten. Somit habe ich recherchiert und hatte bald einmal zwei Favoriten: Die FritzBox 3270 von AVM und den WRT 610n von Linksys / Cisco wobei beide sehr gut in diversen Testberichten abschnitten.
Linksys WRT610NDie Entscheidung ist schlussendlich auf den 610n von Cisco gefallen, da sich auf diesem Gerät sehr gut OpenSource Firmwares laufen lassen. Der 610n kann parallel im 2,4 und 5 GHz-Band ein WLAN aufbauen und dabei den G- und den schnellen N-Standard verwenden. Sehr gute Infos bezüglich dem Router und alternativer Firmware habe ich auf dem Blog von Tim Bormann gefunden und somit habe ich mich entschieden den Router in Kombination mit DD WRT zu nutzen:

DD-WRT bietet einen deutlich größeren Funktionsumfang als die Original Firmware von Linksys. Es sind auch einige versteckte Optionen freigeschaltet. Desweiteren kommen noch einige Zusatzfunktionen hinzu, wie etwa das Einbinden von Samba-Freigaben, WDS, RADIUS-Authentifizierung, VPN, UPnP über den USB Anschluss und vieles vieles mehr…

Installation

Die Installation von DD-WRT geht sehr einfach von statten. Nach dem Starten des Routers, verbindet man sich per LAN-Kabel mit dem 610n und loggt sich im Admin-Panel ein. Die IP-Adresse ist 192.168.1.1, danach kann man dort Firmware upgrade wählen. An dieser Stelle muss man die lokal gespeicherte Firmware von DD-WRT hochladen, welche man sich zuvor in der Router Database heruntergeladen hat. Die Installation dauerte bei mir ein wenig und beim nächsten Aufruf erscheint dann die Oberfläche des OpenSource Systems. Der Router kann nun nach eigenen Bedürfnissen aufgesetzt werden.

VPN einrichten

Einstellungen für VPN RouterWie auch Tim in seinem Blog schrieb, habe ich mir einen VPN Zugang für mein Heim-Netzwerk eingerichtet. Was man dazu braucht ist eine dynamische DNS-Adresse, diesen Service gibt es zu Hauf (Google) und das updaten des DNS Namens z.B. meineDNS.gotdns.com übernimmt auch die dd-wrt-Software – genial! Unter Services kann man sich dann VPN einrichten, als Server-IP den Router angeben und bei den Clients einen Bereich wählen, welcher nicht für LAN und WLAN Clients vergeben ist. Danach kann man sicher verchiedene User anlegen, pro Zeile einen. Wichtig ist ein kleiner Hinweis, das Passwort zwischen den Sternchen mit Abstand eingeben, also *passwort* ist falsch, * passwort * hingegen richtig! Hat mich fast eine Stunde gekostet!

Fazit

Ich hatte vor diesem Router einen “Billig-Router” und habe schon zwei solche bei Kollegen eingerichtet. Ich muss sagen: Beim Router sparen lohnt sich nicht! Wer nur sporadisch ins Netz geht und das mit wenigen Clients, da spielt es wohl keine Rolle. Aber wer das Internet öfters nutzt und Server, Squeezebox, iPad, iPhone, Notebooks usw im Netz hat, dem kann ich den Linksys WRT 610N in Kombination mit DD-WRT nur empfehlen. Für rund 200.- CHF ist man sehr gut ausgerüstet und die Open-Source-Firmware ist einfach nur genial.

iPhone 4 Antenne

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iPhone 4 Antenne
3 Schlitze

Seit einigen Wochen erhitzt das Thema “iPhone 4 Antenne” die Gemüter. Man liest immer wieder darüber, das iPhone 4 hat ein Empfangsproblem.  Man spricht vom Todesgriff und ähnlichem. Doch woher kommt das Problem?

Dieses wird verursacht durch die Antenne, welche direkt auch als Gehäuse dient, bzw. als äusserer Rahmen.  Hält man das iPhone 4 seitwärts sind im Metallrahmen Schlitze zu erkennen, an genau den markierten Stellen auf dem Bild rechts. Dies sind Unterbrüche des Rahmens, so erhält man Antennen mit der passenden Länge (für die entsprechenden Frequenzen) für Bluetooth, WLAN, GPS, UMTS & GSM. Eine geniale Idee!

iPhone 4 Antennen Übersicht

iPhone 4 Antennen Übersicht

Das Problem

Die geniale Idee wurde leider schlecht umgesetzt. Die Metallteile wurden verbaut und dank der Leitfähigkeit des Körpers ist es möglich mit dem Finger die Antennen zu verbinden. Das verändert die Länge der Antenne und somit den Empfang drastisch.  Mit einer einfachen Isolation der Metallflächen ist das Problem gelöst, z.B. mit einem Kleber oder einer Hülle. Apple kündigte in einem Brief an die iPhone 4 Nutzer ein Software Update an:

Wir haben den Grund für diesen dramatischen Abfall der Balken entdeckt, der so einfach wie überraschend ist.

Bei unseren Untersuchungen haben wir erstaunt festgestellt, dass die Formel, die wir zur Kalkulation der Balkenanzeige bei einer bestimmten Signalstärke verwenden, total falsch ist. Unsere Formel zeigt fälschlicherweise in vielen Fällen bei einer bestimmten Signalstärke zwei Balken zuviel an.

Apple behauptet also das Problem mit einem Software-Update zu lösen was mir schon komisch erschien. Nun hat das US-Magazin Consumer Reports sich sie Konstruktion beim Apple-Smartphone näher angesehen und kommt zu dem Ergebnis, dass Apple einen Designfehler eingebaut hat. Das Magazin testete drei iPhone-4-Modelle in einer geschlossenen Umgebung und stellte fest, dass das Signal um 20 dB fällt, wenn das Iphone 4 mit der Hand umschlossen wird und so beide Antennen – die im Rahmen eingelassen sind – verbunden werden. Kommt hier ein schwaches Signal des US-Anbieters AT&T hinzu, reißt die Verbindung ab. Der schwarze Strich an der linken Seite des iPhone 4 stellt sich hier als besonders anfällig heraus.

Mein Fazit

Das Verhalten von Apple in Sachen iPhone 4 Empfangsproblem ist leider ganz schwach. Es wird nach wie vor dementiert dass ein Konstruktionsfehler vorliegt. Ich bin gespannt wie die Sache weiter geht. Wie auch schon gehört habe, scheint das Problem sich mehr auf die Staaten zu begrenzen, in Europa scheint der Mobilfunk-Empfang massiv besser zu sein. Ich freue mich über Rückmeldungen von iPhone 4 Besitzern, ich würde das Problem gerne selbst ausprobieren, doch leider habe ich kein iPhone 4 zur Hand… Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht, ursprünglich habe ich geplant mit auslaufendem Abo diesen Herbst ein iPhone 4 zu ordern…

passendes Video

Anhand von dem jetztigen Wissen, erscheint die Präsentation an der WWDC, als das iPhone 4 vorgestellt wurde, wie eine kleine Satire. Ich hab den wichtigen Teil für euch mal zusammengeschnitten:

günstig mobil surfen

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    Ich mir bekanntlich das iPad mit Mobilfunkempfänger (3G) geleistet und habe mir auf die schnelle eine Orange MicroSIM besorgt. Diese kann man einfach online bestellen und für 5.- CHF erhält man das dreifach Guthaben für das Prepaid Angebot. Nun wurde hier schon viel diskutiert und ich bekam auch immer wieder Fragen, welches Abo oder Prepaid Angebot nun das beste sei. Ich möchte dafür hier gleich eine Unterscheidung vom Surfverhalten einführen:

  1. Ich nutze meist mein WLAN auf dem iPad und bin sehr selten auf das 3G angewiesen. Ich bin z.B. Student und kann mit meinem switch Login sowieso an den öffentlichen Hotspots gratis surfen, ich brauche 3G nur im Notfall.
  2. Ich nutze zwar meistens WLAN, aber sitze doch öfters mal im Zug oder an einem WLAN-freien Ort und möchte trotzdem die Zeitung laden, Emails bearbeiten oder ein wenig surfen.
  3. Für mich ist 3G unabdingbar, ich nutze das Netz exzessive aus und muss/will quasi ständig online sein. Ein begrenztes Datenvolumen wäre mein Ruin.
News überall auf dem iPad lesen

News überall auf dem iPad lesen

Meine Empfehlungen

Typ 1: Für den ersten Typ würde ich auf Orange setzen. Mit dem Internet Everywhere für iPad ist man sehr gut bedient. Man kann die mobilen Daten auf dem iPad ausschalten und bei einer Nutzung werden für einen Tag pauschal 5.- CHF fällig. Bei mehr als 2-3 Tagen im Monat lohnt aber dieses Abo kaum!

Typ 2: Hier würde ich auf Sunrise setzen. Dieser Auffassung ist auch Peter Ralf Beyeler von Comparis, wie er auch hier schonmal in meinem Blog bemerkte. Das entsprechende Angebot nennt sich Sunrise go dayflat und ist ein Prepaid System. Somit fallen keine monatliche Kosten an und bei der Onlinebestellung kann die surf Option für 7.50 CHF / Monat gleich mitbestellt werden:

Die Sparoption Sunrise surf eignet sich für alle, die mit ihrem Handy gelegentlich im Internet surfen und nie Videos anschauen. 250 MB inklusive.

Typ 3: Auch hier kommt für mich Sunrise zum Zug! Bei der intensiven Nutzung würde ich auch auf ein Sunrise flat basic setzen. Über den Link gelangt man direkt zum Angebot, dort sollte man die Option für 12 Monate wählen, somit ist das Abo noch 10.- CHF / Monat. Wer sich über meine Link da anmeldet, erhält gleich noch 100.- CHF Guthaben geschenkt. Damit man nun surfen kann, sollte man die Option “surf flat” anwählen, für 19.- CHF / Monat:

Die Option Sunrise surf flat eignet sich für alle, die mit ihrem Handy regelmässig im Internet surfen oder Videos anschauen. Unlimitierte Nutzung.

Dieses Angebot gibt es für die ersten 6 Monat sogar für 12.50 CHF / Monat, damit kann man also unbegrenzt für 22.50 CHF bzw. 29.- CHF pro Monat surfen. Dieses Angebot schlägt die Konkurrenz meilenweit!

Zur Thematik MicroSIM, das wurde hier auch schon öfters diskutiert. Ich würde diese Sunrise Abos online anfordern und mir die SIM Karte selbst zurechtschneiden, das ist keine Hexerei und Anleitungen gibt es zu genüge. Bei Sunrise profitiert man von einer Onlinebestellung und davon mache ich auch Gebrauch. Für Fragen wie immer die Kommentarfunktion nutzen….


iPhone als Access Point nutzen*

MyWiNatürlich lassen sich alle obigen Typen umgehen, wenn man das Datenvolumen seines iPhone mitnutzt. Das geht aber nur mit einem Jailbreak des iPhones. Danach sollte man MyWi installieren über Cydia. Dieses App erlaubt einem dann, ein Tethering über WLAN. So kann man sich mit dem iPad einfach übers WLAN wie gewohnt verbinden und surfen.

*Dieser Input kam heute vom aufmerksamen Leser Res, vielen Dank an dieser Stelle!

persönlicher Hotspot

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Seit kurzem erst sind iPad 3G erhältlich, diese kosten rund 100$ mehr als ihre 3G-losen Artgenossen welche “nur” WiFi unterstützen. Wie komme ich nun mit einem solchen Gerät trotzdem ins Internet wenn ich mal unterwegs bin. Dasselbe Problem kenne ich von meinem Notebook ohne SIM-Einschub. Da kann ich mir ein USB-3G-Modem zulegen und schon klappt das aber ohne Probleme. Genau dieser Ansatz funktioniert aber beim iPad nicht, mangels einer USB Schnittstelle. Nun wurde ich auf das Huawei e5830 aufmerksam. Das Huawei e5830 ermöglicht es einen persönlichen WiFi-Hotspot einzurichten und bis zu drei anderen WiFi Geräten so den Zugang zum Internet zu erlauben.

Geniale Idee, so kann ich mein Mobilabo nicht nur mit dem iPad, iPhone oder USB-Modem nutzen, sondern mit allen WiFi-fähigen Geräten die ich (sowie Freunde und Bekannte) besitzen. Das ergibt neue Möglichkeiten für die mobile Nutzung von Geräten, denn WLAN besitzt heute praktisch jeder Toaster. Das einzige Problem ist nur noch, wie man zum Huawei Gerät kommt, die Grossen der Elektronikbranche in der Schweiz führen das Gerät (noch) nicht, daher würde ich ebay zum Kauf vorziehen.

Was ist mit dem Huawei e5380 möglich?

  • WLAN Verbindung für bis zu 5 WLAN Clients
  • normale SIM-Karte (keine MicroSIM) für Verbindung zu Mobilfunkprovider
  • WiFi einfach über Knopfdruck auf Huawei einschaltbar
  • zusätzlicher SD-Karten Slot
  • Einfache Weboberfläche für Adminstration

Also wer sich schon ein iPad WiFi gekauft hat und doch noch Mobilfunkanbindung möchte, der kann sich den Kauf des Huawei einmal überlegen, könnte sich lohnen!

iPad WiFi oder 3G Version?

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Beim iPad scheiden sich die Geister, die Meinungen gehen auseinander:

Das iPad ist einfach toll, genial! Ich habe ein Notebook und ein iphone, für was brauche ich das iPad? Wozu soll das Ding gut sein? Was ist der Einsatzweck? Apple ist wieder ein Geniestreich gelungen!

iPad 3G oder WiFi?Ich lasse einmal diese Frage “Kaufen oder nicht kaufen” aussenvor und stelle eine andere: Welche Version des iPads soll man sich kaufen?
Denn für viele Leute steht fest, das iPad wird gekauft. Doch ich frage mich welches, im April werden die WiFi Versionen mit 16, 32 und 64GB erscheinen. Rund einen Monat später (geplant) dann dieselben Speichergrössen aber mit 3G Modem. Also schon kaufen oder doch warten? Lohnt sich der deutlich höhere Preis der 3G-Varianten?

Nun die Idee mit dem iPad ins Internet zu gehen per Tethering Funktion des iPhones hat sich zerschlagen. Einige Portale berichteten von einem Nein durch Steve Jobs zu dem Thema. Also wer immer und überall ins Netz will, wird das iPad 3G brauchen.
Die Situation aus meiner Sicht: Ich habe ein swisscom Abo inklusive Datenvolumen, kaufe ich mir nun ein iPad mit Modem, so kann ich mir eine zweite SIM-Karte besorgen. Das Datenvolumen wird schon ausreichen, da in vielen Fällen doch WLAN vorhanden ist. Eine zweite SIM-Karte bei Swisscom kostet aber 10.- CHF monatlich, dieser Betrag ist mir das Ganze aber nicht wert. Ein zusätzliches Abo scheint mir auch ziemlich kostenintensiv zu werden.Folglich werde ich mich wohl dazu entscheiden ein iPad in der “simplen” WiFi Variante zu kaufen. In den meisten Fällen ist ein WLAN vorhanden und mit einem switch-Login hat man an öffentlichen Plätzen meist ein Gratis-Zugang zur Verfügung.

Preise

Preise

Wie seht ihr das? Ist euch das iphone WiFi + 3G den Aufpreis und die längere Wartezeit wert oder gebt ihr euch mit der WLAN Variante zufrieden?

Do it Yourself Akku für die Squeezebox

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Ich besitze bekanntlich ein Squeezebox Radio von Logitech, welches ich kürzlich testete. Der Vorteil des Squeezebox Radio gegenüber den anderen Squeezebox Produkten von Logitech ist die Möglichkeit des Batteriebetriebs. Dank WLAN und der Möglichkeit einen Akku zu verbauen ist man völlig unabhängig und kabellos. Dreht man das Radio so wird ein Schacht mit Deckel sichtbar für ein Akkupack, dieses gibts bei Logitech unter dem wohlklingenden Namen “Squeezebox™ Radio Accessory Pack”. Schön und gut, für rund 75.- CHF gibts den Akku inklusive Fernbedienung, doch schon lange angekündigt ist das Paket noch immer nicht erhältlich.

Was solls dachte sich Achim von Diodenring.de und hat kurzerhand selbst Hand angelegt. Kurz den 10poligen Anschluss an der Squeezebox ausgemessen und sich sein Akkupack selbst gebaut, erst noch billger. Der Eigenbau Akku für das Squeezebox Radio scheint rund 10 Stunden Betriebsdauer zu geben. Einige Kommentare auf der Website lassen auf Probleme mit der Erwärmung beim Laden schliessen, scheinbar erkennt die Squeezebox nicht den Ladezustand. Sobald wohl ein Originalakku ausgemessen werden kann (für die Zwischenspannungen) sollte dass dann auch funktionieren. Wer seine Squeezebox mit DIY-Akku in Betrieb hat, solls mich wissen lassen…

Testbericht: Motorola Milestone

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Das Motorla Android ist war das erste Android 2.0 Handy, glänzt mit einer ausschiebbaren Tastatur und macht dem iphone mächtig Konkurrenz.

Erster Eindruck: Das Telefon macht einen soliden Eindruck, liegt gut in der Hand, füllt sich schwer aber angenehm an. Die ausschiebbare Tastatur benötigt einwenig mehr Kraft als bei einem HTC, trotzdem noch angenehm. Ich nutzte lieber die Touch-Tastatur wie ich es vom iphone kenne, mir war der Druckpunkt der Tasten etwas unangenehmt. Ich denke mit mehr Übung kann man damit aber sicher schneller und fehlerfreier schreiben. Der 16:9 Bildschirm ist mit 3.7″ und 480 x 854 Pixel gut gelungen und die Touchbedienung macht Spass. Für Datenübertragung und Akku laden steht ein Micro USB Anschluss bereit.

Android 2.0

Android macht Spass! Soviel kann ich sicher schon sagen. Das Betriebssystem ist ein echter Konkurrent zum iphone OS, bietet mehr Möglichkeiten aber zeigt auch Schwächen. Ein Google Konto wird praktisch vorausgesetzt, wenn man dieses aber hat ist man sehr gut bedient. Applikationen gibt es mittlerweile auch zu Hauf und die Bedienung ist einfach gelungen. Für einen ausführlichen Bericht über Android 2.0 empfehle ich den Bericht von gizmodo.

Bedienung

Das Milestone lässt sich angenehm bedienen, durch den mit 550 MHz getakteten Prozessor lässt sich fast alles flüssig bedienen und abspielen. Die Reaktion des Touchscreens ist sehr gut, er lässt auch eine schnelle Bedienung zu. Die vier Tasten unterhalb des Bildschirms werden nach dem Drücken bzw. Berühren mit einem vibrieren quittiert. Kurz gesagt, die Bedienung des Geräts ist durchaus gelungen.

Der Bildschirm

Wie schon erwähnt hat der Bildschirm eine hohe Auflösung, wenn man diese umrechnet erhält man 267 Dots per Inch, das ein extrem hoher Wert. Es ist eine Augenweide schön gerenderte Schriften auf dem Bildschirm zu lesen, Bilder sehen einfach toll aus. Der Bildschirm ist ein klarer Pluspunkt, da liegt das Milestone gar vor dem iphone.

weiteres…

Die Kamera empfang ich nicht als sonderlich toll, hat 5 MegaPixel, die Qualität der Bilder ist mit jenen des iphones zu vergleichen. In diesem Segment macht Sony Ericsson den anderen Herstellern noch was vor. Die Akkulaufzeit war bei starker Nutzung bei mir auf 1-1.5 Tage beschränkt, das entspricht etwa jener des iphones bei selbiger Nutzung. Ich pflege nun seit längerer Zeit mein Mobiltelefon täglich über die Nacht zu laden, ich denke ein Zweitagesrythmus wäre beim Milestone auch zu wenig. Für einige User wird es reichen, die werden aber ihre Geräte wohl rege nutzen. Das Milestone ist zu einem günstigen Preis von 609.- CHF bei digitec zu haben, die Bewertungen sprechen auch Bände…

Milestone bei digitec

Fazit

Ich bin durchaus zufrieden mit dem ersten der Android 2.0 Handys. Ich kam vorher noch nie in den Genuss ein Androi-Phone zu testen und würde wohl heute eines besitzen wenn ich das iphone nicht hätte. Das Betriebssystem ist vielversprechend und ich bin gespannt auf die Weiterentwicklung. Dank umfangreichen Applikationen, der tollen Bedienung und dem guten Design wird das Milestone einige Kunden anlocken. Ich bin sehr zuversichtlich, dass das starke Android (jetzt auch zusammen mit dem Google Nexus One) Apple zu mehr Innovatioenn zwingt. Der Kampf in der Smartphone-Welt ist lanciert wie noch selten bevor, die Konkurrenz hat aufgeholt, ich bin gespannt was folgen wird.

Nokias «Booklet 3G» günstiger als erwartet…

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Das erste eigene Mini-Notebook von Nokia wird innert dieser Woche bei digitec verfügbar sein: Mit dem Verkaufsstart in der Schweiz gehen überraschend kundenfreundliche Konditionen einher – mit Abo-Kombination sogar zu null Franken.

Seit bekannt ist, dass der Handy-Produzent Nokia mit dem sogenannten «Nokia Booklet 3G» in das Netbook-Geschäft eingestiegen ist, wird dem hiesigen Vertrieb mit grossem Interesse entgegengeblickt. Wider Markterwartungen kann der Elektronikhändler digitec das 10.1-Zoll Mini-Notebook zu 999 Franken anstatt den angekündigten 1198 Franken veräussern. Äusserst günstig wird es dort kombiniert mit einem neu abgeschlossenen Datenabonnement von Sunrise: Mit Sunrise T@KE AWAY max XL und einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten ist das mit Windows 7 betriebene Gerät gar gratis. Anfallende Abo-Kosten belaufen sich monatlich auf 79 Franken, wobei unbegrenzt über das Schweizer Mobilfunknetz gesurft werden kann.*

Interessant am Nokia Booklet 3G ist insbesondere, dass in diesem Mini-Notebook die langjährige Erfahrung des finnischen Mobilkommunikationsspezialisten steckt und modernste Vernetzungsfeatures wie schnellstes WLAN, integrierte 3G-Technologie, Assisted GPS, vorinstallierte Nokia Dienste (Ovi Maps und Suite, Nokia Music, Social Hub), aber auch ein SD-Kartenleser oder HDMI-Port zum Tragen kommen. Nokia hat in Sachen Design vielversprechende Schritte unternommen und das Booklet mit hochwertigem Aluminium-Gehäuse, einem verspiegelten HD-Bildschirm und glänzendem Deckel in den Farben Schwarz, Azurblau oder Weiss ausgestattet. Gelungen sind auch der geräuschlose Betrieb und die Akkulaufzeit von bis zu 12 Stunden, welche Nokias Versprechen für uneingeschränkte Mobilität den passenden Nachdruck verleiht.